CH196459A - Drehkondensator, dessen Statorplatten auf Isolierstoffbolzen in der Drehkondensatorwanne gelagert sind. - Google Patents

Drehkondensator, dessen Statorplatten auf Isolierstoffbolzen in der Drehkondensatorwanne gelagert sind.

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CH196459A
CH196459A CH196459DA CH196459A CH 196459 A CH196459 A CH 196459A CH 196459D A CH196459D A CH 196459DA CH 196459 A CH196459 A CH 196459A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      Drebkondensator,    dessen     Statorplatten    auf     Isolierstoffbolzen    in der       Drehkondensatorwanne    gelagert sind.    Der Drehkondensator der heutigen Tech  nik muss eine sehr grosse Präzision und Stabi  lität aufweisen, damit nicht beim Einbau  oder sogar während des Betriebes eine Ver  änderung in mechanischer oder elektrischer  Hinsicht eintritt. Die Erfüllung dieser For  derungen ist besonders deswegen kritisch, da  die Apparatetechnik bereits     eine    sehr gedrun  gene Bauart verlangt und der Abstand der  Rotor- und     Statorplatten    somit sehr gering  gehalten werden muss. Weiterhin ist darauf  zu achten, dass die Anfangskapazität mög  lichst gering gehalten wird.

   Ferner tritt mehr  und mehr die Forderung auf, als Isolierung  zwischen     Stator    und Rotor keramisches Ma  terial zu verwenden.  



  So hatte man zum Beispiel schon vorge  schlagen, für die Tragbolzen des     Statorpake-          tes,    die     in    der     Kondensatorwanne    befestigt  werden, Glasbolzen oder keramische Bolzen  zu verwenden. Bei diesen Ausführungen    presste man die gelochten Platten auf die  Bolzen auf. Es hat sich jedoch herausgestellt,  dass     infolge-der    rauhen Oberfläche der kera  mischen Bolzen das weiche Plattenmaterial  sehr leicht aufgerieben wurde und dabei auf  dem keramischen Bolzen     eine    metallische  Schicht erzeugte, wodurch die Vorteile des  keramischen Stoffes wieder aufgehoben wur  den.

   Es kam     nämlich    dadurch eine metal  lische Verbindung zwischen dem Platten  paket und der Wanne des Kondensators zu  stande. Ferner ist Isoliermaterial, vorzugs  weise das keramische Material, sehr spröde  und hält grossen Biegebeanspruchungen nicht  stand.  



  Nach der Erfindung sind daher die     Iso-          lierstoffbolzen,    vorzugsweise keramische Bol  zen, einerseits mit Hilfe von Spannplatten  durch Klemmwirkung in     Ausnehmungen    der       Statorplatten    und anderseits durch Klemm  wirkung in der     Kondensatorwanne    befestigt.

        Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf  ein Verfahren zum Befestigen des mit     Iso-          lierstoff-Tragbolzen        versehenen        Sta.torpahetes     von Drehkondensatoren in der Kondensator  wanne,

   wobei einer der Tragbolzen auf der  einen Seite des     Statorpaketes    in eine     Aus-          nelimung    der     Kondensatorwanne        eingesetzt     und darauf der andere Bolzen des     Stator-          paketes    durch Eindrehen des     Statorpaketes    in  eine zweite     Ausnehmung    derselben     eingeführt     wird.  



  Die Spannplatten können gleichzeitig für  die Befestigung der     Statorplatten        in    den       Isolierstoff-Tragbolzen    und als Mittel zur  Festlegung der gegenseitigen Lage der     Sta-          torpla.tten    dienen und können in     entsprechend     vorgesehenen Nasen der     Statorplatten    festge  klemmt werden. Auf diese Weise wird es  möglich, jede kritische Beanspruchung des       Isolierstoffbolzens    zu vermeiden.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung an  hand von Beispielen näher erläutert.  



  Es zeigen     Fig.    1 eine Seitenansicht des       Statorpaketes    mit den Tragbolzen,     Fig.    ?     eine     Draufsicht auf dieses     Statorpaket,        Fig.     eine Vorderansicht der Spannplatte,     Fig.    4  eine Seitenansicht dieser Platte,     Fig.    5     eine:     Draufsicht auf eine     Statorplatte,        Fig,        :

  i        eine     Seitenansicht einer Wanne für einen Dreh  kondensator mit     Statorpaket,        Fig.    7 eine an  dere Vorderansicht der Wanne, teilweise     ini     Schnitt,     Fig.    8 eine Draufsicht,     Fig.    9 bis 11  die Seitenansichten von weiteren Ausfüh  rungsbeispielen der     Mranne    mit dem     Stator-          paket.     



  Die Spannplatte 1 ist an ihrer untern       Kante        kammartig    ausgebildet, wie in     Fig.    3  einwandfrei zu erkennen ist. Im Oberteil der  Spannplatte 1 befinden sich     Aussparungen        ?,     in die entsprechende     Vorsprünge    3 der     Sta-          torplatten    4 eingreifen. Die     Statorplatten    1  sind zu beiden Seiten entsprechend der Stärke  der Tragbolzen 5, 9 mit     Ausnehmungen    6  versehen.

   In diese     Ausnehmungen    6 werden  die Bolzen 5, 9     beiderseitig    eingesetzt.     I    m  den Bolzen 5, 9 einen definierten Sitz zu ge  ben, ist die     Ausnehmung    mit     Schrägkanten    7  ausgerüstet. Auch kann die     Ausnehmung   <B>6</B>         anii:iliernd        dreieckförmig    gestaltet sein.

   Die       Ausnehmungen    6 sind weiterhin so ausge  führt,     dass,        wenn    die Bolzen eingesetzt sind,  diese ein wenig über die die Lage der Spann  platten bestimmenden Flächen der     Statorplat-          ten    vorstehen, so dass beim Einsetzen der  Spannplatte 1 eine leichte Spannung entsteht.

         Während    die Spannplatte 1 mit ihrer untern       kainnia.rtigen    Kante hinter den unter den       Ausnehniungen    6 in den     Statorplatten    4 vor  gesehenen     Nasen    23 eingesetzt ist, wird sie  mittels der     oberhalb    der     Ausnehmungen    vor  gesehenen Vorsprünge 3 der     Statorplatten    4  an diesen     angenietet.     



       Ne        Spannplatten    1 können weiterhin mit  Lötfahnen 8 ausgerüstet sein, so dass ein bei  derseitiges Anlöten der     Zuführun--sdrähte          möglich        Wühl.     



  Das so weit fertiggestellte     Statorpaket     wird     dann    in die     Kondensatorwanne    10, die  in den     Fig.    6, 7 und 8 abgebildet ist,     gemäss     der gestrichelten Darstellung in     Fig.    6 einge  setzt.

       Zunäelist    wird der Bolzen 9 des     Stator-          paketes    13 in die entsprechende, klemmende       _lusnebniung    der Wanne     1i1    eingesetzt, wor  auf durch     Eindrehen    des     Statorpaketes    13  der andere Bolzen 5 in die gegenüberliegende       Ausuehmung        eingeführt    wird.

   Die links be  findliche     Ablaufkante    11, die zu der     Aus-          nehinung    für den Bolzen 5 führt, ist so an  steigend ausgebildet,     dass    durch das Ein  drehen     des        Statorpakete@s    1 3 der Bolzen 9 in  die     reelite        Ausnehmung    hineingezogen wird.

    Die     Ausnehniungen    für die Bolzen 5, 9 sind  dadurch federnd ausgebildet,     dass    in gerin  gem     Abstaude    von ihnen schmale     Ausneh-          mungen    1? vorgesehen sind, die das     Wannen-          en    nachgiebig gestalten. Die     u'anne    10       selll)st    besteht     aus    gezogenem     Bleeli.     



       Gemäss        Fig.    9 wird das     Statorpaket    13  von links her in die linke     Ausnehinung    14  eingesetzt. Eier Bolzen 5 wird in die linke       Ausnehmung        eingeklemmt,        während    der Bol  zen 9 bei der     Montage    zunächst in die rechte       Ausnelimung    15 lose eingesetzt wird. Erst  durch Anziehen der     obern    Schraube 16 er  folgt die Einklemmung des Bolzens 9. Mit     r     ist das     Rotorpaket    bezeichnet.

        Die Klemmvorrichtung     finit    Schraube 16  kann an beiden Enden des Bolzens 9 vorge  sehen sein, so dass ein     Längsverschieben    des       Statorpaketes    nach dem Festschrauben nicht  mehr möglich ist.  



  Der eingeklemmte Bolzen 5 kann eben  falls mit weiteren Sicherungsmitteln, z. B.  durch Lack oder Wasserglas, in seinem Sitz  unterstützt werden.  



  Gemäss     Fig.    10 wird der Bolzen 5 auf der  einen Seite des     Statorpaketes    13 in einer mög  lichst stramm passenden     Ausnehmung    17 der  Wannenwand 18 durch Druck auf das     Sta-          torpaket    13 eingeklemmt, während auf der  andern Seite der Bolzen 9 durch die Klemm  vorrichtung 19 festgesetzt wird. Die äussere  Backe der Klemmvorrichtung 19 ist dabei  derart federnd ausgebildet, dass beim Fest  schrauben des Bolzens das     Statorpaket    mit  dem Bolzen 5 in die     Ausnehmung    17 ge  drückt wird.  



  Gemäss     Fig.    11 wird der Bolzen 5 auf der  linken Seite des     Statorpaketes    13 durch Zug  in einer möglichst stramm passenden     Ausneh-          mung    20 der Wannenwand 21 eingeklemmt,  während auf der rechten Seite der Bolzen 9  wiederum durch eine Klemmvorrichtung 22  festgesetzt wird, wobei zwecks Erzeugung  des genannten Zuges die linke Backe der  Klemmvorrichtung federnd ausgebildet ist.  



  Es sei noch erwähnt, dass in den Figuren  zum Verständnis der Erfindung nicht erfor  derliche Teile des Drehkondensators zwecks  besserer Übersichtlichkeit fortgelassen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: T. Drehkondensator, dessen Statorplatten auf Isolierstoffbolzen in der Drehkonden- satorwanne gelagert sind, bei dem die Isolierstoff bolzen aus glatten zylindri schen Stäben ohne Ausnehmungen oder Aussparungen bestehen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bolzen einerseits mit Hilfe von Spannplatten durch Klemm wirkung in Ausnehmungen der Stator- platten und anderseits durch Klemmwir kung in der Kondensatorwanne befestigt sind.
    TI. Verfahren zum Befestigen des mit Iso- lierstoff-Tragbolzen versehenen Stator- paketes von Drehkondensatoren nach Pa tentanspruch I in der Kondensatorwanne, dadurch gekennzeichnet,
    dass einer der Tragbolzen auf der einen Seite des Sta- torpaketes in eine Ausnehmung der Kon- densatorwanne eingesetzt und darauf der andere Bolzen des Statorpaketes durch Eindrehen des Statorpaketes in eine zweite Ausnehmung derselben eingeführt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Drehkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann platten (1) ausser zur Befestigung der Befestigungsbolzen (5, 9) an den Stator- platten (4) gleichzeitig zur Festlegung der gegenseitigen Lage der Statorplatten dienen. 2. Drehkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks leichten Einsetzens der Spannplatten (1) hinter Vorsprünge (23) der Statorplatten die Spannplatten (1) an einer Kante kammartig ausgebildet sind (Fig. 3). 3.
    Drehkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann platten (1) mit Anschlussfahnen (8) ver sehen sind. 4. Drehkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausneh- mungen (6) der Statorplatten (4) an nähernd dreieckförmig ausgebildet sind zwecks einwandfreier Festlegung der Be festigungsbolzen (5, 9). 5. Drehkondensator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bol zen (5, 9) festklemmenden Teile der Wanne (10) nachgiebig ausgebildet sind. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Statorpaket (13) verbundene Bolzen (5) entlang einer Ablaufkante (11) der Kon- densatorwanne (10) in diese Wanne ein gedreht wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich- net, dass der einzudrehende Bolzen (5) entlang einer derartig ansteigend aus gebildeten Ablaufkante eingedreht wird, dass der klemmend eingesetzte Bolzen (9) in eine Ausnehmung der Wanne hinein gezogen wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der eine Bol zen (5) des Statorpaketes (13) in eine Ausnehmung der Wanne eingeklemmt und der andere Bolzen (9) in eine andere Ausnehmung derselben lose eingelegt wird, worauf durch Betätigen einer Schraube (.16, 19, 23) die Einklemmung des Bolzens (9) erfolgt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass beide Enden des festzuklemmen- den Bolzens (9) durch Iileminvorriclitung festgeklemmt werden. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich- net, dass der festzuklemmende Bolzen (5) ausser durch die Formgebung der Aus- nehmung (f;) durch weitere Sichertitigs- mittel in seinem Sitz unterstützt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 8 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der festzuklemmende Bolzen (5) noch durch Anwendung von Lack in seinem Sitz unterstützt wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8, 10, dadurch gekenn zeichnet, dass der festzuklemmende Bol zen (5) noch durch Anwendung von Was serglas in seinem Sitz unterstützt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass die Festsetzung des Bolzens (5) durch Druck oder Zug erfolgt.
CH196459D 1935-11-11 1936-11-07 Drehkondensator, dessen Statorplatten auf Isolierstoffbolzen in der Drehkondensatorwanne gelagert sind. CH196459A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107341B (de) * 1956-05-23 1961-05-25 Rene Halftermeyer Plattendrehkondensator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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