CH196443A - Magnetelektrische Zündmaschine für Explosionsmotoren. - Google Patents
Magnetelektrische Zündmaschine für Explosionsmotoren.Info
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Description
Magnetelektrische Zündmaschine für Explosionsmotoren. Bei manchen elektrischen Maschinen, z. B. solchen für Zündvorrichtungen von Verbren nungsmotoren, werden oft .gegossene, als Ro toren und Statoren dienende Magnete verwen det. Diese Teile können vielfach zufolge ihrer vorstehenden Polschenkel nicht mit der erforderlichen Homogenität gegossen werden. Der Ausschussprozentsatz solcher Stücke ist verhältnismässig hoch. Zur Feststellung un- homogener Stellen sind teure Apparate not wendig. Dazu müssen die Stücke zuerst be arbeitet werden. Bekanntlich ist aber .die Be arbeitung von Magnetstahl besonders schwie rig und erfordert einen beträchtlichen Auf wand an Arbeitszeit.
Die Kontrolle ist daher zeitraubend und kostspielig. Es ist auch nicht in allen Fällen möglich, Gussfehler festzu stellen. Fehlerhafte Stücke erzeugen aber ein unhomogenes Kraftfeld und bewirken einen schlechten Wirkungsgrad der Maschine.
Nach vorliegender Erfindung werden nun ,die erwähnten Nachteile dadurch vermieden, dass der Induktor der magnetelektrischen Zündmaschine dadurch hergestellt wird, dass permanente Magnete von zylinderförmiger Gestalt, deren Pole nicht an den Enden ,des Zylinders, sondern auf dessen Mantel liegen (mantelseitig magnetisierte Permanentmag nete) in Weichblechpaketen eingepresst wer den, derart, dass ihre Längsachsen parallel zur Induktorachse sind.
Solche Magnete können nun dank ihrer einfachen Form vollkommen homogen .gegos sen werden, so dass sie auch ein einwandfrei homogenes Kraftfeld gewährleisten. Ihre Be arbeitung bietet keine Schwierigkeiten. Sie können .genau rund :gemacht, und nachher in die vorerst ausgeriebenen Löcher ,der Blech lagen mit Presssitz eingeführt werden. Auf diese Weise kann ein .denkbar günstiger mag netischer greis geschaffen werden.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan- des.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch einen Rotor; Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 durch diesen Rotor; Fig. 3 ist der Querschnitt einer zweiten Ausführungsform; Fig. 4 ist ein Schnitt. nach der Linie o-. 3; IV-IV .der Fit> Fig. 5 und 6 sind Ansichten von Scheiben zum Zusammenhalten von Blechen. Der in den Fig. 1 und ? dargestellte Rotor hat einen Kranz von sechs rohr- förmigen, mantelseitig magnetisierten, per- manenten Magneten 10.
Die Polschuhe sind durch Bleche 9 gebildet, die auf unmagneti- sierbaren, in regelmässigen, achsialen Ab ständen angeordnete Scheiben 15 (Fig. 5) auf genietet sind. Bleche und Scheiben bilden also ein untrennbares Granzes, das sieh gut bearbeiten lässt. Insbesondere sind die zur Aufnahme der Magnete bestimmten Löcher leicht auf das zu einem Presssitz nötige Mass auszureiben. Die Scheiben 15 sitzen auf der Rotorachse 15' fest; Löcher 15" gestatten den Durchgang der Magnete 1.0. Die Anord nung ist so getroffen, dass die gleichnamigen Pole zweier benachbarter Magnete einander zugewandt sind.
Die in den Fig. 3, 4 und 6 dargestellte Magnetanordnung unterscheidet sieh von der Anordnung nach den. Fig. 1, 2 und 5 da durch, dass parallel zu den lamellierten Pol schuhen 11 ein rohrförmiges Eisenstück <B>129</B> <B>,</B> inueerduet ist. Die rohrförmigen Magnete 1(1 bilden die radiale Verbindung zwischen .die sem Eisenstück und den Polschuhen. Sie :sind so angeordnet, dass die ungleichnamigen Pole zweier benachbarter solcher Magnete dem Eisenrohrstück 12 gegenüberstehen. Dieses ist an seinem Umfang mit achsialen Nuten 12' versehen, in welche die Rohr magnete 10 passen.
Die Bleche für die Pol schuhe 11 sind auf unmagnetisierbaren Schei ben 13 von der in Fig. 6 dargestellten Form in ähnlicher Weise wie beim Ausführungs- beispiel nach den Fig. 1, 2 und 5 auf genietet. Die Scheiben 13 könnten zwar auch so wie die Scheiben 15 ausgebildet sein. Das rohe- förmige Weicheisenstück 12 ist. dann in meh- rere gleich lange, mit den Scheiben 13 eben falls vernietete oder verschraubte Teile un terteilt.
Damit die rohrförmigen Magnete 10 sich zwischen den Polschuhen bezw. zwischen diesen und dem Eisenrohrstück 12 nicht dre hen können, sind bei beiden letztgenannten Ausführungsbeispielen nicht dargestellte Ar retiervorrichtungen vorgesehen.
Es ist möglich volle, zylindrische, mantel seitig magnetisierte Magnete, mit beidseitig eines achsialen Schnittes liegenden Polen, zu gebrauchen.
Die Ausführung der beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Induktoren er möglicht, die mit ihnen versehenen elektri schen Maschinen später verhältnismässig leicht für andere magnetische bezw. elek trische Verhältnisse umzubauen, ohne dass ihre äussern Abmessungen oder gar ihr Auf bau geändert werden muss. Es genügt dazu, bloss die zylindrischen permanenten Magnete gegen solche höherer oder geringerer magne tischer Kraftliniendichte auszuwechseln. Da bei kann durch entsprechende Wahl des in- nern Rohrdurchmessers jede beliebige Feld stärke innerhalb der durch den verwendeten Magnetstahl und die Maschinenabmessungen bedingten Grenzen erreicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Magnetelektrische Zündmaschine für Ex plosionsmotoren mit einem mehrere Magnete enthaltenden Induktor, dadurch gekennzeich- iiet. dass die zylindrischen und mantelseitig magnetisierten Permanentmagnete, ihre Längs- aelise parallel zur Induktorachse, in Blech- paketon eingepresst sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetelehtrisehe Zündmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Franz von zylindrischen Mag neten aufweist, welche derart angeordnet siii,d, dass die gleichnamigen Pole zweier benachbarter Magnete einander zugewandt .sind. ?.Magnetelektrische Zündmaschine nach Pa- tenta-iisprneh, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Kranz von zylindrischen Mag neten aufweist, welche ringsum auf einem ring- oder hohlzylinderförmigen Körper aus magnetisierbarem Material derart an geordnet sind, dass je zwei benachbarte Magnete mit ungleichnamigen Polen dem genannten Körper anliegen, und dass jeder Magnet auf der dem Körper abgekehrten Seite einen Polschuh trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH196443T | 1936-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH196443A true CH196443A (de) | 1938-03-15 |
Family
ID=4440382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196443D CH196443A (de) | 1936-05-27 | 1936-05-27 | Magnetelektrische Zündmaschine für Explosionsmotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196443A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2490423A1 (fr) * | 1980-09-12 | 1982-03-19 | Westinghouse Electric Corp | Machine electrique a rotor a aimants permanents a poles lamines |
| FR2519483A1 (fr) * | 1981-12-31 | 1983-07-08 | Auxilec | Machine synchrone a rotor a aimants permanents |
| EP0438594A4 (en) * | 1989-06-26 | 1991-12-04 | Fanuc Ltd. | Rotor structure of the radial type |
| EP3646438B1 (de) * | 2017-06-27 | 2021-11-03 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Permanentmagnet-erregter motor mit verdrehbaren magnetstäben |
-
1936
- 1936-05-27 CH CH196443D patent/CH196443A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2490423A1 (fr) * | 1980-09-12 | 1982-03-19 | Westinghouse Electric Corp | Machine electrique a rotor a aimants permanents a poles lamines |
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| US5157297A (en) * | 1989-06-26 | 1992-10-20 | Fanuc, Ltd. | Structure of radial type rotor |
| EP3646438B1 (de) * | 2017-06-27 | 2021-11-03 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Permanentmagnet-erregter motor mit verdrehbaren magnetstäben |
| US11223251B2 (en) | 2017-06-27 | 2022-01-11 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Permanent magnet energized motor with rotatable bar magnets |
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