CH194831A - Befestigung hochbeanspruchter Laufräder auf Wellen. - Google Patents

Befestigung hochbeanspruchter Laufräder auf Wellen.

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CH194831A
CH194831A CH194831DA CH194831A CH 194831 A CH194831 A CH 194831A CH 194831D A CH194831D A CH 194831DA CH 194831 A CH194831 A CH 194831A
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wheel
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

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  Befestigung hochbeanspruchter     Laufräder    auf Wellen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Be-          festigung    hochbeanspruchter Laufräder auf  Wellen.  



  Die Verbindung von hochbeanspruchten  Laufrädern mit Wellen, welche gewöhnlich  durch Schrumpfung mit     bder    ohne Verwen  dung von Keilen für die Übertragung der  Umfangskräfte     hergestellt        wird,    wird oft im  Betriebe lose.

       Dies    ist besonders .dann der  Fall, wenn ausser .der hohen     Beanspruchung     auch noch verschiedene Erwärmungen vor  kommen können, wie dies, beispielsweise bei  Dampfturbinen der Fall ist, wo beim Ein  tritt von Wasser in- das Turbinengehäuse das  Laufrad rasch     von,der        Heissdampftemperatur     auf     Sattdampftemperatur    abgekühlt wird,  und sich dabei auf die noch heiss bleibende  Welle dermassen aufschrumpft, dass eine     blei-          ben-d-e    Verformung entsteht.

   Nehmen dann  nachher die beiden Teile, Rad und Nabe,  wieder die gleiche Temperatur an, so sitzt  das     überschrumpfte    Rad lose auf der Welle,  wobei auch an durch Keile     ,gesicherten        Lauf-          rädern.        Vibrationen    und Betriebsstörungen  entstehen     können.       Man hat     deshalb    schon     vorgeschlagen.     zwar das     Drehmoment    in     bekannter    Weise  durch Keile zu übertragen, .dagegen zur  dauernden     Zentrierung    :

  des Rades auch bei  Dehnungen eine gut     federnde    Büchse zwi  schen Rad und Welle anzuordnen, deren  eines Ende auf die Welle geschrumpft ist,  und deren     anderes,    Ende     seitwärts    die Nabe  des Rades umklammert. Es sind für die bei  ,den Aufgaben der     Drehmomentübertragung     und der     Zentrierung    also je besondere Ele  mente erforderlich. Sowohl die     Felerungs-          eigenschaften,    als auch der     .Schrumpf    auf der  Welle gehen jedoch bei den hohen Tempera  turen leicht verloren.

   Es kann dann die ge  nannte Schrumpfwirkung die Rolle einer       Zentrierung    überhaupt nicht mehr überneh  men, das Rad beginnt zu wackeln und  schlägt seine Keile aus.  



  Anderseits ist es bekannt, das Rad ohne  Büchse auf die Welle zu setzen und nach       Fig.    1 der     Zeichnung    eine unmittelbare  Schweissverbindung zwischen Laufrad a und  Welle b     vermittels        'Schweisslippen    zu. schaf  fen und damit     beide    Aufgaben zugleich zu      lösen. Diese     Bauart    erfordert natürlich ein be  sonderes     Herausarbeiten    der Schweisslippen.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass  eine Büchse von     mindestens    :gleicher axialer  Länge wie die Nabe des zu     befestigenden     Rades, zwischen Laufrad und Welle geschal  tet und einerseits mit der Welle, anderseits  mit dem Rad durch     ,Schweissung    verbunden ist.  



  In -den     Fig.    2     bis,    4 sind beispielsweise  Ausführungsformen .des Erfindungsgegen  standes im     Schnitt    durch die Verbindungs  stelle dargestellt, wobei der gleich aus  sehende untere Teil der Einfachheit halber  weggelassen     ist.     



  a     ist    das Laufrad, b die Welle und c eine  Büchse, die, in den gezeichneten Beispielen       länger    als die Radnabe ist, aber auch gleich  deren Länge sein kann.     Darr    Ende d der  Büchse ist mit. der Radnabe und das Ende e  mit der Welle verschweisst     (Fig.    2).  



  Um die für die     Schweissung    erwünschte       Elastizität    der Verbindung in der Nähe der  Schweissstelle zu erhalten, kann die Büchse  in der Nähe der     Schweissung    zwischen Rad  und Büchse oder in der Nähe der     Schwei-          ssung    zwischen Büchse und Welle dünner  gehalten     sein,    wodurch ein Spalt. f     bezw.    g,       Fig.3,    gebildet ist, der die     gew=ünschte     Nachgiebigkeit der Verbindung während  des Schweissens und beim     Abkalten    der       Schweissung    ergibt.

   Diese Nachgiebigkeit  kann nach     Fig.    4 auch auf die bekannte       Weisse    durch Schweisslippen noch     weiter    ver  bessert     sein.     



  Die Verbindung gemäss der Erfindung  ist vor allem sehr wertvoll zur     nachtrIg-          lichen    Herstellung von Reparaturen an Rä  dern, die auf die eingangs beschriebene Art  lose geworden sind.     Es@    kann dann die zu  gross gewordene     Nabenbohrung    noch etwas       erweitert    und die Büchse zwischen Laufrad  und Welle gesetzt und in der     beschriebenen          Weise    einerseits mit der     Radnabe,        anderseits     mit der Welle verschweisst werden.  



  Die Büchse     kann    so dick gewählt sein,  dass sie und ihre beiden Schweissurigen in der  Lage sind, das Drehmoment zu     übertragen,     so dass     Keile    überflüssig werden.    Auch kann das, Rad ausserdem noch auf       die    Büchse aufgeschrumpft sein, so dass nor  malerweise ein Ablösen des     Rades    von der  Büchse und der     Büchse    von der Welle nicht  stattfindet.

   Tritt jedoch ein solches beispiels  weise durch die eingangs geschilderten Be  triebsverhältnisse doch ein, so bleibt das ge  dehnte Rad dank der     Verschweissung    mit .der       Büchse    durch dieselbe konzentrisch geführt  und kann auch, wenn dauernd verformt;  ohne Schwingungen und damit ohne Be  triebsstörungen arbeiten. Die grosse Länge  der Büchse verhindert dabei, wie rechnerisch  nachgewiesen werden kann, dass die     Schwei-          ssungen    zu stark beansprucht werden und  reissen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Befestigung von hochbeanspruchten Lauf rädern auf Wellen, dadurch gekennzeichnet-, dass zwischen Welle und Laufrad eine Büchse von mindestens gleicher Länge -wie die,der Nabe des zu befestigenden Rades an gebracht und einerseits mit der Welle, an derseits mit dem Rad durch Schweissung ver bunden ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Befestigung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rad auf die Büchse aufgeschrumpft ist. z.
    Befestigung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass zum Zwecke, die Schweissverbindung nachgiebig zu ge stalten, die Büchse über eine bestimmte Länge von den Schweissstellen ausgehend dünner gehalten ist, so dass zwischen der Büchse und den mit ihr verbundenen Tei len ein ,Spalt besteht (Fig. 3). 3. Befestigung nach Patentanspruch, da .durch ,gekennzeichnet, dass. zum Zwecke, .
    die ,Schweissurig elastischer zu gestalten, Schweisslippen an mindestens einem der beiden mit der Büchge verbundenen Teile gebildet sind (Fig. 4).
CH194831D 1935-12-12 1936-12-07 Befestigung hochbeanspruchter Laufräder auf Wellen. CH194831A (de)

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