CH194366A - Einrichtung zum Anlassen von Induktionsmotoren mit kurzgeschlossenem Läufer. - Google Patents

Einrichtung zum Anlassen von Induktionsmotoren mit kurzgeschlossenem Läufer.

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CH194366A
CH194366A CH194366DA CH194366A CH 194366 A CH194366 A CH 194366A CH 194366D A CH194366D A CH 194366DA CH 194366 A CH194366 A CH 194366A
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  Einrichtung zum Anlassen von Induktionsmotoren mit kurzgeschlossenem Läufer.    Im     Hauptpatent    ist eine     Anlasseinrich-          tunb    insbesondere für     primärseitig    mit Span  nungsverminderung angelassene     Kurzschluss-          ank        ermotoren    beschrieben, bei dem das  Schaltgerät in der     Anlassstufe    eine     Drossel-          spulenanordnung    vorsieht, die nicht nur den  hohen     Kurzschlussstromdieser    Motoren be  sonders günstig herabsetzt,

   sondern zugleich  auch mit der magnetischen Wirkung ihres  Kraftflusses den Schalter selbsttätig von der       Anlassstufe    auf die Vollstufe umlegt. Im       Verein    mit     zier    so     gebildeten    selbsttätigen       Anlassstufe    ist ausserdem eine     Anlasskupp-          lung    vorgesehen, die auf besondere Art jede  Beeinflussung von seit-en des Lastmomentes  bis zum Vorliegen der     Vollschaltung    fernhält  und, nachdem sie selbsttätig eingerückt ist,  die Nutzlast ohne weiteres Zutun beschleu  nigt.

   Hierdurch ist eine einfache     Anlassein-          richtung    geschaffen, mit der es, möglich     wird,     mit dem blossen Umlegen .des Bedienungs  hebels des Schaltgerätes den klassischen KK-         figankermotor    noch so hohen     Kurzschluss-          stromes    mit unangetastetem Wirkungsgrad  und Leistungsfaktor vollständig     selbsttätig     und zwangsläufig weitgehend unabhängig  von Lastschwere und Bedienung anzulassen.  



  Die besondere Einfachheit 'der Drossel  spulenanordnung ist dabei     unter,    anderem  dadurch bedingt, dass die Zeitdauer, während  der .die Drosselspule eingeschaltet ist, nur von  der Grössenordnung einer     :Sekunde    ist, so dass  die Drahtquerschnitte ausserordentlich knapp       bemessen    werden können, da ja die Zeit für  das Auftreten unzulässiger Temperaturen  fehlt,     bezw.    die Benutzungszeit der Drossel  sehr klein gegenüber der     Zeitkonstanten    ihres       Erwärmungsvorganges    ist.

   Ausser der durch  den     Anlass.strom    geheizten Drossel im ,Schalt  gerät ist auch noch die     Anlasskupplung    auf  der Motorwelle einer     Erwärmung    ausgesetzt,  die aus .dem Drehmoment     entsteht,    das die  beiden Hälften der eingerückten Kupplung  unter der zwischen ihnen herrschenden Re-           lativgeschwindigkeit    während der Lastbe  schleunigung ausüben. Auch hier liefert .die  Erwärmung die Grenze für die     praktische          Ausnutzbarkeit.    Die     Gesamtanlasswärme    ver  teilt sich demnach auf das elektrische "Schalt  gerät und die mechanische     Anlasskupplung.     



  Es     ist    nun     Gegenstand    der vorliegenden  Erfindung,     mit,der    knappen Bemessung .der       Gesamtanlasseinrichtung    dadurch bis an die  äusserste Grenze .gehen zu können,     dass    die  elektrische     Anlasswärme    bei der     Drosselspule          ,dazu    benutzt wird, die     höchstmögliche    Zahl  aufeinanderfolgender     Anlassvorgänge        selbst-          tätig    zu begrenzen.

   Dadurch wird es, möglich,  die Drosselspule und damit das Schaltgerät  auf dem     kleinsten    Raum     unterzubringen    und  bis zu einer grösstmöglichen     Anlasshäufigkeit     ausnutzen zu können, ohne eine Zerstörung  der Drossel     'befürchten    zu müssen. Zugleich  lässt sich auch die     :äusserste        Wiederholbarkeit     des     Anlas:sens,    soweit     ,sie    seitens der     Anlass-          kupplung    bedingt ist, mit einbeziehen.  



  Die Erfindung geht von der     Erkenntnis     aus,     dass    bei der Eigenart .der Benutzung der  Drosselspule bei dem von der     Last    getrenn  ten Motoranlauf in der Zeit von der Grössen  ordnung     einer    Sekunde     mit    irgendwelchen  Abkühlungsvorgängen überhaupt nicht zu  rechnen ist und sozusagen als Ergebnis eines  jeden Motoranlaufes immer ein     Temperatur-          sprung    von     bestimmter,    im -wesentlichen  gleichbleibender Höhe zu verzeichnen ist.

   Zur  Erzielung einer höchstmöglichen     Anlasshäu-          figkeit    geht die Erfindung dazu über, eine  Sperrung so vorzusehen,     .dass    sie solange  immer wieder zu     schalten    gestattet, als die  Temperatur der Drosselspule noch nicht     ,so     gross ist,     dassder    zum     bevorstehenden    An  lauf gehörige und in seiner Grösse im voraus  bekannte     Temperatursprung,die    höchstzuläs  sige     Spulentemperatur    gerade nicht über  schreitet, sofort aber das     Wiedereinschalten     unmöglich macht,

   wenn der Betrag der  höchstzulässigen Temperatur abzüglich des       Temperatursprunges    in der Drossel über  schritten ist. Dadurch ist für .den jedem An  lauf bei der .sieh selbst stromlos: machenden    Drossel     unmittelbar    folgenden Abkühlungs  vorgang     dass        grösstmögliche    Temperatur  gefälle erreicht, so dass sich .die Abkühlung  auf den kritischen     Temperaturwert    zur Wie  deraushebung der     ,Sperrung    in einem Zeit  minimum vollzieht.  



  Zur     Erläuterung    des Erfindungsgedan  kens ist auf der beiliegenden Zeichnung von  zahlreichen Ausführungsmöglichkeiten des       Erfindungsgegenstandes.    -das Beispiel eines  Schaltgerätes von derselben Grundanordnung  schematisch     dargestellt,    wie in     Fig.    7 und 8  des     Hauptpatentes.    Es, handelt sieh um einen       Sterndreieckschalter,    der aus einem     dreipoli-          gen    Netzschalter und einem dreipoligen Um  schalter besteht,

   bei dem -in der     Anlassstufe          "Stern"    .die Drosselspule in den     Sternpunkt     zusätzlich eingefügt ist. Zur grösseren Über  sichtlichkeit     ist    die auch wieder mit Diame  tral     gegenüberliegenden        .Schwenkbereichen     arbeitende Anordnung nicht für alle drei       Zweiger    des     Drehstromsystems    -dargestellt,  sondern nur für einen Zweig, so dass sie ent  sprechend, z. B. in drei verschiedenen Ebenen  liegend, verdreifacht zu denken ist.  



  Der mit dem     besonderen    Bedienungs  element 1 betätigte Netzschalter ist durch  den mit der Litze 25 beweglich mit den An  fängen     UVW    der Motorwicklung verbunde  nen     Kontaktklotz    19 dargestellt und der     Em-          schalter    durch den an die Enden     ZXY        .der          Motorwicklung    angeschlossenen Kontaktklotz       2,0    mit der Nase 21, die mit den isoliert auf  der Drossel 1,8 angebrachten     Sperrklauen    22  zusammenarbeitet, welche die Anfänge der       Drosselspule    1-7 bilden.

   Die     dargestellte    Lage  entspricht dem Vorgang des     Einschaltens.     wobei die     Netzschalterklötze    19 vom Bedie  nungselement 1 in Richtung der mit den       Netzzuleitungen        BST    verbundenen Kontakt  bügel 2.6 bewegt werden und die Umschalt  klötze 20 an den Zinken 22     bezw.    34 in der       Anlassstellnug    gefangen liegen.

   Das Bedie  nungselement 1 weist im Beispiel eine Nase \3  auf, an welcher die Weiterbewegung und da  mit .die Einschaltung durch ein hier als --  um den Drosseldrehpunkt 33 für sich schwenk-      barer - Winkelhebel     dargestelltes    'Sperr  glied 3 gesperrt wird, sobald     dessen    Ende 4  in die Bahn der Nase 2 hineinragt.

   Das. an  dere Ende 5 des Sperrgliedes 3 stützt sich da  bei isoliert am freien Ende 7 eines Bimetall  streifens. 8 ab, der am Magnetkörper 18  gleichfalls isoliert befestigt ist, eine Ab  stützung, die je nach dem Grade der Durch  biegung des     Bimetallstreifens    8 ,die Lage des  Sperrgliedes 3 gegenüber dem Drosselkörper  18 bestimmt, der mit dem selbsttätigen Über  gang zur Dreieckschaltung um den Winkel     a     zur .Seite geschwenkt wird.     Über    diesen noch  in die Strombahn eingefügten     Bimetallstrei-          fen    8 sind für die Enden der Drosselspulen  17 vermittels der flexiblen Litze 6 zu einem  neuen Sternpunkt 0     zusammengeschlossen.     



  Auf diese Weise wird bei jedem     Anlass-          vorgange    der     Bimetallstreifen    mit einem       Strome    vom selben     Zeitgesetz    geheizt,     wie    die  Drosselspule selbst und es ist lediglich eine       Frage    des Widerstandes des     Bimetall.strei-          fens,seiner    spezifischen Wärme und der Ab  strahlungswirksamkeit seiner Oberfläche,  dass in .seiner Temperatur sich die Tempera  tur der     Drosselspulenwicklung    17 selbst  widerspiegelt.

       Weiterhin    ist es lediglich eine       Irrage    der Zuordnung seiner     Wärmedurchbie-          gung    zur jeweiligen Temperatur, um schliess  lich zu erreichen,     .dass    sein sich mit steigen  der Temperatur im Beispiele nach unten     be-          wegendes    freies Ende 7 in der dargestellten  waagrechten Lage gerade einer solchen Tem  peratur .der Drosselwicklung 17     entspricht,    bei  der sie von ihrer höchstzulässigen Temperatur  noch soweit     entfernt    ist, als der zum bevor  stehenden nächsten Anlauf gehörige Tempe  ratursprung ausmacht.

   Wird nun mit der Be  wegung des     !Schaltgriffes    1 nach rechts ein  erneuter     Anlassvorgang    durchgeführt, dann       verstellt,das.    sich weiter senkende, freie Ende  7 des     Bimetallstreifens    8 .das     .Sperrglied    3       derart,        dass-dieses    mit dem Ende 4 in den Be  reich der Sperrnase 2 gelangt.

   Hierdurch ist  ein neues Einschalten bei der waagrechten  Ausgangslage der Drossel solange gesperrt,  bis die kritische höchste     Ausgangstemperatur     wieder vorliegt, bei der das Sperrglied 3 vom         Bimetallstreifen    8     wieder        zurückgeschwenkt     ist.  



  Wenn dann mit der voll durchgeführten  Einschaltung am Ende des     Motoranlaufes    in  folge des     Abklingens    des Stromes der Anker  27 abfällt, dann wird die Drossel 18, indem  sie die Umschaltklötze 20 zur Vollschaltung  am     Netzkontaktbügel    26 freigibt, um den  Winkel     ss    aus der waagrechten Lage     ge-          Gchwenkt,    eine Schwenkung, an der das am       Bimetalletreifen    8 - oder bei dessen     Erkal-          tung    vom besonderen Anschlag 9 gehaltene     -          .Sperrglied,3    in gleicher Weise teilnimmt.

   Da  mit ist dann eine: Sperrung auch ohne Tempe  raturursache eingelegt, die sicherstellt, dass  ein     neues    Einschalten erst dann vorgenommen  werden kann, wenn die Drossel auf     Grund     eines ordnungsgemäss vollzogenen     Abschalt-          vorganges    wieder in ihre Ausgangslage zu  rückgedreht worden ist.

   Ist dann ausserdem  noch die     kritische    Temperatur der Drossel  spule überschritten, :so     dass    der     Bimetallstrei-          fen    8 zusätzlich ausschwenkt, .dann genügt  die Rückkehr der Drossel zur waagrechten  Lage nicht, um die Neueinschaltung frei  zugeben, sondern es bedarf dann noch des       Abwartens    der höchstzulässigen Ausgangs  temperatur.

   Dieses Beispiel zeigt zugleich,  wie die     Massnahmen    -der thermischen Einrich  tung zur erfindungsgemässen Begrenzung der       Anlasshäufigkeit    zugleich für die Sicherung  des     ordnungsmässigen    Ablaufes des Arbeits  spiels :des Schalters. dienstbar gemacht wer  den können.  



  Wenn nun nicht die     Erwärmung    .der       Drosselspule,        sondern    die der     Anlasskupplung     die     Anlasshäufigkeit    bestimmt, dann ist es  ebenfalls möglich, den in der Drosselspule  zum     Anlassvorgang    jeweils gehörigen Tem  peratursprung zur Begrenzung der höchstzu  lässigen Aufeinanderfolge dienen zu lassen.  



  Es bedarf hierzu im Zusammenhang zwi  schen der     Bimetallstreifenbewegung    und den       Wärmeaustauschvorgängen    beispielsweise nur  der     Einstellung    einer niederen, kritischen  Temperaturgrenze als diese für die Drossel  spule an sich erforderlich wäre.

   Wenn sich      die     Abkühlung    um das Mass des Temperatur  sprunges auf einem niedrigeren Temperatur  niveau vollzieht, dann entsteht eine längere       Abkühlungszeit        und    dadurch auch eine der  Kupplung     Rechnung        tragende        längere,Sperr-          zeit        bezw.    eine herabgesetzte     Anlasshäufig-          keit.     



  Um der erfindungsgemässen     Ausnutzung     des     Temperatursprunges    für die Begrenzung  der     Anlasshäufigkeit    auch in dem Falle Rech  nung zu tragen, dass das Gerät wegen eines  Systemfehlers (nur     einphasige    Speisung, fest  gebranntes Lager,     Neuanschalten    bei noch  nicht wieder ausgerückter     Anlasskupplung     und     dergl.)

      den Übergang zur Vollschaltung  überhaupt verweigert (weil     dann    .der     Anlass-          strom        nicht    auf den zur     selbsttätigen.    Um  schaltung erforderlichen kleinen Wert zu  rückgehen kann), wobei dann von einem je  Anlauf als     festliegend    gegebenen Tempera  tursprung nicht mehr gesprochen werden  könnte, kann man Massnahmen treffen, um  auch in einem solchen Falle einen bestimmten       Temperatursprung    zu erzwingen.

   Hierzu  wird ein Zeitlaufwerk vorgesehen, das, etwa  vom Beginn des     Einschaltens    an laufend, so  fort     wieder    abschaltet, wenn zum Beispiel  nach     ,der    Anlaufsekunde das Schaltgerät die  Umschaltung zur Vollschaltung noch nicht  vollzogen haben sollte, eine Umschaltung, die  sich zum Beispiel durch .die Schwenkbewe  gung der Drossel 17 oder .die Rückzugsbewe  gung     des    Ankers 27 schon rein äusserlich  kenntlich macht.

   Es könnte beispielsweise  mit .dem Einlegen des Hebels 1 das Laufwerk  aufgezogen     werden.,    mit dem Anspringen des  Ankers 27 als Beginn des     Anlassvorganges    in  Lauf gesetzt werden und mit dem Abschwen  kender Drossel am Ende des Motoranlaufes  wieder stillgesetzt werden, ohne,     dass    es zu  einem abschaltenden Eingriff seitens des  Laufwerkes käme. Sobald aber die höchst  vorkommende Anlaufzeit überschritten ist,  ohne dass der     Schalter    umgelegt     hätte,    würde  das gespannte Laufwerk die     Abschaltung     sofort vornehmen.

   Es bleibt dabei unbenom  men die     Abschaltkräfte    'aus einem vorher  gespannten     Kraftspeicher    zu     gewinnen,    der    vom Laufwerk nur auszulösen ist, sie aus  dem Laufwerk selbst zu gewinnen, oder sie  auf elektrischem oder mechanischem Wege  erst bei der     Abochaltung    selbst zu erzeugen.  



  Bei Anwendung einer solchen     Zeitlauf-          einrichtung    beliebigen Aufbaues wird bei  dem ,stets gegebenen Anlaufstrom nach Mass  gabe der eingestellten Laufzeit in der Dros  selwicklung ein Temperatursprung geschaf  fen, dessen Grösse dann nicht überschritten  werden kann. Man hat nunmehr nur nötig,  die     Temperaturbegrenzeinrichtung,    wie zum  Beispiel den     Bim-etallstreifen    7 so einzustel  len     bezw.    .so auszulegen, dass sie schon bei  einer Drosseltemperatur sperrt, die um das  Mass eben .dieses Temperatursprunges kleiner  ist, um auch, wenn das.

   Einschalten zu einem  nicht vollziehbaren     Anlassvorgang    führt, über  die höchstzulässige     Drosselspulentemperatur     nicht hinauszukommen. Auf diese Weise wird  erreicht, dass auch bei einem     gestörfPn    An  lauf im Gegensatz zur sonstigen Anwen  dungsweise thermischer Schutzgeräte der Mo  tor nicht erst mit seiner Gesamteinrichtung  hochgeheizt werden muss, bis die     Einrichtung     anspricht, sondern er noch kalt, sofort wie  der abgeschaltet wird.

   Dadurch     bleibt    auch  nach einer     Störung    die grösstmögliche ther  mische     Ausechöpfbarkeit    der     Anlasseinrich-          tung        erhalten.     



  Wenn der aussichtslose     Anlassversueh     mehrmals unternommen wird, so     dass    schliess  lich mit den zugehörigen Temperatursprün  gen die     eingestellte    Temperaturgrenze er  reicht wird, fällt schliesslich die Sperrung  ein und unterbindet auch noch den weiteren       Anlassversuch.     



  Es bleibt unbenommen, sich .dieser auf  der Eigenart der     Anlasseinrichtung    beruhen  den Massnahmen sowohl grundsätzlicher, als  auch baulicher Art in ihrer Gesamtheit zu  bedienen oder sie nur teilweise Anwendung  finden zu lassen.  



  Die Erfindung bleibt nicht nur im Zu  sammenhang mit den herausgegriffenen Bei  spielen anwendbar, noch ist sie. auf die An  wendung bei     Sterndreieckschaltung    und über-      hauet bei     1VIehrphasensystemen    beschränkt.  Es bleibt auch unbenommen, ihre Massnahmen  ganz oder teilweise mit einer Signaleinrich  tung am     Umschalter    oder mit denen     sonsti-          ger    betrieblicher Überwachungseinrichtun  gen, wie Überstrom-,     Null@spannungs-Fern-          überw        achungs-    und Fernsteuerungseinrich  tungen zusammenzulegen.

   So ist es beispiels  weise auch ohne weiteres möglich, das beson  dere Zeitlaufwerk, das bei erfolglosem An  lauf den Temperatursprung zu wahren hat,  den Schalter .dadurch     sofort    wieder zur Ab  schaltung bringen zu lassen, dass     .es:    den  Stromkreis .der     Nullspannungsauslösung    un  terbricht.

   Dabei kann auch so. weit gegangen  werden, dass der Unterbrechungskontakt zum  Beispiel von einer     Quecksilberschaltröhre     gebildet wird, die, mit gedrosseltem     Auslass     arbeitend, zugleich als Laufwerk dient, des  sen     Ingangsetzung,    Stillsetzung, Kontakt  gebung und Kontaktunterbrechung in Gestalt  entsprechenden     Kippens    der Röhre ganz oder  teilweise aus dem     Gesamtarbeitsspiel    des  Schaltgerätes einschliesslich seiner     F'ernbetä-          tigungseinrichtung    gewonnen werden kann.  



  Endlich können an Stelle des temperatur  abhängigen     Verstellgliedes    eines Bimetall  streifens     bezw.    einer     Bimetallanordnung    be  liebiger Art auch anderweitige temperatur  bedingte Veränderungen an festen,     flüssigen     oder gasförmigen Körpern Anwendung fin  den. Auch kann an Stelle einer unmittelbaren  Einwirkung, die im übrigen beliebig gestalt  bare Sperrung auch über besondere     HiIfsein-          riehtungen    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Anlassen von Induk tionsmotoren mit kurzgeschlossenem Läufer nach dem Patentanspruch II des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die höchstzulässige Anlasshäufigkeit von Schalt gerät und Kupplung dadurch zwangläufig begrenzt ist, dass! in Abhängigkeit von der in der Drosselspule auftretenden Temperatur beim Anlassen des Motors mit ihrem je Ein schaltung gegebenen Temperatursprung, Or gane gesteuert werden, die die Wiederein- schaltung des Schalters so lange sperren, als eine Temperatur überschritten ist,
    die grösser ist, als die um den Betrag des Temperatur- sprunges verringerte höchstzulässige Tempe ratur der Drosselwicklung. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein die Sper rung betätigendes, temperaturabhängiges Verstellglied in .die iStrombahn der Un- lass.stufe eingefügt ist, und dass sich in dessen Wärmeverhalten die Temperatur ,der Drosselspule widerspiegelt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die temperaturabhängig einge legte Sperreinrichtung wenigstens teil weise zur Sicherung des Arbeitsspiels des Schaltgerätas dienstbar gemacht ist. d. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die auf das. Bedienungselement (1) wirkende Sperreinrichtung (3) an der beweglichen Magnetdrossel des Schalt gerätes angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass bei infolge eines Drehmomentfehlers im Motoren-.
    anlauf nicht erfüllbarer Anlassstufe der Temperatursprung von bestimmter Grösse durch ein Zeitlaufwerk gewahrt wird, das zur sofortigen Abschaltung führt, wenn ,sich der Anlauf nicht innerhalb der Laufzeit der Zeitlaufeinrichtung voll zieht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Zeitlaufwerk aus den aus dem Gesamtarbeitsspiel des Schaltgerätes gewonnenen Kraftäusserungen gespannt, ausgelöst bezw. abgestellt wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass .die Abschaltung durch eine vom Zeitlaufwerk spannungslos gemachte Nullspannungseinrichtung erfolgt. <B>7</B>. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass für die Stromunterbrechung eine Quecksilberschaltröhre Anwendung fin det, deren gedrosselter Ausfluss die Zeit laufeinrichtung liefert und deren In gangsetzung, @Stillsetzung, Kontaktge- bung bezw. Unterbrechung durch ent sprechendes Kippen der Röhre bewirkt wird.
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