CH192178A - Dreifusslafette für Feuerwaffen. - Google Patents
Dreifusslafette für Feuerwaffen.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
- F41A23/32—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Dreifusslafette für Feuerwaffen. Gegenstand der Erfindung ist eine Drei fusslafette für Feuerwaffen mit aus,der Fahr stellung in die Feuerstellung umklappbaren Stützfüssen.
Beiden bisher bekannten Lafet ten mussten beim Umklappen der Stützfüsse aus der Fakrstellun.g in,die Feuerstellung die Räder abgenommen werden, um das Umklap pen zu ermöglichen. Beim Zurückklappen aus<I>der</I> Feuerstellung erforderte das Wieder einbringen der Räder sehr viel Zeit, wodurch die Bereitschaft der Lafette stark verringert wurde.
Dieser Mangel wird bei -der Lafette ge mäss der Erfindung dadurch behoben, dass zwei von den Stützfüssen in zwei Teile ,ge teilt sind und die beiden Teile miteinander derart gelenkig verbunden sind, dass ein auf jedem .äussern Teil angeordnetes Laufrad während des Umklappensdieser Stützfüsse zwecks Ü.bergauug von der Fahrt- in die Feuerstellung und umgekehrt stets mit,
dem Erdboden in Berührung bleibt und die ihm zugeordnete Teillast :der Lafette und der Feuerwaffe aufnimmt.
Auf der :beigefügten Zeichnung ist der ,Gegenstand der Erfindung in ,einem. Aus führungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine .Seitenansicht der Lafette in Feuerstellung, während das eine Rad nebst Stütze in Fahrstellung gezeichnet ist; Fig. 2 ist eine Draufsicht der in F' <B>19.</B> 1 dargestellten Lafette.
An den mittleren Körper 1 der Lafette sind mit Hilfe von Zapfen 2 Stützfüsse 3., 4 angeschlossen. Die Stützfüsse ss, 4 sind auf den Zapfen 2 drehbar gelagert, und man kann sie durch bekannte Verriegelungsmittel in bezug auf den mittleren Körper in .einer bestimmten Lage einstellen und sichern.
In ,dem Lager des mittleren Körpers 1 ist die Schwenkgabel 5 der Lafette, in. welcher die Feuerwaffe 6 ruht, um 360' drehbar ge lagert.
Die End-en der Stützfüsse sind mit Ansätzen 7 für das Verankern der Lafette in der Erde versehen. Die Stützfüsse 3 be stehen aus zwei Teilen, und zwar aus dem Teil 3, welcher an dem mittleren Körper 1 gelagert ist und aus dem beweglichen, ge lenkig zu diesem Teil 3 angeschlossenen Teil 3'.
Die Teilungsebene der Stützfüsse 3 ist so geführt, ,dass der Sporn 7 nach dem Umdrehen des beweglichen Teils 3' um <B>180'</B> auf den ungeteilten Stützfuss 4 bezw. auf die fest mit :dem Fuss 4 verbundene Hülse 17 aufliegt, welche mit zum Verriegeln des Spornes .geeigneten Verbindungsmitteln ver sehen ist.
Die a.neinanderliegenden Enden der beiden Teile 3, 3' der Stützfüsse sind a19 verbreiterte Endlappen 10 ausgebildet, wel che mittels Zapfen 11 und Griffmutter 12 miteinander verbunden sind. Zur Sicherung der :
gegenseitigen Lage beider Teile 3, 3' der Stützfüsse sind die Berührungsflächen der beiden Endlappen 10 mit einer Riffelung 13 versehen. Nach der Einstellung des äussern Teils 3' werden die Endlappen 10 durch die Mutter 12 fest zusammengezogen, wobei die Riffelungen 13 der beiden Teile 3, 3' die gegenseitige Lage .dieser Teile sichern.
Zur Beförderung der Lafette auf längere oder kürzere Entfernung dienen die Lauf räder 15, welche durch ,die Zapfen 16 mit den -Stützfüssen 3 bezw. mit deren äussern Teilen 3' verbunden sind; :dabei sind die Zap fen 16 zwischen ,den Enden,der Teile 3' an geordnet.
Wenn eine Änderung der Feuerstellung der Waffe verlangt wird, wird die Lafette zur Fahrt in solcher Weise vorbereitet, dass vorerst die Mutter 12 gelockert wind, worauf man den Teil 3' der ,Stützfüsse so weit @dreht, bis die Sporne 7 auf den Stützfuss 4 oder der Hülse 17 (Fig.2) aufliegen.
Dadurch wird die Lafette in ein festes dreigliedriges Fahrgestell zur direkten Beförderung der Feuerwaffe oder zum Anhängen an ein an deres Fahrzeug umgewandelt.
In der Feuerstellung können die Räder mit den Stützfüssen der Lafette verbunden bleiben, ohne dass hierdurch die Standfestig- keit der Lafette leiden würde, da die auf d:ie Lafette übertragene Schussreaktion bei- nahe in der Richtung der Radachse wirkt.
Es ist aber auch möglich, ein Aufliegen der Räder auf dem Boden dadurch zu hindern, dass man die Stützfüsse im Verbindungs gelenk bricht und etwas hebt oder den Baden unter den Rädern vertieft.
Ein Vorteil der beschriebenen Lafette liegt ausser .der einfachen Konstruktion in der leichten und schnellen Umänderungsmöglich- keit derselben für beide Gebrauchsweisen. Dies wird insbesondere dadurch ermöglicht,
dass das Gewicht der Lafette mit der Waffe bei der Umänderung ständig auf den stets mit dem Endboden in Berührung bleibenden Rädern ruht, wobei die Räder durch die Ab stützung der Stützfüsse auf den Radzapfen das Umklappen .der ersteren erleichtern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dreifusslafette für Feuerwaffen mit aus der Fahrstellung in die Feuerstellung um klappbaren .Stützfüssen, dadurch ,g.& kenuzeich- net, dass zwei von den Stützfüssen in zwei Teile geteilt sind und die beiden Teile mit einander derartgelenkig verbunden sind,dass ein auf jedem äussern Teile angeordnetes Laufrad während des Umklappens dieser Stützfüsse zwecks Übergang von der Fahrt- in die Feuerstellung und umgekehrt stets mit dem Erdboden in Berührung bleibt und die ihm zugeordnete Teillast der Lafette uud der Feuerwaffe aufnimmt.UNTERANSPRüCHE 1. Dreifusslafette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ;die Teilungs ebene der beiden zusammenklappbaren Stützfüsse schief zu ihrer Längsachse ver läuft, derart,dass nach dem Zusammen klappen der äussern Teile der beiden Stützfüsse diese mit dem dritten Stützfuss der Lafette ein Fahrgestell für die Beför derung bildet. 2.Dreifusslafette nach Patentanspruch und Unteranspruch 1"dadurch.gekenuzeiclhnet, @dass die äussern. Teile der zusammenklapp baren ,Stützfüsse mit den innern Teilen ,drehbar verbunden sind,wobei der Zapfen des auf dem äussern Teile angeordneten Laufrades die Drehachse dieses Teils beim Übergange von der Fahrt- in- die Feuer stellung und umgekehrt bildet. 3.Dreifusslafette nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, -dadurch ,ge kennzeichnet, @dass ,die aneinanderliegenden Enden der beiden Teile der zusammen- klappbaren .Stützfüsse mit den das Verstel len der beweglichen Teile ermöglichenden Verbindungsmitteln, sowie mit,die einge stellte Lage sichernden Mitteln versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS192178X | 1935-10-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH192178A true CH192178A (de) | 1937-07-31 |
Family
ID=5450221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH192178D CH192178A (de) | 1935-10-04 | 1936-09-09 | Dreifusslafette für Feuerwaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH192178A (de) |
-
1936
- 1936-09-09 CH CH192178D patent/CH192178A/de unknown
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