CH192129A - Verfahren zum Waschen von Haushaltwäsche. - Google Patents

Verfahren zum Waschen von Haushaltwäsche.

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CH192129A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zum Waschen von     llaushaltwäsche.       Es ist bekannt, dass Haushaltwäsche, die  mehrfach einem     sodaalkalischen    Waschpro  zess in hartem Wasser unterworfen wird, im  Laufe .der Zeit Ablagerungen von     schwer-          oder    unlöslichen Salzen erhält und infolge  dessen     vergraut    oder vergilbt.

   Das     Vergrauen     oder Vergilben kann darauf zurückgeführt  werden, dass sich bei Verwendung von härte  unbeständigen     Waschmitteln    wie Seife die       Calcium-    und     Magnesiumsalze    dieser Wasch  mittel auf der Ware anreichern und ein un  schönes Äusseres der gewaschenen Textilien  verursachen. Beim Waschen von Haushalt  wäsche mit härtebeständigen     Waschmitteln     in hartem Wasser mit Soda oder in Wasser,  das .gelöste     Erdalkalikarbonate    enthält, wird  zwar die Ablagerung von Kalkseife oder  ähnlichen unlöslichen Verbindungen verhin  dert, doch wird das Auftreten von unlös  lichen     Karbonaten    im Gewebe nicht vermie  den.

      Gegenstand dieser Erfindung ist nun ein  Waschverfahren für     Haushaltwäsche    in     kar-          bonathaltigen    Waschflotten, welches dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    eine Waschflotte ver  wendet wird, die ausser dem Karbonat ein  härtebeständiges. Waschmittel, mindestens ein  wasserlösliches Salz einer     polymeren        Carbon-          säure    und mindestens ein wasserlösliches  Salz einer Phosphorsäure enthält.

   Durch die  Anwendung solcher Kombinationen wird er  reicht, dass sich     einmal    keine Kalkseifen  niederschläge wie beim Waschen mit Seife  bilden können, anderseits wird aber auch ver  hindert, dass sich unlösliche Karbonate ab  scheiden.     _    Auch bei mehrfacher Wäsche er  hält das gewaschene Textilgut kein unschö  nes Äusseres, was für     praktische        Verhältnisse     von ausserordentlichem Vorteil ist.  



  Als härtebeständige Waschmittel kom  men     in    Frage: Produkte vom     Typ    der Fett  säurekondensationsprodukte (z. B. Ölsäureme-           thyltaurinnatriumsalz,        Olsäuremethylamino-          essigsäurenatriumsalz),        Fettalkoholsulfonate     (z. B.     Oleylalkoholsulfonat),    Produkte vom  Typ der     Betaine    (z. B. das     nachmethylierte          Natriumsalz    der     Talgolaminoessigsäure),     vom Typ der     quaternären    Verbindungen  (z.

   B.     Stearyltrimethylammoniumchlorid)    und  dergleichen mehr. Als wasserlösliche Salze  polymerer     Carbonsäuren    sind zu     nennen    z. B.  die     Natriumsalze    von     Polyacrylsäuren,    poly  meren     Styrolmaleinsäuren    oder deren     Substi-          tutionsprodukten.    Als wasserlösliche Salze  der Phosphorsäuren kommen in Frage z. B.

         Dinatriumphosphat,        Natriummeta-    und     -pyro-          phosphat.    Den genannten Waschmitteln     bezw.     deren     Kombinationen    können noch die  üblichen Zusätze wie Bleichmittel auf Basis  von     Persalzen    oder chlorabgebenden Substan  zen zugegeben werden.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 10 kg verschmutzte Tischtücher, Ser  vietten, Küchenhandtücher und     Bettwäsche     werden in einer Trommelwaschmaschine im  Flottenverhältnis 1 : 4 in Wasser von 20         DH    unter     Mitverwendung    von 3 g des Na  triumsalzes .des     Olsäuremethyltaurius,    0,5 g       Dinatriumphosphat,    0,5 g des Ammonium  salzes der     Polystyrolmaleinsäure    und 3 g       calc.    Soda nach vorhergegangenem Einwei  chen über Nacht während 25 Minuten ge  kocht, einmal heiss und zweimal kalt in har  tem Wasser gespült. Die Haushaltwäsche  wird auf diese Weise ausgezeichnet gereinigt  und neigt auch nach mehrfacher Wäsche  nicht zum Vergrauen.  



  2. 15 kg blaue Monteurkittel, Chauffeur  anzüge, Schlosseranzüge werden einen Tag  lang     in    einem     Einweichbad,    das 2 g     calc.     Soda und 1 g     Oleylalkoholsulfonat    i.     Ltr.          enthält,    eingeweicht, ausgedrückt und dann  in zwei     hintereinanderfolgenden    Wasch  bädern, die in Wasser von 20       DH    je 3 g       Oleylalkoholsulfonat,    3 g     calc.    Soda, 0,2 g       Natriumpyrophosphat    und 0,2 g polyacryl-    saures Natrium enthalten, im Flottenverhält  nis 1 : 5 gewaschen.

   Die am Anfang ausser  ordentlich verschmutzte Ware wird durch  diesen     Waschprozess    von allen Öl- und  Schmierflecken gereinigt und behält auch bei  mehrfacher Wäsche ihren weichen Griff bei.  



  3. meiner Waschmaschine werden     lei-          nene    Handtücher im Gesamtgewicht von  80 kg in 300 Liter Wasser von 14' vorüber  gehender und 7   bleibender Härte mit 1,5 g  des durch Behandlung von     Isooktylphenol     mit     Äthylenogyd,    - wobei 10     Mol    Äthylen  ogyd in 1     Mol        Isooctylphenol    eingetreten  sind, erhaltenen Waschmittels, 0,5 g Na  triummetaphosphat, 0,5 g     polyacrylsaurem     Natrium und 0,75 g     Natriumperborat    eine  halbe Stunde bei 80 bis 85   C gewaschen  und dann dreimal warm bis kalt ausgespült.

    Die gewaschene Ware ist     einwandfrei    sauber,  im Griff angenehm weich und nicht durch  Ablagerung auf der Faser getrübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Waschen von Haushalt wäsche in karbonathaltigen Naschflotten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wasch flotte verwendet wird, die ausser dem Kar bonat ein härtebeständiges Waschmittel, min destens ein wasserlösliches Salz einer poly meren Carbonsäure und mindestens ein was serlösliches Salz einer Phosphorsäure enthält. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Salz der Ortho- phosphorsäure verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Salz der Pyro- phosphorsäure verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Salz der Meta- phosphorsäure verwendet wird.
CH192129D 1934-10-13 1935-10-10 Verfahren zum Waschen von Haushaltwäsche. CH192129A (de)

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