CH185772A - Orthopädischer Behelf für Senk-, Platt- und ähnlich deformierte oder gefährdete Füsse. - Google Patents

Orthopädischer Behelf für Senk-, Platt- und ähnlich deformierte oder gefährdete Füsse.

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CH185772A
CH185772A CH185772DA CH185772A CH 185772 A CH185772 A CH 185772A CH 185772D A CH185772D A CH 185772DA CH 185772 A CH185772 A CH 185772A
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Martin Dr Jungmann
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  Orthopädischer Behelf für Senk-, Platt- und ähnlich deformierte oder  gefährdete Füsse.    Der menschliche Fuss stellt eine     unstarre          Gewölbekonstruktion    mit formfesten, jedoch  gegeneinander verschiebbaren Bestandteilen  (Knochen) dar, welche, von Bändern zusam  mengehalten, von der Muskulatur in Hal  tung und Bewegung beherrscht werden.  Wird die Muskulatur über die Grenzen  ihrer Leistungsfähigkeit hinaus beansprucht,  dann kommt es zu einem bleibenden Nach  geben innerhalb der     Gewölbekonstruktion,     zu     abnormen    Einstellungen der Knochen  gegenüber der Einwirkung der Schwere des  Körpers.

   Die     End-    oder Übergangsstadien  solcher abnormer Stellungen mit Deformie  rung, ja Zerstörung der normalen Fusskon  struktion finden sich in den bekannten For  men des Knick-, Senk-, Platt- und Spreiz  fusses und deren     Folgeerscheinungen        (Zehen-          verkrümmungen    usw.).  



  Den abnormen Verschiebungen der Kno  chen suchte man bisher meist mittels Behel  fen, z. B. starren Einlagen unter dem Fuss-         gewölbe    oder zirkulären Verschnürungen des       Vorfusses    oder der Knöchel, entgegenzuwir  ken, wodurch jedoch die freie Beweglichkeit  des Fusses verloren geht.

   Man hat auch in  der Absicht einer Entlastung des Fuss  gewölbes sowohl in seiner     Längsrichtung,     als auch Querrichtung vorgeschlagen, den  Fussvorderteil mittels eines Bandringes oder  einer Gamasche zu umschnüren und an die  sen Ring oder Gamasche entweder nächst  den Fussrändern zwei     Spannbänder        anzu-.     schliessen, die sich später unter der Fusssohle  überkreuzen und zum Fussknöchel     bezw.     zum     Fersenbein    führen, oder man hat an die  Gamasche an der Fussunterseite eine Zug  gurte angesetzt, die ebenfalls zum Fersen  bein führt.  



  Derartige Behelfe sind unbefriedigend,  weil durch den Zug der     Spannbänder    oder  Zuggurten und durch die     Richtung    dieses  Zuges die Gamasche die Tendenz hat, sich  nach rückwärts gegen -das     Fersenbem    zu      verschieben und alsdann nicht mehr vermag,  den gemeinsamen Kämpfer des Fussquer  und     längsgewölbes,    nämlich den der grossen  Zehe zugeordneten     Mittelfussknochen    an der  für seine Festhaltung günstigsten Stelle,  das ist nächst     seinem    vordern Ende anzu  fassen;

   ferner erfolgt die     L?mschnürwirkung     alsdann nicht mehr in der Richtung des  Verlaufes des Quergewölbes, sondern schräg  hierzu, was zu einem mangelhaften Ergeb  nis führt.  



  Schliesslich sind auch Behelfe bekannt,  welche bloss zur Verspannung des     @uss-          längsgewölbes        dienen    und aus einem     Zug-          mittel    bestehen, welches um den     bZittelkno-          cben    der grossen Zehe     schlaufenartig    ge  schlungen ist und das     Fersenbein    anfasst.  Durch den Angriff der verspannenden Kraft  des Zugmittels am     Zehenmittelknochen    wird  ein jeder natürlichen Beanspruchung zu  widerlaufender Druck dieses Knochens ge  gen den Ballen hervorgerufen.

   Es entsteht  auch eine     Spreizwirkung,    welche der zwi  schen der grossen Zehe und der ihr benach  barten Zehe durchlaufende     Schlaufenteil     des Behelfes auf die zugehörigen     Mittelfuss-          knochen    ausübt. Dieser Druck     bezw.    dieses  Spreizen wird derart unleidlich, dass das  wünschenswerte, über lange Zeiträume un  unterbrochene Tragen des Behelfes unmög  lich wird.  



  Beim erfindungsgemässen orthopädischen  Behelf, welcher gleichfalls ein das Fussquer  gewölbe zu umschliessen     bestimmtes    Schnür  band von regelbarer wirksamer Länge und  ein daran angeschlossenes, auf .der Fussunter  seite gegen das     Fersenbein    zu führendes  Zugorgan für die     Verspannung    des Fuss  längsgewölbes enthält, sind     Mittel    vorhan  den,

   um den     Angriffspunkt    dieses     Zug-          organes    am Schnürband des Fussquer  gewölbes durch Verankerung dieses Bandes  an der grossen Zehe angenähert in der Quer  ebene     nächst    dem     vordern    Ende des den ge  meinsamen Kämpfer für das Fussquer- und       -längsgewölbe    bildenden     Grosszehenmittelfuss-          lmochens        festzulegen,       Die wichtigsten     Deformationen    des Fusses  bei     unzulänglicher    Bänder- und Muskelwir  kung sind in der     Zeichnung    schematisch ver  anschaulicht,

   und zwar zeigt     Fig.    1 das in  der Fusslängsrichtung bestehende Gewölbe,  das sich, wie     strichliert    eingezeichnet, durch  senken kann;     Fig.    2 zeigt in Draufsicht das  in der     Fussquerrichtung        bestehende    Gewölbe,  von welchem     Fig.    3 den     Querschnitt    bei Ver  flachung und     Fig.    4 den Querschnitt bei       richtiger,    nicht durchgesenkter Stellung ver  anschaulicht;

       Fig.    5 zeigt die normale Lage  und     (strichliert)    auch zwei abnormale Lagen  ,der grossen Zehe in bezug auf den     Mittel-          fussknochen;        Fig.    6 zeigt in     Daruntersicht    die  Fussknochen mit einem Ausführungsbeispiel  des     erfindungsgemässen    Behelfes zur Er  läuterung auf das     Fersenbein;        Fig.    7 veran  schaulicht die normale Stellung (voll ge  zeichnet) und die unter Belastung verdrehte  Stellung     (strichliert    gezeichnet) des Fersen  beines im Aufriss;

   die     Fig.8    und 9 endlich  zeigen das Ausführungsbeispiel -des erfin  dungsgemässen Behelfes in Drauf- und       Daruntersicht,    aufgebracht auf einen Fuss.  



  Das aus     Fig.    1 ersichtliche     Fusslängs-          gewölbe,    desgleichen auch .das Fussquer  gewölbe nach den     Fig.    2 und 4 sollen durch  .den Behelf durch Angriff an ihren Kämpfern  verspannt werden, um jene Muskeln zu ent  lasten und ihren Rückgang in die Ausgangs  stellungen zu veranlassen     bezw.    zu erleich  tern, welche bestrebt     sind,    die beim Gehen  oder sonstiger Beanspruchung Platz greifen  den natürlichen Formänderungen in den Ge  wölben wieder aufzuheben.

   Zu vorstehen  dem Behufe besteht der Behelf, wie aus       Fig.    8 und 9 ersichtlich und in den übrigen  Figuren     beispielsweise        angedeutet,    aus einem  quer über den Fuss gelegten, die     Fussmittel-          knochen        gurtartig    umfassenden Schnürband a,  dessen an der     Fussoberseite    liegender Teil     a1,     vorzugsweise aus einem unelastischen Mate  rial, wie Leder, Gewebe oder dergleichen, die  auf der Fussunterseite befindlichen, an den  erstgenannten Teil     beidseitig    anschliessenden  Teile     a2,        a;

      aus elastischem Werkstoff, z. B.       vulkanisierterz    Kautschuk, bestehen und be-           liebig    spannbar sind. Je nach der     Grösse,die-          ser    Spannung wird dieses Querband a mehr  oder weniger energisch bestrebt sein, das       Fussquergewölbe    durch     Aneinanderziehen     seiner Kämpfer     nach,der    unter Belastung er  folgenden Einsenkung     bezw.    den diese Funk  tion normal ausführenden Muskel jedesmal  wieder in die normale oder Erholungsstel  lung     zuriickzuschaffen,    sobald die     Belastung     aufhört.

   Die elastischen Bandteile     a=,        a,    ver  einigen sich nach Passieren von Schlitzen b  einer Platte c, die     etwa    auf einer weichen  Unterlage d angeordnet ist, zweckmässig zu  einem elastischen Zugband e, welches an  einem die Ferse     bezw.    das     Fersenbein    an  fassenden, zur Horizontalen schwach schräg  gestellten Ring f, z. B. aus Leder, etwa ver  mittels einer Schnalle     g    oder dergleichen  angeschlossen und in seiner Spannung ein  stellbar ist.

   Dieses Zugband wird bei der  Abwicklung des Fusses beim Gehen     elastisch          -edehnt    und bringt nachher das     Fusslängs-          ge-,völbe,    sowie :die ihm zugehörigen     Muskeln     und Bänder in die Ausgangs- oder Er  holungsstellung zurück,     bezw.    initiiert und  erleichtert .diesen Rückgang, sobald die Be  lastung aufhört.  



  Bei der praktisch durchaus ortsfesten  Lage des Ringes f ist die vom Zugband e       anisgeübte    Kraft bestrebt, die Platte c und  damit auch das Schnürband a des     Fussquer-          (X    in Richtung gegen den Ring     f    zu  verschieben; dabei käme das Schnürband aus  der     Querebene    nächst dem vordern Ende des       GTrosszehenmittelfussknochens,    in der es an  nähernd liegen soll, damit es letztgenannten  Knochen, der den gemeinsamen Kämpfer  für das Fussquer- und     -längsgewölbe    bildet,  richtig anfasst.  



  Die Lage des Schnürbandes und damit       aneb    die Lage des     Angriffpunktes    der Zug  kraft am Schnürband wird durch die nach  folgend beschriebenen     Mittel    festgelegt, die  gleichzeitig zur Korrektur der Zehenstellung  dienen.  



  Während nämlich bei normaler     Füssbil-          dung    der Mittelknochen der grossen Zehe in  der     Verlängerung    der anschliessenden Mittel-         fussknochen    liegt, *ist bei bleibender Ver  schiebung der Zehenknochen zum     Mittelfuss-          knochen    zumeist unter einem Winkel nach  aufwärts, manchmal auch nach abwärts ge  neigt, je nachdem infolge Erschlaffung oder  Verkrampfung des einen oder andern Gross  zehenbeuge- oder     -streckmuskels    der eine  oder der andere das Übergewicht erlangt hat.

    Während der letztere Fall, die bleibend  nach     abwärts    gedrehte Zehe, in einer hier  nicht interessierenden Weise korrigierend  behandelt wird, erfolgt die Korrektur der  ersterwähnten abnormalen Stellung .dadurch,  dass auf die Zehe vor dem     Ballengelenk        eine     im Wesen nach abwärts und nach dem     in-          nern    Fussrand gerichtete Kraft zur Einwir  kung gebracht wird, wobei eine Schubwir  kung auf das     Grosszehengrundgelenk    mög  lichst vermieden wird.

   Diese Kraft wird ge  schaffen durch die Spannung     eines    unelasti  schen Bandes     h,    welches das Grundglied der  grossen Zehe umschlingt und mit elastischen  Zügen     h,    und     h=    an die vorerwähnte Platte c,  in der     Spannung    einstellbar, angeschlossen  ist.

   Um die Angriffsstelle des Bandes h an  der Zehe zu fixieren und zu verhindern, dass  dieses unter dem auf selbes wirkenden Zug  in den Zehenspalt gleitet und in diesen     ein-          Schneidet    ist mit dem Querband     a,    ein star  rer Ausleger i verbunden, der den Zehen  spalt unter Einhaltung eines Abstandes von  diesem übergreift und zum untern, vordern       Fusssohlenrand    reicht, wo er etwa mit Hilfe  eines kleinen     pelofenartigen    Teils k mit  Querriegel     l    einen Punkt des Bandes     h    fest  hält, derart,

       dass.    die Kraftwirkung des Ban  des     h    bei seiner Spannung in der Richtung  nach abwärts und zum     Fussinnenrand    er  folgt; ein Einschneiden des Bandes     h    in die       Zehenspaltbasis    ist     hintangehalten,    da der  Ausleger i infolge seiner Starrheit und der  Festlegung eines Bandpunktes in einem Ab  stand vom Zehenspalt verhindert. dass sich  dieses Band unter der ausgeübten Zugwir  kung in .diesen Spalt hinein verschiebt.

   Die  ses Band     h    hält ferner die     Platte    c in ihrer  Lage nächst dem vordern Kämpferende fest,       fixiert    den Angriffspunkt des     Zugbandes    e      am Schnürband a und hat auch das Bestre  ben, die Zehe in die Normallage     zurückzu-          schwenken,    ohne sie merklich gegen den zu  gehörigen     Mittelfussknochen    zu pressen. Die  in diesem Sinne     wirksame    Kraft wird durch  den Ausleger i aufgenommen.

   Der Anschluss  des letzteren an     das    Band a ist zweckmässig  beweglich, damit er sich selbsttätig je nach  dem Gang .der den Behelf     tragenden    Person  einstellt und sodann nicht fühlbar ist:  Eine mit     Plattfussbildung        gleichzeitig     auftretende Fehlhaltung des Fusses kommt  durch das Umkippen des     Fersenbeines    nach       innen    zustande, das einem Drehen des un  tern Teils dieses     Knochens    nach aussen  gleichkommt.

   Während bei genügend kräf  tiger     Muskulatur        das        Fersenbein    in     einer     Stellung gehalten wird, in der es mit jenem  Teil seiner Unterfläche mit dem Boden in  Berührung kommt, der in der Schwerlinie  oder von dieser etwas nach     aussen;    zu liegt,       wird    es an seiner Auflagefläche am Boden  bei Nachgeben der     Muskulatur    unter dem  Einfluss der Schwere nach aussen gedrängt.  Es entsteht dabei der sogenannte     Knickfuss.     



  Eingeleitet und überhaupt erst ermög  licht wird diese     Knickfussbildung    vor allem  durch das     Versagen    des so     wichtigen    langen       Gross.zehenbeugers,    eines Muskels, der von  der Unterseite der Grosszehe am     innern    Fuss  rand zum Unterschenkel verläuft und dessen  Sehnenschleife die Konsole des     Fersenbeines     unterfängt     (Fig.5    und 7).

   Bei seiner An  spannung zieht er den Knochenvorsprung     nz     des     Fersenbeines    nach oben     bezw.    den un  tern Teil     desselben    nach der     Körpersym-          metrieebene    zu, so dass damit     dieser    untere  Teil des     Fersenbeines    entgegen der Schwere  einwirkung nach innen gedreht und gehalten  wird.  



  Um der Fehlhaltung des     Fersenbeines     nach aussen     entgegenzuwirken,    soll eine  Kraftkomponente geschaffen werden, die  sich dieser Drehung     entgegenstellt.    Es kann  dies beim Ausführungsbeispiel durch zwei  Momente erreicht werden:

    Einmal dadurch, dass der Angriffspunkt  des Bandes e des Behelfes am     Sehnürband    a    einerseits und am Ring f anderseits und da  mit die     Zugrichtung    dieses Bandes so ge  wählt werden, dass eine horizontale, zur       Körpersymmetrieebene    hin gerichtete, unten  auf das     Fersenbein    wirkende Kraftkompo  nente entsteht,     wie    dies in den     Fig.    6 und 7  schematisch veranschaulicht ist.

   Die Rich  tung des Bandes e verläuft nicht in der  Längsachse des Fusses,     sondern    geneigt hier  zu, wodurch eben eine nach innen, das heisst  der     Körpersymmetrieebene    zu gerichtete       Kraftkomponente    geschaffen ist.

   Zur bes  seren Fixierung des das     Fersenbein    umfas  senden Ringes f am Fuss und zur Verhinde  rung einer Verschiebung des Bandes e in die  Fussachse erhält der Ring vorzugsweise  Riffelungen     f,    die, sich in die Haut etwas  eindrückend, den Sitz des Ringes festigen,  ohne aber schädigend zu     wirken;

      sodann  dadurch,     dass.    die     Einwirkung    des elastischen  Zuges auf die Grosszehe nach unten zu im  Sinne des langen Beugemuskels diesen der  art     unterstützt    und     kräftigt,    dass seine  Leistungsfähigkeit vollkommen hergestellt  wird und er damit die     vorerwähnte    aufrich  tende     Drehwirkung    von dem Knochenvor  sprung oder der Schulter m aus auf das       Fersenbein    ausüben kann.

   Diese     Wirkung          des    Beugemuskels wird gefördert, wenn die  Kraft des ihn stützenden Bandes. mit Hilfe  des Ringes f zum Angriff an diesem Vor  sprung oder der Schulter m gebracht     wird;     erreicht wird dies dadurch,-     dass    dieser  Ring f gegen den     erwähnten    Vorsprung ge  stützt wird     bezw.    sich an     ihn    anlegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Orthopädischer Behelf für Senk-, Platt. und ähnlich deformierte oder gefährdete Füsse, enthaltend ein das Fussquergewölbe zu umschliessen bestimmtes Schnürband von regelbarer wirksamer Länge und ein daran angeschlossenes, auf der Fussunterseite gegen das Fersenbein zu- führendes Zugorgan für die Verspannung des Fusslängsgewölbes, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um den Angriffspunkt des Zugorganes (e) am Schnürband (a)
    des Fussquergewöl- bes durch Verankerung dieses Bandes (a) an der grossen Zehe angenähert in der Quer ebene nächst dem vordern Ende des den gemeinsamen Kämpfer für das Fussquer- und -längsgewölbe bildenden Grosszehen- mittelfussknochens festzulegen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Behelf nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine das Mittelglied der grossen Zehe zu erfassen bestimmte und an dem an der Fussunterseite- liegenden Teil des Bandes (a) angeschlossene Band schlaufe (h) von regelbarer Länge. z. Behelf nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch einen mit dem auf der Fussoberseite zu liegen kommenden Teil des Bandes (a) verbundenen Ausleger (i), der die Lage der Bandschlaufe (h) in Be zug auf die Zehe und damit auch die Lage des vordern Angriffspunktes des Zugorganes (e) gegenüber dem Fuss fest legt. 3.
    Behelf nach Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass das Band (a) des Fussquergewölbes sich in das die Verspan- nung des Vusslängsgewölbes bewirkende Zugorgan (e) unmittelbar fortsetzt. 4.
    Behelf nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Fussober- seite zu liegen bestimmte Teil (a,.) des Bandes (a) aus unelastischem, die beider seits anschliessenden Fortsetzungsteile (a2, a2) desselben bezw. das Längszugorgan (e) aus elastischem Werkstoff bestehen. 5.
    Behelf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe so ausgebil det ist, dass bei seinem Gebrauch die Zug kraft des Organes (e) für die Verspan nung des Fusslängsgewölbes derart am Fersenbein angreift, dass eine zur Sym metrieebene des Körpers hin gerichtete Komponente entsteht, welche eine Dre hung des untern Teils des Fersenbeines nach innen zu anstrebt. 6.
    Behelf nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan (e) für die Verspannung des Fusslängsgewöl- bes an einen Ring (f) angeschlossen ist, der sich gegen die Nase oder Schulter (m) des Fersenbeines stützt.
CH185772D 1934-06-27 1935-06-26 Orthopädischer Behelf für Senk-, Platt- und ähnlich deformierte oder gefährdete Füsse. CH185772A (de)

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