CH185083A - Wärmepumpenanlage für Heizzwecke mit Kreiselverdichter. - Google Patents
Wärmepumpenanlage für Heizzwecke mit Kreiselverdichter.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description
Wärmepnmpenanlage für Heizzwecke mit Kreiselverdichter. Die bequeme elektrische Heizung bat bis her wegen der höheren Stromkosten die Kohlen oder Ölfeuerung nicht verdrängen können. Es ist deshalb schon oft der Vorschlag gemacht worden, die Heizwärme nicht unmittelbar zu erzeugen, sondern sie der Umgebung bei tie fer Temperatur zu entnehmen und mittels sogenannter "Wärmepumpe" auf die ge wünschte Heiztemperatur zu heben. Auf diese Weise kann man das Mehrfache des Wärme wertes der Wärmepumpenarbeit als Heiz wärme hochpumpen.
Fig. 1 zeigt das Schema einer solchen Wärmepumpe mit Verdampfer 1, Wärme pumpe 2, Kondensator 3 und Drosselventil 4. In diesem geschlossenen Kreislauf strömt ein Wärmemittel unter solchen Drücken, dass im Verdampfer die Temperatur unter äusse rer Umgebungstemperatur liegt und diejenige im Kondensator über Heizraumtemperatur. Der Verdampferwird also die Verdampfungswärme Qo aufnehmen unter Verdampfung des Wärme mittels, und der Kondensator wird die Wärme menge Qo + .AL abgeben als Heizwärme,
wobei AL der Wärmewert der in der Wärme pumpe aufgewendeten Arbeit ist. Im Drossel ventil wird der höhere Druck des Konden sators auf den tieferen des Verdampfers herab gedrosselt.
Fig. 2 zeigt den Vorgang im Entropie Diagramm nach dem Idealprozess nach Carnot, von dem der wirkliche Kreislauf infolge Wir kungsgrades der Wärmepumpe und Drossel verlusten im Drosselventil abweicht. Man kann nun anhand dieses Bildes leicht erken nen, dass der Leistungsaufwand umso kleiner, je geringer das Temperaturgefälle ist. Soll zum Beispiel Wärme von 0 o C (T1 = 273 abs.) auf die Heiztemperatur von 20 o gepumpt werden, so verhält sich
EMI0001.0021
Infolge der nötigen Temperaturgefälle im Verdampfer und Kondensator und infolge der erwähnten Maschinenwirkungsgrade muss man aber mit dem drei- bis vierfachen Wert rech nen.
Rechnet man mit der letzteren'Zahl, so ist für Qo = 1,<B><I>A</I></B>L = 0,28 = Wärmewert der Verdichtungsarbeit, Qo + AL= 1,
28 =Heiz- leistung. Der Wärmewert der Verdichtungs- arbeit ist somit nur zirka 22 % der Heizwärme- Dieses an und für sich viel versprechende Ver fahren wird aber leider durch den Kapital dienst der notwendigen Einrichtung wieder in Frage gestellt. Es hat deshalb nur Aus sicht, wenn die Anlagekosten auf ein Min destmass herabgedrückt werden können.
Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, die die Verwendung einer Wärmepumpe ge ringsten Material- und Kostenaufwandes da durch ermöglicht, dass für die Übertragung der Wärme ein in dampfförmigem Zustand schweres, zum Beispiel bezüglich Luft glei chen Druckes mindestens zweimal schwereres Wärmemittel verwendet und in einem Kreisel verdichter als Wärmepumpe die Schallge schwindigkeit dieses Mittels überschritten wird, um so mit sehr schnell laufendem Kreisel verdichter das verlangte Druckverhältnis mit wenig Stufen, wenn möglich einstufig, errei chen zu können.
Würde man beispielsweise Tetrachlorkohlen- stoff mit r -- 5 bezogen auf Luft benützen, so ist das für 40 0 Temperaturgefälle nötige uzz N 65 000, was bei einem einstufigen Ge bläse (z = 1) eine Umfangsgeschwindigkeit u2 von 255 m/sec. erfordert. Man sieht also, dass es trotz des hohen Druckverhältnisses von zirka 10 möglich ist, einstufige Kreisel verdichter zu verwenden, was auch dann noch eine billige Maschine ergibt, wenn das Volu men gegenüber anderen Stoffen grösser ist.
Dagegen würde sich zum Beispiel NHs gar nicht eignen, indem wohl das Dampfvolumen 70 mal kleiner, das nötige u'z aber ca. 7 mal grösser ist. Da nun Turbogebläse bekanntlich sehr grosse Schluckfähigkeit besitzen, ist das grosse Volumen weniger preiserhöhend als die Radzahl, welche bei<I>.HH</I> 7 statt 1 betragen müsste.
Es ergibt sich jedoch bei der Verwendung von Übertragungsmitteln hohen spezifischen Gewichtes eine Schwierigkeit, die darin liegt, dassfürsolchedieSchallgeschwindigkeitniedrig ist, da sie der Wurzel aus dem spezifischen Gewicht umgekehrt proportional ist. Bei dem erwähnten Stoff, Tetrachlorkohlenstoff, mit r #--- 5, bezogen auf Luft, wäre also die Schall geschwindigkeit @/5 = 2,3 mal kleiner als bei Luft, also ungefähr 300 : 2,3 = 130 m/sec. Würde man, wie bisher in Schleudergebläsen üblich, bei Unterschallgeschwindigkeit blei ben, so müsste man, statt ein einstufiges Ge bläse mit 255 m/sec. anwenden zu können, ein vierstufiges Gebläse mit 130 m/sec. brau chen.
Nach Massgabe der Erfindung wird des halb vorgeschlagen, bei Verwendung dieser schweren Stoffe die Schallgeschwindigkeit zu überschreiten.
Es ist selbstverständlich, dass für die Über schreitung der Schallgeschwindigkeit die Dainpffübrung in den Lauf- und Leitrad- kanälen des Kreiselverdichters besonders ge staltet werden muss, ähnlich wie man bei Expansionsdüsen mit überkritischem Druck verhältnis zuerst den Düsenquerschnitt ver engt und nachher wieder erweitert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wärmepumpenanlage für Heizzwecke mit Kreiselverdichter, dadurch gekennzeichnet, dass für die Übertragung der Wärme ein in dampfförmigem Zustand schweres Wärme mittel verwendet und im Kreiselverdicbter die Schallgeschwindigkeit dieses Mittels über schritten wird, zum Zwecke einer Verbilli gung der Anlage. UNTERANSPRUCH: WärmepumpenanlagenachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das spezifische Gewicht des Wärmemitteldampfes mindestens zweimal grösser ist als dasjenige von Luft gleichen Druckes.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH185083T | 1935-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185083A true CH185083A (de) | 1936-07-15 |
Family
ID=4433459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185083D CH185083A (de) | 1935-12-21 | 1935-12-21 | Wärmepumpenanlage für Heizzwecke mit Kreiselverdichter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH185083A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2781858A1 (de) * | 2013-03-20 | 2014-09-24 | Vaillant GmbH | Wärmepumpe mit mindestens zwei Wärmequellen |
-
1935
- 1935-12-21 CH CH185083D patent/CH185083A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2781858A1 (de) * | 2013-03-20 | 2014-09-24 | Vaillant GmbH | Wärmepumpe mit mindestens zwei Wärmequellen |
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