CH183584A - Ubertemperatursicherung, insbesondere an elektrischen Heisswasserspeichern. - Google Patents

Ubertemperatursicherung, insbesondere an elektrischen Heisswasserspeichern.

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CH183584A
CH183584A CH183584DA CH183584A CH 183584 A CH183584 A CH 183584A CH 183584D A CH183584D A CH 183584DA CH 183584 A CH183584 A CH 183584A
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CH
Switzerland
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hot water
water storage
overtemperature protection
safety device
storage tanks
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Application number
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Elektr Apparate Fr Saut Fabrik
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Sauter Ag
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    • HELECTRICITY
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H01H37/46Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid
    • H01H37/48Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid with extensible rigid rods or tubes
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    • H01H37/74Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
    • H01H37/76Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material

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  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 178472.         Übertemperatursicherung,    insbesondere an elektrischen Heisswasserspeichern.    Gegenstand des Patentanspruches des  Hauptpatentes ist eine Übertemperatur  sicherung, insbesondere an elektrischen Heiss  wasserspeichern, welche dadurch gekenn  zeichnet ist, dass ein unter Federwirkung  stehendes, von Hand     einrückbares    Schalt  getriebe von einem .Sperrorgan in der Be  triebsstellung dadurch verriegelt ist, dass letz  teres in der Sperrstellung .durch ein Weichlot  gegen Bewegung gesichert ist, mit .der Mass  gabe jedoch, dass, sobald die steigende  Wassertemperatur das Weichlot zum Schmel  zen     bringt,

      die     Sperrung    des Schaltgetriebes  ausgelöst und dieses .dann in eine für die  Abschaltung des Betriebsstromkreises mass  gebliche     Abschaltstellung    bewegt wird, um  in dieser zu verharren, bis es nach Abküh  lung und Erstarren .des Weichlotes wieder  von Hand in die Betriebsstellung zurück  geführt wird.  



  Diese Sicherung kann so     eingerichtet    sein,  dass sie schon bei Temperaturen des Kessel  wassers von 100 bis 110   C zum Ansprechen  kommt, und sie hat den     Vorteil,        dass    sie nach    dem Funktionieren wieder von Hand in die  Betriebsstellung zurückgeführt werden kann,  ohne dass hierzu Werkzeuge oder Ersatz  teile nötig sind.

   Sie ist aber mit dem Nach  teil behaftet,     dass,    wenn das Schaltgetriebe  in der Einschaltstellung aus irgend einem  Grunde hängen bleiben oder im Falle der  Verwendung einer     Quecksilberkippschalt-          röhre    im Schaltgetriebe das Quecksilber in  derselben zwischen den     Quecksilbernäpfen     haften bleiben sollte, der Ausschaltvorgang  sich nicht mehr sicher vollziehen     könnte.     



  Um nun diesem Übelstand zu     begegnen,     ist die     Übertemperatursicherung    gemäss der  Erfindung, ausser dem mit     Weichlotsiche-          rung        ausgestatteten        :

  Schaltgetriebe,    mit einem  zusätzlichen Sicherungsorgan solcher Art ver  sehen, dass, wenn das     Schaltgetriebe    aus  irgend einem Grunde bei der vorgesehenen       Arbeitsübertemperatur,    zum     Beispiel    von  100 bis<B>110'</B> C, nicht ausschalten sollte, das  zusätzliche Sicherungsorgan .dann bei noch  höherer Wassertemperatur, zum Beispiel bei  <B>111</B> bis 120   C, in Funktion tritt und seiner-           seits    die     Abschaltung    des Heizstromes be  sorgt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    schema  tisch dargestellt.     Fig.    1 zeigt die Gesamt  heit der Vorrichtung und     Fig.    2 eine Einzel  heit derselben.  



  Wie bei der im Hauptpatent mit Bezug  auf     Fig.    1 und 3 beschriebenen Ausfüh  rungsform, bezeichnet auch hier 1 (Fix. 1)  die     Grundplatte    eines     Quecksilbertemperatur-          schalters,    2 einen an dieser bei 3 drehbar ge  lagerten Schwenkhebel, 4 eine an diesem mit  telst     Bri.den        befestigte        Quecksilberkippschalt-          röhre    mit den     beulen    biegsamen Zuleitungen  5', 5", welche mit den Klemmen<B>C</B>, 6" elek  trisch leitend verbunden sind.

   7 bezeichnet  ein     Thermostatrohr,    das mit der     Grundplatte     1 fest verbunden ist, und 8 ist ein mit die  sem Rohr am     äussern    Ende fest verbundener  nichtdehnbarer Stab, der am untern, mit Ge  winde     versehenen    Ende eine     Reguliermutter     9 zum Zwecke der Temperaturregulierung       trägt,    welche mit     ihrer    Schneide auf den  Hebel 2 einwirkt.

   10 ist ein Anschlag zur  Begrenzung der     Einschaltstellung    der     Queck-          silberschaltröhre    4, und     @11    ist eine Zugfeder,  welche     den    Hebel 2 mit der Mutterschneide  des Stabes 8 in Fühlung hält.  



  Wie dort, bedeutet auch hier 12 eine  Schaltstange, welche bei 13', 13" längsbeweg  lich geführt ist; 14 ist eine Federzunge,  welche     einerends    am Hebel 12     befestigt    ist  und mit dem andern,     freien    Ende in ein  Sperrad 15 eingreift. Inder     Fig.    2 ist das  Sperrad 15 in der Seitenansicht ersichtlich.

    Seine Achse -16 reicht     tief    in eine Büchse 17       hinein    und ist innerhalb     derselben    mit ihr       mittels    eines     Futters    aus bei einer bestimm  ten, relativ niedrigen     Temperatur    (der vor  gesehenen Arbeitstemperatur) schmelzendem  Weichlot fest verbunden.  



  In     Fig.    1 ist die     einerends    an der Schalt  stange 12     und        anderends    an der Grundplatte  1 befestigte Zugfeder 18 dazu bestimmt, die  Schaltstange 12 nach oben zu -ziehen, sobald  das Weichlot in der Büchse 17 zum Schmel  zen kommt und sich dann das Sperrad 15    samt der Achse     @16    frei drehen kann. Die       Anordnung,der    Büchse 17 zum Heisswasser  speicher ist dabei eine     solche,    dass das  Schmelzen des Weichlotes in direkter Abhän  gigkeit vom Heisswasser -erfolgt, sobald die  ses eine     bestimmte    höchstzulässige Tempera  tur erreicht.  



  19 ist ein Vorsprung, welcher unter den  Hebel 2 greift und diesen bei Hochgehen  der Schaltstange 12 in die     mit    gestrichel  ten Linien     gezeichnete    Ausschaltstellung  schwenkt.  



  20 ist .ein Knopf an .der     ,Schaltstange    12,  mittels dessen diese in die Wartestellung zu  rückgedrückt werden kann, sobald das Weich  lot     in    der Büchse 17 wieder     erstarrt    ist     und     das Sperrad 1,5 somit     wieder    feststeht, wo  bei die Federzunge 14 über das     feststehende     Sperrad     zurückgleitet.     



       Sobald    das     iSperrad    15 durch Schmelzen  des Weichlotes freigegeben wird, schnellt  die     Schaltstange    12     samt,dem    Hebel     @2    nach  oben in die gestrichelt gezeichnete Aus  schaltstellung und unterbricht den Heiz  stromkreis     mittels    der     Kippröhre    4.  



  Zu diesen Teilen gesellt sich nun hier  noch ein zusätzliches Sicherungsorgan, das  eine     zweite    Unterbrechungsstelle im Heiz  stromkreis beherrscht. 2,8 ist ein fester Kon  takt, der auf der     Platte    1 elektrisch isoliert  befestigt ist; 29 ist eine     Kontaktfeder,    die  an dem     Bolzenstück    30     befestigt    ist, wel  ches seinerseits ebenfalls an der Platte 1  elektrisch isoliert angeordnet ist. Normaler  weise ist die Kontaktfeder 29 mit ihrem  freien Ende an dem Kontakt 28 mittelst einer  bei einer gewissen Temperatur schmelzenden       Lotmasse        festgelötet.     



  Inder Einschaltstellung der Quecksilber  sehaltröhre 4 verläuft dann der     Strom    von  einer Eintrittsklemme     33    über die Verbin  dungsleitung 32 nach 2,8 und von hier über  die Organe 29, 30, 31, 6', 5', 4, 5" zum       Austrittspol    6".

   Das zusätzliche Sicherungs  organ 28, 29 ist somit mit der Quecksilber  schaltröhre 4 in Serie geschaltet, und wenn  diese etwa infolge     Oxydation        des-Queck-          silbers    nicht ausschalten sollte, so wird dann      bei anhaltender Steigerung der Temperatur  des Kesselwassers, in dessen Wirkungsbereich  sich auch das zusätzliche Sicherungsorgan  befindet, die     Lotmasse    bei 28 schmelzen und  die Kontaktfeder 29 freigeben, um sie in die  <B>01 -</B> springen zu       strichelfe        Aussehaltstellun..     



  lassen. Voraussetzung ist hier, dass die Lot  masse im zusätzlichen     Sicherungsorgan    erst  bei einer Kesselwassertemperatur, die noch  höher liegt als die für die     Quecksilberschalt-          röhre    massgebende Ausschalttemperatur, zu  schmelzen vermag.  



  Durch .die beschriebene Kombination der  zwei hintereinander geschalteten     Übertem-          peraturschaltsicherungsorgane        wird    erreicht,  dass gewöhnlich     bei.    Übertemperatur die  die     Quecksilberschaltröhre    4 beeinflussende  Schaltstange 12 in Funktion tritt, welche  leicht von Hand in die     Betriebsstellung    zu  rückgebracht werden kann, und dass das  zweite     Schmelzsicherungsorgan    nur in dem  höchst seltenen Falle, wo zum     Beispiel    die       Quecksilberschaltröhre    durch Oxydation des  Quecksilbers stark in     Mitleidenschaft    gezogen  sein sollte,

   in Funktion zu treten hat. Es  ist alsdann in diesem Falle erforderlich, dass  die     Quecksilberschaltröhre    von fachkundiger  Hand ersetzt wird, bei welcher Gelegenheit  auch die sachgemässe     Wiederlötung    der  Schmelzstelle im zusätzlichen Sicherungs  organ vorgenommen werden kann.  



  Durch die     Vereinigung    dieser beiden       Schaltsicherungselemente    kann die grösst-    mögliche Sicherheit gegen gefährliche Tem  peratursteigerungen in Heisswasserspeichern  erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Übertemperatursicherung, insbesondere an elektrischen Heisswasserspeichern, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, .dadurch gekennzeichnet, .dass sie, ausser dem mit Weichlotsicherung ausgestatteten Schalt getriebe, mit einem zusätzlichen Sicherungs organ solcher Art versehen ist, dass, wenn das Schaltgetriebe aus irgend einem Grunde bei der vorgesehenen Arbeits-Übertemperatur nicht ausschalten sollte,
    das zusätzliche Si- cherungsorgandann bei noch höherer Wasser temperatur in Funktion tritt und seinerseits die Abschaltung des Heizstromes besorgt. UNTERANSPRUCH, Übertemperatursicherung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zu sätzliche Sicherungsorgan mit dem den Heizstromkreis beherrschenden elektrischen Schaltteil des Schaltgetriebes in Serie ge schaltet ist und eine durch eine Lotmasse für gewöhnlich in Sehlusslage festgehaltene Kon taktfeder aufweist.
CH183584D 1935-01-11 1935-01-11 Ubertemperatursicherung, insbesondere an elektrischen Heisswasserspeichern. CH183584A (de)

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