CH183136A - Kipptor, insbesondere bei Garagen. - Google Patents
Kipptor, insbesondere bei Garagen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/40—Suspension arrangements for wings supported on arms movable in vertical planes
- E05D15/405—Suspension arrangements for wings supported on arms movable in vertical planes with curved arms fixed on the wing, rolling on a support
Landscapes
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Description
Kipptor, insbesondere bei Garagen. Die Erfindung betrifft ein Kipptor, ins besondere bei Garagen, bei welchem ein Tor flügel aus der vertikalen Schliess- in die zweckmässig nahe der Decke des abzuschlie ssenden Raumes gelegene, horizontale Ofen lage geschwenkt werden kann. Dieser Tor flügel ist durch Lenkarme schwenkbar auf im abzuschliessenden Raum seitlich und fest angeordneten Lagern abgestützt; das Öffnen des Kipptores wird durch die Wirkung von Federn unterstützt, die auf Stellen der Lenk arme einwirken, welche zwischen an den Lagern und am Torflügel angreifenden Teilen dieser Lenkarme gelegen sind. Bei diesem Kipptor brauchen weder Seile noch Ketten verwendet zu werden, was zur Hebung der Betriebssicherheit wesentlich beiträgt.
Ferner ermöglicht die Erfindung, zwecks Raumer sparnis Gegengewichte wegzulassen und kön nen auch seitliche Gleitführungen vermieden werden, was eine gute Abdicbtung gestattet.
Die Zeichnung stellt verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigen-, Fig. 1 und 2 Querschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen, Fig. 3 eine Aufsicht zum Tor nach Fig. 1. Der Torflügel 1 ist dazu bestimmt, den Raum mit dem Boden 2, der Decke 13 und den Seitenwänden 3 abzuschliessen. Er kann durch Zug am Handgriff 4 nach vorn hoch geschwenkt werden, so dass er in die parallel zur Decke 13 gelegene Endstellung gelangt. Er führt diese Schwenkbewegung aus um eine Achse, welche in den Ausführungsbei spielen nach der Zeichnung um ungefähr ein Viertel der Torhöhe hinter der Toröffnung und unterhalb der Decke 13 liegt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 3 wird der Torflügel 1 beidseitig von je einem starren, einteiligen Winkelträger 11 gehalten, dessen Schenkelenden bei 5 bezw. 6 starr mit dem Torflügel 1 verbunden sind, und der in seinem Scheitel gelenkig auf Zapfen I gelagert ist, welche mittels der Leisten 7 seitlich am Tor rahmen befestigt sind; diese Zapfen I könn ten natürlich auch einfach in den Seitenwänden festsitzen.
Zwei an den Seiten des Torflügels 1 angeordnete Zugfedern 8 wirken durch Ver mittlung der Stangen 9 und 10 auf den ein leichtes Knie bildenden untern Schenkel des Winkelträgers A und sind bestrebt, den Tor flügel 1 aus der Schliess- in die Offenstellung zu drängen; die Stärke dieser Federn ist so bemessen, dass bei leichtem Zug von Hand am Handgriff 4 nach vorn die Federn die weitere Schwenkung des Torflügels 1 in die horizontale Offenlage und sein Verbleiben in derselben zu bewirken vermögen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ruht der Torflügel 1 mittels eines Lenker systems<I>B, C, D,</I> E auf seinen Lagern: Bei 11 ist der ein leichtes Knie bildende Arm B angelenkt, der mit seinem andern Ende auf dem durch die Leiste 7 am Torrahmen be festigten Zapfen I schwenkbar angeordnet ist; durch einen bei 12 am Torflügel 1 an gelenkten Lenkerarm E ist der Flügel mit den Armen C und D verbunden, welehe schwenkbar auf Zapfen I bezw. II ruhen;
der Zapfen II sitzt ebenfalls fest auf der Leiste 7; die Zapfen I und II könnten eben sogut unmittelbar in der Seitenwand des Raumes festsitzen. Durch das Lenkersystem <I>B, C, D, E,</I> insbesondere infolge der zweiten Drehachse II, wird erreicht, dass der Torflügel bei der Ausführung der Schwenkung aus der vertikalen Schliess- in die punktiert angedeu tete horizontale Offenlage zwangsweise eine solche Bewegung ausführt, dass der obere Rand des Torflügels 1 eine flachere Kurve beschreibt als bei der Ausführungsform nach Fig. 1.
Dies hat zur Folge, dass die Decke 13 des Raumes weniger hoch über dem obern Rande der Toröffnung angelegt, also Raum erspart werden kann. .Auch bei dieser Aus führungsform sind Federn 8 vorgesehen, die über die Stangen 9 auf Stellen der Lenk arme B einwirken, die zwischen an den Lagern I und am Torflügel bei @11 angreifen den Teilen der Lenkarme B gelegen sind.
Das Lenkersystem nach Fig. 2 könnte natürlich auch mit andern Dimensionen und allgemein in anderer Weise ausgebildet sein, sofern es grundsätzlich dasselbe Ergebnis zeitigte. Statt der Zugfedern 8 (in Fig. 2 nicht dargestellt) könnten an Stelle der Stangen 9 Stossfedern angeordnet sein; dies würde den Vorteil mit sich bringen, dass durch Federbruch kein Unfall hervorgerufen wer den könnte. DieZug- oder Stossfedern könn ten in beliebiger anderer Weise angeordnet sein; Bedingung ist, dass sie auf Stellen der Lenkarme einwirken, die zwischen an den Lagern und am Torflügel angreifenden Teilen dieser Lenkarme gelegen sind.
Der Abstand der Hauptachse I von Tor- öffriurig bezw. Decke kann selbstverständlich grösser oder kleiner sein als ein Viertel der Torhöhe, so dass ein grösserer oder kleinerer Teil des Torflügels in der Offenlage über die Toröffnung hinaus nach vorn ragt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kipptor, insbesondere bei Garagen, bei welchem der Torflügel aus der vertikalen Schliess- in die horizontale Offenlage ge schwenkt werden kann, dadurch gekennzeich net, dassderTorflügel durch Lenkarme schwenk bar auf im abzuschliessenden Raume seitlich und fest angeordneten Lagern abgestützt ist und dass das Öffnen des Kipptores durch die Wirkung von Federn unterstützt wird, die auf Stellen der Lenkarme einwirken, die zwischen an den Lagern und am Torflügel angreifenden Teilen dieser Lenkarme gelegen sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Kipptor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Torflügel durch mit ihm starr verbundene, aus einem Stück bestehende Winkelträger, deren Scheitel in den Drehachsen des Kipptores liegen, auf die Lager abgestützt ist. 2. Kipptor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Torflügel auf beiden Seiten je an ein Lenkersystem angelenkt ist, welche Lenkersysteme schwenkbar je in zwei im abzuschliessenden Raum seit lich und fest angeordneten Lagern gehalten sind, derart, dass der Torflügel während seiner Schwenkung aus der vertikalen Schliess- i n die horizontale Offenlage zwangs weise eine solche Bewegung ausführt,dass der obere Rand des Torflügels eine flachere Kurve beschreibt als er bei ausschliesslicher Drehung des Torflügels um die Achse eines der erwähnten Lager beschreiben würde. 3. Kipptor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkbewegung beim Öffnen durch Zugfedern unterstützt wird. 4. Kipptor nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkbewegung beim Öffnen durch Stossfedern unterstützt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH183136T | 1935-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH183136A true CH183136A (de) | 1936-03-31 |
Family
ID=4432064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH183136D CH183136A (de) | 1935-02-01 | 1935-02-01 | Kipptor, insbesondere bei Garagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH183136A (de) |
-
1935
- 1935-02-01 CH CH183136D patent/CH183136A/de unknown
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