Spritzgussmasehine. Die Erfindung betrifft eine Spritzguss- maschine mit beweglichen Formteilen, einer Düse und wenigstens einem sich in die Form erstreckenden Teil, zum Beispiel Dorn.
Gemäss der Erfindung sind die einzelnen Formteile zum Öffnen und Schliessen der Form auf gegenüberliegenden Seiten der Düse angeordnet und quer zur Düse beweg lich, die Einspritzöffnung für das Giessmate rial und der in die Form ragende Teil auf der Trennlinie der Form angeordnet und der Teil dient beim Öffnen der Form zum Fest halten des fertigen Gussstückes.
Durch die gegenläufige Bewegung der Formteile wird die Üffnungs- und Schliess zeit der Form abgekürzt. Die Kräfte, mit denen das fertige Gussstück in der Form haf tet, suchen sich infolge der gegenläufigen Bewegung der Formteile auszugleichen, so dass keine besondere Ausstossvorrichtung vor gesehen zu werden braucht. Die Maschine er möglicht bei automatischem Betrieb eine Herstellung von etwa 120 kleinen Guss- stücken, wie beispielsweise Reissverschluss gliedern, in einer Minute.
In der Zeichnung, die ein. Ausführungs beispiel der Erfindung darstellt, ist: Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine, von der Teile im Schnitt gezeigt oder weg gelassen sind, Fig. 2 ein teilweiser Schnitt nach der Li nie 2-2 der Fig. 1 mit einer schematischen Darstellung des elektrischen Heizstromkrei ses, Fig. 2a ein teilweiser Schnitt nach der Linie 2a-2a der Fig. 1, Fig. 3 ein teilweiser Schnitt nach der Li nie 3-3 der Fig. 1 in grösserem Massstab, wobei Teile der Maschine abgebrochen sind;
Fig. 4 ein teilweiser Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht eines Teils der Maschine, in der Teile ausgelassen sind, Fig. 6 eine Darstellung eines Teils des Antriebes in Richtung der Pfeile 6 der Fig. 1 gesehen, Fig. 7 eine Teilansicht nach der Linie 7-7 der Fig. 1, Fig. 8 eine Teilansicht der Formteile bei geschlossener Form,
Fig. 9 eine Seitenansicht der in Fig. 8 gezeigten Form mit einem Gussstück zwi schen den Formteilen mit einer gleichzeitigen Darstellung des Abgratens des zuvor geform ten Gliedes, Fig. 10 eine der Fig. 8 ähnliche Ansicht, bei der die Formteile sich in Offenstellung befinden, Fix.
11 eine Ansicht im rechten Wiakel zu der in Fig. 10 gezeigten, die das auf dem Dorn geformte Glied zeigt, bevor es mit dem Bande in eine bestimmte Lage weitergescho ben wird, Fig. 12 eine der Fig. 11 ähnliche Ansicht mit der Stellung des Gliedes nach dem Wei terschieben durch den Dorn, Fix. 13 eine der Fix.
8 und 10 ähnliche Ansicht, aus der die teilweise Annäherung der Formteile zum Entfernen des Dornes von dem gebildeten Glied ersichtlich ist, Fig. 14 eine Vorderansicht der Teile in Fig. 13, teilweise im Schnitt und mit Tei len ausgelassen, Fig. 15 eine Seitenansicht des Bandträ gers mit zwei angegossenen Gruppen von Schliessgliedern, und Fig. 16 eine schaubildliche Darstellung des Kopfstückes eines Formteils.
Die Formteile der gezeichneten Maschine sind zur Tierstellung der Schliessglieder eines Reissverschlusses bestimmt. Die Form kann natürlich auch derart ausgebildet sein, dass andere Gussstücke hergestellt werden können.
Die vorliegende Maschine besitzt eine Antriebswelle 20 mit der an einem Ende befestigten Scheibe 20a, durch welche die Welle von einem in der Zeichnung aus gelassenen Motor in Umdrehung versetzt wird. Die Welle 20 ist in den beiden Seiten wänden 21, 21a .des Rahmens gelagert, die auf einer Grundplatte 21b stehen (Fig. 1) und durch eine Vorderplatte 22 zusammen gehalten werden. Innerhalb des Rahmens be findet sich ein fast kastenförmiges Gehäuse 24 zur Unterstützung einer das Schmelzgut enthaltenden Pfanne 25.
Das Gehäuse 24 weist in seinen Seiten wänden Nizten 24a auf, in denen Rollen Di und 27 zur Führung des Gehäuses 24 bei seiner Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, laufen. Die Rollen sind in den Seitenwänden des Maschinenrahmens befestigt. Die an der Vorderseite des Gehäuses befindlichen Rol len 26 sind auf hohlen Zapfen 96a exzen trisch in Büchsen 26b gelagert, so dass das Gehäuse 24 zur Ausrichtung mit einer mit der Pfanne 25 verbundenen Düse hinsicht lich der Formteile 29, 30 senkrecht in dein Maschinenrahmen verschoben werden kann.
Um die. Rollen in ihrer gewünschten Einstel lung zu halten, sind Gegenmuttern 26e- auf geschraubt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird den hohlen Zapfen von einer Leitung 26e durch Rohre 26d Kühlwasser zugeführt, das durch eine Leitung 96f von der Bohrung des Zapfens abfliesst.
Der Zweck der Rollenkühlung ist, einen Wärmeaustausch nach dem Mschinenrahm- men, besonders an der Vorderseite, zu ver hindern. Selbstverständlich können die Rol len 27 in ähnlicher Weise gekühlt werden. Es ist jedoch nicht notwendig, da.ss die Rol len 27 in ihren Lagern einstellbar sind, da die Einstellung der vordern Rollen genügt, um eine entsprechende Ausrichtung wie oben gesagt zu bewirken. Das Gehäuse 24 besitzt einen nach unten gerichteten, gabelartigen Ausleger 24b (Fix. 2), an dem ein zwischen die Gabelenden ragendes Blockstück 24c durch seitlich sich erstreckende Stifte 24d anliegt.
Durch das Blockstück 24c erstreckt sich verschiebbar eine Stange 23, die durch einen Zapfen 23a an der Vorderplatte angelenkt ist und hinter dem Blockstück eine Feder 23b trägt. die durch eine Flügelmutter 23c auf .der Stange unter einstellbarer Spannung gehalten wird. Der Zweck dieser Anordnung ist, das Gehäuse 24 in seiner Vorderstellung und damit eine Düse 28 während des Giess vorganges in richtiger Anlage mit der aus Formteilen 29, 30 bestehenden Form zu hal ten. Zur Bewegung der Formteile 29, 30 werden später beschriebene Daumen 31 an gewandt.
In der Pfanne 25, die in dem Gehäuse 24 isoliert eingesetzt ist, ist ein senkrechter mit seiner Öffnung über dem Rande der Pfanne ragender Pumpzylinder 25a angeordnet, der sich unten in einem geschweiften Kanal 25b fortsetzt, dessen oberes und äusseres Ende an die Düsenöffnung 28a angeschlossen ist.
Die Düse 28, die abnehmbar an der Pfanne 25 befestigt ist, erstreckt sich in eine weite Aus- nehmung in dem obern Teil des Pfannenge- häuses und trägt an ihrem vordern Ende eine elektrische Heizung 28b, durch welche die Düse zur Erhaltung des Flüssigkeits zustandes des Schmelzmetalles und zur Her stellung guter Gussstücke genügend hoch er hitzt wird. Die Anschlussdrähte der Heizung 281) sind mit 28e, und 28d in Fig. 2 schema tisch angedeutet.
Eine Anzahl Heizplatten 32 ist an der Aussenfläche der Pfanne 25 innerhalb des Gehäuses 24, und zwar vorzugsweise an dem Boden und den Seitenwänden der Pfanne an gebracht, um zu allen Zeiten das Giessmate rial auf der passenden Temperatur zu halten. Die Anschlussdrä,hte dieser Heizplatten sind mit 32a-e angedeutet. Die Stromkreise sind nur schematisch wiedergegeben. Die Drähte treten dureh ein Führungsstück 32f an einer Deckplatte<B>329</B> in einen grossen Raum 33 an der Rüekseite des Gehäuses ein, in dem eine Anzahl Anschlussklemmen 33a für die Drähte 324-e vorgesehen sind.
An dem untern Ende des Zylinders 25a be findet sieh eine Eintrittsöffnung<B>25e,</B> durch die das Giessmaterial aus der Pfanne 25 in den Zylinder wie auch in den ges-ehweiften Hals 25b eintritt. In dem Zylinder 25a be findet sich ein Kolben 34, an dessen oberem Kopfteil die gabelartigen Enden 35a eines Schwingarmes 35 zwischen zwei Wellenbün- den 34a angreifen. Der Arm 35 schliesst einen Teil 35b ein, der an einem Ausleger der Rahmenplatte 21a durch einen Bolzen 25e aasgelenkt ist.
Der Arm 35 besitzt ausserdem ein Gabelstück 35d, das mit einem Stift 35e (Fig. 1) an dem Armstück 35b befestigt ist, so dass der Arm 35 während der Vorwärts und Rückwärtsbewegung .des Gehäuses 24 und der daran befindlichen Düse 28 schwin gen kann.
Das freie Ende des Armstückes 35b ist gleichfalls gegabelt und abgerundet, wie bei <B>351</B> gezeigt, und ruht zwischen zwei Bünden 36 an einer Hubstange 36a (Fig. 5). Die Hubstange 36a besitzt an ihrem untern Ende ein zwischen Leisten 37 an der Rahmenplatte 21a geführtes Gleitstück 36b, an dem eine Rolle<B>36e,</B> welche auf einem Daumen 38 auf der Welle 20 abrollt, befestigt ist. An der Hubstange befindet sich ein Wellenbund 36d, gegen den eine Feder 36e anliegt. Die Feder liegt am andern Ende gegen den untern losen Bund 36 am Kopfende der Hubstange.
Wenn die Flubstange durch den! Daumen 38 nach oben bewegt wird, dann wird der Schwingarm 35 durch die Feder 36e betätigt, um den Kol ben 34 nach unten zu drücken. Die Feder muss natürlich genügend Spannung besitzen, um den beim Giessen erforderlichen Druck zu erzeugen und soll doch dabei, falls der Kolben hängenbleiben oder wegen ungeeigne ten Schmelzmaterials nicht beweglich sein sollte, ein Brechen irgendeines Maschinenteils verhindern. Das untere Ende des Kolbens 34 befindet sich normalerweise über der Einla.ss- öffnung 25c, wie in Fig. 2 gezeigt.
Bei der Aufwärtsbewegung der Hub stange 36a wird ein an dem obern Ende be findliches Querstück 39 gehoben. Das Quer stück besitzt an seinen beiden Enden Stan gen 39a, die sich durch Führungsstücke 39b der Rahmenplatte 21a erstrecken und an ihren untern Enden verschiebbar befestigte Scheiben 39c besitzen.
Die Scheiben .drücken bei der Aufwärtsbewegung der Stangen Fe dern 39d zusammen, welche dazu dienen; die Hubstange 36a zurückzubewegen, den Kol ben 34 in seine erhobene Lage zu bringen und die Rolle 36c in ständigem Eingriff mit dem Daumen 38 zu halten.
An dem Armstück 35b des Schwingarmes ist eine Einstellschraube 40 angebracht, die gegen die Rahmenplatte 21a drückt, um die Abwärtsbewegung der Hubstange 36a und die Aufwärtsbewegung des Kolbens 34 zu begrenzen.
Die Drähte der elektrischen Heizelemente sind an einer Schalttafel 41, wie in Fig. 2 angedeutet, vereinigt. Auf dieser befindet sich ein Messinstrument 41a. Um die Tempe ratur des Schmelzgutes in dem Behälter zu regeln, sind Automatenschalter 41b in die Stromkreise gesetzt und ein passender Wi derstand 42 in den Stromkreis 28c, 28d, um die Heizung 28b der Düse zu regeln. Die Schalttafel ist an ein Stromnetz 41c, 41d an geschlossen.
Die Formteile 29, 30 sind an der Vorder platte 22 des Rahmens verschiebbar gelagert und die innern gegenüberliegenden Seiten dieser Formteile besitzen sich gegenseitig er gänzende Formkammern 29a, 30a, von einer Ausbildung, dass Glieder 43 eines Reissver schlusses, wie in den Fig. 8 bis 15 gezeigt, gebildet werden. Das äussere Ende der Düse wird durch die Feder 23b in ständiger An lage mit den Formteilen 29, 30 gehalten (Fig. 8 und 10). Die Formteile besitzen nach der Aussenseite zu Nuten 29b, 30b zur Auf nahme des schnurartigen Randes eines Ban des 44 und Nuten 29e, 30c für den dem Rande anliegenden Bandteil.
Unterhalb der Formkammern besitzen die Formteile Flächen 29d, 30d, gegen die das zuvor geformte Glied 43 sich bei der Ab standsbestimmung des nächsten Gliedes und bei dem Entfernen des Kernes oder Dornes 45 von dem geformten Glied legt. Der Dorn passt zwischen die Formteile 29, 30 und ragt mit seinem abgesetzten Ende 45a in die Form hinein, so dass eine Ausnehmung 43a auf einer Seite .des Sühliessgliedes 43 gebildet wird, welche eine Erhebung 43b auf der Gegenseite eines gegenüberliegenden Gliedes aufzunehmen bestimmt ist,
die ebenfalls in APr Formkammer der beiden Formteile gebil- det wird. Die Formteile besitzen auch Aus- nehmungen 29e, 30e, um einen Teil des Dor- nes, wie später beschrieben, aufzunehmen. Zwischen den anliegenden Flächen der Formteile ist ausserdem ein Kanal 30f ge bildet, durch den das Giessmaterial in die Formkammern 29a, 30a eingeführt wird.
Die Formkammerhälften weisen auch eine Aus- nehmung 29f auf, durch die die Erhebung 43b gebildet wird.
Die Formteile 29 und 30 haben in .der gezeigten Ausführung die Form eines ver hältnismässig langen Eisenstabes mit Wasser kühlkammern 46, 46a (siehe Fig. 3), so dass die Form auf der für das Giessen geeigneten Temperatur gehalten wird. Den Kammern 46, 46a wird .durch Leitungen 46b am äu ssern Ende der Formen Wasser zugeführt und durch Rohre 46c an den gegenüberliegenden Enden der Formteile abgeführt. Jeder Form teil 29, 30 besitzt an seiner Oberfläche ein erhabenes Führungsstück 47, 47a, das sich wagrecht, aber schräg zur Bewegungsrich tung der Formteile erstreckt, wie aus dem rechten Teil der Fig. 3 zu ersehen ist, wo die Führung im Schnitt gezeigt ist.
Die Führungsstücke gleiten in entspre chenden Kanälen 47b, 470 von kurzen, mit- telst Schrauben in langen Balken 48a einstellbar befestigten Einsatzstücken 48. Zwecks Verschiebung hinsichtlich .der vor- dern Enden der Balken 48a gehen die Schrauben durch längliche Öffnungen 48c der langen Balken 48a (Fig. 4). Diese Ein stellung bezweckt ein genaues Anliegen der Formteile. Um eine Einstellung zu ermög. liehen, haben die Balken 4811 natürlich län gere Nuten als der Länge der Einsatzstücke entspricht, wie aus dem rechten Teil der Fig. 3 zu ersehen ist.
Die Balken 48a be finden sieh an gegenüberliegenden Seiten der Maschine nahe den Rahmenwänden 21, 21a und werden in passenden Führungen des Rah mens vorwärts und rückwärts bewegt. Die innern Enden der Balken 48a gehen in Stan gen 48d über (Fig. 2), auf denen gegen den Rahmen drückende Federn 49 angeordnet sind. An den Rahmenwänden sind Schwing- arme 50 gelenkig gelagert, die mit ihren un tern Enden mittelst Rollen 50a auf den Dau men 31 ruhen. Die obern Enden dieser Schwingarme ragen in Ausnehmungen 50h an der Unterseite der Gleitbalken 48a (Fig. 2a).
Die Federn 49 dienen also dazu, die Rollen 50a in dauernder Anlage mit .den Daumen 31 zu halten, welche die Formteile auseinanderbewegen, und bewirken nach dem Schliessen ein festes Zusammenhalten der Formteile. Um diese Bewegung zu ermög lichen, ist zwischen den Schwingarmen 50 und den Gleitbalken 48a genügend Spiel ge lassen.
Der Kern 45 besitzt die Form eines Stif tes oder Dornes, dessen oberes Ende 45u um gebogen ist, um in eine Bohrung eines Hal ters 450 zu greifen (Fig. 6). Der Halter be sitzt an seinem obern Ende einen Querstift 45a, der sich in den Schlitz eines abstehenden Armes 51. eines Blockstückes 51a erstreckt, welches an einer Schwingachse 52 an dem obern Teil der Rahmenwände 21, 21a an geklemmt ist (Fig. 1 und 2). Die Welle 52 ragt über die Rahmenwände hinaus und trägt an dem freistehenden Ende einen Schwingarm 53, der an seinem äussern Ende ein gabelartiges Querstück 53a hält und mit seinem andern Ende in einen langen Arm mit einem Schlitz 53b endet.
Auf der Welle 52 ist ein Blockstück 54 aufgekeilt, dessen Kopf 54a zwischen dem gabelartigen Quer stück 53a liegt und einen bogenförmigen Schlitz 54b besitzt. Durch den Schlitz er streckt sich eine Ankerschraube 540, die in dem Querstück 53a befestigt ist.
An den Auslegern des Querstückes befin den sich Einstellschrauben 53c für den Kopf 54a, um die Einstellung des Schwingarmes 53 hinsichtlich der Welle genau festzulegen und damit die Senkrechtstellung des Dornes bezüglich der Form zu erzielen. Wenn die vorher bestimmte Einstellung vollzogen ist, dann liegt nach Anziehen der Schraube 54e der Arm fest an dem Blockstück 54 an. Der Betätigungsarm 55 besitzt ein viereckiges Ende 55b, das einen Kreuzkopf 56 auf der Welle 20 umfasst und darauf gleiten kann. An .dem Ende 55h des Armes 55 befindet sich ausserdem eine Rolle 55c, die in der Nut einer auf der Welle 20 befestigten Kurven scheibe 57 läuft.
Die Kurvenscheibe dient zur Betätigung -des Dornes, um,das geformte Glied weiterzufördern und den Abstand der Glieder auf dem Bande zu bestimmen.
Der Halter 45c des Dornes ist zwischen zwei einander ähnlichen Führungsplatten 58 gelagert, deren seitlich sich erstreckende Flansche 58a mit Passstiften 58b an,der Vor derplatte 22 des Rahmens befestigt sind, siehe Fig. 7. Die Platten 58 sind durch Schrauben oder ähnliche Mittel zusammen geklemmt und zwischen ihnen befindet sich eine verschiebbare Führungsplatte 59, deren innere Kanten zusammen mit,den Platten 58 den Aussenrand des Bandes oder Trägers 44 in bestimmtem Abstand führt.
Die Füh rungsplatte 59 besitzt Längsschlitze 59a, siehe Fig. 2, durch die die Klemmschrauben sich erstrecken und diese Schlitze gestatten ein Verschieben der Platte nach innen oder aussen, so dass ein Ausgleich für verschiedene Bandbreiten gebildet wird. Die durch die Platten 58 und 59 gebildete Führung kann leicht von dem Maschinenrahmen abgenom men werden, so dass der Halter 45e bequem entfernt werden kann.
Die Führung wird durch zwei verschiebbare Spangen 60 mit ge- rändelten Kopfschrauben in Lage gehalten (Fig. 7). Das Band 44 läuft von einer Spule oder Trommel 44a, wie in Fig. 1 angedeutet, über eine lose Rolle 61, -die auf einem Aus leger 61a an der Ständerplatte 21a belagert ist, und über eine an dem Ausleger befind liche Platte 61b, auf die das Band beim Da rübergleiten zur Erhaltung der nötigen Spannung durch eine flache Feder 61c ange- presst wird.
Auf diese Weise wird das Band mit der richtigen Spannung von der hierfür vorgesehenen Fördervorrichtung durch die Maschine gezogen. Von der Platte 61b läuft das Band über eine andere lose Rolle 62, von der es durch die aus den Platten 58, und 59 bestehende Führung läuft. Das mit den Schliessgliedern besetzte Band geht nach dem Verlassen der Formteile 29, 30 nach unten zwischen eine Förderscheibe 63 mit einer vorspringenden aufgerauhten Fläche 63a und einer ,dazu beweglichen Rolle 64. Der Zweck dieser Fördervorrichtung ist, periodisch eine grössere Länge d-es Streifens durch die Ma schine zu fördern, so dass die Schliessglieder in Gruppen auf dem Bande angeordnet wer .den.
Ein Beispiel dafür zeigt die Fig. 15, wo .die obere Gruppe von Schliessgliedern von der untern durch ein langes freies Bandteil getrennt ist. Bei der Herstellung von Reiss verschlüssen wird der freie Teil in der Mitte zwischen den beiden Gruppen von Schliess gliedern geteilt. Die Enden erleichtern .die Befestigung des Reissverschlusses an den Ge brauchsartikeln, an denen der Reissverachluss angebracht werden soll.
Die Scheibe 68 ist auf einer Welle 65 be festigt, die in einem Lager in der Vorder- platte 22 ruht und an dem innern Ende ein Kegelrad 65a trägt, das mit einem entspre chenden Kegelrad 65b auf der Welle 20 kämmt und dadurch die Scheibe 63 in Um drehung versetzt. Die nach innen gerichtete Fläche ,der Scheibe 63 besitzt eine Kurvennut 63b und weiter dem Mittelpunkt zu einen kleinen Daumen 63e. Die Rolle 64 ist auf einer in der Rahmenwand 22 verschiebbar befestigten Stange 64a angebracht, deren ineres Ende mit einer Rolle 64b an dem Dau men 63c liegt.
Eine Einwärtsbewegung der Rolle 64 in Eingriff mit .der Fläche 63a be wirkt sodann ein plötzliches Durchziehen des Bandes. Die Rolle 64b wird durch eine Feder 64c in Anlage mit dem Daumen 63c gehalten. An dem äussern Ende der Stange 64a befin det sich ein Haltestück 64d, über das ein mit einer Schraube 66a angelenkter, zur Begren zung der Einwärtsbewegung der Stange 64a dienender Sperrhebel 66 greift. Der Sperr hebel 66 wird durch eine Klinke 6 7 an einem oder mehreren Gliedern einer Kette 67a aus gehakt.
Die Kette läuft um ein Kettenrad<B>68,</B> welches auf einer in einem vorspringenden Konsol 22a der Ständerplatte 22 gelagerten Welle 69 befestigt ist. Diese Welle ist mit der Welle 20 durch ein Schneckenradgetriebe 70, 70a gekuppelt (Fig. 1 und 5).
Das Ketten- ra.d ist durch eine am Wellenende befindliche Federkupplung 69a mit der Welle 69, wie in Fig. 5 gezeigt, verbunden, so ,dass jede Bruch möglichkeit infolge Hindernisse oder unge nauer Einstellung, wie :sie besonders bei der anfänglichen Einstellung der Maschine nach Ändern .der Formgrössen oder anderer Ma schinenteile auftreten, vermieden wird. Die erwähnte Schnellförderung des Bandes muss natürlich derart eingestellt sein, dass die För derung bei offener Form unmittelbar nach Entfernen des Dornes 45 von einem geform ten Glied und vor dem Schliessen der Form stattfindet.
Die Hakenspitze 66b des Sperr hebels 66 wird, wie deutlich in Fig. 1 ge zeigt, durch eine Feder 66e im Eingriff mit dem Haltestück 64a gehalten.
An der Frantplatte 22 befinden sich in einer Winkellage Führungen 22b, ,die mit Halteplatten 71 Führungskanäle für einen Abgrutstössel 72 bilden, an dem mittelst einer Schraube 72a .eine Klinge 73 einstellbar be festigt ist, so dass eine sehr genaue Einstel lung .der Schneidkante 73a der Klinge bezüg lich des Gliedes und der Form möglich ist (siehe Fig. 9).
Die Klinge 73 wird zum Ent fernen des Grates 43c von dem gegossenen Glied benutzt und ist zwecks Einstellung mittelst Schrauben 73b, die sich durch SChllt7iA der Klinge erstrecken, auf den Stö ssel 72 geklemmt.
An dem untern Ende des Stössels 72 be findet sich eine Rolle 72b, die in der Kur vennut 63b der Scheibe 63 läuft.Jedes Glied wird nach seinem Abguss in eine Stellung unterhalb der Form in Anlage mit der Flä che 29d gebracht und von dem Grat 43e be freit, während das nächste anliegende Glied, wie in Fig. 9 gezeigt, geformt wird. Die Formteile 29, 30 werden zwischen Flanschen 74 geführt, welche sich an gegenüberliegen den Seiten der Frontplatte 22 parallel nach aussen erstrecken. Die Flansche werden durch entfernbare Platten 75 überdeckt, welche die Formteile in der Führung halten.
In dem un tern Flansch befinden sich an den Enden Einstellschrauben 76, die auf eine Ausricht- platte 76a drücken, um die Formteile bezüg lich der Düse in der richtigen Senkrechtlage zu halten. Wie aus den Fig. 1, 2, 3 und 5 er sichtlich, kann die Platte 75 leicht ange bracht und gelöst werden.
Die Arbeitsweise der Maschine ist wie folgt: Begonnen wird mit :dem Augenblick, wo die Form geschlossen ist, wie in Fig. 8 gezeigt, und das Band 44 zwischen den Formteilen eingeklemmt ist. Der nächste Schritt besteht in dem Einspritzen des ge schmolzenen Metalles in die von den I\orm- teilen gebildete Formkammer unter Druck, indem der Kolben 34 in dem Zylinder 25a durch den Schwingarm 35 nach unten be wegt wird, dessen Bewegung von der durch die Feder 36e auf den Daumen 38 gedrückten Ablaufrolle 36o abhängt.
Gleichzeitig wird das Abgratmesser 73 zum Entfernen des Grates 43e- eines zuvor geformten Gliedes 43 in Arbeitslage bewegt. Das Messer wird durch die in der Kurvennut 63b befindliche Rolle 72b betätigt.
Als nächstes werden .die Formteile von einander entfernt (Fig. 10). Diese Bewe gung kommt durch die Einwärtsbewegung .der verschiebbaren Balken 48, 48a gegen die Spannung der Feder 49 zustande. Die Ein wä.rtsbewegung wird durch die von den Dau men 31 betätigten Schwingarme bewirkt. Wie aus den Fig. 8 bis 12 ersichtlich, bleibt die Düse infolge der in F'ig. 2 gezeigten Fe der 23h in stetiger Anlage mit der Form.
Wenn die Formteile 29, 3,0 sich nach aussen bewegt haben, wird das zuletzt ge formte Glied 43 mit dem Bande, an dem es befestigt ist, ausgeschoben, verbleibt aber auf dem Dorn 45. Die Bewegung des Dornes findet durch den Daumen 57 statt, der den Arm 55 mit der Ablaufrolle 55o betätigt. Der Arm 55 betätigt einen Schwingarm 53, um die Welle 52 zu drehen. Die Welle 52 hinwieder betätigt den Arm 51 des Block stückes 51a und schiebt den Dornhalter mit dem Dorn nach unten.
Die Abwärtsbewe gung des Dornes bringt das gegossene Glied in die in der Fig. 12 gezeigte Stellung, in welcher das Glied mit den Unterflächen 29d, 30d der Formteile ausgerichtet ist.
Die Daumen 31 bewirken darauf ein teil weises Schliessen der Formteile 29, 30, wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt, so dass die Flächen 29d, 30d über dem Glied zu liegen kommen und eine Auswärtsbewegung beim Hochziehendes Dornes verhindern. Der Dorn wird darauf durch den Daumen 57 mit den dazugehörigen Teilen nach oben gezogen.
Auf diese Weise wird das gegossene Glied zeitweise durch die teilweise geschlossene Form gehalten. Nächdem -der Dorn in seine obere Stellung zurückgekehrt ist, wie in Fig. 9 und 11 gezeigt, öffnet sich die Form wieder und schliesst sich schnell, so dass die Teile die in der Fig. 8 gezeigten Stellung ein nehmen.
Bei der zuletzt erwähnten öffnungs- bewegung der Formteile 29 und 30 von der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Stellung zu der ähnlichen in der Fig. 10 bezeigten wird das Band mittelst der Förderscheibe 63 und der Rolle 64 schnell weitergeschoben. Dieser Vorgang findet jedoch nur nach dem An formen einer bestimmten Zahl von Gliedern auf dem Bande statt, wodurch eine be stimmte Gruppierung der Schliessglieder oder eine bestimmte Länge des Stranges erreicht wird. Die Länge solcher Gruppen von Schliessgliedern kann wenige Zentimeter oder Dezimeter oder gar wenige Meter betragen, je nachdem es ihre Anwendung erfordert.
Nach dem Einspritzen des Metalles in .die Form wird durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens 34e das in .dem Ende der Düse 28 befindliche Metall in die Düse oder den geschwungenen Kanal 25b zurückgezogen. Die Heizung 28b an der Düse dient dazu, die Düse heiss zu erhalten und eine Abkühlung des Schmelzmetalles in der Düse beim Wei- terfördern des geformten Gliedes und des Bandes, sowie beim Schliessen der Formen für den nächsten Guss zu verhüten.
Ein Arbeitsgang der Maschine vollzieht sich während einer Umdrehung der Welle 20 und wiederholt sich dementsprechend. Zu der Temperaturmessvorrichtung ge hören die Drähte 77, 77a, die zu einer Kon trollröhre oder -vorrichtung 78 laufen. Diese Vorrichtung besitzt einen Teil 78a, der in das geschmolzene Metall taucht und zur selbsttätigen Regelung der Temperatur mit den Automatenschaltern verbunden ist. Die Zapfen 26a besitzen an .der Innenseite einen verdickten Kopf mit einer abgerundeten Stirnfläche, siehe die rechte Seite der Fig. 1 und sind in den einstellbaren Büchsen 26b gelagert, so dass das Gehäuse 24 zum Rah men verschoben und die Düse hinsichtlich der Formteile ausgerichtet werden kann.
Diese Einstellung zusammen mit .der exzen trischen Lagerung der Zapfen ergibt eine allgemeine Einstellungsmöglichkeit des Ge häuses. Die Muttern 80 halten die Zapfen in ihrer eingestellten Lage.
Die Erfindung ist nicht auf eine Ma schine zur Herstellung von Reissverschluss gliedern beschränkt, sondern erstreckt sich zum Beispiel auch auf Maschinen zur Her stellung der Schieber für Reissverschlüsse, oder von Perlenschnüren, wie solche als Zug schnüre für Lampen Verwendung finden. Die für solche Herstellungszwecke eingerichtete Maschine benötigt nicht immer alle gezeigten Maschinenteile.