CH168017A - Verfahren zur Darstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Azofarbstoffes.

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CH168017A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Azofarbstoifes.       Die     5-Arnino-2-oxybenzoesäure    und ihre  Derivate liefern     Diazoverbindungen,    die mit       Azokomponenten    gekuppelt werden können.  Die Kupplungsenergie dieser     Diazoverbindun-          gen    ist aber so gering, dass sie sich nicht mit  allen     Azokomponenten    vereinigen lassen.

   So  ist es zum Beispiel bis jetzt nicht gelungen,  die     Diazoverbindungen    der     5-Atnino-2-oxy-          benzoesäure    und ihrer Derivate mit     Salicyl-          säure    zu kuppeln.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    die Kupp  lungsenergie der     Diazoverbindungen    der     5-          Amino-2-oxybenzoesäure    und ihrer Derivate  sehr stark erhöht wird, wenn man dieselben  in ihre komplexen Metallverbindungen über  führt. Die Kupplungsenergie der     Diazover-          bindungen    dieser komplexen Metallverbindun  gen ist so gross, dass die Kupplung zum Bei  spiel mit     Salirylsäure    spielend stattfindet.  Von den Metallverbindungen eignen sich be  sonders die Chromverbindungen.

   Durch dieses  Verfahren werden neue wertvolle     Farbstoffe          zugänglich.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung eines     Azofarb-          stoffes.    Es besteht darin, dass man die kom  plexe Chromverbindung von     5-Amino-2-oxy-          benzoesäure        diazotiert    und in alkalischem Me  dium mit     4-Methyl-2-oxybenzoesäure    kuppelt.

    <I>Beispiel:</I>  1     Mol    der komplexen Chromverbindung  der     5-Amino-2-oxybenzoesäure    wird mit einem  Gemisch von 750     gr    Eisessig und 200     gr    Salz  säure (22 o     B6)    übergossen und durch Aussen  kühlung bei ca.

   5 o C mit 700     em3    10     o/oiger          Nitritlösung    langsam     diazotiert.    Nach be  endigter     Diazotierung    verdünnt man das     Di-          azotierungsgemisch    etwas mit Eis und lässt  es in eine Lösung von 1     1M1        4-Methyl-2-oxy-          benzoesäure    in 480     gr    Natronlauge und Eis  gleichzeitig mit 950     gr    Natronlauge (38 o     B6)     unter Rühren einfliessen, so dass immer Eis  bei der Kupplung zugegen ist.

   Die Kupplungs  flüssigkeit muss     ätzalkalisch    reagieren. Die       Farbstoffbildung    setzt sofort ein und ist als-      bald beendet. Wenn leine     Diazoverbindung     mehr nachweisbar ist, wird die Natronlauge  mit Säure abgestumpft, bis der     Farbstoff    voll  ständig ausgefallen ist. Die entstandene  Chromverbindung des     Farbstoffes    wird ab  gesaugt und getrocknet. Sie färbt Wolle in  hellgelben Tönen, die durch     Nachchromieren     röter und kräftiger werden. Die     nachchromier-          ten    Färbungen sind sehr gut     walkecht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Azofarb- stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man die komplexe Chromverbindung von 5-Amino-2- oxybenzoesäure diazotiert und in alkalischem Medium mit 4 - lfIethyl - 2 -oxybenzoesäure kuppelt. Der Farbstoff färbt Wolle in gelben Tönen, die durch Nachchromieren tiefer und walk- echter werden.
CH168017D 1932-01-28 1933-01-28 Verfahren zur Darstellung eines Azofarbstoffes. CH168017A (de)

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