Einrichtung an Verkaufsautomaten mit zwei oder mehreren Warenschubladen zum Zweck beim Ausziehen einer beliebigen Schublade die andere bezw. jede der andern Schubladen zu blockieren. Gegenstand der Erfindung bildet -eine Einrichtung an Verkaufsautomaten mit zwei oder mehreren Warenschubladen, die dazu dient, beim Ausziehen einer beliebigen Schublade des Automaten die andere bezw. jede der andern Schubladen zu blockieren. Solche Einrichtungen bekannter Art weisen eine federbeeinflusste verschiebbare Schiene auf, welche im.
Automaten .senkrecht oder annäherungsweise senkrecht zur Richtung ,der Verschiebung (Auszieh- und Einschiebe richtung) der Warenschubladen verläuft und durch Federeinwirkung in einer Lage nor mal gehalten wird, in welcher keine der Schubladen blockiert ist.
Bei den bekannten Einrichtungen der ge nannten Art ist jede Warenschublade mit einem Zapfen versehen, der in passender Weise mit einem zur verschiebbaren Schiene parallelen Arm eines Winkelhebels im Ein griff steht. Beim Herausziehen einer Schub lade wird demzufolge der betreffende Win kelhebel gedreht, und dessen-anderer Arm wirkt dann auf einen Zapfen der Schiene derart ein, dass dieselbe verschoben wird, um ,dadurch zu bewirken, dass die andere bezw. andern Schubladen blockiert werden.
Diese bekannten Einrichtungen weisen den Nachteil auf, dass für jede Schublade ein sehr grosser Raum in der Breitenrichtung der Schublade in Anspruch genommen wird, was bewirkt, dass die Minimumsbreite der Schub laden einen verhältnismässig grossen Wert er hält, obgleich die Verwendung von schmä- leren Schubladen in manchen Fällen wün schenswert ist.
Dieser Nachteil wird durch die Einrich tung gemäss vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass zur Zusammenkupplung jeder Warenschublade mit dem einen Arm des be treffenden Winkelhebels ein an diesem Hebelarm befestigter Zapfen vorgesehen ist, welcher in eine in einer an .der Schublade befestigten Platte vorgesehene winkelförmige Führung eingreift, deren einer Schenkel ver hältnismässig lang ist und von der Rückwand ,der Schublade ausgeht und parallel zur Ver schiebungsrichtung _ der Schublade verläuft,
während der andere Schenkel verhältnis mässig kurz ist und seitlich schräg in Rich tung vor < der Drehungsachse des Winkel hebels weg nach der Stirnwand der Schub lade hin verläuft und in welchem sich der genannte Zapfen dann befindet, wenn die Schublade geschlossen ist, und dass der erst genannte Hebelarm an der Innenseite mit einer nach der Innenseite des mit einem Zap fen der verschiebbaren Schiene zusammen wirkenden Hebelarmes hin verlaufenden Nase versehen ist, welche mit der Innenseite ,des sie aufweisenden Hebelarmes eine Füh rung bildet, in welche der Zapfen der Schiene hineintritt und dadurch den Winkelhebel und somit die betreffende Schublade dann blockiert,
wenn die ,Schiene dadurch verscho ben wird"dass eine andere Schublade heraus gezogen- wird und durch den Zapfen des zu dieser Schublade gehörenden Winkel hebels diesen letzteren dreht.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der den Erfindungsgegen stand bildenden Einrichtung an einem drei je mit einer Warenschublade versehene Ab teilungen I, 1I und III aufweisenden Ver kaufsautomaten in Draufsicht dargestellt, und zwar ist die Schublade der Abteilung I ausgezogen, während die beiden andern Schubladen geschlossen sind.
Am Boden jeder Schublade ist eine Platte 1 befestigt, in der ein winkelförmiger Füh rungsschlitz 2,<B>3</B> vorgesehen ist, dessen einer Sehenkel 2 von der Rückwand 4 der Schub lade ausgehend in der Längsrichtung ,der Schublade (in der Verschiebungsrichtung der Schublade) verläuft, und verhältnismässig lang ist und dessen anderer Schenkel 3 ver hältnismässig kurz ist und seitlich schräg nach der vordern Stirnwand 5 der Schub lade hin verläuft.
Die linke Seitenbegrenzung jeder Abtei lung des Automaten trägt einen vertikalen Zapfen 6, an ,dem ein Winkelhebel 7, 8 dreh bar angebracht ist. Der normal nach hinten gekehrte Arm 7 dieses Hebels hat am- freien Ende eine Kammfläche 9 mit abgerundetem Übergang in die innere ,Seitenkante 10 des Armes, welche gegen eifien an einer senk recht zur Verschiebungsrichtung der Schub lade verschiebbaren Schiene 11 befestigten Zapfen 12 dann anliegt oder ungefähr an liegt, wenn sich die Schiene in der Normal lage befindet (vergleiche strichpunktierte Stellung des Zapfens 12 in Abteilung III)
. Der Arm 8 des Winkelhebels trägt nahe an seiner Aussenkante in der Nähe von dessen freiem Ende einen Zapfen 13, !der in dem Führungsschlitz 2, 3 der Platte 1 geführt ist. Der kurze, seitlich schräg verlaufende Schenkel @3- des Führungsschlitzes 2, 3 er streckt sieh seitlich in der von der Drehungs achse des. Winkelhebels abgekehrten Rich tung.
An der Innenkante 14 ist der Hebel arm 8 am Ende mit einer zunächst etwas hinten und dann nach dem Hebelarm 7 hin verlaufenden Nase 15 versehen, zwischen welcher und der Innenkante 10 des Armes 7 ein hinreichend grosser Zwischenraum be steht, um den Zapfen 12,der Schiene 11 frei hindurchgehen zu lassen. Zwischen der Nase 15 und der Innenkante 14 des Hebelarmes 8 ist ein Zwischenraum vorgesehen, der eine mit einem abgerundeten Boden 16 versehene.
Führung 17 bildet, in welcher der Zapfen 12 auch frei passieren kann (vergleiche Abtei- lLmg II).
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt: Wenn der Automat in der Normallage ist (alle Schubladen geschlossen), nehmen für jede Abteilung die Winkelhebel ,diejenige Stellung ein, welche für die Abteilungen II und III auf der Zeichnung dargestellt sind, während sieh die Zapfen 12 der verschieb baren Schiene, wie in Abteilung III strich punktiert gezeichnet, an der Innenkante 10 der Hebelarme 7 befinden.
Die Stellung,der Winkelhebel ist dabei derart, dass die Füh- rLlng <B>1</B> 7 zwischen ,der Nase 15 und der Innen kante des Armes 8 praktisch parallel zur Längsrichtung der verschiebbaren Schiene 11 ist und sieh gerade vor dem Zapfen 12 be findet. Der Zapfen 13 des Hebelarmes 8 De- findet sich im seitlich schräg verlaufenden Teil 3 der Führung 2, ').
Beim Herausziehen einer Schublade wird der betreffende Winkelhebel 7, 8 durch den auf den Zapfen 13 einwirkenden schrägen Teil 3 der Führung 2; 3 in die in Abteilung I gezeigte Lage gedreht, wobei der Zapfen 18 in den Führungsteil 2 gelangt. Während dieser Drehung bewirkt der Arm 7 des Win kelhebels durch Einwirkung auf den der be treffenden Abteilung entsprechenden Zapfen 12 der Schiene 11 eine Verschiebung dersel ben nach rechts. Die innere Seitenkante 10 des Armes 8 gleitet dabei auf dem Zapfen 12, bis die Kammfläche 9 (die Endfläche des Armes) zuletzt in Berührung mit dem Zap fen gelangt.
Der Winkelhebel 7, 8 verbleibt in der in Abteilung l gezeigten Stellung und hält während des weiteren Herausziehens der Schublade die Schiene 11 fest, indem sich der Zapfen 1 8 während dieser Bewegung in ziem zur Ausziehrichtung der Schublade parallelen Teil 2 der Führung 2, 3 relativ I)ewegt, bis derselbe, wenn die Schublade ganz geöffnet worden ist, gegen die Rück wand 4 der Schublade auftrifft, wodurch die Zurückdrehung des Winkelhebels verhindert ist.
Durch die erwähnte Verschiebung der Schiene 11, die gleich beim Anfang des Her ausziehens der erwähnten Schublade erfolgt, treten die den Abteilungen II und III ent sprechenden Zapfen 12 in die Führungen 17 der betreffenden Winkelhebel 7, 8 (ver gleiche Abteilungen II und III) ein, wo durch letztere in ihrer Normallage blockiert werden und dadurch das Herausziehen der betreffenden Schubladen verhindern.
Wenn die herausgezogene Schublade wie der geschlossen wird, bewegt sich der ent sprechende Zapfen 13 relativ in der Führung 2, 3 und durch seine Bewegung im Führungs teil 3 .dreht derselbe den Winkelhebel 7, 8 in die Normallage zurück. Die Schiene 11 wird dabei durch Federwirkung in ihre Nor mallage zurückgeschoben, wodurch die Zap fen 12 der Abteilungen II und III, deren Schubladen blockiert gewesen sind, aus den betreffenden Führungen 17 heraustreten.