CH165490A - Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen. - Google Patents

Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen.

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CH165490A
CH165490A CH165490DA CH165490A CH 165490 A CH165490 A CH 165490A CH 165490D A CH165490D A CH 165490DA CH 165490 A CH165490 A CH 165490A
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Metzger-Bauer Paul
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Metzger Bauer Paul
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  Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen     Kragen.       Die Erfindung hat zum Gegenstand eine       Versteifungseinrichtung    an weichen oder  halbweichen Kragen, mit deren Hilfe vermie  den werden soll, dass beim Tragen der Kragen  deren Ecken bei starker     Strapazierung    um  knicken und damit schlecht sitzen.

   Dieselbe  kennzeichnet sich durch zwei in Taschen, die  an der Unterseite des Oberkragens in der  Nähe der     Kragenenden    angeordnet sind, ein  gesteckte, herausnehmbare Stäbchen, von de  nen jedes mit einem geraden Hauptteil und  mit einer seitlichen Zunge ausgerüstet ist,  welche Zunge unter die Krawatte oder unter  den Unterkragen zu greifen bestimmt ist, wo  durch die Ecken des Oberkragens auch wäh  rend des Tragens in ihrer richtigen     Zage    ge  halten werden.  



       VersteifunzseinrichtunLyen    an weichen  
EMI0001.0007     
  
    Kragen <SEP> sind <SEP> an <SEP> sich <SEP> schon <SEP> bekannt; <SEP> sie <SEP> be  stehen <SEP> lediglich <SEP> aus <SEP> kleinen, <SEP> einschäftigen,
<tb>  graden <SEP> Zelluloid- <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> Stäbchen
<tb>  iMW <SEP> -Schienen, <SEP> die <SEP> an <SEP> den <SEP> Kragenspitzen <SEP> auf
<tb>  'Rückseite <SEP> des <SEP> Oberkragens <SEP> in <SEP> entspre-            chende    Taschen eingeschoben werden. Es hat  sich hierbei aber der Nachteil ergeben, dass  zwischen Ober- und Unterkragen gerade an  dieser Stelle keine Verbindung hergestellt       wird,    so dass die Spitzen des Oberkragens  beim Tragen gerne vom Hemd abstanden,  was nicht nur für den Träger störend, son  dern auch unschön wirkt.

    



  Um dieses Abstehen zu verhindern, hat  man schon versucht, am Oberkragen auf des  sen Unterseite etwa in der Mitte der vordern  Kragenkante fest angenähte Schlaufen mit  Knopflöchern- anzuordnen, die dann in das  an sich     vorhandene        Kragenknöpfchen    einge  knöpft werden.  



  Diese Ausführung     mit    Schlaufen ist aber  in der Herstellung zu kostspielig, und deren  Bedienung umständlich, so dass diese Aus  führung bei den solche Kragen tragenden  Herren nicht     beliebt    war. Ferner war hier  nur ein gutes Aussehen in den Fällen zu er  reichen, wo es sich um Kragen handelte,  die vorne ganz schliessen, so dass die Spit-           zen    des Oberkragens nicht     voneinander    ab  stehen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen  nebst einer Variante dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine erste     Ausführungsform    des       Versteifungsstäbchens    in Ansicht;

         Fig.    2 zeigt die ganze Versteifungsein  richtung, also die     Versteifungsstäbchen    und  die auf der Unterseite des Oberkragens in  der Nähe der Kragenenden befindlichen Ta  schen zur Aufnahme der Stäbchen, während       Fig.    3 einen mit der Versteifungseinrich  tung ausgerüsteten Kragen in der Gebrauchs  stellung darstellt, wobei die     Versteifungs-          stäbchen        punktiert    ersichtlich gemacht sind.  



  Bei diesem     Ausführungsbeispiel    besitzt  jedes der beiden     Stäbchen--der    Versteifungs  einrichtung einen geraden Hauptteil a und  eine parallel zu ihm verlaufende, etwa in  der     Mitte    des Stäbchens seitlich abzweigende  Zunge b, und zum Festhalten des Stäbchens  an der Unterseite des Oberkragens sind in  der Nähe der Kragenenden je zwei gegen  einander gerichtete Taschen c und d in sol  chem     Abstande    voneinander vorgesehen, dass  man die beiden Enden des     Hauptteils        a    in  diese Taschen c und d     jederzeit    leicht heraus  nehmbar einstecken     kann.     



  Die Zunge b muss, wenn die Krawatte  herumgebunden ist, unter das Band derselben  greifen, wodurch der Oberkragen an den Un  terkragen angedrückt und in dieser Stellung  sicher festgehalten wird.  



  Die so zwischen Krawatte und Unter  kragen eingeführte Zunge b bildet zugleich  auch eine Stütze für den     Unterkragen,    indem  sie sich mit dem äussern Ende von innen  gegen die den Ober- und Unterkragen ver  bindende Naht anlegt. Diese Zunge kann  man aber auch, statt unter die Krawatte,  unter den Unterkragen greifen lassen.  



  Der Vorteil der beschriebenen Verstei  fungseinrichtung an weichen oder halbwei  chen Kragen liegt darin, dass unter Bei  behaltung der bequemen     Einführung    in die  auf der Unterseite des Oberkragens vor-    gesehenen Taschen ausserdem noch durch die  unter die Krawatte oder .den Unterkragen  greifende Zunge der Oberkragen stets an den  Unterkragen dicht angedrückt und     somit    ein  Abstehen der Ecken des     Oberkragens    beim  Tragen auf alle Fälle vermieden wird.  



  Um die Herstellungskosten von solchen  weichen Kragen mit Versteifungseinrichtun  gen zu vermindern und auch um deren Be  dienung zu vereinfachen, ist bei dem zweiten       Ausführungsbeispiel    nach den     Fig.    4 bis 6       (bezw.    7) vorgesehen, dass nur eine Tasche  für das     Versteifungsstäbchen    in Anwendung  kommt, bei welcher die     Einschuböffnung    für  die letztere seitlich, und zwar unweit des  Randes des Kragens, angeordnet     ist.    Dem  gemäss zweigt auch     die    seitliche Zunge von  dem einen     (untern.)    Ende des Stäbchens ab,

    während das Stäbchen selbst in nur einer  an der     Unterseite    des Oberkragens angeord  neten Tasche steckt.  



  Ein Stäbchen dieses Ausführungsbeispiels  ist in       Fig.    4 in Ansicht dargestellt, während       Fig.    5 die Art der Anordnung dieser  Versteifungseinrichtung an der Unterseite       des    Oberkragens ersehen lässt und       Fig.    6 einen     mit    dieser Versteifungsein  richtung     ausgerüsteten    Kragen in der Ge  brauchsstellung darstellt;       Fig.    7 zeigt noch eine Variante des     Stäb-          chens    dieser     Versteifungseinrichtung    für wei  che oder halbweiche Kragen.  



  a ist     wiederum    das zum Einschieben in  die Tasche     c'    bestimmte     Versteifungsstäbchen     mit der seitlichen Zunge b. Entsprechend der       Fig.    7 kann an der Abzweigstelle der Zunge b  von dem Stäbchen a eine nach unten ragende  Nase     g    vorgesehen sein, die nach dem Ein  stecken des     Versteifungsstäbchens    in die     Ein-          sehuböffnung    f zur Sicherung der     Einlage     innerhalb der Tasche dient.  



       Damit    das     Einschieben    des Stäbchens     rc     in diese Tasche erleichtert wird, ist in dem  das Stäbchen<I>a</I> und die Zunge<I>b</I>     verbin-          ,denden    Teil noch eine     Auskerbung        7e    vor  gesehen.      Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist  statt der beiden Taschen c und d des ersten  Ausführungsbeispiel in diesem Fall nur eine       einzige    Tasche     cl    vorgesehen, bei der seit  lich eine Einführungsöffnung f freigelassen  ist.  



  Diese Ausführungsart bringt ausser den  bereits erwähnten Vorteilen noch den wei  teren Vorteil mit sich, dass für die Kragen  spitzen eine verstärkte. Versteifung erzielt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Versteifungseinrichtung, an weichen oder halbweichen Kragen, gekennzeichnet durch zwei in Taschen, die an der Unterseite des Oberkragens in der Nähe der Kragenecken angeordnet sind, eingesteckte, herausnehm bare Stäbchen, von denen jedes mit einem geraden Hauptteil und mit einer seitlichen Zunge ausgerüstet ist, welche Zunge unter die Krawatte oder den Unterkragen zu grei fen bestimmt ist, wodurch die Ecken des Oberkragens auch während des Tragens in ihrer richtigen Lage gehalten werden. U NTERANSPRü CHE 1.
    Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Kragenende zwei gegeneinander gekehrte Taschen vorgesehen sind und dass die seitliche Zunge jedes Stäbchens etwa in der Mitte des Hauptteils abzweigt und die beiden Enden des Hauptteils in die beiden an der Unterseite jedes Kragenendes des Oberkragens angeordneten Taschen ein gesteckt sind. 2. Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Zunge an dem einen Ende des Haupt teils des Stäbchens abzweigt und der Hauptteil selbst in einer an der Unter seite jeden Kragenendes des Oberkragens angeordneten Tasche steckt, die mit einer seitlichen Einschuböffnung versehen ist. 3.
    Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stäb chen mit einer nach unten vorstehenden Nase ausgerüstet ist, die .das Stäbchen in der Tasche gegen ein unbeabsichtigtes Herausgleiten sichert. Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stäbchen zunächst der Abzweigstelle der seitlichen Zunge eine das Stäbchen schmä ler machende Auskerbung vorgesehen ist, um das Einschieben des Stäbchens in die Tasche zu erleichtern.
CH165490D 1931-07-06 1931-12-22 Versteifungseinrichtung an weichen oder halbweichen Kragen. CH165490A (de)

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