CH157178A - Elektrische Kipplampe mit einem unter der Einwirkung von Bremsbacken stehenden Drehgelenk. - Google Patents

Elektrische Kipplampe mit einem unter der Einwirkung von Bremsbacken stehenden Drehgelenk.

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CH157178A
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  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

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      EIA-trische        Kipplampe    mit einem unter der Einwirkung von     Breinsbacken     stehenden Drehgelenk.    Bei den bisher bekannten elektrischen       Kipplampen    mit Drehgelenk erfolgt die Strom  überleitung von den     Anschlussklemmen    aus  unmittelbar an die durch den kippbaren Trag  arm verlegten Leitungen, die beim Kippen  der Lampe mitgenommen und daher stark  beansprucht werden.

   Uni einen festen Ein  bau der Innenleitung, sowie einen leicht lös  baren     Anschluss    der Zuleitung zu ermöglichen,  ist es vorgeschlagen worden, eine     Lüster-          klemme    einzuschalten; um diese von Zug zu  entlasten,     muss    sie an der Bewegung der  Reibtrommel teilnehmen, es wird also nicht  nur ein besonderes Verbindungsglied benötigt,  sondern diesem     muss    auch im Innern des  Lampensockels Raum für die erforderliche  Bewegung geschaffen werden.  



  Die Schwierigkeit der Übertragung der  Stromleitung von dem festen Lampensockel  auf den beweglichen Tragarm wird nach der  Erfindung dadurch beseitigt,     dass    der in seiner    Längsachse symmetrisch zweigeteilte     Lain-          pentragarm    in seiner Drehachse mit Kon  taktstücken zum     Anschluss    der im     Tragarin     verlegten Leitungen versehen wird,  mit im Sockel befestigten Kontaktfedern in  stromleitender Verbindung stehen.

   Bei einer  derartigen Anordnung wird keine der erfor  derlichen Verbindungsleitungen irgendwie auf       Zug    oder Biegung oder in anderer mechani  scher Beziehung beansprucht, es bedarf auch  keiner besonderen Verbindungsmittel, so     dass     die Zahl der notwendigen Teile vermindert  und der vorhandene Raum besser ausge  nutzt wird.  



  Bei der Anordnung nach der Erfindung  bedarf es auch nicht im Gegensatz zu allen       vorbekannten    Ausführungen eines Drehbolzens.  Die Erfindung gestattet vielmehr, den     kipp-          baren    Tragarm ohne sonstige Hilfsmittel  zwischen den Bremsbacken und einem<B>im</B>  Lampensockel vorgesehenen     Widerlager    dreh-      bar zu halten. Diese Anordnung hat den be  sonderen Vorteil,     dass    eine erhöhte Bremsung  eintritt, da sowohl eine Reibung zwischen  dem Tragarm Lind den Bremsbacken, als auch  eine solche zwischen dem Tragarm und dem  Sockel erzielt wird.

   Dies bedeutet ferner ein  nachgiebigeres Verstellen des     Tragarines,    weil  die auf die Bremsbacken einwirkenden Federn  weicher gehalten werden können. Bei keiner  der bisher bekannten Anordnung wurde die  Lagerstelle des     Sockelg        zur    Bremsung mit  herangezogen, man hat vielmehr hinterein  ander oder parallel zu den Bremsbacken an  geordnete Bremsfedern, ferner Bremsen mit       Keilgesperre    oder dergleichen vorgeschlagen,  die sämtlich den Nachteil aufweisen,     dass     die Zahl der Einzelteile vermehrt, daher  auch das Zusammenwirken der Einzelteile  ungünstig wird und leicht gestört werden kann.  



  Die Zeichnung     lässt    eine beispielsweise  Ausführungsform des     Erfinfingsgedankens     erkennen.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine Seitenansicht der     kipp-          baren    Tischlampe;       Fig.    2     lässt    hierzu eine Seitenansicht mit  einem Schnitt durch den Lampensockel er  kennen;       Fig.   <B>3</B> stellt eine Ansicht der Unterseite  des Lampensockels nach Abnahme der     Ab-          schlussplatte    dar;       Fig.    4 zeigt teilweise die     Abdeckplatte     mit dem darauf angeordneten Klemmbacken.

    Der Beleuchtungskörper besteht aus dem  in seiner Längsachse symmetrisch geteilten  Tragarm     ai,    a2, welcher drehbar im Sockel<B>b</B>  gelagert ist und in seinem obern Teil in  einem Gelenk<B>c</B> das Tragstück     d    für den       Reflektor    e trägt. Der letztere greift mit  Ansätzen in entsprechende Aussparungen des  Tragstückes d ein und wird an diesen durch  eine Schraube<B>f</B> gehalten. Der Fassungsein  satz ist entweder als Teil für sich ausge  bildet oder besteht mit dem Reflektor aus  einem Stück.  



  Die beiden Hälften     ai,    a2 des Tragarmes  sind an ihrem untern Ende zu zapfenartigen  Ansätzen<B>g</B> erweitert, mit denen sie durch  die Bremsbacken h nach oben gegen Wider-         lager    i des Sockels<B>b</B> gedrückt werden. Eines       weitern    Hilfsmittels zur eindeutigen Lagerung  des     Kipparmes        ai,        a#.,    bedarf es nicht, die       Aus8parung   <B>j</B>     (Fig.    2 und<B>3)</B> des Sockels<B>b</B>  verhindert jedes Ausweichen der Lagerteile<B>g.</B>  



  Die beiden Hälften     ai,    a2 des     Tragarms     werden durch kleine     Schräubchen   <B>k</B> mitein  ander verbunden, sie     bei-gen    in ihrer innern  Aushöhlung m die beiden- Zuführungsleitun  gen n. Diese sind an den in der Drehachse  des     Kipparmes    angeordneten Nietbolzen o  fest angeschlossen. Im Sockel<B>b</B> befestigte  und mit den Leitungsklemmen verbundene  Kontaktfedern<B>V</B> stellen die stromleitende  Verbindung zwischen den     Anschlussklemmen     und den Nietbolzen o, Lind damit mit den  Leitungen n her. Beim Ausführungsbeispiel  ist in diese Stromleitung noch ein Ausschal  ter<I>x</I> in Form eines Eindruckknopfschalters  eingeschaltet.  



  Wie die Unteransicht nach     Fig.   <B>3</B>     erken-          neu        lässt,    sind in dem Lampensockel<B>b</B> ver  schiedene     Umrandungsleisten   <B>q</B> vorgesehen,  welche einerseits enge Kanäle r für die ein  gelegten Leitungen, anderseits Hohlräume to  zur Aufnahme von beschwerendem Gut (Blei  schrot oder dergleichen) bilden.

   Die gesamte  untere Fläche des Lampensockels<B>b</B> wird  durch eine     mittelst    der     Schräubchen    s zu be  festigende Platte (nicht dargestellt) abge  deckt, auf welcher auch der Schalter x an  gebracht sein kann und die ferner als<B>Ab-</B>  stützung für die Bremsbacken h unter     Zwi-          schensehaltung    der Federn<B>t</B> dienen kann.  Insbesondere bei     Kipplampen    mit breitem  Sockel<B>b</B> empfiehlt es sich jedoch, in einem  Ausschnitt der     Abdeckplatte    eine kleinere  Platte u vorzusehen, welche mittelst der       Schräubchen    v am Sockel<B>b</B> gehalten wird  und die Hohlräume<B>zu</B> sowie die Aussparung<B>j</B>  verschliesst.

   Die Platte u dient dann für sich  zur Abstützung der Bremsbacken h.  



  Wie die Zeichnung     erkenrien        lässt,    sind  bei der Anordnung nach der Erfindung zwei  Reibflächen 2,<B>3</B>     (Fig.   <B>1)</B> zwischen den  Zapfen<B>g</B> und dem     Widerlager    i einerseits,  sowie zwischen den Bremsbacken h und den  Zapfen<B>g</B> anderseits vorhanden, so     dass    bei      weicher     Pederung   <B>t</B> gleichwohl ein festes     und     leicht     bedienbares    Verstellen der     Kipplampe     möglich ist.

   Um den     Ausschlagwinkel    zu  begrenzen, sind an den Zapfen beziehungs  weise den     Widerlagern    i Vorsprünge 4 vor  gesehen.  



  Eine weitere Erläuterung der Wirkungs  weise des     Erfindungsgegenstai#des    erübrigt  sich. Die Ausführung     lässt    erkennen,     dass    die  Stromüberleitung auf den     Kipparm    mit ein  fachsten und wenig beanspruchten Mitteln  erzielt wird.  



  Der Beleuchtungskörper wird zweckmässig  aus     Isolierpressstoff    hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Kipplampe mit einem unter der Einwirkung von Breinsbacken stehenden Drehgelenk, dadurch gekennzeichnet, dass der in seiner Längsachse symmetrisch zweige teilte Lampentragarm (ai, a2) in seiner Dreh achse mit Kontaktstücken (o) zum Anschluss der im Tragarm (ai, ,2) verlegten Leitungen (n) versehen ist, welche mit im Sockel (b) befestigten Kontaktfedern<B>(p)</B> in stromleiten der Berührung stehen.
    UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Kipplampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampentragarm (ai, a2) unter Fortfall eines Drehbolzens zwischen den Bremsbacken (h) und einem Widerlager (i) im Sockel<B>(b)</B> drehbar ge lagert ist.
    2. Kipplampe nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Sockel- ausnehmung <B>(j)</B> geführten Bremsbacken (h) federnd von der Abschlussplatte oder einem Teil (u) derselben in ihrer Lage gelial- ten werden.
    3. Kipplampe nach Uiiteratispnich 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umrandung-sleisten -(q) der zur Führung der Bremsbacken (h) dienenden Sockelausnehmung <B>(j)</B> Kanäle (r) zur Leitungsführung und Hohlräume (w) zur Aufnahme von begehwerendem ('xut, bilden.
CH157178D 1930-07-05 1931-06-30 Elektrische Kipplampe mit einem unter der Einwirkung von Bremsbacken stehenden Drehgelenk. CH157178A (de)

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