CH153271A - Doppelflussradialturbine. - Google Patents

Doppelflussradialturbine.

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CH153271A
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CH
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turbine
radial turbine
double
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

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      Doppelssussradialturbine.       Es ist vorgeschlagen worden,     Radialtur-          binen    mit feststehenden Leiterapparaten in  der Weise auszubilden, dass der Dampf durch  eine     Mitteneinströmung    zwei gleichartig ge  bauten, radial     beaufschlagten        Beschaufelungen     zugeführt wird, die er nach den beiden Tur  binenenden zu durchströmt.

   Dieser Aufbau  ist besonders deshalb zweckmässig, weil man  mit verhältnismässig geringem Bauaufwand  eine grosse Anzahl von Stufen anwenden  kann, also eine günstige Aufteilung des  Wärmegefälles erzielt und weil durch die  zentrale Anordnung der     Dampfzufübrung    die  Schwierigkeiten der Abdichtung gegen hohen  Druck in Fortfall kommen. Gerade der hohe  Druck ist es aber, der auch bei dieser Bau  art zu Schwierigkeiten Anlass gibt. Die dem  Dampfeintritt zunächst liegenden Schaufel  reihen müssen Dampf von grosser Dichte  verarbeiten, besitzen also nur eine verhältnis  mässig geringe Länge.

   Die Spaltgrösse ist  durch die mögliche Genauigkeit in der Her-    Stellung und durch die bei der Erwärmung  der Turbine auftretenden Längenänderungen  bestimmt,     .lässt    sich also im Hochdruckgebiet  nicht unter einen bestimmten Wert verrin  gern. Die Folge davon ist, dass die Dampf  verluste im Hochdruckteil prozentual grösser  sind als im     Niederdruckteil,    so dass der Ge  winn aus der grossen Stufenzahl zum Teil  wieder durch die bei dieser Bauart unver  meidlichen Verluste aufgezehrt wird.

   Durch  die Erfindung soll eine Möglichkeit geschaffen  werden, die Verluste im Hochdruckteil zu  verringern, und zwar geschieht das dadurch,  dass die die beiden in entgegengesetzter Rich  tung durchströmten     Schaufelungsteile    von  einander scheidende Trennwand nur auf ihrer  einen Seite als     Leitschaufelträger    ausgebildet  ist, während die andere Seite den einen Teil  einer     Labyrinthdichtung    trägt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in der Abbildung teilweise im Schnitt, teil  teilweise in der Ansicht dargestellt. Auf der      Turbinenwelle 1 sitzen eine Reihe von Rad  scheiben 2, 3, 4, von denen die Scheiben     :3     und 4 radial     beschaufelt    sind, während die  entsprechende     Leitbeschaufelung    vom fest  stehenden Teil des Turbinengehäuses getragen  wird. Dieses setzt sich zusammen aus dein  Zwischenring 5, der die beiden im Doppel  fluss durchströmten Turbinenhälften vonein  ander trennt und den scheibenförmigen Kör  pern 6 und 7, die durch Bolzen 8 zusammen  gehalten werden.

   Der aus diesen Körpern  aufgebaute Hochdruckteil ist in das Nieder  druckgehäuse 9 eingesetzt, das an Stegen 10  einen Ring 11 für die Aufnahme der     achsia-          len        Leitbeschaufelung    trägt. Die     zugeordnete          Laufbeschaufelung    wird von einer     besonderen     Scheibe 12 getragen.

   Die Turbine selbst ist,  wie ersichtlich, als     Doppelflussturbine    aus  gebildet, aber nur die nach rechts gerichtete  Fläche der Zwischenscheibe 5 trägt eine     Leit-          beschaufelung,    während die andere, nach links  gerichtete Fläche den einen Teil einer La  byrinthdichtung trägt, deren anderer Teil  von der Scheibe 2 getragen wird.     .In    dem       Zwischenring    5 sind     Durchtrittskanäle    13  vorgesehen. Der durch die Leitung 14 zuge  führte Dampf durchströmt zunächst ungeteilt    die Turbinenstufe 15 und verteilt sich erst  hinter dieser auf die Stufen 16 und 17.  



  Bei dieser Anordnung treten grössere Spalt  verluste nur in der Stufe 15 ein. Allerdings  bietet auch die     Labyrinthdichtung    18 Anlass  zu Dampfverlusten, doch sind diese verhält  nismässig gering. Der Schubausgleich inner  halb der Turbine wird durch diese Anordnung  nicht gestört, da die     Labyrinthdichtung    18  einen Gegenschub gegen den Schub der  Stufe 15 erzeugt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelflussradialturbine, dadurch gekenn zeichnet, dass die die beiden in entgegenge setzter Richtung durchströmten Schaufelungs- teile voneinander trennende Wand an ihrer einen Seite als Leitschaufelträger, an ihrer andern Seite dagegen als Träger des einen Teiles einer Labyrinthdichtung ausgebildet ist, in der Weise, dass der Doppelfuss erst hinter den beiden dem Dampfeintritt zunächst liegenden Radscheiben vorhanden ist.
CH153271D 1929-10-03 1930-09-29 Doppelflussradialturbine. CH153271A (de)

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CH153271D CH153271A (de) 1929-10-03 1930-09-29 Doppelflussradialturbine.

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