CH153166A - Verfahren zum Aufwickeln von Fäden zu Bobinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Aufwickeln von Fäden zu Bobinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH153166A
CH153166A CH153166DA CH153166A CH 153166 A CH153166 A CH 153166A CH 153166D A CH153166D A CH 153166DA CH 153166 A CH153166 A CH 153166A
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CH
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bobbin
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Brandwood Joseph
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Brandwood Joseph
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H55/00Wound packages of filamentary material
    • B65H55/04Wound packages of filamentary material characterised by method of winding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Verfahren    zum Aufwickeln von Fäden     zu        Bobinen    und Einrichtung zur     Durchführung     dieses Verfahrens.    Wenn     Zwirne,    Fäden     etc.    in be  kannter Weise in     aufgewickelter    Form als       Bobinen    mit Flüssigkeiten behandelt werden,  so treten     Schwierigkeiten    auf, wenn die  Ware in allen Lagen gleichmässig behandelt  sein soll.

   Diese Schwierigkeiten bestehen       darin,        dass    die einzelnen direkt aufeinander  liegenden     Lagen    dem Durchgang der Behand  lungsflüssigkeiten einen Widerstand ent  gegensetzen. Diese     Schwierigkeiten    können  nur dadurch beseitigt werden, dass die Be  handlungsflüssigkeiten durch die Masse       hindurchgepresst    oder gesaugt werden.

   Wenn  kunstseidene Zwirne, Fäden     etc.    in     Form     von     Bobinen        mit    Flüssigkeiten zu     behandeln     sind, so werden die     genannten    Schwierig  keiten noch grösser, indem diese Zwirne, Fä  den     etc.    eine mehr oder weniger stark pla  stische Masse     bilden,    sobald sie nass sind.

    Diese Masse     quillt    bekanntlich auf und     wird     dann     praktisch    für Flüssigkeiten undurch  lässig, ausgenommen dann, wenn letztere un  ter hohem Druck durch die Masse hindurch-    gesaugt oder gepresst werden, wobei aber die  behandelte Ware leicht Schaden nimmt. Es       eignen    sich also nicht alle Waren in auf  gewickelter Form zur     nachherigen    Behand  lung     mit    Flüssigkeiten.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung       nun.        ist        ein    Verfahren zum Aufwickeln von  Fäden zu     Bobinen,    um diese Nachteile     be-          s@eitigen    zu können, und eine Vorrichtung zur  Durchführung dieses Verfahrens.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das     Aufeinand'ersetzen    der ein  zelnen     Windungslagen    kreuzweise derart     aus-          geführt    wird,     dass'    die fertig gewickelte     Bo-          bine    gleichmässig über ihre     ganze        Oberfläche     verteilte, radiale,     durch    die ganze     Bobine     hindurchgehende     Durchlassöffnungen    auf  weist.  



  Eine zur Ausführung dieses Verfahrens       geeignete    Einrichtung ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das     Aufwickeln    der Fäden zu       Bo'binen    mittelst eines Fadenführers     erfolgt,     dem vermittelst einer in der Richtung ihrer      Achse verschiebbaren Führungsstange eine  hin- und hergehende     Bewegung    erteilt und  dass die     Bobine    von einer gemeinsamen An  triebsvorrichtung in Umdrehung versetzt  wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der Einrichtung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 den     Oberteil    einer     Aufwickelein-          richtung        in.        Ansicht,    mit dem Antrieb der  Spindel und der     Führungsstange    des Faden  führers,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2  in     Fig.    1 und       Fig.    3     -eine    Teilansicht auf ,eine fertig  gewickelte .Spule     bezw.        Bobine.     



  Damit die fertige     Bobine    in regelmässi  gen Abständen auf ihrem ganzen     -Umfange     mit radialen     Durchlassöffnungen    versehen ist,  muss das Verhältnis der Umfangsgeschwin  digkeit an der     Bobine    zur Geschwindigkeit  des     hin-    und hergehenden Fadenführers wäh  rend des     Aufwickelns    der     Bobine    veränder  lich sein.

   Soll die Umfangsgeschwindigkeit  an der     Bobine    dauernd     konstant    gehalten  werden, was     mittelst    einer der bekannten       Kompensationseinrichtungen    erreicht werden  kann, so muss die     Winkelgeschwindigkeit    der  Spindel mit jeder neuen Wicklungslage auf  der     Bobine    verkleinert werden, weil mit jeder  neuen Wicklungslage der Durchmesser der       Babine    vergrössert wird.

   Gleichzeitig muss aber  auch die Geschwindigkeit der hin- und her  gehenden     Bewegung    des     Fadenführers,    der  ebenfalls von der genannten Kompensations  einrichtung betätigt wird, im entsprechenden  Verhältnis verringert werden.  



  Um die     Bobinen    in der beschriebenen  Weise aufwickeln zu können, können die be  kannten Apparate nicht verwendet werden;  nur einige Teile von solchen     sind        anwendbar,     und zwar     die    Kompensationseinrichtung,       mittelst    welcher die Umfangsgeschwindig  keit an der     Bohine        konstant    gehalten wird.  Die Kompensationseinrichtung wird derart  geändert, dass sie sowohl die Spindel, als  auch die     Vorrichtung    zur Erzeugung einer  hin- und hergehenden Bewegung des Faden-         führers    antreibt, so dass die Geschwindigkeit  der letztgenannten Einrichtung vermindert  werden kann.  



  Die dargestellte Einrichtung besitzt eine  Welle 4, die     mittelst    einer     Kette    5 und einem       gezahnten    Rad 6 mit Hilfe einer Kompen  sationseinrichtung bekannter Ausführung, die  auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, in  Umdrehung versetzt wird. Die Welle 4 ist  mittelst Traglagers 7 abgestützt. Auf ihr  ist ein     Stirnrad    8 befestigt, das in Arbeits  verbindung steht mit einem     Stirnrad    9, wel  ches auf einer     Aufwindspindel    10 sitzt, die  ihrerseits durch :eine Tragkonsole 13 abge  stützt ist.

   Auf die     Aufwindspindel    10 wird  eine Spule 11 in bekannter Weise aufgesteckt,  auf welche die Fäden zur     Bobine        aufgewik-          kelt    werden.     Diese    Spule 11 ist mit Durch  lassöffnungen<B>12</B> in ihrer Zylinderwandung  versehen, so dass' die fertig gewickelte     Bo-          bine    auf der Spule mit Flüssigkeiten nach  einem beliebigen Verfahren behandelt werden  kann.  



  Auf der Welle 4 ist ein weiteres Stirn  rad 14 befestigt, das mit einem auf einer  kurzen     Welle    16 .sitzenden Stirnrad 15 in  Arbeitsverbindung steht. Auf der Welle 16  ist ein Stirnrad 17 angebracht, das mit einem       Stirnrad    18 zusammenwirkt. Letzteres, steht  mit einer drehbaren Welle 19 in Verbindung,  auf welcher eine     Nutenscheibe    20 befestigt  ist, in deren Nut ein Stift 21 einer Sehelle 2 2  eingreift.

   Diese Schelle 22 ist an einer     Füh-          rungssta.nge        23,    die in ihrer Längsrichtung  verschiebbar ist und von Lagern 24 und einer  Konsole 25 gehalten wird,     befestigt.    Die  Konsole 25 ist mit drehbaren Rollen 26 ver  sehen, damit bei der     Läugsverschiebung    der  Führungsstange 23 die     ;leitende    Reibung       vermindert    werden kann. In gleicher Weise  können auch die Lager 24 mit solchen Rol  len versehen sein, was auf der Zeichnung  nicht dargestellt ist. An der Führungsstange  23 ist ein Fadenführer 30 bekannter Aus  führung befestigt.

   Durch die besondere Aus  bildung der     Nutenscheibe    20, wie in     Fig.    1  dargestellt, wird erreicht, dass, wenn sie durch      das Stirnrad 18 in Umdrehung versetzt wird,  die Führungsstange 23 und mit ihr der Fa  denführer 30 eine hin- und hergehende Be  wegung ausführt.  



  Wird beispielsweise die     Bobine,    die kon  stante Umfangsgeschwindigkeit aufweisen  soll, auf eine mit Flanschen versehene Spule  aufgewickelt, welch letztere zwischen ihren  Flanschen eine Wickellänge von 6" und     .einen     Durchmesser von     5i/2"    aufweist,     sä    können  die verschiedenen Stirnräder der     Einrichtung     in folgender Weise ausgebildet sein. Die  Zähnezahl des auf der Welle 4     sitzenden          Stirnrades    8 steht zur Zähnezahl des mit  ihm in Arbeitsverbindung stehenden, die  Spindel in Umdrehung versetzenden Stirn  rades im Verhältnis von 45 :84.

   Die Zähne  zahl des ebenfalls auf der Welle 4 sitzen  den Stirnrades 14 steht zur Zähnezahl des       rnit    ihm zusammenarbeitenden und auf der  Welle 16 sitzenden     Stirnrades    15 im Ver  hältnis     von,    45 :84, während die Zähnezahl  des auf der Welle 16 sitzenden Stirnrades  17 zur Zähnezahl des auf der Welle 19 sit  zenden     Stirnrades    18, das die hin- und her  gehende Bewegung des Fadenführers ver  ursacht, im Verhältnis von 39 :

  128     steht.     Es wird bei dieser     Ausbildung    der Stirn  räder     erreicht,    dass die Geschwindigkeit des  hin- und hergehenden Fadenführers 30 und  die     Umfangsgeschwindigkeit    an der     Bobine     ,h bei zunehmenden Wicklungslagen auf       #        -iiie     der letzteren im gleichen Verhältnis zuein  ander bleiben und die radialen     Durchlass-          öffnungen    entstehen können.  



  Das Aufwinden des Fadens     mittelst    der  beschriebenen Einrichtung auf die Spindel  erfolgt in folgender Weise: Die Geschwin  digkeit des hin- und hergehenden Fadenfüh  rers und die Umfangsgeschwindigkeit an der       Bobine    stehen zueinander in einem solchen  Verhältnis, dass die erste Wicklungslage auf  der Spule aus     einem    schraubenförmig aufge  wundenen Faden besteht und zwischen den  einzelnen Windungen ein bestimmter Ab  stand     gewahrt    ist.

   Ist die erste Wicklungs  lage durch die Führung des Fadenfüh-         rers    nach rechts hergestellt worden, so  wird die darauffolgende zweite Wicklungs  lage durch Führung des Fadenführers nach       links    in analoger, schraubenförmiger Weise  mit Abständen zwischen den einzelnen Win  dungen auf die Spule aufgebracht.

   In die  sem Sinne wird die     Bobine    fertig gewickelt,  und es wird, da die Umfangsgeschwindigkeit  an der mit jeder neuen Wicklungslage immer       grösseren        Durmesser    annehmenden     Bobine     konstant bleiben soll, die Umdrehungszahl  der Welle 19 stufenweise etwas vermindert,  wodurch auch die Geschwindigkeit des     hin-          und    hergehenden Fadenführers in Anpassung  an den stets grösser werdenden Durchmesser  der     Bobine    im entsprechenden Verhältnis  herabgesetzt wird.

   Auf diese Weise entsteht  eine     Babine    nach     Fig.    3 mit regelmässig über  ihren ganzen Umfang verteilten radialen,  durchgehenden     Durchlassöffnungen,    wobei zu  beachten ist, dass die in dieser Figur schein  bar nahe beieinander liegenden Windungen  nicht der gleichen Wicklungslage,     sondern     übereinander liegenden Wicklungslagen an  gehören, verursacht durch das Aufeinander  legen von Wicklungslagen, von denen keine  den gleichen Durchmesser aufweisen kann.  



  Die in der beschriebenen Weise     gewik-          kelten        Bobinen    können leicht mit Flüssig  keiten behandelt werden. Die letzteren drin  gen sehr leicht durch die vielen     Durchlass-          öffnungen    von innen nach aussen oder um  gekehrt, so dass eine gleichmässige Behand  lung der Ware gesichert ist. Dies ist beson  ders wichtig bei Behandlung von     Bobinen     aus Kunstseide in Zentrifugen wegen der  bereits erwähnten Eigenschaften der Kunst  seide selbst, indem die Behandlungsflüssig  keiten, beispielsweise färbende Flüssigkeiten,  trotz der stark plastischen Masse ungehin  dert     durchgeschleudert    werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Aufwickeln von Fäden zu Bobinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufeinandersetzen der einzelnen Wicklungslagen kreuzweise derart aus- geführt wird, dass die fertig gewickelte Bobine gleichmässig über ihre ganze Ober fläche verteilte, radiale, durch die ganze Bobine hindurchgehende Durchlassöffnun- gen aufweist.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufwickeln der Fäden zu Bobinen mittelst eines Faden führers erfolgt, dem mittelst einer ach- sial verschiebbaren Führungsstange eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird, und dass die Bobine von einer ge meinsamen Antriebsvorrichtung um ihre Achse in Umdrehung versetzt wird. LINTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver hältnis der Umfangsgeschwindigkeit an der Bobine zur Geschwindigkeit des hin- und hergehenden Fadenführers während des Aufwickelns der Bobine sich ver ändert.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass', während die Geschwindig keit am Umfange der Bobine während der Dauer des Aufwickelns konstant bleibt, die Geschwindigkeit des hin- und hergehenden Fadenführers sich ver- mind-ert. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch I1 und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die anfängliche Ge- schvindigkeit des hin- und hergehenden Fadenführers und die anfängliche Um drehungszahl der Bobine während einer bestimmten Zeit während der Dauer des Aufwickelns sich vermindern, wobei diese Geschwindigkeitsänderungen derart sind, dass die Geschwindigkeit am Um fange der Bobine dauernd konstant bleibt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die ursprüngliche Umdrehungszahl der Bobine während eines bestimmten Zeitintervalles in einem bestimmten Verhältnis steht zur ursprüng lichen Anzahl während dieses Zeitinter- valles vollständig ausgeführten hin- und hergehenden Bewegungen des Faden führers,
    so dass eine bestimmte Anzahl gleichmässig über die Länge der Bobine verteilter radialer Durchlassöffnungen zwischen deren Windungsspiralen hin durch entstehen.
CH153166D 1930-06-17 1930-06-17 Verfahren zum Aufwickeln von Fäden zu Bobinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. CH153166A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059812B (de) * 1949-07-28 1959-06-18 Walter P Taylor Verfahren zum Wickeln einer Praezisionskreuzspule od. dgl. und Maschine zur Ausuebung des Verfahrens sowie nach diesem Verfahren hergestellte Kreuzspule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059812B (de) * 1949-07-28 1959-06-18 Walter P Taylor Verfahren zum Wickeln einer Praezisionskreuzspule od. dgl. und Maschine zur Ausuebung des Verfahrens sowie nach diesem Verfahren hergestellte Kreuzspule

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