CH148176A - Fehlerortsmessverfahren für mehradrige, durch Nebenschluss gestörte Kabel. - Google Patents

Fehlerortsmessverfahren für mehradrige, durch Nebenschluss gestörte Kabel.

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CH148176A
CH148176A CH148176DA CH148176A CH 148176 A CH148176 A CH 148176A CH 148176D A CH148176D A CH 148176DA CH 148176 A CH148176 A CH 148176A
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Aktien-Gesellschaft Hart Braun
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Hartmann & Braun Ag
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    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
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    • G01R31/081Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors
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Description


      Fehlerortsmessverfahren    für mehradrige, durch     Nebenschluss        gestörte    Kabel.    Wenn in einem Kabel alle Adern durch       Nebenschluss    gestört sind, so ist es ohne  fehlerfreie Hilfsader mit den bisher bekannt       ge%vordenen        Messverfahren    schwierig, den Feh  lerort mit hinreichender Genauigkeit zu be  stimmen.

   Die verschiedenen Methoden liefern  meistens nur unter bestimmten Voraussetzun  gen befriedigende Ergebnisse und sind daher  <B>nur</B> beschränkt verwendbar.     Man    kann sie  im wesentlichen unterscheiden in     Methoden,     die auf Widerstandsmessung und solche, die  auf     Spannungsabfallrnessung    beruhen.  



  Zu den Widerstandsmethoden gehört zum  Beispiel das Verfahren nach     Blavier;    bei dem  der Widerstand einer Doppelader zuerst bei  isolierten und sodann bei kurzgeschlossenen  Enden gemessen und aus beiden Werten die  Fehlerlage berechnet wird. Der Fehlerwider  stand geht in beide     Messwerte    ein und darf  sich daher während der Messungen nicht       merklich    ändern, auch darf er aus hier nicht  zu erörternden Gründen weder zu hoch noch  zu niedrig sein.

      Bei den     Spannungsabfallmethoden    ermit  telt man den Fehlerort aus dein     Spannungs-          abfall,    den ein konstant zu haltender     Stroui     in der fehlerhaften Ader und in einem mit  ihr in Reihe liegenden bekannten Widerstand  verursacht. Der Fehlerwiderstand     muss    also  auch hierbei grosse     Beständigkeit    haben; ausser  dem darf er nicht zu hoch sein, damit eine  genügende Stromstärke zustande kommt.  



  Alle diese     Beschränkungen    bestehen nicht  bei dem neuen, den Gegenstand der Erfindung  bildenden     Messverfahren,    das man als     Strom-          verzweigungsmethode    bezeichnen kann, und  das auf folgender Grundlage beruht.  



  In     Abb.    l ist ein vieradriges Kabel mit  den Adern la,     1b,        2a    und 2b dargestellt.  An der mit     S    bezeichneten Stelle sind die  vier Adern durch     Nebenschluss    miteinander  verbunden. Legt man an eine der Adern,  zum Beispiel la, den einen Pol einer Span  nungsquelle, erdet den andern Pol und erdet  ausserdem die beiden Enden einer andern  Ader, zum Beispiel 2a, so wird der geerdeten      Ader an der Fehlerstelle eine     Spannungs-          differenz    aufgedrückt, durch die die Ströme  nach beiden Richtungen im umgekehrten Ver  hältnis der Widerstände hervorgerufen werden.

    Schaltet man beispielsweise an beiden Enden  dieser Ader, die im folgenden als     Messader     bezeichnet werden soll, ein     Messinstrument     ein, so ist es möglich, aus der Stromverzwei  gung den Widerstand der     Messaderabschnitte     und somit die Fehlerlage zu berechnen.  



  Auf dieser Grundlage lässt sich eine Reihe  von     Messschaltungen    entwickeln, die eine ein  fache und zuverlässige Fehlerortsbestimmung  gestatten. Einige Beispiele sind in folgendem  näher erläutert. Bemerkt sei zunächst, dass  es zweckmässig ist, die Schaltungen in Dop  pelleitung auszuführen, wie in     Abb.    2 bis 6  dargestellt, da beim Messen über Einzellei  tung und Erde das Ergebnis     durch    den     Erd-          leitungswiderstand    verfälscht werden könnte.  
EMI0002.0011     
    Die     Ablesung    muss an beiden Instrumen  ten gleichzeitig geschehen, weil der Strom  infolge Polarisation zuweilen etwas schwankt.

    Die Gleichzeitigkeit der     Ablesung    erreicht  man durch     Verständigung    mittelst Fernspre  chers über die Batterieadern oder eine dritte  Doppelader. Falls bei sehr starkem Neben  schluss eine Sprechverständigung nicht     mebr     möglich sein sollte, verständigt man sich  durch     Summer    und Fernhörer oder durch  andere Signale, zum Beispiel dadurch, dass  der Batteriestrom kurzzeitig geschwächt wird,  was sich an beiden     Messinstrumenten    gleich  zeitig durch Zurückgehen des Zeigers be  merkbar macht. Aus mehreren voneinander  abweichenden     Ablesungen    kann man für jedes  der beiden Instrumente das Mittel nehmen.  



  Wenn bei Nebenschlüssen mit hohem  Widerstand der in die     Messadern    eindringende  Strom so schwach ist, dass die     Galvanorneter-          ausschläge    für eine brauchbare     Messung    zu  klein sind, kann man zur Erzielung grösserer  Ausschläge folgenden     Kunstgriff    anwenden.  



  Man lässt die Batterie einige     Minuten    auf  den Fehler einwirken, bis der Strom einiger-    Ferner empfiehlt es sich für den Batterie  stromkreis möglichst solche Adern zu ver  wenden, die im Kabel weit auseinander liegen  und zum Messen zwei den Batterieadern be  nachbarte Adern zu     benutzen;    um möglichst  grosse     hIessströme    zu erzielen.  



  In     Abb.    2 sind die beiden     Messadern        1a     und 2b an den Enden mit empfindlichen  Strommessern     171r    von gleichem     ohmschen     Widerstand und gleicher Empfindlichkeit ver  bunden.

   Der von     B    ausgehende Strom nimmt  den durch Pfeilspitzen gekennzeichneten Ver  lauf.     Bezeichnet    man mit x den Widerstand  der Doppelader bis zur Fehlerstelle, mit     2c,     den Gesamtwiderstand der Doppelader, mit       M    den Widerstand jeden     Messinstrumentes     und sind il und     i2    die Zeigerausschläge der  beiden     Messinstrumente,    so ist, da sich die  Teilströme umgekehrt wie die Widerstände  verhalten,    massen konstant geworden ist und polt dann  mittelst eines eingeschalteten Stromwenders  die Batterie um.

   Durch die hierbei an der  Fehlerstelle einsetzende     Depolarisation    steigt  der Strom einen Augenblick an, um danach  wieder abzufallen. Dies macht sich in den  an beiden Kabelenden eingeschalteten     Mess-          instrumenten    folgendermassen bemerkbar:  Beim Umpolen schlägt der Zeiger ziemlich  lebhaft nach der andern Seite von Null aus,  wandert erst schnell, dann langsamer auf  der Skale weiter, bleibt einen Augenblick  stehen und geht schliesslich wieder zurück.  Da der Stromanstieg und     -abfall    in beiden  Stromwegen völlig synchron verläuft, geben  die     Umkehrpunkte    beider Strommesser, die  man bequem ablesen kann, das Verhältnis  der Stromverzweigung zuverlässig an.

   Man  erzielt auf diese Weise das Vielfache der  Dauerausschläge und hat ausserdem noch den  Vorteil, keine Signale für gleichzeitige Ab  lesung der     Instrumente    zu benötigen.  



  Eine Abwandlung der     Messschaltung        nach          Abb.    2 zeigt     Abb.    3. Der     Aufbau    ist wie  in     Abb.    2, die     Messinstrumente        M    können      jedoch durch die Tasten     Ti    und     T2          kurzgeschlossen    werden. Bei der Messung       geschieht    dies abwechselnd, wobei immer der  Ausschlag des nicht kurzgeschlossenen     Instru-          inentes    vermerkt wird.

   Das Verhältnis der  Zeigerausschläge der beiden     Instrumente    er  gibt dann das     umgekehrte    Verhältnis der durch  den Fehlerort gebildeten     Kabelabschnitte.     Setzt man nämlich  
EMI0003.0010     
  
    Strom <SEP> in <SEP> H <SEP> links <SEP> = <SEP> ii <SEP>   -Il <SEP> wenn <SEP> T2 <SEP> gedrückt <SEP> ist
<tb>  <I>  <SEP>   <SEP> T2</I>
<tb>  " <SEP> " <SEP> Mrechts <SEP> = <SEP> i2
<tb>  Ti <SEP> =I2 <SEP> } <SEP> wenn <SEP> Ti <SEP> gedrückt <SEP> ist,
<tb>  " <SEP> "
<tb>  so <SEP> ist     
EMI0003.0011     
  
    <B><I><U>f</U></I></B> <SEP> i2
<tb>  (1) <SEP> und <SEP> 12 <SEP> <I>-- <SEP> 1- <SEP> <U>f+NI</U> <SEP> (2).</I>
<tb>  <I>h <SEP> f <SEP> .+ <SEP> M</I>
<tb>  Aus <SEP> (1) <SEP> folgt:

  
<tb>  <I><U>ü</U></I><U> <SEP> h</U> <SEP> __ <SEP> <U>Z <SEP> -f- <SEP> <I>M</I></U> <SEP> oder <SEP> ii <SEP> + <SEP> Zi. <SEP> = <SEP> il <SEP> . <SEP> <U>Z <SEP> + <SEP> #'</U> <SEP> ,
<tb>  <I>ü <SEP> l- <SEP> f <SEP> L- <SEP> f</I>
<tb>  aus <SEP> (2) <SEP> folgt <SEP> ebenso <SEP> <I>i2 <SEP> -[- <SEP> 12 <SEP> = <SEP> i2 <SEP> . <SEP> <U>Z,M</U> <SEP> .</I>     
EMI0003.0012     
    Der Vorzug dieses Verfahrens besteht  darin, dass man bequem und sicher auf glei  che Zeigerausschläge abgleichen kann, die       riran    nicht aufzuschreiben braucht, weil man  sie für die Auswertung nicht benötigt.  



       Abb.    5 zeigt eine ähnliche     Messschaltung,     jedoch mit dem Unterschied, dass der verän  derliche Widerstand dem einen Strommesser  nicht vor- sondern parallelgeschaltet wird.  Er wird so eingestellt, dass beide Instrumente  gleichen     75eigerausscblag    zeigen.

   Wendet  man die in der     Abb.    5 angegebenen Zeichen  all, so ist  
EMI0003.0018     
  
    ü <SEP> _ <SEP> R'
<tb>  - <SEP> woraus <SEP> folgt,
<tb>  <I>i <SEP> m <SEP> '</I>
<tb>  <U>il <SEP> - <SEP> S <SEP> - <SEP> i2 <SEP> <B><I>+</I></B><I> <SEP> 111</I></U>
<tb>  oder <SEP> da <SEP> <I>J <SEP> = <SEP> il <SEP> + <SEP> i2,</I>
<tb>  <I>il <SEP> R.</I>
<tb>  <I>J <SEP> - <SEP> <U>ü <SEP> (R' <SEP> + <SEP> 1u)</U> <SEP> (1)</I>
<tb>  R'       Nimmt man     nun    an, dass der Gesamt  strom in den     Messadern    unverändert bleibt,  welche Taste auch gedrückt ist - eine     An-          nabme,    die in der Praxis stets     finit    ausrei  chender Annäherung erfüllt ist,

   da der Feh  lerwiderstand infolge elektrolytischer Vor  gänge im Verhältnis zum Widerstand der       Messadern    hoch ist -, so ist  
EMI0003.0025     
    Da in diesem Ausdruck     au15er    f und G  keine     ohmschen    Werte vorkommen, kann  man für fauch die Länge bis zur Fehlerstelle  und für     d    die Gesamtlänge des Kabels setzen.  



  Bei diesem Verfahren braucht man dem  nach den     ohmschen    Widerstand der     Messader     nicht zu kennen.  



  Eine weitere     Ausführungsform    ist in     Abb.    4  dargestellt. Hier wird an der Seite, wo das       Messinstrument    zunächst den grössten Aus  schlag zeigt, so viel Widerstand R hinzu  geschaltet, bis beide Instrumente gleichen  Ausschlag haben. Darin ist    Ferner ist  
EMI0003.0034     
    Ersetzt man     i3    durch den gleichen Wert       ii,    und J durch den Wert aus Gleichung (1).

    so erhält man  
EMI0003.0037     
  
    <I><U>R'+M</U> <SEP> _ <SEP> <U>112-x+M</U></I>
<tb>  oraus <SEP> folgt
<tb>  <I>,</I>
<tb>  <I>x <SEP> #_<U>M.</U> <SEP> g,</I>
<tb>  <I>R'</I>
<tb>  <I>M <SEP> -\- <SEP> R'</I>
<tb>  <I>x=rv</I> <SEP> <U>R'</U>
<tb>  <I>M <SEP> 2R <SEP> (?)</I>       Wird in dieser Gleichung für     tv    nicht der       ohmsche    Widerstand sondern die Länge des  Kabels eingesetzt, so ergibt x unmittelbar die  Kabellänge bis zum Fehlerort.

        Um die Ausrechnung von x möglichst zu  vereinfachen, benutzt man zweckmässig für  den Parallelwiderstand einen Schleifdraht,  einen Schiebewiderstand oder eine ähnliche  Einrichtung und eicht sie nach der Funktion  
EMI0004.0001  
   Nach der     Abgleichung     braucht man dann nur den am Widerstand  abgelesenen Faktor k mit der Kabellänge  zu vervielfältigen, um die Entfernung bis zur  Fehlerstelle zu ermitteln.  



  Wenn weder die Länge noch der Wider  stand des ganzen Kabels zu ermitteln sind,  so kann man trotzdem den Widerstand von  x finden, indem man ausser der vorstehenden  Messung noch eine     Messung    nach     Abb.    4  ausführt und die Werte R' und R in die  Gleichung
EMI0004.0005  
   einsetzt. Dies  Gleichung erhält man, wenn man aus der  Gleichung
EMI0004.0006  
   zu     Abb.    4 den Wert  für     2.v    ausrechnet und in Gleichung (2) einsetzt.  



  Bei den Schaltwegen nach     Abb.    4 und 5  kann man den zu     Abb.    2 erläuterten Kunst  griff der     Umpolung    benutzen, um nach been  deter     Grobabgleichung    noch eine     Feinabglei-          chung    mit     grössern    Ausschlägen     vorzunehmen.     



  Die folgende Schaltung ist für den Fall  bestimmt, dass nur ein Instrument zur Ver  fügung steht, oder dass keine Hilfskraft zur  Bedienung des zweiten Instrumentes vorhan  den ist.  



  Da man bei dieser Schaltung von den  beiden Zweigströmen in der     hIessschleife    nur  den einen mit einem     D1essiustrumeiit    erfasst,  sind zwei aufeinanderfolgende Messungen er  forderlich, bei denen die     Stromverzweigung     in einer der Rechnung zugänglichen Weise  geändert wird, so dass man aus den beiden  Ausschlägen des einen Instrumentes den  Fehlerort berechnen kann. Hierbei gilt die  bereits erörterte Voraussetzung,     dalli    der     Ge-          sauitstrom    in der     Messschleife    bei den Schalt  vorgängen unverändert bleibt.

      Nach     Abb.    6 wird die     Messader    an     einen     Ende durch die Taste T abwechselnd ge  schlossen und     geöffnet,    während am andern  Ende die Zeigerausschläge des     Messinstru-          inentes    M abgelesen werden. Der bei     offener     Taste durch M     fliessende    Strom sei J.

   Wird  die Taste geschlossen, so tritt eine     Stoin-          verzweigung    ein: der eine Teil der i benannt  sei, geht über x und     11l,    der andere Teil,     ii     benannt, fliesst über den rechtsseitigen Kabel  abschnitt und T.

       Es    besteht die     Beziehung     
EMI0004.0038  
   Da aus den zu     Abb.    3  erörterten Gründen der     Nebenschlusswider-          stand    im     Verhältnis    zum Widerstand der       Kabeladern    sehr hoch ist, tritt durch die  Schliessung der     Teiste    keine merkliche Än  derung der Gesamtstromstärke in den     Messadern     ein.

   Daher ist<I>.T - i</I>     -i-        ii    oder     ii   <I>= J -</I>     i.     Setzt man diesen Wert in die vorstehende  Gleichung ein, so erhält man  
EMI0004.0050  
   woraus sich ergibt  
EMI0004.0051     
         Bemerkt    sei     noeh,    dass man bei allen  Schaltungen die Messungen auch mit etwa  vorhandenem Aussenstrom (zum Beispiel bei  Fernsprechkabeln Strom aus einer fremden  Batterie) oder dein durch Elektrolyse     ini     Fehler selbst etwa entstehenden Polarisations  strom ausführen kann.  



  Zur     Ausführung    der Messungen benutzt  man zweckmässig eine     Messeinrichtung,    die  die für die einzelnen Schaltungen erforder  lichen     Schaltelemente    in passender Anordnung  enthält.     Abb.    7 zeigt als Beispiel eine Ein  richtung, mit der sämtliche Schaltungen leicht  ausgeführt werden     können.     



  Der Schalter     Ui    mit den Widerständen       2ai    102<B>USW.</B> dient dazu, die Empfindlichkeit  des Strommessers in kleinen Stufen, z. B.  auf     '/2,        i/4,        1/g    usw. herabzusetzen, je nach  der in den     Messadern    vorhandenen Strom  stärke. Die Taste     Ti    dient für die Messung  nach     Abb.    3.     Uz        und        Us    sind Stromwender.

             T2    ist für die Messungen nach     Abb.    6     (R    = x)  bestimmt.     R    dient als veränderlicher Wider  stand für die Messung nach     Abb.    4 und 5.  Die Batterieadern werden an die Klemmen       K4        .Ks    angeschlossen.  



  Die     Messadern    sind folgendermassen anzu  schliessen  bei     Schaltung    nach     Abb.    3     all        K,    und X  bei Schaltung nach     Abb.    4 an     Ki    und     K2     bei Schaltung nach     Abb.    5 an     Ki    und     Iss     bei Schaltung nach     Abb.    6 eine Ader an die  beiden miteinander verbundenen Klemmen     Ki     und     I'2,    die andere Ader an     Ida.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Ermittlung des Fehlerorts eines mehradrigen, durch Nebensohluss gestör ten Kabels mit Hilfe eines zwei Messadern über den Nebenschluss zugeführten Stromes, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Mess- adern an der Fehlerstelle eine Spannungs differenz aufgedrückt wird,
    dass die Messadern an beiden Enden zur Schleife verbunden werden unter Zwischenschaltung eines Strom messers an mindestens einem Ende und dass das 'Verhältnis der in beiden Schleifen flie ssenden Ströme zur Ermittlung der Fehler stelle dient. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Kabelenden Strommesser eingeschaltet sind und diese Strommesser abwechselnd kurzgeschlossen werden und die sich dabei ergebenden Ausschläge der Strommesser zur Ermitt lung der Fehlerstelle dienen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Kabelenden Strommesser eingeschaltet sind und die Ausschläge der letzteren durch einen dem einen Instrument vorgeschalteten regel baren Widerstand auf gleiche Grösse ge bracht werden und dass der dabei einge schaltete Widerstandswert zur Ermittlung der Fehlerstelle dient. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Kabelenden Strommesser eingeschaltet sind und die Ausschläge derselben durch einen dem einen Instrument parallelgeschalteten regel baren Widerstand auf gleiche Grösse ge bracht werden und dass der dabei einge schaltete Widerstandswert zur Ermittlung der Fehlerstelle dient. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch Umpolung einer die Messströme liefernden Batterie grosse Messstromwerte erzielt und die U'nikehr- punkte der Strommesser der Berechnung der Fehlerstelle zugrunde gelegt werden. 5.
    Verfahren nach Patentarrspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Messadern am einen Ende über einen Strommesser ver bunden sind, arn andern Ende abwechselnd unmittelbar kurzgeschlossen und geöffnet werden und dass aus den sich dabei erge benden Ausschlägen des Strommessers die Fehlerstelle ermittelt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass den Messadern die Spannungsdifferenz aus einer Batterie über zwei andere Adern des Kabels aufgedrückt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Fehler stelle wirksame Eigenspannung zurr Mes sen benutzt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der einen Messader die Erde oder der Bleimantel des Kabels benutzt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Messeinrichtung für die Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen Galvanometer mit einem in kleinen Stufen regelbaren Galvano- meternebenschluss, einen regelbaren Wider stand, der dem Galvanometer vor- oder neben geschaltet werden kann, je eine Kurzschluss- vorrichtung für diesen und das Galvanometer, und je einen Stromwender für die Batterie und das Galvanometer enthält.
    UNTERANSPRUCH: 9. Messeinrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der regelbare Widerstand ausser in Ohm auch noch in Falltoren geeicht ist, deren Multiplikation mit der Kabellänge die Entfernung bis zum Fehler ergibt.
CH148176D 1930-06-27 1930-06-27 Fehlerortsmessverfahren für mehradrige, durch Nebenschluss gestörte Kabel. CH148176A (de)

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