CH147635A - Schiebeverdeck an Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Schiebeverdeck an Kraftfahrzeugen.

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Publication number
CH147635A
CH147635A CH147635DA CH147635A CH 147635 A CH147635 A CH 147635A CH 147635D A CH147635D A CH 147635DA CH 147635 A CH147635 A CH 147635A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bow
guide
roof
lever
sliding roof
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Co Gebr Tuescher
Original Assignee
Tuescher & Co Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tuescher & Co Geb filed Critical Tuescher & Co Geb
Publication of CH147635A publication Critical patent/CH147635A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/06Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements
    • B60J7/061Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding
    • B60J7/063Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with non-rigid element or elements sliding and folding for public transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description


  Schiebeverdeck an Kraftfahrzeugen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Schiebeverdeck an Kraftfahrzeugen mit Ge  triebe, zum Beispiel Kettenantrieb, zum  Schliessen und Öffnen des Schiebeverdecks,  und seitlichen Längsführungsschienen zur  Führung der Spriegel.  



  Bei Schiebeverdecken dieser Art, bei  welchen das Getriebe entweder mittelst  Handkurbel oder durch elektromotorischen  Antrieb betätigt wurde, musste im letzten  Stadium des Schliessens des Schiebeverdecks  der vordere Teil desselben von Hand in die  Schliessstellung verbracht und in -derselben  verriegelt und beim Öffnen umgekehrt ent  riegelt und zurückgeführt werden. Zu diesem  Zwecke musste der Wagenlenker aufstehen  und diese Manipulationen vornehmen, was  natürlich nicht während der Fahrt geschehen  konnte.  



  Dieser Übelstand soll nun beim Schiebe  verdeck gemäss der Erfindung dadurch be  seitigt werden, dass an einem Spriegel min  destens einseitig ein Schwenkorgan angeordnet  ist, an welchem das vordere Verdeckende    befestigt ist, wobei an der zugeordneten  seitlichen Längsführungsschiene Leitmittel  vorgesehen sind, mit welchen das Schwenk  organ derart zusammenwirkt, dass beim Be  tätigen des Getriebes das vordere Verdeck  ende selbsttätig in die Schliessstellung oder  aus dieser heraus bewegt wird.  



  Es braucht also nicht mehr das Zutun  des Wagenlenkers, um das Schiebeverdeck  völlig zu schliessen oder zu öffnen, und der  selbe hat hierfür weiter nichts als das Ge  triebe in Tätigkeit zu setzen, beispielsweise  eine Handkurbel zu drehen. Ist aber für das  Verschiebungsgetriebe elektromotorischer An  trieb vorgesehen, so hat der Wagenlenker  weiter nichts zu tun, als den Strom des  Motors einzuschalten, und braucht sich dann  um das Öffnen oder Schliessen weiter nicht  mehr zu kümmern, so dass dies also in voller  Fahrt geschehen kann.  



  Ein     Ausfübrungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt;       uud    zwar zeigt:      Fig. 1 den vordern Teil des Schiebever  decks im Schnitt nebst Führungsschiene von  innen gesehen, und zwar mit bis zum zweiten  Spriegel geschlossenem Verdeck;  Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch das  vordere Ende des gänzlich geschlossenen  Verdecks;  Fig. 3 zeigt in grösserem Massstabe einen  Schnitt durch das Führungsstück des zweiten  Spriegels nebst Schwenkorgan, und  Fig. 4 eine Seitenansicht hiervon;  Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt nach  Linie V- V in Fig. 3.  



  In der Zeichnung sind nur die zum Ver  ständnis der Erfindung unbedingt erforder  lichen Teile des Schiebeverdecks nebst Füh  rungsschienen dargestellt. Das gezeichnete  Schiebeverdeck ist auf übliche Weise durch  einen auf Spriegeln R befestigten. Stoffbezug  V gebildet, welche Spriegel auf seitlichen  Führungsschienen F verschiebbar sind. Die  seitliche Führungsschiene F hat U-förmigen  Querschnitt mit einwärts gerichteter Öffnung  und an den Schenkeln zwei übereinander  liegende Führungsrillen für die beiden Stränge  der zum Verschieben des Schiebeverdeckes  dienenden, endlosen Antriebskette K. Der  zweite Spriegel R2 hat beiderseits einen Füh  rungskörper 1, welcher mittelst vier auf  Kugellagern laufenden Rollen 2, die paar  weise den obern Schenkel der Führungsschiene  F umfassen, auf letzterer geführt ist.

   An  einem in den Führungskörper 1 eingesetzten  Keil 3 ist der obere Strang der -Gelenkkette  K befestigt und die übrigen Spriegel sind  mittelst zusammenklappbarer Lenker mit dem  zweiten und unter sich verbunden; so dass  durch die Verschiebung des zweiten Spriegels  das gesamte Verdeck geschlossen oder ge  öffnet werden kann.  



  An der Innenseite des Führungskörpers  ragt ein Zapfen 1a, heraus, welcher sich in  einen Gewindebolzen 4 fortsetzt und auf  welchen ein als zweiarmiger Hebel 5 ausge  bildetes Schwenkorgan drehbar aufgesetzt ist.  Der eine Arm dieses Hebels trägt am Ende  eine Rolle 9, und am anderen Arm ist der  erste bezw. vorderste Spriegel R1 befestigt.    Dieser hat zwei Ösenringe r, welche in der  Schliessstellung (Fig. 2) über Bolzen B, welche  an der vordern Stirnwand oberhalb der Wind  schutzscheibe schräg einwärts ragend befestigt  sind, greifen. Auf dem Bolzen 4 sitzt eine  Federkapsel 6, die eine Spiralfeder 7 ein  schliesst,. deren eines Ende am Bolzen 4 fest  ist, während das andere Ende an einem  Schraubenbolzen 8 des Hebels 5 fest ist.

   Die  mit Vorspannung eingelegte Spiralfeder 7 ist  derart gewickelt, dass sie einer Schwenkbe  wegung des die Dachrippe R1 tragenden  Hebelarmes nach vorn, das heisst in Pfeil  richtung (Fig. 1) entgegenwirkt, also bei  einer erzwungenen Bewegung des Hebels 5  in dieser Richtung aufgezogen beziehungs  weise noch mehr gespannt wird. Der Hebel 5  nimmt bei der Verschiebung des Verdecks  die in Fig. 1 gezeichnete Stellung ein, indem  er durch die Feder 7 gegen einen Anschlag  1b des Führungskörpers 1 angedrückt wird.  An der Oberkante der Karosserieseitenwand  ist neben der zweitvordersten Fenstersprosse  eine Leitrolle 10 in der Bewegungsbahn des  Hebels 5 und noch weiter vorn eine geneigte  Leitbahn 11 angeordnet, deren Neigung jener  der Bolzen B entgegengesetzt ist. Die Rolle 9  läuft auf einem die Oberkarste der Seiten  wand bedeckenden Blechstreifen 12.  



  Die Wirkungsweise der beschreibenen Ein  richtung ist folgende:  Sobald beim Schliessen des Verdecks der  zweite Spriegel R2 in der in Fig. 1 gezeich  neten Stellung anlangt, legt sich der Hebel 5  mit seinem untern Arm gegen die Rolle 10  und wird beim Weiterverschieben des     Sprie-          gels    R2 in Richtung des Pfeiles (Fig. 1)       verschwenkt,    wobei sich die Feder 7 spannt.  Beim weiteren Verschieben läuft schliesslich  die am Hebel 5 gelagerte Rolle 9 auf dem  Schutzblech 12 der Oberkante der Seitenwand  in der punktiert gezeichneten Stellung des  Hebels auf und gerät kurz vor dem Ende  der 'Schliessbewegung auf die ansteigende  Seite der Leitbahn 11.

   Hierdurch wird der  Hebel 5 mit dem vordern Arm abwärts     ver-          schwenkt,    wodurch die     Ösenringe        r    des       Spriegels        Bi    auf die Bolzen B gleiten und      der hintere Teil des Spriegels vollends auf  die Stirnwand gedrückt wird, wobei er sich  auf die an der Stirnwand eingelassene Gum  mileiste L auflegt und auf diese Weise einen  festen, wind- und regensicheren Abschluss  bewirkt, wobei der Schliessvorgang, abgesehen  von der Betätigung des Getriebes, völlig selbst  tätig vor sich geht. Beim Öffnen des Ver  decks wickelt sich der Vorgang in umge  kehrter Reihefolge ab, wobei die gespannte  Feder 7 den Hebel 5 in seine senkrechte  Stellung zurückführt.  



  Anstatt einer aufgesetzten Federhülse  könnte auch eine durch die Nabe des Hebels  5 selbst gebildete Federhülse vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Schiebeverdeck an Kraftfahrzeugen mit Getriebe zum Schliessen und Öffnen des Schiebeverdecks und seitlichen Längsführungs schienen zur Führung der Spriegel, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Spriegel min destens einseitig ein Schwenkorgan angeord net ist, an welchem das vordere Verdeckende befestigt ist, wobei an der zugeordneten seit lichen Längsführungsschiene Leitmittel vor gesehen sind, mit welchen das Schwenkorgan derart zusammenwirkt; dass beim Betätigen des Getriebes das vordere Verdeckende selbst tätig in die Schliessstellung oder aus dieser heraus bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schiebeverdeck gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf beiden Fahr zeugseiten ein Schwenkorgan am zweit vorderen, mit dem Antriebsorgan für die Verschiebung verbundenen Spriegel ange bracht ist. 2. Schiebeverdeck nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkorgan als ein an einem Führungskörper des Spriegels drehbar auf gesetzter, zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, welchen eine an seinem Nabenteil angeordnete Spiralfeder in senkrechter Stellung zu halten sucht, und au dessen in dieser Stellung nach oben ragendem Hebelarm der vorderste Spriegel befestigt ist, während der untere Arm an seinem freien Ende eine Rolle trägt und durch die vorgespannte Feder gegen einen An schlag am Führungskörper anliegend zu halten versucht wird, wobei der Wick lungssinn der Spiralfeder derart ist,
    dass dieselbe bei einer Verschwenkung des obern Hebelarmes nach vorn gespannt wird. 3. Schiebeverdeck nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jeder Fahrzeugseite an der Oberkante der Karosserieseitenwand in der Bewegungsbahn des Schwenkhebels nahe dem vordern Ende eine Leitrolle und noch weiter vorn eine geneigte Leitbahn angeordnet ist, derart, dass bei Betätigung des Getriebes der Schwenkhebel beim Auftreffen auf die Leitrolle nach vorn ge schwenkt und beim Auflaufen einer an seinem untern Ende angeordneten Rolle auf die Leitbahn vollends in die Schliess stellung bewegt wird,
    in welcher der vor derste Spriegel auf eine an der Oberkante der Stirnwand eingelassene Dichtungsleiste aufgepresst und mit zwei Ösenringen an geneigt nach rückwärts ragenden, an der Stirnwand innerseits angeordneten Bolzen gehalten wird.
CH147635D 1930-03-18 1930-03-18 Schiebeverdeck an Kraftfahrzeugen. CH147635A (de)

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CH (1) CH147635A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220748B (de) * 1959-07-02 1966-07-07 Forss Brdr Ab Aufbau fuer Lastwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1220748B (de) * 1959-07-02 1966-07-07 Forss Brdr Ab Aufbau fuer Lastwagen

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