CH146408A - Vorrichtung zur Fernmessung nach dem Impulsfrequenzverfahren, insbesondere von elektrischen Messgrössen. - Google Patents

Vorrichtung zur Fernmessung nach dem Impulsfrequenzverfahren, insbesondere von elektrischen Messgrössen.

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CH146408A
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Aktiengesellsch Elektrizitaets
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Aronwerke Elektrizitaets Aktie
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      Vorrichtung    zur Fernmessung nach dem     Impulsfrequenzverfahren,     insbesondere von elektrischen     Nessgrössen.       Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung  zur Fernmessung insbesondere von elektri  schen     Messgrössen,    wie elektrische Wirk- und  Blindleistungen, Frequenzen, Spannungen.

    Das Wesen dieser Vorrichtung besteht darin,  dass durch ein - von der     Messgrösse    beeinflusstes       I1lessgerät    zum Beispiel durch einen Elektri  zitätszähler, proportional seiner Drehzahl Im  pulse ausgelöst werden, die eine     Gleichstrom-          Magnetisierung    eines magnetischen Kreises  hervorrufen, und dass durch das Entstehen  und Verschwinden des magnetischen Flusses  in einem ein ballistisches Anzeigegerät ent  haltenden Stromkreise jeweils Stromstösse er  zeugt werden, wobei Mittel vorhanden sind,  um die Richtung dieser Stromstösse konstant  zu halten.  



  Beiliegende Zeichnung stellt schematisch  und beispielsweise eine Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes dar.  



  Bei dieser Zeichnung bezeichnet a einen    Elektrizitätszähler, auf dessen Achse eine       Unterbrecherscheibe    b angebracht ist. In dem       Fernmesskreis    liegt eine Batterie c, so dass  Gleichstromstösse erzeugt werden, die     an:     Empfangsort die Primärwicklung     d    eines  Transformators und die Spule eines Schalt  relais e durchfliessen. Die Sekundärwicklung  dieses Transformators ist mit     Hittelanzapfung     versehen, so dass beide Wicklungshälften  durch einen Schalter s abwechselnd an das  ballistische Anzeigeinstrument g geschaltet  werden können.

   Der Schalter s wird durch  die Relaisspule e derart betätigt, dass bei er  regtem Relais die eine Wicklungshälfte, bei  nicht erregtem Relais die andere Wicklungs  hälfte eingeschaltet ist. In folgendem wird  die Wirkungsweise der Anordnung kurz be  schrieben. Sobald durch den Unterbrecher     b     der     Fernmesskreis    geschlossen wird, entsteht  ein Gleichstromstoss, der erstens den Schalters  auf die eine Hälfte der Wicklung f schaltet      und zweitens durch die Primärspule d in dem  Transformator ein magnetisches Feld ausbil  det, durch dessen Entstehung in dem Sekun  därkreis ein Induktionsstoss hervorgerufen  wird, der erst sein Ende findet, wenn der  Gleichstrom in dem Primärkreis seinen     End-          wert    erreicht hat.

   Sobald hierauf durch die       Unterbrecherscheibe    b der     Fernmesskreis    ge  öffnet wird, wird durch das Verschwinden  des magnetischen Feldes in der Sekundär  spule f ein zweiter Induktionsstoss in umge  kehrter Richtung erzeugt. Da jedoch gleich  zeitig durch den Schalter s die andere Hälfte  der Wicklung f' an das Anzeigeinstrument g  gelegt ist, wirken sich beide Induktionsstösse  auf dieses Instrument gleichsinnig aus. Da  das Anzeigeinstrument g, wie aus dem We  sen der ballistischen Messung folgt, lediglich  diejenige Elektrizitätsmenge misst, die durch  die Änderungen des die Wicklung f durch  setzenden Flusses erzeugt wird, wird seine  Anzeige proportional der Impulsfrequenz sein.

    Um von den unvermeidlichen Spannungs  änderungen der Batterie c unabhängig zu  sein, wird man zweckmässig den magneti  schen Kreis des Transformators so hoch sät  tigen, dass der magnetische Fluss innerhalb  gewisser Grenzen von dem Endwert des  magnetisierenden Gleichstroms unabhängig ist.  



  Da unter Umständen durch die Selbst  induktion der Primärspule d der Anstieg des  Gleichstroms zu stark verzögert wird, kann  es zweckmässig sein, die Relaisspule e nicht  in Serie, sondern parallel zu der Primärspule       d    zu legen. Selbstverständlich können in dem       Fernmesskreis    Überträger oder auch Zwischen  relais angeordnet sein, in welchem Falle am  Empfangsort eine besondere Batterie zur Er  regung der Primärwicklung vorhanden sein  kann.  



  Eine     Summierung    der Fernmessungen  mehrerer Massgrössen auf einem gemeinsamen  Anzeigeinstrument ist dadurch möglich, dass  die Sekundärwicklungen f mehrerer Empfangs  einrichtungen an ein gemeinsames ballisti  sches Anzeigeinstrument geschaltet werden.    Sinngemäss kann auf diese Weise auch die       Differenz    mehrerer     Messwerte    gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Fernmessung nach dem Impulsfrequenzverfahren, insbesondere von elektrischen Messgrössen, dadurch gekennzeich net, dass durch ein von der Messgrösse beein- flusstes umlaufendes Messgerät proportional seiner Drehzahl ausgelöste Impulse eine Gleichstrommagnetisierung eines magneti schen Kreises hervorrufen und dass durch das Entstehen und Verschwinden des mag netischen Flusses in einem ein ballistisches Anzeigegerät enthaltenden Stromkreise jeweils Stromstösse erzeugt werden, wobei Mittel vorhanden sind, um die Richtung dieser Stromstösse konstant zu halten.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleiclistrommag- netisierung durch eine von einer Gleich stromquelle gespeisten Primärwicklung er folgt und dass das Anzeigeinstrument in einer von dieser Wicklung getrennten Sekundärwicklung liegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung im Rhythmus der Impulse umgepolt wird und dass diese Umschaltung durch ein Relais erfolgt, das in Reihe mit der magnetisierenden Pri märwicklung liegt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung im Rhythmus der .Impulse umgepolt wird und dass diese Umschaltung durch ein Relais erfolgt, das parallel zu der magnetisierenden Primär wicklung liegt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekundärwicklung aus zwei glei chen Wicklungshälften besteht, die ab wechselnd an das Anzeigeinstrument ge legt werden. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der durch die Primär wicklung erregte magnetische greis so hoch gesättigt ist, dass der erzeugte Fluss innerhalb gewisser Grenzen unabhängig von der Höhe des Gleichstromendwertes ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, zur Bildung der Summe bezw. Differenz meh rerer Fernmessungen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Sekundärspulen mehre rer Empfangseinrichtungen auf ein ge meinsames Anzeigeinstrument einwirken, derart, dass sich alle Induktionsstösse sum mieren bezw. substrahieren.
CH146408D 1929-03-11 1930-02-25 Vorrichtung zur Fernmessung nach dem Impulsfrequenzverfahren, insbesondere von elektrischen Messgrössen. CH146408A (de)

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