CH145259A - Apparat zur Vergasung flüssiger Brennstoffe und zur Verbrennung der gebildeten Gase. - Google Patents

Apparat zur Vergasung flüssiger Brennstoffe und zur Verbrennung der gebildeten Gase.

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CH145259A
CH145259A CH145259DA CH145259A CH 145259 A CH145259 A CH 145259A CH 145259D A CH145259D A CH 145259DA CH 145259 A CH145259 A CH 145259A
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Eugen Stenfors Frans Ivar
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Eugen Stenfors Frans Ivar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • F23D11/441Vaporising devices incorporated with burners
    • F23D11/443Vaporising devices incorporated with burners heated by the main burner flame

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


  Apparat zur Vergasung flüssiger Brennstoffe und zur Verbrennung  der gebildeten Gase.    Gegenstand der Erfindung ist ein Appa  rat zur Vergasung flüssiger Brennstoffe und  zur Verbrennung der gebildeten Gase.  



  Beim Verbrennen eines flüssigen, orga  nischen Stoffes, zum Beispiel Brennöl,     Teer-          öl    und dergleichen, hat man, um eine gute  Verbrennung in der Feuerung zu erhalten,  hauptsächlich zwischen zwei Verfahrens- Al  ternativen zu wählen. Die eine besteht darin,  die Flüssigkeit in feine Tropfen mechanisch  zu zerteilen, die in der Feuerung schnell ver  gast und dann     verbrannt    werden. Die an  dere besteht darin, das Öl zuerst zu vergasen  und das Gas in die Feuerung einzupressen  und dann zu verbrennen.  



  Viele verschiedenartige Brennerkonstruk  tionen zur mechanischen Zerteilung des Öls  sind im Laufe der Zeiten entstanden, wei  sen jedoch verschiedene Mängel auf.  



  Diese Mängel bestehen unter anderem im  folgenden  1. Zwecks Feinverteilung des Öls wird  dieses am öftesten durch sehr kleine Löcher    oder Schlitze gepresst, wobei eine Verstop  fung dieser Löcher leicht erfolgen Kann, so  dass die Zufuhr des Ö)ls aussetzt und die  Flamme ausgeht. Wenn dann das Öl aus  irgend einem Grunde aufs neu(, zufliesst.  kann es eintreffen, class dlass Öl niclht sofort  gezündet wird, sondern class zuerst eine An  häufung von Öl in der Feuerung stattfindet.  Wenn dann das Zünden erfolgt, kann eine  Explosion eintreten. Auch wenn keine Ex  plosion eintrifft, so kann doch die Ölzufuhr  zur Feuerung fortdauern, was dann Verluste  bedeutet, da es schwer ist, dieses Öl zu ver  brennen. Fliesst das Öl aus der Feuerung  heraus, so besteht Feuersgefahr, indem das  warme Öl sehr leicht entzündlich ist.  



  2. Um die soeben erwähnten Nachteil  zu beseitigen, hat man schon ein Filter in  die Zuleitung des Brenners     e@ingesetzl.    Piesc,  Filter verstopfen sich jedoch oft,     und        ciib,          Filtrierung    ist in gewissen Fällen so     gut          ii     unmöglich, zum Beispiel bei der     Verbrennung     von Teerölen, die oft     dickflüssige    und sehr      viskose Partikel enthalten, welche mit dünn  flüssigerem Öl gemischt sind.  



  3. Die Feinverteilung des Öls erfordert  eine nicht unbeträchtliche mechanische Ar  beit, sei es dass diese derart verrichtet wird,  dass das Öl durch eine Pumpe unter den er  forderlichen Druck gesetzt wird, oder der  art, dass das Öl in die Feuerung durch In  jektorwirkung von Dampf oder Luft unter  Druck eingepresst wird. Besonders macht  sich der Nachteil der Kraftkosten bei     klei     neren Anlagen sehr bemerkbar, wie zumr  Beispiel bei der Heizung von kleineren Zen  tralheizungsöfen mit Öl. In gewissen Fällen  belaufen sieh die Kraftkosten auf 20 bis  25 ö der Brennstoffkosten.  



  4. In Fällen wo die elektrische Energie  zum Antrieb der erforderlichen Pumpen,  Kompressoren oder Ventilatoren für die     Öl-          zufuhr    verwendet wird, können Stromunter  brechungen Ungelegenheiten verursachen  und Gefahren mit sich     bringen.     



  . In den meisten Ölbrennerkonstruktio  nen kann die pro Stunde verbrannte     Ölquan-          tität    nicht innerhalb zu weher Grenzen vari  iert werden, ohne dass die Feinverteilung de  Öls in gewissen Fällen weniger gut wird.       Verluste    können sich dann leicht in der  Form von durch den Schornstein abgehenden  unverbrannten Gasen oder in der Form von  Russ- und Koksanhäufungen in der Feuerung  oder in den Rauchkanälen einstellen.  



  6. Anlagen der beschriebenen Art werden  teuer in der Anschaffung und sind infolge  der Abnutzung auch teuer zu unterhalten.  



  Bedeutend günstiger stellen sich nun die  Verhältnisse, wenn, wie dies beim Gegen  stand der Erfindung der Fall ist, der flüssige  Brennstoff vergast wird, ehe er in die     Feue-          runog    eingepresst wird. Der flüssige Brenn  stoff braucht nicht durch feine Löcher oder  Schlitze gepresst zu werden, sondern kann  zur Feuerstelle durch eine     Rohrleitung    mit  einem so grossen Durchlaufsquerschnitt flie  ssen, dass eine Verstopfung ausgeschlossen  ist. Infolgedessen werden Filter unnötig.  



  Ferner kann der Apparat derart ausge-    bildet sein, dass die Gefahr, der Brennstoff  komme in flüssiger Form in die Feuerung  hinein, vermieden ist.  



  Ebenso kann der Apparat so ausgebilde  sein, dass keine mechanische Arbeit nötig ist,  weder um den Brennstoff noch.Luft, Dampf       etc.    unter Druck zu setzen, indem das ganze  so ausgebildet sein kann, dass der Brennstoff  seiner eigenen Schwere wegen nach dem Ver  gaser fliessen, und Luft durch den in der       Feuerun;-    vorhandenen normalen Unterdruck       eingenommen    werden kann. Hierdurch be  schränken sich die Betriebskosten auf     den     Einkaufspreis des     Brennstoffes    plus die Ko  sten für die Überwachung des Apparate,  die auch geringer werden als bei den unter  der ersten Alternative genannten Apparaten.

    Die Anschaffungskosten sind gegenüber den  oben genannten Apparaten in diesem Falle  kleiner, da elektrische     Iotoren,    Pumpen.  Ventilatoren     etc.    überflüssig sind.  



  Die pro Stunde verbrannte Brennstoff  quantität kann mit einem Vergasungsappa  rat innerhalb sehr weiter Grenzen variiert  werden. Es braucht keine schlechtere Ver  brennung unter diesen Umständen zu sein,  da die Voraussetzungen einer guten Verbren  nung immer dieselben sind.  



  Die bisherigen Vergasungsvorrichtungen  für flüssigen Brennstoff weisen jedoch     ver-          schiedeneNachteile    auf.  



  So zeigt es sich, dass, wenn schwerer  Öle, wie Brennöle, Teeröle. Abfallöle und  dergleichen vergast werden sollen, immer  ein nicht destillierbares Produkt: übrigbleibt.  Der Grund hierzu ist, dass die Siedepunkte  der Öle so hoch liegen, dass bei diesen Tem  peraturen     eine    chemische Zersetzung statt  findet; diese Zersetzung, die     "eracking"    ge  nannt wird, führt zu Bocks- und Pechbil  dungen.  



  Die     genannten        Koks-    und Pechbildungen  verursachen grosse     Schwierigkeiten.    Ferner  ist es von Bedeutung für eine gute Verbren  nun,     dass    Gas und Luft gut gemischt wer  den.' am liebsten vor dem Anzünden. Die  Konstrukteure haben diesen     Übelstand    nicht  immer beachtet, und die Vergasungsbrenner      brennen deswegen oft mit stark russender  Flamme.  



  Beine Apparat gemäss der vorliegenden  Erfindung hat man durch Experimente, die  mit ihnen ausgeführt worden sind, konstatie  ren können, dass sämtliche Nachteile, die  oben geschildert wurden, beseitigt sind.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht durch Fig. 1, 2 und 3 in Längsschnitt,  Stirnansicht und Querschnitt eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungsge  genstandes, während Fig. 4, 5, 6 und 7 einige  Varianten von Einzelheiten zeigen.  



  Mit 1 ist der Verbrennungsraum bezeich  net, der eine nach Diffusorart konische Form  hat und sich mit seinem weiteren Ende 2  an die Feuerung, mit seinem engeren Ende  an die Mischkammer 3 anschliesst. 4 bezeich  net einen Kanal zur Vergasung von Öl als  Brennstoff. 5 bis 11 bezeichnen Kanäle zur  Vorwärmung von Verbrennungsluft. 12 ist  ein äusserer Vorwärmungsraum, in dem eine  erste Vorwärmung der Verbrennungsluft er  folgt. 13 bezeichnet mehrere Eingangsöff  nungen für die Luft und 14 eine drehbare  Regulierscheibe, die so gestaltet ist, dass sie  in verschiedenen Lagen verschieden grosse  Luftmengen durch die Öffnungen 13 durch  lässt.

   Die Drehung der Scheibe 14 erfolgt  mittelst des Griffes 15. 16 ist eine Zufüh  rungsleitung für Öl und 17 eine Tropfdüse,  die an der Mündung der Ölzuleitung vorge  sehen ist und senkrecht oder annähernd  senkrecht über der Apparatachse liegt.  



  Die Wände des Verbrennungsraumes, der  Mischhammer sowie diejenigen der Öl- und  Luftkanäle sind zu einem Körper vereinigt,  der um seine Achse mittelst eines Hand  rades 18 drehbar ist, das durch die Bolzen  19 an dem genannten Körper befestigt ist.  



  Zur     Beobachtung    und Reinigung der  Mischkammer und des Verbrennungsraumes  ist in den rotierbaren Körper gerade vor der  Mischkammer ein Beobachtungsdeckel 20 ein  gesetzt, der mit einer engen Schauöffnung  versehen ist und bei Bedarf gelöst werden  kann.    Der Vorwärmungsraum steht durch Öff  nungen 21 und einen Kanal 22 in direkter  Verbindung mit der nach der Feuerung zu  gelegenen Mündung des Verbrennungsrau  mes. In diese Öffnungen können auch Druck  luftleitungen münden, so dass der     Vorwär-          mungsraum    unter Überdlruck besetzt w-erden  kann.

   An der untersten Stelle des     Vor-          wärmungsraumes    befindet sich eine     rinnen-          förmige    Vertiefung 23, die zu einem     Ablauf     24 für etwa herunterfliessendes Öl führt.  



  Der beschriebene Apparat arbeitet folgen  dermassen  Brennöl, Teeröl oder dergleichen tritt  durch die Leitung 16 ein, tropft oder fliesst  aus der Düse 17 in den Ölkanal 4 hinab.  Durch die Wärme, die dem Boden des Ka  nals 4 von dem Verbrennungsraum 1 zuge  führt wird, erfolgt ein Sieden und eine     trok-          kene    Destillation des auf den Boden des Ka  nals 4 niederfliessenden Öls, so dass brenn  bare Gase gebildet werden. Diese Gase  strömen aus dem Kanal 4 in die Mischka     m-          mer    3 hinein, wo die Gase mit von den     Luft-          hanälen    5. 6, 7, B. 9. 10 und 11 kommen  der, kräftig vorgewärmter Luft gemischt  werden.

   Die Luft tritt durch die Ö ffnungen  13 in den Vorwärmungsraum 12 hinein und  dann durch eine Anzahl Öffnungen in die  Luftkanäle 5 bis 1.1 über, -wo eine     l;räf?        i2e          Vorwärmung    der Luft erfolgt und aus denen  die Luft in die Mischkammer zur     Mischnn,     mit den Gasen     übertritt.     



  Die     Gas-Luftmischung    kommt     da n    in  den     Verbrennungsraum    1 hinein, wo     (1i,>     Verbrennung erfolgt. In gewissen Fällen ist  es zweckmässig, nur einen Teil der durch die  Öffnungen 13 von aussen     eintretenden        Luft     als Primärluft auf die oben     beschriebene     Weise, den Rest dagegen als     Sekundärlnft     durch die Öffnungen 21 und den Kanal 22  zuzuführen.

   Auch dieser letztere Luft  strom wird     kräftig    vorgewärmt, teils im       Vorwärmungsraum    12, teils ein Kanal 22, an  der     letztgenannten    Stelle durch die Strah  lungswärme von der Feuerung aus.  



  Wenn der Apparat einige     Zeit    auf die  oben beschriebene Weise gearbeitet hat, haben      sich Pech- und     Koksablagerungen    im Kanal  4 gebildet. Der innere rotierbare Körper  wird dann um so viel gedreht, bis beispiels  weise der Kanal 5 gegenüber der Düse 7 7  der Ölzuleitung zu liegen kommt, während  die Kanäle 6, 7. 8, 9, 10, 11 und 4 mit dem  Vorwärmungsraum 12 in Verbindung treten.  Hierdurch werden die im Kanal 4 gebildeten  Koks- und Pechablagerungen verbrennen.  Das nächste Mal, wenn eine Drehung des  Körpers erfolgt, wird der Kanal 6 als     Öl-          kanal    und die Kanäle 7, 8, 9, 10, 11, 4  und 5 werden als Luftkanäle dienen.

   So  bald also die Ablagerungen in dem zur Ver  gasung verwendeten Kanal so gross gewor  den sind, dass die Gefahr einer Verstopfung  vorliegen kann, wird der rotierbare Körper  jeweils um eine Strecke gedreht. Diese Dre  hung kann kontinuierlich mit Hilfe eines  Getriebes oder auch intermittierend ausge  führt werden, in welchem letzteren Falle die  Drehung auch mit der Hand vorgenommen  werden kann.  



  Bei dem hier beschriebenen Apparat sind  im ganzen acht Kanäle im rotierbaren Kör  per vorgesehen. Während 1/s der Umlaufs  zeit ist ein Kanal der Ölzufuhr und wäh  rend 7/s der Luftzufuhr ausgesetzt. Hier  durch bekommen die Ablagerungen von  Koks. Pech und Teer Zeit genug, um voll  ständig zu verbrennen, so dass der Kanal,  nachdem er eine Drehung gemacht hat, von  diesen Stoffen befreit ist.  



  Wenn während der Vorwärmungszeit  oder während des Betriebes zu viel Öl zu  geführt wird, oder wenn die Flamme aus  irgend einem Grunde ausgehen sollte, kann  es eintreten, dass das Öl nicht vollständig ver  gast wird. In diesem Falle fliesst das Öl  aus dem Kanal 4 in den Kanal 8 hinunter  und von dort nach dem Boden des     Vorwär-          mungsraumes    12. Hier sammelt sich das Öl  in der Rinne 23 und verlässt den Apparat  durch den Ablauf 24. Das auf diese Weise  abfliessende Öl kann in einem Behälter ge  sammelt werden, wobei dieser Behälter mit  einem Schwimmerventil versehen werden  kann, das, wenn die Ölmenge des Behälters    steigt, ein Ventil in der Zula.ufleitung be  einflusst, so dass die Zufuhr von Öl unter  brochen wird.  



  Sollte ein Teil Öl infolge des kräftigen  Zuges mit der Luft in den Verbrennungs  raum 1 mitgenommen werden, so wird diese  Öl durch den Kanal 22 und die Öffnungen  21 gleichfalls dem Ablauf 24 zufliessen. Bei  dem beschriebenen Apparat kann also     das     Öl nicht unvergast in die Feuerung     unver-          gast    hineingelangen oder auf den Boden     des-          ienigen    Raume, 2 in welchem der Apparat  montiert ist, hinausfliessen.  



  Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Variante  des Beobachtungsdeckels 20 im Schnitt und  von vorne gesehen. Der Deckel 20 ist in die  sem Falle mit einem Glimmer- oder Glas  fenster versehen, wodurch dlas Aussehen der  Flamme beobachtet werden kann.  



  Die Fig. 6 und 7 zeigen eine zweite Va  riante des Deckels 20. In der Mitte des  Deckels der hier nicht zu Beobachtungs  zwecken dient, ist eine Injektordüse ange  ordnet, durch welche Luft, Dampf etc. unter  Druck eingepresst werden kann, zum Zwecke,  durch den Luft-.     Dampf-    oder     dergleicheij     Strahl vermöge     Eiel@torwirl@ung    den<I>Zum</I>     züi     verbessern, wenn dies in     gewissen    Fällen.       nötig    ist.  



  Es könnte auch der     Vorwärmungsraum     zentral gelegen sein, und um diesen herum       könnte    der Verbrennungsraum     angeordnr-    t  sein. Auch kann gegebenenfalls der Be  schriebene Apparat zur     direkten    Verbren  nung von Gasen dienen,     wenn    solche Gase       statt    Öl durch die     Leitung    16 zugeführt  werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Apparat zur Vergasung flüssiger Brenn stoffe und zur Verbrennung der gebildeten Gase, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ver brennungsraum und eine Anzahl längsgehen der Kanäle für Brennstoff bezw. Verbren nungsluft konzentrisch zueinander angeord net sind, und dass ein Vorwärmungsraum vorgesehen ist, wobei sämtliche diese Räume und Kanäle ihrer Länge nach untereinander durch Wände aus feuerfestem Material ge trennt, aber an ihren Enden so vereinigt sind, dass sämtliche genannten Kanäle an einem Ende in eine Mischkammer münden, die an den Verbrennungsraum angeschlossen ist,
    während sie am andern Ende nach dem Vorwärmungsraum bezw. nach einer Brenn stoffzuleitung hin offen sind, und schliesslich dadurch, dass die Wände der Mischkammer des Verbrennungsraumes und der längsge henden Kanäle derart zusammengefügt sind, dass ein relativ zum Vorwärmungsraum um die Apparatachse rotierbarer Körper gebildet ist, der bei Drehung um die Apparatenachse solche Lagen einnehmen kann, dass minde stens je ein Kanal mit der Brennstoffzulei tung und die andern Kanäle mit dem Vor- wärmungsraum in Verbindung stehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorwärmungs- raum mit der Aussenluft durch eine An zahl Öffnungen in Verbindung steht und dass zur Regulierung der Durchgangs weiten dieser Öffnungen eine bewegliche Abdeckplatte vorgesehen ist. 2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorwärmungs- raum durch eine Anzahl Öffnungen in direkter Verbindung mit dem Verbren nungsraum steht, die in den Verbren nungsraum in einiger Entfernung von der Mischkammer ausmünden. 3.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass in die im Unteranspruch 2 erwähn ten Öffnungen eine Druckluftleitung mündet, wodurch der Vorwärmungsraum unter Überdruck gesetzt werden kann. 4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer mit einer Düse für Luft, Dampf etc. versehen ist, welche in Richtung der Apparatachse gegen den Verbrennungs raum gerichtet ist, das Ganze zum Zwecke, eine Ejektorwirkung zu erzielen so dass Luft und Gas aus den längs gehenden Kanälen gesaugt und durch den Verbrennungsraum gepresst wird. 5. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungs raum enger an dem Ende. das der Misch kammer zugekehrt, und weiter an dem andern Ende ist. 6.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der Vorwärmungs- raum an seinem Boden mit einem Ab - lauf für etwa herunterfliessenden Brenn stoff versehen ist. 7. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer mit einer $eobachtungsöffnung versehen ist. B. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Zuleitung für den zu vergasenden Brennstoff ihre Mündung senkrecht oder beinahe senk recht über der Achse des Apparates hat. 9.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mündung der Zuleitung für den Brennstoff eine Düse vorgesehen ist, die ihre Mündung senk recht über der Apparatachse hat, das Ganze derart, dass der Brennstoff direkt in den gerade unterhalb der Düse lie genden, längsgehenden Kanal herabflie ssen kann. 10. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungs raum ,innerhalb des Vorwä rmungsrau- mes angeordnet ist. 11.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungs raum ausserhalb des Vorwärmungsrau- mes angeordnet ist.
CH145259D 1930-02-12 1930-02-12 Apparat zur Vergasung flüssiger Brennstoffe und zur Verbrennung der gebildeten Gase. CH145259A (de)

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