CH142000A - Anordnung zum Beeinflussen elektrischer Schalt-, Mess- oder Anzeigevorrichtungen in Abhängigkeit von der zeitlichen Änderung des Effektivwertes einer Wechselstromgrösse. - Google Patents

Anordnung zum Beeinflussen elektrischer Schalt-, Mess- oder Anzeigevorrichtungen in Abhängigkeit von der zeitlichen Änderung des Effektivwertes einer Wechselstromgrösse.

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CH142000A
CH142000A CH142000DA CH142000A CH 142000 A CH142000 A CH 142000A CH 142000D A CH142000D A CH 142000DA CH 142000 A CH142000 A CH 142000A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Anordnung     züm        Beein-flussen    elektrischer Schalt-,     Mess-    oder     Anzeigevorrichtungen     in Abhängigkeit von der zeitlichen     Änderun,-    des Effektivwertes  einer     Weehselstromgrösse.       Die Erfindung bezieht sich auf elektrische.

    Schalt-,     Mess-    oder Anzeigevorrichtungen und  bezweckt, eine Anordnung zu schaffen, welche  es ermöglicht, die zeitliche Änderung des       Effektivwertes    einer     Wechselstromgrösse    zu  überwachen und     zur    Auslösung eines Schal  ters     bezw.    zur Betätigung einer     Mess-    oder  Anzeigevorrichtung zu benutzen.

   Dieser Zweck  wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht,       dass    die zu beeinflussende Vorrichtung durch  induktive oder     kapazitive    Koppelung an einen  Stromkreis angeschlossen ist, in welchem ein  durch Gleichrichtung gewonnener, dem Effek  tivwert der     Wechselstromgrösse    proportionaler  Gleichstrom fliesst.  



  Dabei empfiehlt es sich (z. B. durch An  wendung an sich bekannter zusätzlicher Mittel  oder durch entsprechende Ausbildung der zu  beeinflussenden Vorrichtung selbst) dafür zu  sorgen,     dass    die Vorrichtung auf die von der    Netzfrequenz herrührende     -#Veebselsti-onikom-          ponente    des gleichgerichteten Stromes nicht  anspricht.  



  Auf der Zeichnung ist die. Erfindung an  zwei     Ausfübrungsbeispielen    schematisch     ver-          atischatilicht,    bei denen ein elektromagne  tisches Relais in Abhängigkeit von der Än  derungsgeschwindigkeit der Stromstärke eines  Wechselstromkreises erregt wird.  



  Bei der Anordnung nach     Abb.   <B>1.</B> ist die  Sekundärwicklung eines Stromwandlers 2,  dessen Primärwicklung in einem Wechsel  stromkreis<B>1</B> liegt, mit ihren Enden an<B>je</B>  einen Trockengleichrichter<B>3</B>     bezw.    4 ange  schlossen. Die Gegenelektroden der Gleich  richter<B>3</B> und 4 sind miteinander verbunden.  Zwischen ihre Verbindungsstelle und die  Mitte der Sekundärwicklung des Stromwand  lers 2 ist ein induktionsfreier Widerstand<B>5</B>  und in Reihe mit diesem die Primärspule      eines Transformators<B>6</B> eingeschaltet.

   Im  Sekundärkreise des Transformators<B>6</B> liegt  die Magnetwicklung eines     nur    auf Gleich  strom ansprechenden elektromagnetischen Re  lais<B>7.</B> Durch die beschriebene Anordnung  wird ein den Widerstand<B>5</B>     und    die Sekun  därwicklung des Transformators<B>6</B> durch  fliessender Gleichstrom erhalten, der dem  Effektivwert des im Wechselstromkreis<B>1</B>  fliessenden Stromes proportional ist.

   Solange  dieser Gleichstrom konstant bleibt,     izt    die  in der     Sekundärwicklung    des Transformators  <B>6</B> induzierte Spannung eine reine Wechsel  spannung von der Frequenz der dem Gleich  strom überlagerten     Pulsationeu,    und die       31agrietwicklung    des Relais<B>7</B> bleibt     uner-          regt,    da sie gegen Wechselströme dieser  Frequenz unempfindlich ist. Steigt aber der  Effektivwert der Stromstärke im Kreise<B>1</B>  plötzlich an, so wird in der Sekundärwick  lung des Transformators<B>6</B> eine Gleichspan  nung induziert. Infolgedessen wird das Relais  <B>7</B> erregt und zur Auslösung gebracht.  



       All    Stelle der durch den Transformator<B>6</B>  bewirkten induktiven Koppelung könnte auch  eine     kapazitive    Koppelung treten, z. B. in  der Weise,     dass    die Magnetwicklung des Re  lais<B>7</B> von dem Ladestrom eines an der)  Widerstand<B>5</B> in     ParalleIsehaltung        atige-          schlossenen    Kondensators erregt wird.  



  Man kann die beschriebene Anordnung  dazu verwenden, Stosskurzschlüsse kenntlich       bezw.    unschädlich zu machen, indem man  in der angegebenen Weise die     Änderungs-          geschwIndigkeit    der Wechselstromstärke
EMI0002.0018  
    auf die elektromagnetische Vorrichtung ein  wirken     lässt.     



  Da die nur auf Gleichstrom ansprechende  Vorrichtung bis zu einem gewissen Grade  auch gegenüber Wechselströmen von sehr  geringer Frequenz     emfindlich    ist, so kann sie  auch dazu dienen, das     Auseinanderfallen     zweier synchron arbeitender Kraftwerke     kennt-          lieh    zu machen, zwischen denen in diesem  Falle mit der     Schwebungsfrequenz    pulsierende  Wechselströme auftreten.<B>In</B> ganz analoger  Weise kann matt aber auch die Magnetwick-         lung    auf Änderungen der Wechselspannung  
EMI0002.0026  
   ansprechen lassen, was zum Beispiel dann  von Torteil ist,

   wenn bei einer     Synchroni-          sierungseinrichtung    das     Synchroni4eren    ober  halb einer gewissen     Schwebungsfrequenz    ver  miedet) werden soll. Da für die     Schwebungs-          frequenz    die Änderungsgeschwindigkeit der  Differenzspannung in der Nähe des Null  wertes ein Mass darstellt, so     lässt    sich die  beschriebene Anordnung dazu benutzen, eilte  genügende Annäherung an den Synchronis  mus kenntlich zu machen oder einen ent  sprechenden     Sehaltvongang    auszulösen.  



  Ohne     alt    der Erfindung etwas zu ändern,       kasin    man die Anordnung auch so     einrieb-          teil,        dass    nicht der     Absolutwert    des     Strom-          oder    Spannungsanstieges, sondern seine pro  zentuale Grösse die Auslösung des Relais       bezw.    die Betätigung der     Mess-    oder     Anzeige-          voi-i-ichtuijg    bewirkt.

   Man     muss    in diesem  Falle nur dafür sorgen,     dass    eine Auslösung       bezw.    eine Anzeige erfolgt, sobald der Wert  der Änderungsgeschwindigkeit des Effektiv  wertes der     Wechselstromgrösse   
EMI0002.0051  
    eine Grösse erreicht hat, die zu dem zuge  hörigen     Effektivwert    selbst     (J        bezw.   <B>E)</B> in  einem vorgeschriebenen Verhältnis steht.

    Dies kann zum Beispiel durch ein Relais  erreicht werden, dem man zwei     gegenein-          andergeschaltete    Gleichspannungen zuführt,       von    denen die eine der Grösse
EMI0002.0058  
       bezw.   
EMI0002.0060  
    und die andere der Grösse<B>J</B>     bezw.   <B>E</B> pro  portional ist. Dadurch wird der Relaisstrom  seinerseits proportional dem Ausdruck  
EMI0002.0062     
    Sorgt man     nun    weiter dafür,     dass    das Relais  anspricht, wenn
EMI0002.0065  
       bezw.   
EMI0002.0067  
    



  wird, so erfolgt die Auslösung, sobald die  prozentuale Änderungsgeschwindigkeit
EMI0002.0068  
         bezw.   
EMI0002.0070  
   gerade den Wert des     Propor-          tionalitätsfaktors   <B>k</B>     bezw.   <B>g</B> übersteigt.      Ein Ausführungsbeispiel<B>für</B> die zuletzt  erwähnte Anordnung ist in     Abb.    2 darge  stellt, deren der     Abb.   <B>1</B> entsprechende Teile       init    den gleichen     Bezugsziffern    bezeichnet  sind.

   Die Schaltung unterscheidet sich von  der nach     Abb.   <B>1</B> nur dadurch,     dass    die     -Alag-          netWiCklUng    des Relais<B>7</B> in Reihe mit dem  Widerstand<B>5</B> an die Sekundärwicklung des  Transformators<B>6</B> angeschlossen ist, derart,       dass    das Spannungsgefälle des Widerstandes  der     Sektitidl;11'Spannupg        entgegengei-ichtet    ist.  Die an dem     Widerstande   <B>5</B> herrschende  Gleichspannung ist proportional dem Effektiv  wert des Stromes im Wechselstromkreis<B>1,</B>  die Sekundärspannung des Transformators<B>6</B>  dagegen proportional der Änderungsgeschwin  digkeit dieses Effektivwertes.

   Die Stärke des       Erregerstromes    des Relais<B>7</B> richtet sich nach  der jeweiligen Differenz der beiden Gleich  spannungen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Anordnun <B>g</B> zum Beeinflussen elektrischer Schalt-, Mess- oder Anzeigevorrichtungen in Abhängigkeit von der zeitlichen Änderung des E4ffeli:tivwertes einer Wechselstromgrzisse, dadurch gekennzeichnet, dass die zu beein- flusseride Vorrichtung durch induktive oder kapazitive Koppelung an einen Stromkreis angeschlossen ist, in welchem ein durch Gleichrichtung gewonnener, dem Effektivwert der Wechselstromgrösse proportionaler Gleich strom fliesst.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1,</B> Anordnurg nach dein Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zu beein flussende Vorrichtung im Sekundärkreis eines Transformators liegt, dessen Primär- wieklung von dem gleichgerichteten Strom durchflossen wird. 2. -Anordnung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in den Sekundärkreis des Transformators durch Widerstands kopplung eine Gleichspannung eingefügt wird, die dein Effektivwert der Wechsel- stromgrösse selbst proportional ist.
CH142000D 1928-09-26 1929-08-12 Anordnung zum Beeinflussen elektrischer Schalt-, Mess- oder Anzeigevorrichtungen in Abhängigkeit von der zeitlichen Änderung des Effektivwertes einer Wechselstromgrösse. CH142000A (de)

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CH142000D CH142000A (de) 1928-09-26 1929-08-12 Anordnung zum Beeinflussen elektrischer Schalt-, Mess- oder Anzeigevorrichtungen in Abhängigkeit von der zeitlichen Änderung des Effektivwertes einer Wechselstromgrösse.

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