CH140835A - Kühlgerät. - Google Patents

Kühlgerät.

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CH140835A
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CH
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cooling device
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cooled
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Peter Dr Schlumbohm
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Peter Dr Schlumbohm
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  Kühlgerät.    Der Wärmeaustausch zwischen Kühlgut  und Kälteträger wird bei den bekanntere  Kühlgeräten dadurch herbeigeführt, dass     das     Kühlgut möglichst allseitig von dem Kälte  träger oder der Kälteträger möglichst all  seitig von dem Kühlgut umgeben ist. Der  artige Kühlgeräte beanspruchen viel Platz;  ausserdem arbeiten sie unwirtschaftlich,     dz.     ein Teil der für die Kühlung des     Kühlgutes     aufgewandten Kälteleistung .durch die hohe  spezifische Wärme anderer Massen verbraucht  wird., was zum Beispiel bei Verwendung von  Nasser als     Badflüssigkeit    der Fall ist.  



  Durch die Erfindung wird unter räum  licher Trennung von Kühlgut und Kälte  träger ein Kühlgerät zum Kühlen mittelst  Wassers oder     Kohlensäureeis    geschaffen,  welches zwei oder mehr Hohlräume aufweist,  die durch aus die Wärme gutleitendem Me  tall bestehenden Wandungen voneinander ge  trennt sind, von welchen Hohlräumen der  eine für das Eis und der     zweite    Hohlraum         bezw.    die übrigen Hohlräume für die Auf  nahme des Kühlgutes ausgebildet sind.  



  Auf der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen eines Kühlgerätes  nach der Erfindung     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt in perspektivischer Ansicht  einen Kühler mit     nebeneinanderliegendem     Raum für den Kälteträger und das Kühlgut;       Fig.    2 zeigt in senkrechtem Schnitt einen  Kühler, bei dem diese Räume untereinander  angeordnet sind;       Fig.    3 zeigt, ebenfalls in senkrechtem       .Schnitt,    ein Kühlgerät, bei dem die Räume       für    Kühlgut und Kältemittel übereinander  liegen, bei dem jedoch der Raum für das       Kältemittel    unten offen und das Kühlgerät  von einem Behälter umgeben ist;

         Fig.    4 zeigt ein Kühlgerät mit einem ein  zigen Raum zur Aufnahme von Kältemittel  und mehreren Räumen zur Aufnahme von  Kühlgut, zur Hälfte in senkrechtem Schnitt,  zur Hälfte in     Ansicht;              Fig.    5 ist ein Grundriss zu     Fig.    4;       Fig.    6 zeigt in senke echtem Schnitt einen  Flüssigkeitskühler mit oberem Flüssigkeits  raum und unterem Raum für das Kälte  mittel:       Fig.    7 stellt in senkrechtem Schnitt eine       Haschine    zur     Herstellung    von Speiseeis dar;

         Fig.    8 zeigt schematisch einen Eisschrank  für Lebensmittel in     perspektivischer    Darstel  lung mit     unterem    Eisbehälter;       Fig.    9 zeigt einen gleichen Eisschrank  mit fortgenommener     Vorderwand    und in der  Mitte liegendem     Eishehälter;          Fig.    10 ist     eine        Aussenansicht    zu       Fig.    9.  



  Bei dem Kühlgerät nach     Fig.    1 sind in  einem dickwandigen Hohlkörper 1 das Kühl  gut und das Kältemittel, zum Beispiel Eis,  räumlich getrennt untergebracht. Der     Kühl-          2n    2 dient bei dem Ausführungsbeispiel  zur Aufnahme einer Flasche, der Raum 3  zur Aufnahme von Eis.

   Da. der Hohlkörper  dickwandig ist, so findet auf Grund der  grossen spezifischen     Wärmeleitfähigkeit    des  Materials, zum Beispiel von Silber, Kupfer,  Aluminium, als     Baustoff    der     Temperatur-          ausgleich    in den Wandungen sehr schnell       statt.    Es. ist also gleichgültig, an welcher  Stelle des Hohlkörpers der Kälteträger un  tergebracht ist,     Fig.    1 veranschaulicht zum  Beispiel die Lagerung des Kälteträgers seit  lich vom Kühlgut.

   Dies ist zum Beispiel  für ein Flaschenkühlgerät von     Vorteil,    weil  die hierdurch mögliche rechteckige oder ovale  Formgebung weniger Tischfläche beansprucht       als-    die bisher übliche Kreisform, so,     da.ss    die  ser Flaschenkühler bequem als Tafelgerät  aufgestellt werden kann.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  liegt der     Kälteträgerhohlraum    3 senkrecht  unter dem     Kühlguthohlraum    2. Der     Kä.lte-          trägerraum'    3 ist unten durch einen Pfropfen  4 verschlossen.  



  Das Gerät nach     Fig.    3 ist ähnlich dein  nach     Fig.    2; nur ist der Behälter 5 zur  Aufnahme des Kälteträgers unten offen.  An der Oberseite des Behälters 5 ist eine    Bohrung 6 vorgesehen. Oben auf dem Be  hälter für den Kälteträger sitzt der Behälter 7  für das Kühlgut. Auch hier bilden beide  Behälter ein einheitliches     Gussstück.    Sie sind  umgeben von einem Mantelgefäss 8 aus was  serdichtem     Material,    zweckmässig einem  schlechten     Wärmeleiter.     



  Bei der Benutzung stellt man zunächst  den die Behälter 5 und 7 bildenden     Teil    auf  den Kopf, füllt in den Behälter 5 Eis Ein,  stülpt das Mantelgefäss 8 darüber und dreht  darauf die gesamte Vorrichtung um. Zweck  mässig füllt man möglichst kaltes Wasser 9  so weit .ein,     .dass    die     Offnung    6 gut überdeckt  ist. Dann liegt das Eis durch seinen Auf  trieb fest an der Innenwand des Behälters.  5 an.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    4 und 5  ist der mittlere Raum 10, der den     Käfte-          trägger,    also zum Beispiel Eis, aufnimmt, von  einer Mehrzahl neben     bezw.    über ihm liegen  den Räumen 11 zur Aufnahme des Kühl  gutes umgeben. Selbstverständlich kann auch  in den Mittelraum 10 unmittelbar ein zu küh  lender Gegenstand hineingestellt werden, zum  Beispiel     ein,    Behälter 12 zur Aufnahme von  Speisen oder Getränken, der auf Nasen 13  aufsteht. Der Behälter 12 bildet dann gleich  zeitig einen guten Abschluss für den     Einfüll-          schacht.     



  Der Flüssigkeitskühler nach     Fig.    6 hat  oben einen Flüssigkeitsbehälter 14, unten  einen Eisbehälter 15 mit     Einftillöffnung    16.  Der obere Behälter 14 kann durch einen be  sonderen Deckel 1.7 abgeschlossen werden  oder auch allseitig geschlossen ausgebildet  und mit. einem     Anschlussstutzen    für eine  Zuführungsleitung versehen sein. Im letz  teren Falle kann der Behälter zum Beispiel  eine unter Druck stehende Flüssigkeit, wie  Trinkwasser aus einer Wasserleitung oder  Bier unter     Kohlensäuredruck,    aufnehmen.  Ein Hahn 18 dient zum Abzapfen der ge  kühlten Flüssigkeit, ein Hahn 19 zum Ab  lassen des Schmelzwassers.

   Der Zwischen  boden 20 bildet     vorteilhaft    ein     Stück    mit     den     Seitenwandungen beider Gefässe.      Die Kühlvorrichtung nach     Fig.    6 ist  ausserordentlich standsicher, nimmt wenig  Bodenfläche in Anspruch und     gewährt    be  quem Platz zum Untersetzen eines Gefässes  unter den Abfüllhahn 18.  



  Bei der Speiseeismaschine nach     Fig.    7  ist die Anordnung des     Speiseeisbehälters    21  im Verhältnis zum Eisbehälter 22 entspre  chend der Anordnung nach     Fig.    1. Im Speise  eisbehäIter befindet sich ein Rührwerk 23  mit     ausgesparten    Rührflügeln. Der Speise  eisbehälter und der     Kühleisbehälter    sind nach  entgegengesetzten Seiten offen. Der     Kühleis-.          behälter    ist unten durch einen Gewindepfrop  fen 24 abgeschlossen.. In die mittlere Scheide  wand 25 ist ein elektrischer Heizwiderstand  26 eingelassen, der durch eine Leitung 27 mit  Strom beschickt werden kann. Das     Rührwerk     23 ist herausnehmbar.

    



  Beim Gebrauch stellt man die Vorrich  tung zunächst gegenüber     Fig.    7 auf den  Kopf, füllt in den Behälter 22 Eis ein und  verschliesst ihn mit dem Pfropfen 24.  Dann stellt man die Vorrichtung aufrecht,  gibt die     Speiseeismasse    hinein, setzt das  Rührwerk ein und verfährt dann in üblicher  Weise.  



  Soll das fertige Eis     ausgestürzt    werden,  so. lässt man kurze Zeit Strom durch den  Heizkörper 26. Infolge der     guten    Wärme  leitfähigkeit der Wandungen schmilzt das  Speiseeis dann rund herum ab und kann leicht       ausgestürzt    werden.  



  Bei dem Eisschrank nach     Fig.    8 liegt  unten wiederum der Eisbehälter 28 und oben  die einzelnen Räume 29 zur Aufnahme des       Kühlgutes;    zum Einbringen des Eises dient  ein Schlitz 30. Zum Ablassen des     Schmelz-          was5ers    dient, eine Öffnung 31. Man kann  auch,     wie    in     Fig.    9, den Eisbehälter 32 in  die Mitte legen und über und unter dem Eis  behälter Räume 33 und 34 zur Aufnahme  von Kühlgut anordnen. Das Einfüllen des  Eises kann durch einen Schlitz 35 im Zwi  schenboden 36 erfolgen oder der Zwischen  boden ganz herausnehmbar sein. Die Öff  nung 35 wird durch einen Deckel möglichst  luftdicht verschlossen.

   Türen 37 und 38     (Fig.       10) dienen in üblicher Weise zum Abschluss  der     Kühlguträume,    ein Hahn 39 zum Ab  lassen des Schmelzwassers.  



       Die    beschriebenen Schränke haben den  Vorteil, dass sie zur Aufnahme besonders gro  sser Eismassen geeignet     sind.    Macht man den  Eisbehälter     i/2        m3    gross, so kann man etwa.  450 kg Eis einfüllen. So grosse Eismengen  einzubringen, ist möglich, weil entweder, wie  bei     Fig.    8, der Eisbehälter unmittelbar auf  dem Boden aufsteht oder,     wie    in     Fig.    9, in  geringer Höhe liegt und die wegen der not  wendigen . hohen Wärmeleitfähigkeit starken  Wände sehr tragfähig     sind.     



  Sämtliche beschriebenen Vorrichtungen  können mit     Isoliermänteln    umgeben sein,  doch ist dien nicht unbedingt     nötig,    wenn  man die Aussenflächen.     hochglanzpoliert,    da  bekanntlich     hochglanzpoliertes    Aluminium  in besonderem Masse geeignet ist, einstrahlende  Wärme abzuweisen.  



  Das beschriebene Kühlgerät eignet sich  vorzugsweise für Eis und     Kohlensäureschnee     als Kältemittel. Das Kältemittel wird in dem  Kühlgerät gut ausgenützt, die Verluste  durch die spezifische     Wärme    des     Metalles     sind     gering.    Als geometrische Form des       Kälteträgerhohlraumes    kann vorteilhaft eine  solche von geringer spezifischer Oberfläche  pro     Volumeneinheit    gewählt werden, zum  Beispiel ein Würfel oder Zylinder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Kühlen mittelst Wassereis oder Kohlensäureeis, gekennzeichnet durch zwei oder mehr Hohlräume, die durch aus die Wärme gutleitendem Metall bestehende Wandungen voneinander getrennt sind, von welchen Hohlräumen ,der eine als Raum für das Eis und' der zweite bezw. die übrigen Hohlräume für die Aufnahme des Kühlgutes ausgebildet sind. TINTERANSPRÜCHE 1. Kühlgerät nach Patentanspruch, mit zwei Hohlräumen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlräume nebeneinander mit oben liegenden Öffnungen angeordnet sind.
    ?. Kühlgerät nach Patentanspruch, mit zwei Hohlräumen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlräume übereinander an geordnet sind. 3. Kühlgerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen der Hohlräume einen fugenlosen Hohlkörper von der Form einer Doppelglocke bilden, deren obere Glocke das Kühlgut aufzunehmen und. de ren untere Glocke über den Kälteträger gestülpt zu werden bestimmt sind. .4. Kühlgerät nach Patentanspruch, mit mehr als zwei Hohlräumen. dadurch gekenn- zeichnet, dass die für die Aufnahme des Kühlgutes bestimmten Hohlräume waben- förmig zueinander angeordnet sind.
    5. Kühlgerät nach Patentanspruch, mit mehr als zwei Hohlräumen, dadurch gekenn zeichnet, d'ass der für die Aufnahme des Eises bestimmte Hohlraum zwischen einem über ihm liegenden und einem unter ihm liegenden Hohlraum für das Kühlgut an geordnet ist.
CH140835D 1928-04-12 1929-03-13 Kühlgerät. CH140835A (de)

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CH140835D CH140835A (de) 1928-04-12 1929-03-13 Kühlgerät.

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