CH137409A - Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern. - Google Patents

Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern.

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CH137409A
CH137409A CH137409DA CH137409A CH 137409 A CH137409 A CH 137409A CH 137409D A CH137409D A CH 137409DA CH 137409 A CH137409 A CH 137409A
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CH
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air
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window
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electric motor
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Inventor
Hardmeier Hermann
Uhlig Albert
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Hardmeier Hermann
Uhlig Albert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/12Measures preventing the formation of condensed water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Direct Air Heating By Heater Or Combustion Gas (AREA)

Description


  Einrichtung zum Verhindern des     Beschlagens    von Schaufenstern.'    Es ist eine bekannte Erscheinung, dass  die Schaufenster sich während der kalten  Jahreszeit beschlagen, zumal wenn dieselben       gegen-    die Innenräume nicht abgeschlossen  sind. Aber auch in denjenigen Verkaufslo  kalen, wo die Schaufenster durch Holz- oder  Glaswände von den Innenräumen getrennt  sind, erhalten dieselben einen Niederschlag  wenn die Trennwände geöffnet werden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Einrichtung zum Verhindern des       Beschlagens    von Schaufenstern. Gemäss der  Erfindung ist ein an dem einen Fensterrand  entlang geführtes     Luftverteilungsrohr        vorge-          3ehen,    dem von einem Ventilator Luft zuge  führt wird. In den Luftweg ist dabei ein       -lektrischer    Heizkörper eingebaut. Der durch       len    Ventilator erzeugte Luftstrom wird dem  Schaufenster zugeführt und auf seine Ober  fläche verteilt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist     bei-          apielsweise    eine     Ausführungsform    des     Erfin-          lungsgegenstandes    dargestellt, und es zeigt:         Fig.    1 eine     Vorderansicht    desselben an  einem Schaufenster angeordnet und       Fig.    2 einen Teilschnitt durch das Fenster.  -Nach der Zeichnung bezeichnet 1 das  Schaufenster, längs dessen untern Rand ein       Luftverteilungsrohr    2 in den Trägern 3 an  geordnet ist.

   Das Verteilungsrohr 2 ist     bei-          derends    mittelst abnehmbaren Schrauben  zapfen 4 abgeschlossen und weist an der  obern dem     Schaufenster    zugekehrten Seite  mehrere in gleichen Abstand zueinander an  geordnete Öffnungen 5 zum Austritt der Luft  auf. Die     Öffnungen    sind entweder kreisrund,  oval oder schlitzartig. In das Verteilungsrohr  2 mündet das mit dem     Ventilatorgehäuse    6  verbundene Leitungsrohr 7, das am vorteil  haftesten durch einen Metallschlauch gebil  det wird. Vor der     Einmündungsstelle    des  Leitungsrohres 7 beziehungsweise in den Luft  weg zwischen Ventilator 9 und Leitung 7 ist  ein elektrischer Heizkörper 8 eingebaut.

   Der  Ventilator 9 wird durch den Elektromotor 10  angetrieben. 11 ist ein Schalter für den Strom  des Elektromotors und 12 ein in Serie zum      Schalter 11 liegender Schalter für den Heiz  strom. Ein Einschalten des elektrischen Heiz  körpers, ohne gleichzeitig den Elektromotor  in Tätigkeit zu setzen, ist durch diese Schalt  anordnung ausgeschlossen.   Die     Gebrauchs-    und Wirkungsweise der  beschriebenen     Einrichtung    ist kurz folgende:  Schaltet man den Stromkreis des Elektro  motors 10 ein,     so"wird    der Ventilator 9 in  Tätigkeit gesetzt und bläst Luft durch das  Leitungsrohr 7 in das Verteilungsrohr 2. Von  diesem zieht der Luftstrom durch die     Öffnung     5 ab, bestreicht von unten nach oben die  ganze Oberfläche des Schaufensters.

   Wird  der Schalter 12 eingeschaltet, so wird der  elektrische Heizkörper 8 in Betrieb gesetzt  und der Luftstrom wird erwärmt. Das Ein  schalten des Heizkörper 8 ist speziell bei  kälterer Witterung notwendig.  



  Die ausströmende Luft wird bei ihrem  Bestreichen des Schaufensters dieses erwär  men und dadurch ein Niederschlagen verhin  dern. Die dem Schaufenster     zunächstliegende     und diese berührende Luftschicht wird auf  der ganzen Fläche in ständige Zirkulation  gesetzt und erhalten, so dass die Möglichkeit  der Bildung eines Niederschlages ausgeschlos  sen ist. Der vor der Inbetriebsetzung vorhan  dene Niederschlag wird zum Verschwinden  gebracht. Die durch den Heizkörper erhöhte  Temperatur der Luft macht dieselbe feuch  tigkeitsaufnahmefähiger.  



  Über das Verteilungsrohr 2 kann noch  ein zweites Rohrstück     geschoben    werden, das  ebenfalls mit Öffnungen versehen ist und  mittelst welchem die Geschwindigkeit des  austretenden Luftstromes abgeschwächt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Verhindern des Beschla- gens von Schaufenstern, dadurch gekennzeich- net, dass ein an dem einen Fensterrand ent lang geführtes Luftverteilungsrohr vorgesehen ist, dem von einem Ventilator Luft zugeführt wird, wobei in den Luftweg ein elektrischer Heizkörper eingebaut ist, das Ganze derart, dass die dem Luftsverteilungsrohr zugeführte erwärmte Luft durch letzteres über die Fen steroberfläche verteilt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilungsrohr dem untern Rand des Schaufensters ent lang geführt ist, auf der obern, diesem zugekehrten Seite mehrere im gleichen Ab stand zueinander angeordnete Öffnungen aufweist, so dass die Luft das Schau fenster von unten nach oben bestreicht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftverteilungsrohr durch einen Metallschlauch mit dem Ventilator ver bunden ist, in dessen Gehäuse der elek trische Heizkörper eingebaut ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der elektrische Heizkörper derart in den Stromkreis eines Elektro motors, der den Ventilator treibt, einge schaltet ist, dass derselbe erst nach Ein schaltung des Elektromotors in Tätigkeit gesetzt werden kann. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass in den Stromkreis des Elektro motors ein Schalter und in Serie zu die sem letzteren ein Schalter des elektrischen Heizkörpers eingebaut ist.
CH137409D 1929-01-26 1929-01-26 Einrichtung zum Verhindern des Beschlagens von Schaufenstern. CH137409A (de)

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