CH136332A - Verfahren zur Kühlung der Spinndüsen für die Kunstseidefabrikation. - Google Patents

Verfahren zur Kühlung der Spinndüsen für die Kunstseidefabrikation.

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CH136332A
CH136332A CH136332DA CH136332A CH 136332 A CH136332 A CH 136332A CH 136332D A CH136332D A CH 136332DA CH 136332 A CH136332 A CH 136332A
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Samuel Dr Wild
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/02Spinnerettes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/04Dry spinning methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zur Kühlung der Spiundüsen für die Nunstseidefabrikation.    Im schweizerisulien Patent Nr. 130385  ist eine Vorrichtung beschrieben, bei     wel-          eher    die an dem geheizten Spninkaisten     be-          findliehen    Spinndüsen mit einer Kühlung  versehen sind, zum Zweck, eine übermässige  Erhitzung der Düsen von Seiten des Heiz  raumes des Spinnkastens zu vermeiden. Die  Külilung der Düsenträger erfolgt dabei nach  dem Durchströmprinzip mittelst Wasser.  Sole. Kaltgas usw.. wobei das Kühlnedium  die Düsenträger iind damit die, Düsen ab  kühlt.  



  Alle diese KühlmitteAl haben den Nach  teil, eine viel tiefere Temperatur zu besitzen,       ids    dein Siedepunkt der in der Spinnlösung  vorhandenen Lösungsinittel entspricht. Es  ist, deshalb notweiidig, dass diese Külilmittel  nur tropfenweise der Kühlvorriehtung zu  geführt werden, was eine komplizierte Re  g gulierung und vieil Aufsicht verlangt. Au  sserdem ist es schwierig, allen Düsen einer  Spinnmaschine die genau gleiche Menge  Kühlflüssigkeit zulaufen zu lassen, Wals zu    grossen Unterschieden in der Qualität der  Seide der einzelnen Düsen führen kann.  



  Es hat sich nun, gezeigt, dass es mit vor  liegender Erfindung möglich ist, die Spinn  düsen gleichmässig zu temperieren     und    so  von jeder Düse einen Faden von gleicher  QMalität zu erhalten. Statt den Spinudüssen  nur sehr geringe Mengen     eineo    Kühlmittels  zulaufen zu lassen, mit, einer Temperatur,  die weit unter dem Siedepunkt der Lösungs  mittel in der Sipinnlösung liegt, erfolgt die  Küihlung der Spinndüsen gemäss der Erfin  dung, mittelst verhältnismässig grosser Men  gen Temperierflüssigkeit, welche, mit einer    genau bestimmten Anfangstemperatur zulau  fend, nach dem an den  Spinndlüsen unter jene heruntergekühlt und       iiachher        -,#\Tiecler    auf die genau bestimmte  Anfangstemperatur aufgeheizt wird,

   bevor  sie erneut den     Spinurlüsen    zuläuft. Es wäre  nicht zu empfehlen, die Flüssigkeit nach der       Mrärmeaufunlime    direkt nur auf die<B>An-</B>  fangstemperatur     -herunterzukühlen,    sondern      es ist vorteilhafter, die Flüssigkeit unter  die Anfangsteniperatur herunterzukühlen  und sie erst wieder von dieser tieferen Tem  peratur herauf auf die genau bestimmte  Anfangsteinperatur zu erwärmen, weil inan  in dieser Methode eine bessere Sicherheit für  die richtige Einstellung der für den Spinn  prozess wichtigen Anfangsteraperatur der  Teinlierierflüssigkeit gewinnt.  



  Ein weiterer, grosser Vorteil des     Verfali-          rens    liegt darin, dass es mit demselben     mög-          lieh    ist, das     Anlaufenlaseen    der Spinndüsen  (däs Anspinnen) insofern bedeutend zu er  leichtern, als durch die,     Teinperierflüssig-          keit    diie Spinnlösung auf die Temperatur  gebrae ht wird, bei welcher die Düsen am  leichtesten anlaufen, und es so, möglich ist.  auch sehr zähflüssige Spinnlösungen glatt  zum Spinnen zu bringen.  



  Die Zeichnug zeigt schematisch eine An  lage, die zur beisipielsweisen Ausführung des  vorliegenden Verfahrens dienen kann.  



  Ein genügend grosser, mit     Heizvorrieli-          tung    versehener Warmwasserbehälter a.  zweckmässig ein elektrischer Boiler, der mit  einem automatisehen Teinperaturregler b  ausgestattet Mit, liefert das zur Temperie  rung der Spinndüsen nötige Medium, zum    Beispiel Wasser. Der Temperaturregler b  lässt sieh so einstellen, dass das, den Boiler  verlassende Wasser stets eine bestimmte,  konstante Temperatur besitzt.

   Eine Pumpe  c oder anderweitige Fördervorriehtung treibt  das Wasser zu den einzelnen Düsenträgern  d des, Spinnkastens e und hält diese mit, den  Spinndüsen auf der gewünschten     Tempera-          lur.    Die, Reguliernug der Temperatur des  Wa2sers im Boiler wird so, eingestellt, dass  das Wasser den Spinndüsen     rascli    zuströmen    kann und also keine besondere Regulierung  der Zutflussgesehwiindigkeit nötig ist. Der  Zulauf zu den Spinndüsen ist parallel ge  schaltet, und auch der Austritt des WasserS  von den Spinndüsen erfolgt in eine gemein  same Sammelleitung f.  



  Das von den Düsenträgerii konimencbe  und durch Wärmeartstauseli stärker     er-          wärinte    Ma2ser wird durch die     Sammellei-          tung    f einein Kühler g zugeileitet, wo, es et  was unter die Temperatur des Boilerinhal  tes herunitergekiühlt wird. Hierauf gelaugt  es wieder in den Boiler zurück um auf die  gewünschte Anfangsteinperatur aufgeheizt  zu werden. Das Wasser beschreibt also un  ter dem Antrieb ider Pumpe c einen     geseblos-          senen    Kreislauf.  



  Falls der Temperaturuntersehied in der  ganzen Anlaue gross genug ist, kann auch    statt der Pumpe c die Förderung der     Tem-          perierflüssigkeit    iaeh dein     Thermasiphon-          prinzip    durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Kühlung der Spinn-düsen für die Kunstseide-Fabrikation. dadurch ere- kennzeichnet. dass unter Benutzum', verhält nismässig grosser Mengen Temperierflüssi#g- keit diese, mit einer genau bestimmten An- f a ngst emperatu r zulaufend.
    naeh dem W.armearustausch in den Spiniidüseii unter ,jene heruntergekühlt und nachher wieder auf. die genau bestimmte Anfangstemperatur auf - t,e <B>C</B> heizt wird-, bevor sie erneut dien Spinn düsen zuläuft.
CH136332D 1929-01-09 1929-01-09 Verfahren zur Kühlung der Spinndüsen für die Kunstseidefabrikation. CH136332A (de)

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