CH136332A - Verfahren zur Kühlung der Spinndüsen für die Kunstseidefabrikation. - Google Patents
Verfahren zur Kühlung der Spinndüsen für die Kunstseidefabrikation.Info
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Description
Verfahren zur Kühlung der Spiundüsen für die Nunstseidefabrikation. Im schweizerisulien Patent Nr. 130385 ist eine Vorrichtung beschrieben, bei wel- eher die an dem geheizten Spninkaisten be- findliehen Spinndüsen mit einer Kühlung versehen sind, zum Zweck, eine übermässige Erhitzung der Düsen von Seiten des Heiz raumes des Spinnkastens zu vermeiden. Die Külilung der Düsenträger erfolgt dabei nach dem Durchströmprinzip mittelst Wasser. Sole. Kaltgas usw.. wobei das Kühlnedium die Düsenträger iind damit die, Düsen ab kühlt. Alle diese KühlmitteAl haben den Nach teil, eine viel tiefere Temperatur zu besitzen, ids dein Siedepunkt der in der Spinnlösung vorhandenen Lösungsinittel entspricht. Es ist, deshalb notweiidig, dass diese Külilmittel nur tropfenweise der Kühlvorriehtung zu geführt werden, was eine komplizierte Re g gulierung und vieil Aufsicht verlangt. Au sserdem ist es schwierig, allen Düsen einer Spinnmaschine die genau gleiche Menge Kühlflüssigkeit zulaufen zu lassen, Wals zu grossen Unterschieden in der Qualität der Seide der einzelnen Düsen führen kann. Es hat sich nun, gezeigt, dass es mit vor liegender Erfindung möglich ist, die Spinn düsen gleichmässig zu temperieren und so von jeder Düse einen Faden von gleicher QMalität zu erhalten. Statt den Spinudüssen nur sehr geringe Mengen eineo Kühlmittels zulaufen zu lassen, mit, einer Temperatur, die weit unter dem Siedepunkt der Lösungs mittel in der Sipinnlösung liegt, erfolgt die Küihlung der Spinndüsen gemäss der Erfin dung, mittelst verhältnismässig grosser Men gen Temperierflüssigkeit, welche, mit einer genau bestimmten Anfangstemperatur zulau fend, nach dem an den Spinndlüsen unter jene heruntergekühlt und iiachher -,#\Tiecler auf die genau bestimmte Anfangstemperatur aufgeheizt wird, bevor sie erneut den Spinurlüsen zuläuft. Es wäre nicht zu empfehlen, die Flüssigkeit nach der Mrärmeaufunlime direkt nur auf die<B>An-</B> fangstemperatur -herunterzukühlen, sondern es ist vorteilhafter, die Flüssigkeit unter die Anfangsteniperatur herunterzukühlen und sie erst wieder von dieser tieferen Tem peratur herauf auf die genau bestimmte Anfangsteinperatur zu erwärmen, weil inan in dieser Methode eine bessere Sicherheit für die richtige Einstellung der für den Spinn prozess wichtigen Anfangsteraperatur der Teinlierierflüssigkeit gewinnt. Ein weiterer, grosser Vorteil des Verfali- rens liegt darin, dass es mit demselben mög- lieh ist, das Anlaufenlaseen der Spinndüsen (däs Anspinnen) insofern bedeutend zu er leichtern, als durch die, Teinperierflüssig- keit diie Spinnlösung auf die Temperatur gebrae ht wird, bei welcher die Düsen am leichtesten anlaufen, und es so, möglich ist. auch sehr zähflüssige Spinnlösungen glatt zum Spinnen zu bringen. Die Zeichnug zeigt schematisch eine An lage, die zur beisipielsweisen Ausführung des vorliegenden Verfahrens dienen kann. Ein genügend grosser, mit Heizvorrieli- tung versehener Warmwasserbehälter a. zweckmässig ein elektrischer Boiler, der mit einem automatisehen Teinperaturregler b ausgestattet Mit, liefert das zur Temperie rung der Spinndüsen nötige Medium, zum Beispiel Wasser. Der Temperaturregler b lässt sieh so einstellen, dass das, den Boiler verlassende Wasser stets eine bestimmte, konstante Temperatur besitzt. Eine Pumpe c oder anderweitige Fördervorriehtung treibt das Wasser zu den einzelnen Düsenträgern d des, Spinnkastens e und hält diese mit, den Spinndüsen auf der gewünschten Tempera- lur. Die, Reguliernug der Temperatur des Wa2sers im Boiler wird so, eingestellt, dass das Wasser den Spinndüsen rascli zuströmen kann und also keine besondere Regulierung der Zutflussgesehwiindigkeit nötig ist. Der Zulauf zu den Spinndüsen ist parallel ge schaltet, und auch der Austritt des WasserS von den Spinndüsen erfolgt in eine gemein same Sammelleitung f. Das von den Düsenträgerii konimencbe und durch Wärmeartstauseli stärker er- wärinte Ma2ser wird durch die Sammellei- tung f einein Kühler g zugeileitet, wo, es et was unter die Temperatur des Boilerinhal tes herunitergekiühlt wird. Hierauf gelaugt es wieder in den Boiler zurück um auf die gewünschte Anfangsteinperatur aufgeheizt zu werden. Das Wasser beschreibt also un ter dem Antrieb ider Pumpe c einen geseblos- senen Kreislauf. Falls der Temperaturuntersehied in der ganzen Anlaue gross genug ist, kann auch statt der Pumpe c die Förderung der Tem- perierflüssigkeit iaeh dein Thermasiphon- prinzip durchgeführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Kühlung der Spinn-düsen für die Kunstseide-Fabrikation. dadurch ere- kennzeichnet. dass unter Benutzum', verhält nismässig grosser Mengen Temperierflüssi#g- keit diese, mit einer genau bestimmten An- f a ngst emperatu r zulaufend.naeh dem W.armearustausch in den Spiniidüseii unter ,jene heruntergekühlt und nachher wieder auf. die genau bestimmte Anfangstemperatur auf - t,e <B>C</B> heizt wird-, bevor sie erneut dien Spinn düsen zuläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH136332T | 1929-01-09 |
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| CH136332A true CH136332A (de) | 1929-11-15 |
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ID=4394046
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|---|---|---|---|
| CH136332D CH136332A (de) | 1929-01-09 | 1929-01-09 | Verfahren zur Kühlung der Spinndüsen für die Kunstseidefabrikation. |
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| CH (1) | CH136332A (de) |
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1929
- 1929-01-09 CH CH136332D patent/CH136332A/de unknown
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