CH136156A - Einrichtung zum Konstanthalten einer Spannung bei elektrischen Einrichtungen. - Google Patents

Einrichtung zum Konstanthalten einer Spannung bei elektrischen Einrichtungen.

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CH136156A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

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  Einrichtung zum     Konstanthalten    einer Spannung bei elektrischen Einrichtungen.    Die Erfindung bezieht sich auf das     Kon-          stanthalten    des Wertes einer Spannung bei  einer elektrischen Einrichtung, sei es bei  spielsweise die Spannung einer Gleichstrom  quelle, sei es .die Spannungsamplitude einer       Wechselstromquelle.     



  Nach der Erfindung wird eine Gleich  spannung, die im gleichen Sinne schwankt       wie    die zu regelnde Spannung, also eventuell  auch diese selbst, wenn es sich um eine  Gleichspannung handelt. an den Gitter  stromkreis einer Entladungsröhre :gelegt, die  mit mindestens einer     Verstärkerröhre    in  Kaskade geschaltet ist, wobei der Ausgangs  stromkreis der letzten dieser Verstärker  röhren auf den Spannungsregler der Einrich  tung wirkt.  



  Wird die konstant zu haltende Spannung  von einem Gleichstromgenerator unterhalten,  so kann die erwähnte Gleichspannung auch  einem Teil eines     .aus    dem Generator gespei  sten     Potentiometers    entnommen werden,    Zum Erzielen einer     Compoundierungs-          wirkung    kann dabei eine der Klemmen des  Gleichstromgenerators mit einem Abzweig  punkt des     vorerwähnten        Potentiometerteils     verbunden werden.  



  Handelt es sich um die     Konstanthaltuna     der Spannungsamplitude eines     Wechsel-          stromgenerators,    so kann die Gleichspan  nung einem in Reihe mit einem Gleichrichter  zwischen den Klemmen dieses Generators  liegenden Widerstand entnommen werden.  



  Wenn es sich um die     Konstanthaltung     der     Spannungsämplitude    einer Wechsel     -          stromquelle    handelt, besteht eine     weiterct     Möglichkeit darin,     dass    ein     thermionischer     Gleichrichter verwendet wird, dessen     Glüh-          draht    durch einen Wechselstrom erhitzt  wird, dessen Grösse in gleichem Sinne wie die  konstant zu haltende Spannungsamplitude  schwankt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele     des,        Erfindungsgegenstandes.              Fig.    1, 2 und 3 sind     ,Schaltungsschemata     einer Gleichstromeinrichtung;       Fig.    4 und 5 sind .Schaltungsschemata  einer     Wechselstromeinrichtung.     



  In     Fig.    1 ist der Anker 1 eines     Gleich-          stromgenerators    über Leitungen 2 und 3 mit  den beiden     Anschlussklemmen    dieses     Genera-          tors    verbunden. Die Erregung erfolgt durch  eine Wicklung 4. In dem Stromkreis dieser  Wicklung 4 ist eine     Dreielektrodenröhre        @>     mit einer Anode 6, einem Gitter 7 und einem  Glühdraht 8 eingeschlossen, welch letzterer  aus einer Batterie 9 gespeist wird und mit  einer Klemme 10 verbunden ist. Das freie  Ende der Wicklung 4 liegt an der Klemme  11. Zwischen die Klemmen 10 und 11 wird  eine Gleichspannung angelegt.  



  Es ist einleuchtend, dass der die Wick  lung 4 durchfliessende Strom und demgemäss  die im Anker 1 induzierte E. M. K. (bei  gleichbleibender     Umdrehungszahl)    von dem  Potential des Gitters 7 gegen den     Glühdraht     8     abhängt,    welches Potential von der  algebraischen Summe des Spannungsabfalles  in einem im Stromkreis dieses Gitters liegen  den     Ohm'schen    Widerstand 1.3 und der kon  stanten .Spannung einer Batterie 12     gebildel     wird, wobei die Einrichtung derart getroffen  ist, dass wenn die Stromstärke im Wider  stand 13 sinkt, das Potential des Gitters 7  gegen den Glühdraht 8 weniger negativ       bezw.    stärker positiv wird.  



  Der Widerstand 13 liegt indem Anoden  stromkreis einer     Dreielektrodenröhre    mit  einer Anode 15, einem Gitter 16 und einem  Glühdraht 17, welch letzterer     a.us    einer Bat  terie 18 gespeist wird und an der Stelle 19  mit einer Leitung 20 verbunden ist, die den  Glühdraht 8 mit dem untern     .Ende    des Wi  derstandes 13 und der negativen Klemme des  Generators 1 verbindet. In dem eben er  wähnten Anodenstromkreis ist eine Batterie  14 eingeschlossen. die den -Strom für diesen  Stromkreis liefert.

   Es ist daher einleuch  tend,     -dass    die Stärke dieses Stromes von dem  Potential des Gitters 16 abhängt, und da ,die  ses Gitter über eine     Batterie    21 mit der Plus  klemme des Generators, und der     Glühdraht       17, wie oben erwähnt, mit der Minusklemme  dieses Generators verbunden ist., hängt der  Strom im Widerstand 13 von     der.Sp:annungs-          differenz    zwischen den beiden Klemmen des       Generators    ab, und zwar in dem .Sinne, dass  wenn diese Spannungsdifferenz kleiner wird.  die Stromstärke in 13 sinkt.

   Dies hat zur  Folge, wie bereits oben erwähnt, dass das Po  tential des Gitters 7 und demgemäss die  Stromstärke in 4 steigt, so dass die ge  wünschte     Spannungsdifferenz    zwischen den       Generatorklemmen@wieder    Hergestellt werden  kann     bezw,    der Prozentsatz an     Spannun@gs-          ausgleich    verbessert wird.  



       Fig.    2 zeigt eine     abgeänderte    Form     der     Schaltungsanordnung nach     Fig.    1. Das     Git          ter    16 der     Dreielektrodenröhre    ist dabei jen  seits der Batterie 21 nicht an die     Plusklemmu     des Generators, sondern an einen Abzweig  punkt eines zwischen den Klemmen .des     Ge-          nerators    angeordneten     Potentiometers    22 an  gelegt. Ein Vorteil dieser Schaltung gegen  über derjenigen nach     Fig.    1 ist der, dass die  Batterie 21 kleiner gehalten werden kann.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    3 ist gleichfalls  ein     Potentiometer    22 zwischen den beiden  Leitungen 2 und 3 angeordnet; doch liegt  noch zwischen dem negativen Ende diese       Potentiometers    und der Minusklemme des  Generators ein kleiner Widerstand 23, der  somit von dem Hauptstrom ,des     Generators     durchflossen wird und innerhalb dessen da  her ein kleiner ;Spannungsverlust auftreten  wird, der dem Spannungsverlust im     P.otentio-          meter    entgegengesetzt gerichtet ist. Die Po  tentialdifferenz zwischen dem Gitter 16 und  dem Glühdraht 17 wird somit durch die Dif  ferenz zwischen den beiden erwähnten Span  nungsverlusten bedingt.

   Bei dieser Einrich  tung ergibt sieh eine     Compoundierungswir-          kung;    bei wechselnder Belastung kann ein  Anwachsen der Spannung zwischen -der Lei  tung 2 und dem Punkt 24 erreicht werden.  Die praktisch konstant gehaltene .Spannung  ist :die zwischen dem     Gitteranschlusspunkt     des     Potentiometers    22 und dem Punkt 24.  



  In     Fig.    4 ist eine Schaltungsanordnung  dargestellt, - die Verwendung finden -kann.      wenn die Spannung eines Wechselstrom  generators konstant zu halten ist. Der Anker  dieses Generators ist wieder mit 1 und die       Gleichstromfeldwicklung    mit 4 bezeichnet.  Auch die übrigen gleichen oder gleichwer  tigen Teile sind mit den gleichen Bezugs  ziffern wie in     Fig.    1 bis 3 bezeichnet und  werden im Nachstehenden nicht. näher be  schrieben.  



  Die Potentialdifferenz zwischen dem Git  ter 16 und dem     Glühdraht    17 der     Dreielek-          trodenröhre    wird in diesem Falle dadurch er  zielt, dass man einen gleichgerichteten Wech  selstrom, dessen Grösse von der zu regelnden  Spannung abhängig ist, durch einen Wider  stand 26 fliessen lässt, der mit einer Batterie  21 im Gitterstromkreis eingeschlossen ist.  wobei die Einrichtung wieder derart getrof  fen ist, dass wenn die Stromstärke in 26 ab  nimmt, das Potential von 16 gegen 17 sinkt.  Zum Gleichrichten des Wechselstromes ist  eine     Zweielektrodenröhre    29 mit einer Anode  27 und einem Glühdraht 28 angewendet.

    welch letzterer mit einer der beiden Klem  men des Generators verbunden ist, während  das mit dem Gitter 16 verbundene Ende des  Widerstandes 26 an der andern Generator  klemme liegt.. Parallel zum     Widerstand    26  liegt ein grösserer Kondensator 35, der die  Stromstösse ausgleicht. Die Wirkung dieser  Einrichtung bedarf keiner näheren Erläute  rung und ist es auch einleuchtend, dass an  statt einphasige, doppelphasige Gleichrich  tung verwendet werden kann. Der Aus  gleichkondensator kann in diesem Falle wohl  entbehrt werden.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte Einrichtung  ist nur insofern von derjenigen nach     Fig.    4  verschieden, als der den Widerstand 26  durchfliessende Strom mit Hilfe eines     ther-          mionischen    Gleichrichters erzeugt wird, des  en     Glühdraht    in Abhängigkeit der zu re  gelnden Spannung erhitzt wird. Der     Glüh-          draht    28 wird zu diesem Zwecke aus der  Wicklung 32 eines Transformators gespeist,  dessen     Primärwicklung    30 an den Klemmen  des Generators liegen.

   Nimmt ,daher die  Klemmenspannung ab. so verringert sich    auch der Glühstrom des Gleichrichters, so  dass auch der     ,Strom    in 26 schwächer wird.  Der Gleichrichter ist im dargestellten Falle  mit zwei Anoden 33 und 34 versehen, die je  mit den beiden Enden einer zweiten Sekun  därwicklung 31 des Transformators verbun  den sind, während die beiden Enden des  Widerstandes     2.6    je mit den Mitten der       Transfarmatorwicklungen    31 und 32     verbun-          sind.     



  Mittelbar kann eine     Einrichtung    nach der  Erfindung, die es ermöglicht, sowohl Wech  sel- als auch Gleichspannungen innerhalb  sehr enger Grenzen     konstantzuhalten,    auch  zum     Konstanthalten    anderer Grössen elek  trischer Einrichtungen, wie zum Beispiel der  Umdrehungszahl einer Maschine, verwende  werden. Dies kann zum Beispiel in der  Weise geschehen, dass eine besondere Touren  dynamo verwendet und die Erregung des  Antriebsmotors der Maschine mittelst einer       oben    beschriebenen Einrichtung von der       Spannun        a        dieser        Tourendynamo        beeinflusst     wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Konsta.nth.alten einer Spannung bei elektrischen Einrichtungen. dadurch gekennzeichnet. dass eine Gleich spannung, die im gleichen Sinne schwankt wie diezu regelnde Spannung. an den Gitter stromkreis einer Entladungsröhre gelegt wird, die mit mindestens einer Verstärker röhre in Kaskade geschaltet ist, wobei der Ausgangsstromkreis der letzten dieser Ver- stärkerröhren auf die zu regelnde Spannung wirkt. UN TERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch zum Konstanthalten der Spannung einer Gleichstromquelle, dass die Gleichspan nung einem Teil eines Potentiometers ent nommen wird, an dem die zu regelnde iSpannung .liegt. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine der Klem- men der Spannungsquelle der Einrichtung mit einem Abzweigpunkt des erwähnten Potentiometerteils verbunden ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, zum Konstanthalten der Spannungsamplitude einer Wechselstromquelle, dadurch ge kennzeichnet, Uass die Gleichspannung einem Widerstand entnommen wird, der in Reihe mit einem Gleichrichter zwi schen den Klemmen dieser Quelle liegt. t.
    Einrichtung nach Patentanspruch zum Konstanthalten der Spannungsamplitude einer Wechselstromquelle, dadurch ge- kennzeichnet,. dass die Gleichspannung einem Widerstand entnommen wird, der von einem thermionischen Gleichrichter gespiesen wird, dessen Glühdraht durch einen Wechselstrom erhitzt wird, :dessen Grösse in gleichem Sinne wie die Span nungsamplitude des Generators schwankt.
CH136156D 1927-12-16 1928-11-20 Einrichtung zum Konstanthalten einer Spannung bei elektrischen Einrichtungen. CH136156A (de)

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