CH136136A - Verfahren zur Herstellung von Wärmeaustauschern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wärmeaustauschern.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Wärimeaustausehern. Die Wärmeaustauscher können hinsicht lich ihres Aufbaues in zwei Gruppen einge teilt werden. Die eine umfasst solche mit vom Mantel unabhängig dehnbarem Heiz- oder Kühlkörper, der gewöhnlich als Röhren bündelstück aus dem Mantel gezogen werden kann. Ein solcher ganzer Austauscher ist zum Beispiel durch Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht. Bei Speisewasservorwärmern dieser Art tritt das zu erwärmende Wasser bei 1 ein und bei 2 aus.
Der Heizdampfein- tritt erfolgt durch den Stutzen 3, während das Heizdampfkondensat bei 4 austritt. Die Rohre des Bündels 5 können sich wegen des freien Enddeckels 6 frei ausdehnen, ohne durch den Mantel 7 daran verhindert zu werden. Handelt es sich aber um sehr hohe Dampfdrücke von über 10 Atmosphären, so besteht die Gefahr, dass die Rohre durch die in der-Pfeilrichtung 8 wirkende Druck komponente des Dampfdruckes eingeknickt werden.
In diesen Fällen nimmt man diese Kräfte durch den Mantel 7 auf, indem man die Rohrböden mit diesem verbindet, entwe der durch Flanschverbindung oder durch unmittelbare Verschweissung, wie in Fig. 2 ersichtlich. Die Wärmedehnungen der Rohre gegenüber dem Mantel müssen dann durch Verbiegen der Rohre aufgenommen werden. Da die Länge solcher Vorwärmer meistens über 1 m geht, müssen die Rohrabstände voneinander durch Distanzplatten 9 zwischen den beiden Rohrböden 10 und 11 geregelt werden.
Diese Platten 9, die zweckmässig flussweise, das heisst entsprechend der Zahl der Durchgänge des Kühlwassers durch den Kondensator getrennt sind, laufen beim Dehnen der Rohre in seitlichen Schienen 12, die ihrerseits an den am Mantel befestigten Dampfführungsblechen 13, Fig. 4, angebracht sind. Bei der Herstellung von W ärmeaus- tauschern nach Fig. 2 werden beispielsweise die Bleche 13 mit den Schienen 12 (Fig. 4) in den Mantel eingeschweisst und die Di stanzplatten 9 mit Hilfsschrauben proviso risch in ihrer richtigen Lage festgeklemmt.
Die Rohrböden 10 und 11 werden hierauf angebracht, womit jedoch das Innere mit Ausnahme der oft sehr kleinen Zudampföff- nung nicht mehr zugänglich ist, weshalb sich die Berohrungsarbeit sehr zeitraubend gestaltet. Hier greift die Erfindung ein mit einem besonderen Verfahren zur Herstellung der Wärmeaustauscher, insbesondere für hohe Drücke, deren wirksame Wärmeaustausch flächen nicht als Ganzes aus einem Mantel ausziehbar sind.
Das Verfahren besteht da rin, dass der Mantel aus mindestens zwei Schalen hergestellt wird, welche erst nach beendeter Anbringung der Wärmeaustausch flächen miteinander verbunden werden, zu dem Zweck, das noch mit Konstruktions teilen ausgestattete Innere für die Anbringung der wirksamen Wärmeaustausehflächen leicht zugänglich halten. Bei dem im Nachstehen den beschriebenen Ausführungsbeispiel des Verfahrens werden zum Zwecke einer raschen, mühelosen Berohrung die Rohrböden 10, 11 (Fig. 3) vorerst nur mit einer Halbschale 14 des Mantels fest verbunden.
Das Anbringen der Dampfführungsbleche, Kondensattropf- bleche, der Distanzierungsplatten und even tuell weiterer innen gelegener Konstruktions teile, erfolgt dann ebenso zugänglich, wie wenn das Rohrbündel ganz frei liegen würde. Die zweite Mantelhälfte 15 wird dann zum Schluss mit der ersten verbunden. Es ist zweckmässig, die Schalenhälfte 14 mit dem Dampfzutrittsstutzen 3, an welcher auch die Dampfführungsbleche 13 festgeschweisst sind, in erster Linie mit den Rohrböden zu ver binden, um die Führungsbleche 13 möglichst genau an die Rohrbündel anpassen zu können.
Claims (1)
- PATENT9NSPRUCH: Verfahren- zur Herstellung von Wärme austauschern, insbesondere für hohe Drücke, deren wirksame Wärmeaustauschflächen nicht als Ganzes aus einem Mantel ausziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus mindestens zwei Schalen hergestellt wird, die erst nach beendeter Anbringung der wirksamen Wärmeaustauschflächen mit einander verbunden werden, zu dem Zweck, das noch mit Konstruktionsteilen ausgestat tete Innere für die Anbringung der wirksa men Wärmeaustauschflächen leicht zugänglich zu halten.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch für durch Dampf beheizte Oberflächenvorwärmer, da durch gekennzeichnet, dass die den Dampf eintrittsstutzen tragende Schalenhälfte, an der auch Dampfführungsbleche und Gleit schienen für Rohrdistanzierungsplatten befe stigt werden, vor der Berohrungsarbeit mit den Rohrböden verschweisst wird. -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE136136X | 1928-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136136A true CH136136A (de) | 1929-10-31 |
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ID=5666255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136136D CH136136A (de) | 1928-04-23 | 1929-01-05 | Verfahren zur Herstellung von Wärmeaustauschern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136136A (de) |
-
1929
- 1929-01-05 CH CH136136D patent/CH136136A/de unknown
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