CH128291A - Elektrodendampfkessel. - Google Patents

Elektrodendampfkessel.

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CH128291A
CH128291A CH128291DA CH128291A CH 128291 A CH128291 A CH 128291A CH 128291D A CH128291D A CH 128291DA CH 128291 A CH128291 A CH 128291A
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CH
Switzerland
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electrode
steam boiler
plates
insulating
plate
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Elektrodendampfkessel.       Gegenstand der Erfindung ist ein     Elek-          trodendampfkessel,    bei dem eine zentral an  geordnete Elektrode in an sich bekannter  Weise mit     sektorförmigen    Isolierkörpern un  ter     Belassung    radialer Zwischenräume um  geben ist; die Isolierkörper sind aus einzel  nen Platten aufgestapelt.  



  Erfindungsgemäss greift jede Isolierplatte  mit einem Vorsprung in eine Rast der fol  genden Platte.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise dargestellt.  



       Abb.    1     zeigt    einen. stehenden Elektroden  dampfkessel im     Längsschnitt,        Abb.    2 in der  Draufsicht bei abgenommenem Deckel;       Abb.    3 zeigt eine einzelne Platte eines  Stapels.  



  An der zylindrischen Kesselwand 1 ist  in einem     gewissen    Abstand über dem Kessel  boden 2 die     rostartig    durchbrochene Grund  platte 3 befestigt. Auf dieser Platte     sitzen     die aus einzelnen     Isolierplatten    4 aufgestapel  ten,     sektorförmigen    Isolierkörper 5 auf, die    unter     Belassung    radialer Spalte 6 die zentral  angeordnete Elektrode 7 umgeben. Die Ge  genelektrode bildet die Kesselwand 1, der  Boden 2 und teilweise die Grundplatte B.

    Um einen unmittelbaren Stromübergang zwi  schen der Elektrode 7 und der Grundplatte 3  zu verhüten, sind unterhalb der Elektrode 7  auf dieser     Platte    scheibenförmige     Isolier-          körper    8 aufgestapelt.  



  Die     Isolierkörperstapeln    5 sind zwischen  der Druckplatte 3 und dem Druckring     y     eingespannt, die durch die Bolzen 10 zusam  mengehalten werden. Die Druckplatte 3 bil  det zugleich die Grundplatte, die die Stapel  trägt. Sie ist mit radial verlaufenden -Schlit  zen 11 versehen, die unterhalb der Spalte 6  liegen und den Wasserumlauf begünstigen,  sowie eine Ansammlung von Schlamm oder  dergleichen in diesen Spalten verhüten sollen.  Derartige Ablagerungen sinken durch diese  Schlitze auf den Kesselboden 2 nieder, wo  sie den Betrieb des Kessels nicht weiter stö  ren.

   Jede Platte 4 der     Isolierkörperstapel    hat  auf der einen Seite eine radial verlaufende      Nut 12     (Abb.    3), auf der gegenüberliegen  den eine radial verlaufende Leiste 13, die  in die Nut der benachbarten Platte greift.  Im Ausführungsbeispiel liegen die Nuten auf  den untern Seiten der Platten. Auf der       Grundplatte    3 sind radial verlaufende Lei  sten 14     (Abb.    2) angebracht, die in die Nut  der untersten Platten der Stapel einspringen.  Auf diese Weise sind die Stapel und die  einzelnen Platten gegen Verdrehung ge  sichert.  



  Jede Platte ist mit einer leihe radial  gegeneinander versetzter Löcher 15 versehen.  Nach dem Aufstapeln 'der Platten liegen  diese Löcher übereinander und bilden Kanäle,  die die Stapel in der ganzen Länge durch  ziehen. Durch einen dieser Kanäle jedes Sta  pels ist der Bolzen 10 gezogen.  



  Soll der Bestand der Platten oder der  ganzen Stapel von der Elektrode 7 geändert  werden, so braucht der Bolzen 10 nur in  andere Löcher der Platten eingesteckt zu wer  den.     .Soll    die Leistung des Kessels erhöht  werden, so werden die     Isolierkörperstapel    5  oder auch nur einzelne Platten radial nach  aussen gerückt. Dadurch werden die Spalte 6  und somit die Querschnitte der Strompfade  vergrössert. Die radiale     Verstellbarkeit    ein  zelner Platten hat den besonderen Vorteil,  dass in bequemer Weise die Stromverteilung  innerhalb der Spalte 6 geregelt     werden    kann.

    Hat sich zum Beispiel herausgestellt, dass ein  unerwünscht grosser Teil der Ströme nach  dem Kesselboden zu verläuft, so kann diesem  Übelstand dadurch abgeholfen werden, dass  man die untern Platten der Stapel radial  nach einwärts rückt und dadurch die Quer  schnitte der Strömungsbahnen -zwischen der  Elektrode 7 und dem Kesselboden 2 verklei  nert.  



  Die Platten 4 sind volle Körper aus       Kesselschutzmasse.    Dies bietet den Vorteil,  dass beim Bruch einer Platte der Stapel nicht  . einstürzen kann, wie bei bekannten     Elek-          trodendampfkesseln,    bei denen die     Isolier-          körper    aus hohlen Porzellanteilen aufgesta  pelt sind. Der Aufbau der     sektorförmigen     Isolierkörper 'aus     Stapel    mit horizontaler         Schichtungsebene    gestattet nicht bloss eine  bequeme Anpassung des Kessels an verschie  dene Spannungen, sondern schützt auch die  Isolierkörper vor ungünstigen mechanischen  Beanspruchungen unter dem Einfluss un  gleichmässiger Erwärmung.

   Es ist bekannt,  dass die Temperatur des Kesselinhaltes von  oben nach unten zu abnimmt. Es haben also  auch die obern Teile der     Isolierkörperstapel     eine höhere Temperatur als die untern.       Würden    nun die     sektorförmigen    Isolierkörper,  wie bei bekannten Ausführungen, aus einem  einzigen Isolierstück bestehen, so würden zwi  schen den     obern    und untern Teilen infolge der  ungleichmässigen Temperaturverteilung hohe  mechanische Spannungen auftreten, die einen  raschen Verschleiss bewirken. Bei der schicht  weisen     Unterteilung    der Isolierkörper gemäss  der Erfindung wird dieser Nachteil ver  mieden.  



  Ein besonderer Vorteil des beschriebenen  Kessels besteht darin, dass hier im Kessel  keine     betriebsmässig    beweglichen Teile an  geordnet sind. Erfahrungsgemäss bilden näm  lich     derartige    Vorrichtungen Quellen für  Betriebsstörungen, da die Ablagerungen von  Kesselstein, die sich nie völlig vermeiden las  sen, in kurzer Zeit die Bewegung dieser Teile  sperren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrodendampfkessel mit sektorförmi- gen, eine zentral angeordnete Elektrode unter Belassung von radialen Zwischenräumen um gebenden, aus einzelnen Platten aufgestapel ten Isolierkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass jede Isolierplatte mit einem Vorsprung in eine Rast der folgenden Platte greift.
    UNTERANSPRÜUCHE: 1. Elektrodendampfkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierplatten auf der einen Seite eine radial verlaufende Leiste, auf der andern Seite eine dazu passende Nut haben. 2. Elektrodendampfkessel nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Nut der untersten Platte jedes Sta- pels eine auf dem Tragrost des Kessels angebrachte Leiste greift.
    3. Elektrodendampfkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten eine Reihe radial gegeneinander versetzter und parallel zur Ofenachse verlaufender Kanäle haben zur Auf nahme vom Bolzen zum Zusammenhalten der Isolierkörperstapel. 4. Elektrodendampfkessel nach Patentaü- spruch, dadurch gekennzeichnet dass un terhalb der zentral angeordneten Elek trode über dem Tragrost Scheiben aus Isoliermaterial aufgestapelt sind, um einen unmittelbaren Stromübergang zwi schen der Elektrode und dem Tragrost zu verhüten.
CH128291D 1926-10-30 1927-10-17 Elektrodendampfkessel. CH128291A (de)

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CH128291D CH128291A (de) 1926-10-30 1927-10-17 Elektrodendampfkessel.

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