CH124166A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Coquillenguss. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Coquillenguss.

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CH124166A
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Emil Koetteritzsch
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Emil Koetteritzsch
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      Verfahren    und Einrichtung zur Herstellung von     üoquillenguss.       Die Herstellung von     Coquillenguss    durch       Eingiessen,des    geschmolzenen     Metalles        in,    die  geschlossene Form bietet gewisse Schwierig  keiten, die es schwer, ja in vielen Fällen un  möglich machen, :ein tadelloses     Gussstück     herzustellen. Eine besondere Schwierigkeit  besteht darin, das     geschmolzene    Metall so in  die     Gussform    einzugiessen, dass nach dem Ein  giessen eine Beunruhigung des eingegossenen  Materials vermieden wird.

   Man hat schon       vielfach    versucht, diesen Nachteilen durch  Abänderung des     Gussverfahrens    und der       Gussform    Abhilfe zu schaffen, ohne durch  greifenden Erfolg zu erzielen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung     ist     ein neues Verfahren zur Herstellung von     Co-          quillenguss    und eine zu seiner Durchführung  verwendbare Einrichtung, um in einfacher  Weise tadellosen     Coquillen@ouss    zu erzeugen.  Nach dem neuen Verfahren wird das ge  schmolzene Metall schichtenweise in die  Form eingegossen.

   Die     Einrichtung    weist       eine    mit dem geschmolzenen Material zu fül  lende     Form    auf, welche mit einer an einer  Seite derselben angebrachten, vom     obern       Rande derselben fast bis zum Boden reichen  den     Eingussöffnung    versehen ist, die durch  eine Reihe übereinander angeordneter und       voneinander    unabhängig beweglicher     'Ver-          schlussstücke    entsprechend dem Fortschreiten  des Giessprozesses stufenweise verschlossen  wird,

   welche     Verschlussstücke    nach dem Ver  schliessen gegenüber dem in der Form be  findlichen Metall     unbeweglich    in ihrer Lage  verbleiben. Hierdurch wird die Form sozu  sagen in eine Anzahl von einzelnen Abtei  lungen unterteilt, die     nacheinander    gefüllt  werden, und zwar :so,     dass    die     Einfüllung    des       geschmolzenen        Metalles        immer        durch    die Öff  nung der nächst höheren Abteilung     erfolgt.     Sobald auf     diese    Weise eine Abteilung     ge..     füllt ist, wird :

  die     Eingussöffnung    der näch  sten darüber liegenden Abteilung geschlos  sen und nunmehr diese gefüllt und dies bis  zur völligen Füllung der ganzen Form fort  gesetzt.  



  Man kann hierbei im Sinne einer weiteren  Ausbildung der Erfindung     das        Verschliessen     -der     Eingussöffnungen        zwangsweise    mit der  Bewegung des     Gusstiegels    verbinden.      Der Tiegel selbst kann zwischen geneig  ten Leitschienen angeordnet werden, so dass  sich seine Schräglage während des     Griessens     selbsttätig entsprechend dem Grade seiner  Entleerung einstellt.  



  Es     ist    selbstverständlich, dass ebenso wie  der bewegliche Giesstopf zur feststehenden       Form    auch die bewegliche     Coquille    zur fest  stehenden     Ausflussöffnung    des Ofens ge  bracht werden kann.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel einer zur Durchführung des  neuen Verfahrens brauchbaren Einrichtung  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 schematisch eine Seitenansicht der  neuen     Gussform    allein,       Fig.    2 eine Draufsicht auf die     Gussform     nach     Fig.    1 und auf     einen        Gusstiegel,    welch       letzterer    die     Verschlussstücke    zwangsläufig  bewegt,

         Fig.    3 eine Seitenansicht der     Gussform     nach     Fig.    1     in    Verbindung mit dem Tiegel  und der     Tiegelführung.     



  Wie ersichtlich, ist im Ausführungsbei  spiel eine zylindrische     Coquille    1.     dargestellt,     in deren einer Wand sich ein Schlitz 2 befin  det, der bis zu einer gewissen     E@utfernung     oberhalb des Bodens der F     orin    reicht.

   Dieser  Schlitz kann durch     Verschlussstücke    3, die als       Schieber    ausgeführt sein können, allmählich  und     nacheinader    verschlossen werden. 4 ist  der Giesstiegel durch     dessen        Bewegung    ein zy  lindrisches Organ 5     beeinfliiiä     werden kann,  das selbsttätig gegen die     Schrägflächen    der       Versehlussstücke    3 wirkt und dadurch gleich  zeitig mit dem Heben des Tiegels diese V er  schlussstücke nacheinander schliesst.  



  Bei der gewählten Ausführungsform ist,  wie aus     Fig.    3 ersichtlich, der Giesstiegel       zwischen    zwei Führungsschienen 6 und 7,  letztere teilweise geneigt, angeordnet. Da  durch wird bewirkt, dass sich der Tiegel beim  Heben selbsttätig in die seinem Entleerungs  grad entsprechende Schräglage einstellt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Zunächst wird bei der Füllung der Form       deren    unterste Abteilung durch den unter-         sten    Teil des Schlitzes 2 hindurch mit dem  geschmolzenen Metall gefüllt. Ist dies ge  schehen,

   dann wird der Tiegel gehoben     wund     hierbei das unterste     Verschlussstück    3 entwe  der     selbsttätig    oder durch Hand in die dar  gestellte     Verschlussstellunb        sebrach--.    Hierauf  wird die dadurch gebildete zweite     Abteilung     der Form in     gleielier    Weise mit dem     fiiissi-          gen        Metall        volige--oss?n        wind        demgemä"    das  zweite     Versehlussstück    ? in :

  eine     Versehluiss-          stellung    gebracht. In     dieser    Weise wird fort  gefahren, bis die Form vollkommen mit ge  schmolzenem     iMetall        "r@fiillt    ist.  



  An Stelle der     Verchlussstiicke#        ä    können  selbstverständlich auch beliebige     andere    Ver  schlüsse,     beipielsweise    auch gewöhnliche  Klötze oder dergleichen verwendet werden.  



  Das beschriebene Verfahren bietet den       grossen        Vorteil,    dass eine allmählich erfol  gende Füllung der Form ermöglicht ist, wo  bei das einmal eingegossene Metall     in    keiner  Weise mehr     beunruhigt    wird, so     da.ss    sieh ta  dellose     Gussstiiel@e    ausbilden können.  



  Es ist selbstverständlich, dass bei der Au  wendung der     aius        Fig.    3     ersichtlichen    Schie  nenführung zur     zwan@@släufigen        @ins?.@llui?y     der Schrägtage des Giesstiegels dessen Raum  inhalt der gleiche. :ein muss wie     dei;jenige    der       Coquille.  

Claims (1)

  1. P ATEM TAB SPRUCH 1 Verfahren zur H(rsti-llung von Coquillen- guss, dadurch gekennzeichnet, da.ss das ge schmolzene Metall scliiclitweise in die Form gebracht wird, indem es durch eine an einer Seite vom .obern Rande derselben fast bis zum Boden reichende Eingussöffnung der Form gegossen wird, wobei die Füllung der Forn, abteilungsweise erfolgt, und zwar jeweils durch die Einfüllöffnung der nächst höher gelegenen Abteilung.
    deren Öffnung durch eine Verschlussvorrichtung geschlossen wird. bevor diese Abteilun4: ihrerseits --pfilllt wird. PATE -\-TAISPRUCH 11:
    Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit dem geschmolze- nen Material zu füllende Form mit einer an einer Seite derselben angebrachten, vom obern Rande derselben fast bis zum Boden reichen den Eingussöffnung versehen ist, die durch eine Reihe übereinander befindlicher'und von einander unabhängig beweglicher Verschluss- stücke entsprechend dem Fortgange des Giess- EMI0003.0009 verfalir(@n> <SEP> abteilungsweise <SEP> geschlossen <SEP> wird,
    <tb> w(@lc-li(@ <SEP> Vurchlussstücke <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Verschlie l@@ii <SEP> @@ <SEP> ::@üüb@r <SEP> dem <SEP> in <SEP> der <SEP> Form <SEP> befindlichen <tb> lb-ta11 <SEP> unl)(.wcglich <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Lage <SEP> verbleiben. <tb> UNTERANSPRÜCHE <tb> 1. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> II, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> einzelnen Verschlussorgane für die Eingussöffnung zwangsläufig von einem geführten Giess tiegel nacheinander, entsprechend dem Fortschritt des Gusses, in die Verschluss- stellung bewegt werden.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Giesstiegel vom gleichen Rauminhalt wie die Guss form zwischen Schienen so geführt wird, dass sich seine Schräglage während des Giessens selbsttätig entsprechend dem Gra!cle seiner Entleerung einstellt.
CH124166D 1925-12-15 1926-11-24 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Coquillenguss. CH124166A (de)

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