CH124166A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Coquillenguss. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Coquillenguss.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von üoquillenguss. Die Herstellung von Coquillenguss durch Eingiessen,des geschmolzenen Metalles in, die geschlossene Form bietet gewisse Schwierig keiten, die es schwer, ja in vielen Fällen un möglich machen, :ein tadelloses Gussstück herzustellen. Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, das geschmolzene Metall so in die Gussform einzugiessen, dass nach dem Ein giessen eine Beunruhigung des eingegossenen Materials vermieden wird.
Man hat schon vielfach versucht, diesen Nachteilen durch Abänderung des Gussverfahrens und der Gussform Abhilfe zu schaffen, ohne durch greifenden Erfolg zu erzielen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein neues Verfahren zur Herstellung von Co- quillenguss und eine zu seiner Durchführung verwendbare Einrichtung, um in einfacher Weise tadellosen Coquillen@ouss zu erzeugen. Nach dem neuen Verfahren wird das ge schmolzene Metall schichtenweise in die Form eingegossen.
Die Einrichtung weist eine mit dem geschmolzenen Material zu fül lende Form auf, welche mit einer an einer Seite derselben angebrachten, vom obern Rande derselben fast bis zum Boden reichen den Eingussöffnung versehen ist, die durch eine Reihe übereinander angeordneter und voneinander unabhängig beweglicher 'Ver- schlussstücke entsprechend dem Fortschreiten des Giessprozesses stufenweise verschlossen wird,
welche Verschlussstücke nach dem Ver schliessen gegenüber dem in der Form be findlichen Metall unbeweglich in ihrer Lage verbleiben. Hierdurch wird die Form sozu sagen in eine Anzahl von einzelnen Abtei lungen unterteilt, die nacheinander gefüllt werden, und zwar :so, dass die Einfüllung des geschmolzenen Metalles immer durch die Öff nung der nächst höheren Abteilung erfolgt. Sobald auf diese Weise eine Abteilung ge.. füllt ist, wird :
die Eingussöffnung der näch sten darüber liegenden Abteilung geschlos sen und nunmehr diese gefüllt und dies bis zur völligen Füllung der ganzen Form fort gesetzt.
Man kann hierbei im Sinne einer weiteren Ausbildung der Erfindung das Verschliessen -der Eingussöffnungen zwangsweise mit der Bewegung des Gusstiegels verbinden. Der Tiegel selbst kann zwischen geneig ten Leitschienen angeordnet werden, so dass sich seine Schräglage während des Griessens selbsttätig entsprechend dem Grade seiner Entleerung einstellt.
Es ist selbstverständlich, dass ebenso wie der bewegliche Giesstopf zur feststehenden Form auch die bewegliche Coquille zur fest stehenden Ausflussöffnung des Ofens ge bracht werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel einer zur Durchführung des neuen Verfahrens brauchbaren Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht der neuen Gussform allein, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Gussform nach Fig. 1 und auf einen Gusstiegel, welch letzterer die Verschlussstücke zwangsläufig bewegt,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Gussform nach Fig. 1 in Verbindung mit dem Tiegel und der Tiegelführung.
Wie ersichtlich, ist im Ausführungsbei spiel eine zylindrische Coquille 1. dargestellt, in deren einer Wand sich ein Schlitz 2 befin det, der bis zu einer gewissen E@utfernung oberhalb des Bodens der F orin reicht.
Dieser Schlitz kann durch Verschlussstücke 3, die als Schieber ausgeführt sein können, allmählich und nacheinader verschlossen werden. 4 ist der Giesstiegel durch dessen Bewegung ein zy lindrisches Organ 5 beeinfliiiä werden kann, das selbsttätig gegen die Schrägflächen der Versehlussstücke 3 wirkt und dadurch gleich zeitig mit dem Heben des Tiegels diese V er schlussstücke nacheinander schliesst.
Bei der gewählten Ausführungsform ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, der Giesstiegel zwischen zwei Führungsschienen 6 und 7, letztere teilweise geneigt, angeordnet. Da durch wird bewirkt, dass sich der Tiegel beim Heben selbsttätig in die seinem Entleerungs grad entsprechende Schräglage einstellt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Zunächst wird bei der Füllung der Form deren unterste Abteilung durch den unter- sten Teil des Schlitzes 2 hindurch mit dem geschmolzenen Metall gefüllt. Ist dies ge schehen,
dann wird der Tiegel gehoben wund hierbei das unterste Verschlussstück 3 entwe der selbsttätig oder durch Hand in die dar gestellte Verschlussstellunb sebrach--. Hierauf wird die dadurch gebildete zweite Abteilung der Form in gleielier Weise mit dem fiiissi- gen Metall volige--oss?n wind demgemä" das zweite Versehlussstück ? in :
eine Versehluiss- stellung gebracht. In dieser Weise wird fort gefahren, bis die Form vollkommen mit ge schmolzenem iMetall "r@fiillt ist.
An Stelle der Verchlussstiicke# ä können selbstverständlich auch beliebige andere Ver schlüsse, beipielsweise auch gewöhnliche Klötze oder dergleichen verwendet werden.
Das beschriebene Verfahren bietet den grossen Vorteil, dass eine allmählich erfol gende Füllung der Form ermöglicht ist, wo bei das einmal eingegossene Metall in keiner Weise mehr beunruhigt wird, so da.ss sieh ta dellose Gussstiiel@e ausbilden können.
Es ist selbstverständlich, dass bei der Au wendung der aius Fig. 3 ersichtlichen Schie nenführung zur zwan@@släufigen @ins?.@llui?y der Schrägtage des Giesstiegels dessen Raum inhalt der gleiche. :ein muss wie dei;jenige der Coquille.
Claims (1)
- P ATEM TAB SPRUCH 1 Verfahren zur H(rsti-llung von Coquillen- guss, dadurch gekennzeichnet, da.ss das ge schmolzene Metall scliiclitweise in die Form gebracht wird, indem es durch eine an einer Seite vom .obern Rande derselben fast bis zum Boden reichende Eingussöffnung der Form gegossen wird, wobei die Füllung der Forn, abteilungsweise erfolgt, und zwar jeweils durch die Einfüllöffnung der nächst höher gelegenen Abteilung.deren Öffnung durch eine Verschlussvorrichtung geschlossen wird. bevor diese Abteilun4: ihrerseits --pfilllt wird. PATE -\-TAISPRUCH 11:Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit dem geschmolze- nen Material zu füllende Form mit einer an einer Seite derselben angebrachten, vom obern Rande derselben fast bis zum Boden reichen den Eingussöffnung versehen ist, die durch eine Reihe übereinander befindlicher'und von einander unabhängig beweglicher Verschluss- stücke entsprechend dem Fortgange des Giess- EMI0003.0009 verfalir(@n> <SEP> abteilungsweise <SEP> geschlossen <SEP> wird,<tb> w(@lc-li(@ <SEP> Vurchlussstücke <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Verschlie l@@ii <SEP> @@ <SEP> ::@üüb@r <SEP> dem <SEP> in <SEP> der <SEP> Form <SEP> befindlichen <tb> lb-ta11 <SEP> unl)(.wcglich <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Lage <SEP> verbleiben. <tb> UNTERANSPRÜCHE <tb> 1. <SEP> Einrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> II, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> einzelnen Verschlussorgane für die Eingussöffnung zwangsläufig von einem geführten Giess tiegel nacheinander, entsprechend dem Fortschritt des Gusses, in die Verschluss- stellung bewegt werden.Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Giesstiegel vom gleichen Rauminhalt wie die Guss form zwischen Schienen so geführt wird, dass sich seine Schräglage während des Giessens selbsttätig entsprechend dem Gra!cle seiner Entleerung einstellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124166X | 1925-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124166A true CH124166A (de) | 1928-01-16 |
Family
ID=5658118
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124166D CH124166A (de) | 1925-12-15 | 1926-11-24 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Coquillenguss. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH124166A (de) |
-
1926
- 1926-11-24 CH CH124166D patent/CH124166A/de unknown
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