CH123785A - Mehrwegschieber für hydraulische Anlagen, insbesondere für Umleitungen hydraulischer Turbinen- und Speicheranlagen. - Google Patents

Mehrwegschieber für hydraulische Anlagen, insbesondere für Umleitungen hydraulischer Turbinen- und Speicheranlagen.

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CH123785A
CH123785A CH123785DA CH123785A CH 123785 A CH123785 A CH 123785A CH 123785D A CH123785D A CH 123785DA CH 123785 A CH123785 A CH 123785A
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CH
Switzerland
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hydraulic
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/08Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description


  Mehrwegschieber für hydraulische Anlagen, insbesondere für Umleitungen  hydraulischer     Turbinen-    und Speicheranlagen.    Bei     Wasserturbinenanlagen,    hydraulischen  Speicheranlagen und dergleichen kommt es  zuweilen vor, dass die Kreiselräder der Tur  binen oder Pumpen für gewisse Betriebszu  stände parallel, für andere dagegen in Reihe  zu schalten sind. Für den Serienbetrieb ist  in solchen Fällen das Wasser vom Stutzen  eines der hydraulischen Teile durch eine  Umleitung zum Mutzen eines zweiten hydrau  lischen Teiles zu leiten.

   Bei den bisherigen  Ausführungen erfolgte der Anschluss einer  solchen Umleitung an die Stutzen der Tur  binen     bezw.    Pumpen vermittelst sogenannter  T- oder Abzweigstücke, und für die Umschal  tung der Anlage auf die eine oder andere  Betriebsart wurden sowohl in der Umleitung  als in bestimmten Saug- und Druckstutzen  als gewöhnliche Schieber oder Drosselklappen  ausgebildete     Abschlussorgane    vorgesehen.  Solche     Anschlussstücke    sind, besonders wenn  es sich um Stücke mit drei Anschlüssen von  gleicher Lichtweite handelt, für grössere Ab  messungen und grössere Drücke wegen der ver  wickelten Beanspruchung schwierig zu be-    rechnen und zudem werden sie wegen der  erforderlichen Aussenversteifungen umständ  lich in der Herstellung, schwer und teuer.

    Zudem sind die Strömungsverhältnisse in  solchen Abzweigstücken ungünstig, weil das  Wasser zu wenig geführt ist. Starke plötzliche       Querschnittsänderungen    und     schroffe    Ablen  kungen, die Wirbelbildungen und     Drückhöhen-          verluste    zur Folge haben, sind unvermeidlich.  Werden ferner in die Umleitung und in die  Saug- oder Druckrohre der Turbinen     bezw.     Pumpen Schieber eingebaut, so erfordern  solche Absperrvorrichtungen viel Platz und  bedingen grosse Kosten.

   Brauchen derartige  Schieber stets auch nur in entlastetem Zu  stand betätigt zu werden, so dass sie leichtere  Antriebe bekommen können, so sind deren  Hauptabmessungen doch auf alle Fälle durch  den Betriebsdruck     bestimmt.    Wenn dagegen  an Stelle von Schiebern weniger Platz be  anspruchende Drosselklappen verwendet wer  den, so ist der Nachteil in Kauf zu nehmen,  dass derartige Klappen bei grösseren Durch  messern und Drücken niemals dichthalten      was eine unmittelbare Verminderung des       Wirkungsgrades    der Anlage zur Folge hat.  Ausserdem bilden Drosselklappen ein     Hinter-          nis    in der Strömung und erzeugen zusätzliche  Druckverluste.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  nun ein Mehrwegschieber für hydraulische  Anlagen, insbesondere für Umleitungen von  hydraulischen Turbinen- und Speicheranlagen,  bei dessen Anwendung die erwähnten Mängel  nicht auftreten können.     Erfindungsgemäss    weist  dieser Mehrwegschieber einen in einem     kegel-          förmigen    Gehäuse mit mindestens drei Rohr  anschlussstutzen angeordneten     Rohrkrümmer     auf, der mit einer Einrichtung zum dichten       Abschliessen    der nicht benutzten     Auschluss-          stutzen    versehen und um die Achse eines der  Stutze drehbar angeordnet ist.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführung       des    Erfindungsgegenstandes beispielsweise  veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch einen  Mehrwegschieber mit     dreiRohranschluss    stutzen,  und       Fig.    2 zeigt eine Anwendung solcher  Schieber bei einer hydraulischen Kraftanlage,  welche einen als Generator und Motor ver  wendbaren elektrischen Teil, sowie zwei als  Turbinen und Pumpen verwendbare     Kreisel-          räder    aufweist.  



  Der in     Fig.    1 gezeigte     Mehrwegschieber     weist ein     kugelförmiges    Gehäuse d mit drei       Anschlussstutzen        a,    b und c auf. Im Innern  des Gehäuses d ist ein Rohrkrümmer e dreh  bar um die Achse<I>f=f</I> des Stutzens b an  geordnet, so dass er entweder die Verbindung       cc-b    oder die Verbindung     b-c    herstellen  kann.

   Im Rohrkrümmer e ist eine gewölbte  Platte     g    mit Dichtungsring     lt    gelagert,  welche den für den     Durchfluss    nicht be  nutzten Stutzen, also im dargestellten Bei  spiel den mit einem Dichtungsring     i        verse-          henen    Stutzen c, dicht abzuschliessen gestattet,  zu welchem Zwecke durch den Spalt s Druck  wasser aus dem Gehäuse d in den Raum r  hinter die Platte g dringen gelassen wird,  wodurch die Dichtungsringe     h    und<I>i</I> fest  aufeinander gepresst werden.

   k bezeichnet ein    Getriebe, von dem ein     Zahnradsektor    auf  einen Zapfen     l    des Rohrkrümmers     e        gekeilt     ist und der den letzteren in die erforderliche  Lage zu drehen gestattet.  



  Der beschriebene     Zweiweg-Kugelschieber     weist eine statisch einfache Gestalt (Kugel  form) auf; er     ermöglicht    ferner eine glatte,  unbehinderte     Wasserströmung    und gestattet  einen dichten Abschluss gegen den abzudich  tenden Stutzen, erspart daher ein besonderes       Abschlussorgan    in     Verbindung    mit einem  solchen Stutzen. Zudem ist er leicht und  rasch beweglich, sowie von gedrängtem     "Auf-          b    au.  



  Die beiden     Stutzen        (z    und     c        brauchen     nicht unbedingt in einer Ebene zu liegen.  Der Stutzen c kann, wenn nötig, um so viel  gedreht werden, dass die     Achsebenen        a-b     und     b-a    einen Winkel von<B>90"</B> miteinander  bilden. Das Gehäuse d     kann    somit auch mehr  als drei     Rohranschlussstutzen    aufweisen. Da  durch ist eine grosse     Anpassungsmöglichkeit     an die örtlichen     Verhältnisse    an der Einbau  stelle gewährleistet.

   Die Stutzen<I>a., b,</I> c können  so gestellt werden,     dal.;    nach allen Seiten  eine "flüssige" Linienführung der     Anschluss-          rohrleitungen    entsteht. Der Antrieb des be  schriebenen Mehrwegschiebers kann von Hand,  elektrisch oder hydraulisch erfolgen.  



  Eine Anwendung     eines    solchen -Mehrweg  schiebers ist in     Fig.    2 dargestellt, wo     Ii    und  L zwei gleichgebaute     Kreiselrad-Maschinen     sind, die entweder als Turbinen arbeitend  Energie an einen dazwischenliegenden Motor  Generator G abgeben, oder von diesem ange  trieben als Pumpen arbeiten. Beim Turbinen  betrieb, sind die beiden Maschinen     K    und L  in Parallelschaltung, beim     Pumpenbetrieb    in       Serieschaltung,    wobei die Maschine     K    als  untere Stufe, die Maschine L als obere Stufe  arbeitet.

   Beim Pumpenbetrieb muss das Wasser  durch eine Umleitung     (T    vom Druckstutzen  der     Maschine        T    in den Saugstutzen der  Maschine L übergeführt werden. Um eine  solche Führung zu ermöglichen, sind nun  zwei Mehrwegschieber A, B der in     Fig.        1.     gezeigten Art, sowie zwei Hauptschieber     G,         !)bisheriger Bauart vorgesehen.     Pür    den  Turbinenbetrieb (siehe Pfeile     T)    sind die  Hauptschieber C, D zu     öffnen,    im Schieber  ist die Verbindung     a-$    und im Schieber  B die Verbindung     b-c    herzustellen.

   Für den  Pumpenbetrieb (siehe Pfeile P) wird der  Hauptschieber C zweckmässig geschlossen,  im Schieber A die Verbindung     b-c    und im  Schieber B die Verbindung     a-b    hergestellt.  In diesem Falle ist ein dichter Abschluss  beim Stutzen a nicht erforderlich, weil dieser  durch den vorgebauten Hauptschieber C ge  währleistet ist.

   Stellt der Schieber B die       Verbindung        b-c    her, so ist ein dichter     Ab-          schluli        b-i    dessen Stutzen a ebenfalls nicht  erforderlich, weil dieser durch den vorge  bauten     Zweiweg-Kugelschieber    A gewähr  leistet ist, indem dieser immer die Verbin  dung     a-b    herstellt, wenn der Schieber<I>B</I>  die Verbindung     b-c    herstellt. Da bei der  beschriebenen Anordnung die Mehrwegschieber  <I>A, B</I>     nurlin    entlastetem Zustand bewegt zu  werden brauchen, so ist eine besondere Ent  lastung der Dichtungsplatte g nicht erfor  derlich.  



  Sollte aber der beschriebene Mehrweg  schieber bei irgend einer andern Anwendung  auch unter Druck betätigt werden     müssen,    so  wäre eine Entlastung durch den hohl auszu  bildenden Drehzapfen l möglich. Auch könnte  der     Stutzen    a mit einem Dichtungsring ver  sehen werden, wie der Stutzen c, um wech-         selweise    den einen oder den andern     gegen          Druck    von Stutzen b her abdichten zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrwegschieber für hydraulische Anlagen, insbesondere für Umleitungen von hydrau lischen Turbinen- und Speicheranlagen, da durch gekennzeichnet, dass in einem kugel förmigen Gehäuse mit mindestens drei Rohr- anschfussstutzen ein Rohrkrümmer mit einer Einrichtung zum dichten Abschliessen der nicht benutzten Anschlussstutzen drehbar um die Achse eines der Stutzen angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehrwegschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abschliess- einrichtung als eine im Rohrkrümmer ge lagerte Platte mit Dichtungsring ausge bildet ist. 2.
    Mehrwegschieber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Entlastung der Dichtungs platte. 3. Mehrwegschieber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein AnSChlussS.litzen mit einem Dichtungsring für das Zusammen- arbeiten mit dem Dichtungsring der Platte versehen ist.
CH123785D 1926-12-22 1926-12-22 Mehrwegschieber für hydraulische Anlagen, insbesondere für Umleitungen hydraulischer Turbinen- und Speicheranlagen. CH123785A (de)

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CH123785D CH123785A (de) 1926-12-22 1926-12-22 Mehrwegschieber für hydraulische Anlagen, insbesondere für Umleitungen hydraulischer Turbinen- und Speicheranlagen.

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