CH123721A - Wäschepresse. - Google Patents

Wäschepresse.

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CH123721A
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CH
Switzerland
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press
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pressing
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Inventor
Anni Koessler
Original Assignee
Anni Koessler
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F47/00Apparatus of the press type for expelling water from the linen
    • D06F47/02Apparatus of the press type for expelling water from the linen by a mechanically-actuated ram

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Wäschepresse.    Gegenstand der Erfindung ist eine  Wäschepresse für Wäsche aller Art, wie sol  cher aus Wolle, Seide, Leinen, Baumwolle  etc. Dieselbe ist einfach konstruiert und  kann daher billig hergestellt werden und  verhütet eine Beschädigung der an den Stof  fen angenähten Knöpfe, Haften etc.  



  Die Wäschepresse gemäss Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass ein einarmiger  Presshebel mit einer eine in einem     Press-          gefäss    verschiebbare Pressplatte tragenden  Stange an verschiedenen Stellen ihrer Länge  kuppelbar ist, zum Zweck, die Wäsche in  mehreren auf einanderfolgenden Drücken  durch Hebelkraft auspressen zu können.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  durch Fig. 1 im Aufriss bei eingefüllter,  aber noch nicht gepresster Wäsche, durch  Fig. 2 im Vertikalschnitt bei ausgepresster  Wäsche, und durch Fig. 3 im Grundriss.  



  Auf einem einerseits auf Füssen 1 und  anderseits auf einem Gefäss 2 mit Ablass  zapfen 3 ruhenden Tisch 4 sind zwei Lager  bäckchen 5 befestigt, zwischen denen ein  einarmiger Presshebel 6 mittelst eines Zap-         fens    7 gelagert ist. Nahe dem Drehpunkt  besitzt der Hebel 6 einen Schlitz 8, der von  einem Stift 9 durchquert ist. Durch den  Schlitz 8 hindurch tritt eine mit schrägen  Einschnitten 10 versehene, eine Pressplatte  11 tragende Stange 12 mit Griff 13. Das  untere Ende der Stange 12 trägt einen kugel  förmigen Kopf 14, der teils in einer Pfanne  der Platte 11 und teils in einer solchen einer auf  der Unerseite der Platte 11 befestigten Platte  15 aus rostfreiem Metall sitzt. Die Pressplatte  11 ist in einem beidseitig offenen, geloch  ten     Presszylinder    16 verschiebbar.

   Jeder  Einschnitt 10 kann durch Schwenken der       Pressstange    12 mit dem Stift 9 in Eingriff  gebracht werden. Zum Fixieren des     Press-          zylinders    16 auf dem Tisch 4 dient eine  auf letzterem befestigte Scheibe 18 von  solchem Durchmesser, dass der Zylinder über  diese Scheibe geschoben werden kann, wo  durch jede Verschiebung ausgeschlossen ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Wäschepresse ist zum Beispiel folgende:  Der Zylinder 16 wird mit nasser Wäsche  bis zum Rand gefüllt, der Hebel 6 über den      Zylinder geklappt, die Pressstange 12 mit  der Pressplatte 11 auf die Wäsche aufgelegt  und ein solcher Einschnitt 10 mit dem Druck  stift 9 in Eingriff gebracht, dass das freie  Ende des Hebels 6 höher liegt als der Dreh  zapfen 7. Der Hebel 6 wird nun hinunter  gedrückt und dadurch die Wäsche g aus  gepresst, wobei die aus demn Zylinder rasch  und reichlich ausströmende Flüssigkeit die  Unreinigkeiten, Seifen- und Laugenteile von  den Fasern weg- und mitreisst.

   Die durch  die vielen kleinen Löcher des Presszylinders  austretende, die Wäsche förmlich durch  spülende Flüssigkeit wird von einer im  Tisch 4 angebrachten Kreisrinne 17 auf  gefangen und fliesst durch im Tisch 4 an  gebrachte Löcher 19 in das Gefäss 2. Ist  der Hebel 6 auf dem Rand des Zylinders 16  ka ngelangt, ohne dass die Wäsche genügend  ausgepresst ist, so wird der Hebel wieder  aufwärts gedreht und der nächst höhere  Einschnitt 10 der Pressstange 12 mit dem  Stift 9 des Hebels 6 in Eingriff gebracht.  Alsdann wird der Hebel 6 wieder hinunter  gedrückt und die Wäsche noch stärker aus  gepresst. Um die Wäsche noch zirka 10 bis  15 Sekunden unter dem Maximaldruck zu  halten, wird eine am Hebel 6 angebrachte  Kette 20 in einen am Tisch 4 befestigten  Haken 21 eingehängt.

   Nachdem die Flüs  sigkeit gänzlich abgelaufen ist, wird der  Presshebel 6 emporgehoben, die Pressstange  12 mit der Pressplatte 11 entfernt und der  Zylinder 16 mit der gepressten Wäsche weg  gehoben, worauf letztere durch einfachen  Druck mit der Hand ohne Zerren oder Rei  ssen aus dem Zylinder heräusgeschoben wer  den kann.  



  Bei ungleichmässigem Einlegen der Wä  sche. in den Zylinder gestattet der Kugelkopf  14 am untern Ende der Stange 12 eine ent  sprechende Einstellung der Pressplatte 11,  so dass trotzdem ein gleichmässiges Auspres  sen der Wäsche erreicht wird.  



  Gegebenenfalls kann die Pressstange 12  auch mit einer ihrer Länge nach angeord  neten Schaltverzahnung und der Presshebel 6    mit einer in diese Verzahnung ein- und aus  rückbaren Schaltklinke versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wäschepresse, dadurch gekennzeichnet, dass ein einarmiger Presshebel mit einer eine in einem durchbrochenen Pressgefäss ver schiebbare Pressplatte tragenden Stange an verschiedenen Stellen ihrer Länge kuppel bar ist, zum Zweck, die Wäsche in mehreren aufeinanderfolgenden Driücken durch Hebel kraft auspressen und eine Schmutz- und Sei fenteile aus der Wäsche mitreissende Flüssig keitsströmung hervorbringen zu können. UNTERANSPRÜCHE l.
    Wäschepresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pressplatte mit der sie tragenden Stange durch ein Kugelgelenk verbunden ist, zum Zweck, dass die Pressplatte auch bei Ungleichmässi ger Einfüllung der Wäsche in das Press- gefäss sich so einstellen kann, dass ein gleichmässiger Druck auf die Wäsche ausgeübt wird. 2. Wäschepresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Press- platte tragende Stange Einschnitte und der Presshebel einen Schlitz mit Quer stift aufweist, welcher Querstift durch Schwenken der genannten Stange mit einem der Einschnitte in Eingriff gebracht werden kann. 3.
    Wäschepresse nach Patentanspruch, bei welcher der Presshebel beim Pressen hin- untergedrüekt wird, dadurch gekennzeich- nel, dass am Presshebel ein Zugorgan und an einem das Pressgefä.ss tragenden Tisch ein Feststellorgan zum Feststellen des Zugorganes bei hinuntei;gedi.üchtem Press- hebel angeordnet ist-.
    -1. Wäschepresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass (las Pressgefüss als beidseitig offener Zylinder ausgebil det ist, derart, dass die Wäsche nach er folgtem Pressen aus dein Pressgefä.ss lipr- i -luseD -estossen werden <B>kann-</B> 5.
    Wäschepresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, bei der das Pressgefäss aus seiner Arbeitsstellung wegnehmbar ist, gekennzeichnet durch ein Mittel, wel ches das Pressgefäss in seiner Arbeitsstel- lung automatisch gegen Verschiebung festzuhalten vermag.
CH123721D 1927-05-10 1927-05-10 Wäschepresse. CH123721A (de)

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