CH116554A - Oberlichtfensterverschluss. - Google Patents
Oberlichtfensterverschluss.Info
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Description
Oberlichtfensterverschluss. Die Erfindung betrifft einen Oberlicht fensterverschluss von der Art, bei der zum Feststellen des Fensterflügels am Fenster gewände eine axial verschiebbare Riegel stange dient, die durch eine seitliche Bedie nungsstange verschoben wird, unter Ver mittlung einer mit letzterer durch ein Ge lenk verbundenen Zwischenstange, wobei eine dieser zwei letztgenannten Stangen dreh bar, aber axial uriverschiebbar gelagert ist.
Erfindungsgemäss ist die Zwischenstange seitlich am Rahmen des Fensterflügels axial unversehiebbar gelagert. Sie wird 'gedreht durch Drehung der an ihr mittelst eines Ge lenkes frei hängenden Bedienungsstange um ihre Längsachse. Infolge der Drehung dieser zwei Stangen verschiebt sich die Riegel stange.
Die Schwingbewegung des ausgertickten Fensterflügels wird unmittelbar durch einen achsial gerichteten Zug oder Druck der Be dienungsstange gegen den Flügel ohne gleichzeitiges Bewegen der Zwischen- und der Riegelstange gegenüber dem Bügel be herrscht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in Vorderansicht, und durch Fig. 2 im Grundriss. dargestellt: In einem an der obern Leiste 1 des auf klappbaren Oberlichtfensterflügels 5 . fest geschraubten Verschlusshalter 2 ist eine Rie gelstange 4 axial verschiebbar gelagert. Ihr entsprechendes Ende 8 greift bei geschlos senem Fensterflügel 5 in einen Haken oder den Ringkopf einer Schraube 6 ein, welche im Fenstergewände 7 sitzt.
Die Stange 4 wird am andern Ende in der Gabel 9 eines Hebels 8 scharnierartig gehalten. Von unten her reicht in den Hebel 8, der zum Beispiel aus einem gebogenen Rohrstück bestehen kann, eine Stange 10, die in den Ringköpfen von in der Seitenleiste 14 des Fensterflügels steckenden Schrauben 15 drehbar gelagert und mittelst einer Schraube 11 mit dem He bel 8 fest verbunden ist.
Das untere Ende der Zwischenstange 10 ist ringförmig ge bogen iähnlich dem Ring einer sogenannten Ringschraube) und greift mit möglichst we nig Spiel in ein ebensolches ringförmig ge- bogenes Ende einer Stange 12, so. da.ss diese ineinander greifenden Ringenden eine Ge lenkkupplung bilden. Am untern Ende der Bedienungssta.uge 12 ist ein kugelförmiger Griff 13 befestigt.
Die Schrauben 15 sind unmittelbar unter dem Winkelhebel 8 bezw. über dem ringförmig verbreiterten untern Ende der Stange 10 angebracht, so dass let - tere sich in ihrer Längsrichtung nicht ver schieben lässt.
Die Gabel 9 des Hebels 8 ist nur so viel ausgeschnitten, dass die Stange 4 bei Links- oder Rechtsverseliiebung auf die gewünschte jeweilige Endstellung im Grund des Gabel ausschnittes aufschlägt, so da,ss ein beson derer Anschlag nicht nötig ist.
Soll der Fen-terflügel 5 geöffnet werden, so dreht man zunächst die Bedienungsstange 12 mittelst des Handgriffes 13 uni ungefähr 90 um ihre Achse in der Uhrzeigerrichtung (von oben gesehen). Diese Drehung über trägt sich durch die die Stangen 12 und 1() miteinander verbindende Gelenkkupplung auf die Stange 10.
Die Drehnng'von 10 bewirkt durch die Vermittlung des Winkelhebels 8 eine Verschiebung der Stange 4- nach recht, so weit, da.ss ihr linksseitiges, Ende aus dem Ringkopf der Schraube 6 herauskommt. Dann wird an der Handstange 12 gezogen, wodurch sieh der Fensterflügel aufklappt.
Dadurch, dass die Gelenkkupplung zwischen 10 und 1.2 sich oben unmittelbar gegen den untern der Ringschraubenköpfe 15 legt, bann man mittelst der Handstange 12 den Fensterflügel während des Niederkla.ppens sicher halten.
Zum Schliessen des Fensterflügels wird mit der Handstaaige 12 aufwärts gestossen, bis der Flügel am Gewände anliegt. Als dann dreht man die Handstange l \? in um gekehrter Richtung als vorher für das Üff- nen, wodurch sich die Stange 4 wieder in den Ringkopf 6 schiebt und damit den Fen sterflügel verriegelt.
Der Verschlusshalter 2 kann auch nur mit einem Auge statt mit zwei Augen aus gebildet, die Verschiebung zwischen den Stangen 4 und 10 anders gewählt werden, als wie gezeichnet usw.
Bei dem beschriebenen Verschlusse sind federnde und schnappende Teile vermieden. Es bedarf also zum Schliessen des Fenster- fitgels keines Zuclilagens. Dank der Kürze der Stangen 10 und 1? und der Art ihrer Lagerung und Verbindung unter sich und mit der Riegelstange arbeitet der vorliegende Verschluss ohne die bei bekannten Ver:
sehlüs- sen ähnlicher Art. der langen, dünnen @ta.n- gen wegen vorhandenen. nachteiligen CTe- stängefederung. Der Fensterflügel steht während seiner ganzen Bewegung unter der gleichsam unmittelbaren Einwirkung der Handkraft, was eine sichere, ruhi-;e, fede rungsfreie Bedienung ermöglicht.
Alle La gerstellen befinden , sich am Fensterflügel selbst: daher kann der ganze Verschluss an letzterem montiert. werden, bevor dieser ein gesetzt. wird.
Da zudem die Zahl der Teile sehr gering ist. und keiner weit über den Fensterflügel hinabreicht. bleibl der Ver- sehluss durch die in -NV olinr-,iunien üblichen Vorhä.n,
re und dergleichen fast völlig Ver- deckt. In der Regel wird die ganze Ver- schlussvorriclitung über Augenhöhe liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Oberliehtfensterverschluss mit einer axial verschiebbaren RiegTlstange, deren Verstel- lung durch zwei seitliche, durch ein Gelenk miteinander verbundene Mangen, eine Bedic- nun-s- und eine Zwischenstange, erfolgt, von denen die eine, drelihar,aber axial un- verschiebbar gelagert ist., dadurch gekenn zeichnet, class die, axial unver:sehiebbare Stange zwischen Riegelstange und Bedie- nungsstange eingeschaltet, seitlich am Bau- men des Fen ste rflügcls gelagert ist und durch Drehung der ;in ihr mittelst Gelenkes frei hängenden Bedienungsstange um ihre Läng- a.chse gedreht wird und dadurch die Rie gel- stange axial verschiebt.wobei die Schwin-- h(=wegung des ausgeriichten Fensterflügel- unmittelbar durch einen aehsial gerichteten Zug oder Druck der Bedienungsstange gegen den Flügel ohne gleichzeitiges Bewegen der Zwischen- und der Riegelstange bezüglich des Flügels beherrscht wird.UNTERANSPRUCH: Oberlichtfensterverschluss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstange mit der Bedienungsstange durch ein Ringgelenk mit möglichst wenig Spiel, mit der Riegelstan:;e durch einen win kelförmigen Arm verbunden ist, der mit einem Schenkel auf der Zwischenstange fest sitzt, durch den andern Schenkel mit der Riegelstange gelenkig verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE116554X | 1924-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH116554A true CH116554A (de) | 1926-09-01 |
Family
ID=5654751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH116554D CH116554A (de) | 1924-10-24 | 1925-09-28 | Oberlichtfensterverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH116554A (de) |
-
1925
- 1925-09-28 CH CH116554D patent/CH116554A/de unknown
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