CH116554A - Oberlichtfensterverschluss. - Google Patents

Oberlichtfensterverschluss.

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CH116554A
CH116554A CH116554DA CH116554A CH 116554 A CH116554 A CH 116554A CH 116554D A CH116554D A CH 116554DA CH 116554 A CH116554 A CH 116554A
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CH
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rod
axially
locking
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window
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Inventor
Heinrich Leimbacher
Original Assignee
Heinrich Leimbacher
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Description


      Oberlichtfensterverschluss.       Die Erfindung betrifft einen Oberlicht  fensterverschluss von der Art, bei der zum  Feststellen des Fensterflügels am Fenster  gewände eine axial verschiebbare Riegel  stange dient, die durch eine seitliche Bedie  nungsstange verschoben     wird,    unter Ver  mittlung einer mit letzterer durch ein Ge  lenk verbundenen Zwischenstange, wobei  eine dieser zwei letztgenannten Stangen dreh  bar, aber axial uriverschiebbar gelagert ist.  



  Erfindungsgemäss ist die Zwischenstange  seitlich am Rahmen des Fensterflügels axial       unversehiebbar    gelagert. Sie wird 'gedreht  durch Drehung der an ihr mittelst eines Ge  lenkes frei hängenden Bedienungsstange um  ihre Längsachse. Infolge der Drehung dieser  zwei Stangen verschiebt sich die Riegel  stange.  



  Die Schwingbewegung des     ausgertickten     Fensterflügels wird     unmittelbar    durch einen       achsial    gerichteten Zug oder Druck der Be  dienungsstange gegen den Flügel ohne  gleichzeitiges Bewegen der Zwischen- und  der Riegelstange gegenüber dem Bügel be  herrscht.

      In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    durch       Fig.    1 in Vorderansicht, und durch       Fig.    2 im     Grundriss.    dargestellt:  In einem an der     obern    Leiste 1 des auf  klappbaren     Oberlichtfensterflügels    5 . fest  geschraubten     Verschlusshalter    2 ist eine Rie  gelstange 4 axial     verschiebbar    gelagert.     Ihr     entsprechendes Ende 8 greift bei geschlos  senem Fensterflügel 5 in einen Haken oder  den Ringkopf einer Schraube 6 ein, welche  im Fenstergewände 7 sitzt.

   Die Stange 4  wird am andern Ende in der Gabel 9 eines  Hebels 8     scharnierartig    gehalten. Von unten  her reicht in den Hebel 8, der zum Beispiel  aus einem gebogenen Rohrstück bestehen  kann, eine Stange 10, die in den Ringköpfen  von in der Seitenleiste 14 des Fensterflügels  steckenden Schrauben 15 drehbar gelagert  und     mittelst    einer Schraube 11 mit dem He  bel 8 fest     verbunden    ist.

   Das untere Ende  der     Zwischenstange    10 ist ringförmig ge  bogen     iähnlich    dem Ring einer sogenannten  Ringschraube) und     greift    mit möglichst we  nig Spiel in ein ebensolches ringförmig ge-           bogenes    Ende einer Stange 12, so.     da.ss    diese  ineinander greifenden Ringenden eine Ge  lenkkupplung bilden. Am     untern    Ende der       Bedienungssta.uge    12 ist ein kugelförmiger  Griff 13 befestigt.

   Die Schrauben 15 sind  unmittelbar unter dem Winkelhebel 8     bezw.     über dem ringförmig verbreiterten untern  Ende der Stange 10     angebracht,    so     dass        let        -          tere    sich in ihrer Längsrichtung nicht ver  schieben lässt.

      Die Gabel 9 des Hebels 8 ist nur so viel  ausgeschnitten, dass die Stange 4 bei     Links-          oder        Rechtsverseliiebung    auf die gewünschte  jeweilige Endstellung im Grund des Gabel  ausschnittes     aufschlägt,    so     da,ss    ein beson  derer Anschlag nicht     nötig    ist.  



  Soll der     Fen-terflügel    5 geöffnet     werden,     so dreht man zunächst die Bedienungsstange  12     mittelst    des Handgriffes 13 uni ungefähr  90   um ihre Achse in der Uhrzeigerrichtung  (von oben     gesehen).    Diese Drehung über  trägt sich durch die die Stangen 12 und     1()     miteinander verbindende     Gelenkkupplung    auf  die Stange 10.

   Die     Drehnng'von    10     bewirkt     durch die Vermittlung des     Winkelhebels    8  eine Verschiebung der Stange     4-    nach recht,  so weit,     da.ss    ihr     linksseitiges,    Ende aus dem  Ringkopf der Schraube 6 herauskommt.  Dann wird an der Handstange 12 gezogen,  wodurch sieh der Fensterflügel aufklappt.

    Dadurch, dass die     Gelenkkupplung    zwischen  10 und 1.2 sich oben unmittelbar gegen den  untern der     Ringschraubenköpfe    15     legt,     bann man mittelst der     Handstange    12 den  Fensterflügel während des     Niederkla.ppens     sicher halten.  



  Zum Schliessen des Fensterflügels wird  mit der     Handstaaige    12 aufwärts gestossen,  bis der Flügel am Gewände anliegt. Als  dann dreht man die Handstange l     \?    in um  gekehrter Richtung als vorher für das     Üff-          nen,    wodurch sich die Stange 4 wieder in  den Ringkopf 6 schiebt und damit den Fen  sterflügel verriegelt.  



  Der     Verschlusshalter    2 kann auch nur  mit einem Auge statt mit zwei Augen aus  gebildet, die Verschiebung zwischen den    Stangen 4 und 10     anders    gewählt     werden,     als wie gezeichnet usw.  



  Bei dem beschriebenen     Verschlusse    sind  federnde und schnappende Teile vermieden.  Es bedarf also zum Schliessen des     Fenster-          fitgels    keines     Zuclilagens.    Dank der     Kürze     der Stangen 10 und 1? und der Art ihrer  Lagerung und     Verbindung    unter sich und  mit der Riegelstange arbeitet der vorliegende  Verschluss ohne die bei     bekannten        Ver:

  sehlüs-          sen    ähnlicher Art. der langen, dünnen     @ta.n-          gen    wegen     vorhandenen.    nachteiligen     CTe-          stängefederung.    Der     Fensterflügel    steht  während seiner ganzen     Bewegung    unter     der     gleichsam unmittelbaren Einwirkung der  Handkraft, was eine sichere,     ruhi-;e,    fede  rungsfreie     Bedienung    ermöglicht.

   Alle La  gerstellen     befinden    , sich am     Fensterflügel     selbst: daher kann     der        ganze        Verschluss        an     letzterem montiert.     werden,        bevor    dieser ein  gesetzt. wird.

   Da zudem die Zahl der Teile  sehr gering     ist.    und keiner weit     über        den          Fensterflügel        hinabreicht.        bleibl    der     Ver-          sehluss    durch die in     -NV        olinr-,iunien        üblichen          Vorhä.n,

  re    und dergleichen fast völlig     Ver-          deckt.    In der Regel wird die ganze     Ver-          schlussvorriclitung        über    Augenhöhe liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberliehtfensterverschluss mit einer axial verschiebbaren RiegTlstange, deren Verstel- lung durch zwei seitliche, durch ein Gelenk miteinander verbundene Mangen, eine Bedic- nun-s- und eine Zwischenstange, erfolgt, von denen die eine, drelihar,
    aber axial un- verschiebbar gelagert ist., dadurch gekenn zeichnet, class die, axial unver:sehiebbare Stange zwischen Riegelstange und Bedie- nungsstange eingeschaltet, seitlich am Bau- men des Fen ste rflügcls gelagert ist und durch Drehung der ;
    in ihr mittelst Gelenkes frei hängenden Bedienungsstange um ihre Läng- a.chse gedreht wird und dadurch die Rie gel- stange axial verschiebt.
    wobei die Schwin-- h(=wegung des ausgeriichten Fensterflügel- unmittelbar durch einen aehsial gerichteten Zug oder Druck der Bedienungsstange gegen den Flügel ohne gleichzeitiges Bewegen der Zwischen- und der Riegelstange bezüglich des Flügels beherrscht wird.
    UNTERANSPRUCH: Oberlichtfensterverschluss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstange mit der Bedienungsstange durch ein Ringgelenk mit möglichst wenig Spiel, mit der Riegelstan:;e durch einen win kelförmigen Arm verbunden ist, der mit einem Schenkel auf der Zwischenstange fest sitzt, durch den andern Schenkel mit der Riegelstange gelenkig verbunden ist.
CH116554D 1924-10-24 1925-09-28 Oberlichtfensterverschluss. CH116554A (de)

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DE116554X 1924-10-24

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CH116554A true CH116554A (de) 1926-09-01

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ID=5654751

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH116554D CH116554A (de) 1924-10-24 1925-09-28 Oberlichtfensterverschluss.

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