CH102413A - Verfahren zum Regenerieren von elektrischen Metalldrahtlampen. - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren von elektrischen Metalldrahtlampen.

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CH102413A
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Rudolf Dr Ing Brunner
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Rudolf Dr Ing Brunner
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/30Repairing or regenerating used or defective lamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


  Verfahren zum Regenerieren von elektrischen     Metalldrahtlampen.       Bei alten elektrischen     Metalldrahtlampen,     insbesondere solchen mit Gasfüllung, sind  die Haken und Halter der gebrauchten Lam  pen teilweise     angeschmolzen    und zugedrückt,  so     da.ss    es mit grossen Schwierigkeiten und  Zeitverlusten verbunden wäre, sie zu öffnen.  



  Die Erfindung bezieht sich nun auf ein  Verfahren zum Regenerieren von elektrischen       Metalldrahtlampen,        insbesondere    von sol  chen gasgefüllten Glühlampen, bei welchen  eine Glaslinse die Halter für den Glühdraht  trägt. Gemäss der Erfindung werden auf den  von der Glaslinse befreiten Glassteg eine  neue Linse und neue Halter aufgesetzt.  



  Die Zeichnung zeigt die Erzeugnisse von  drei     Ausführungsbeispielen    des Verfahrens  gemäss der Erfindung.     Fig.    1, 2 und 3 be  ziehen sich auf das erste,     Fig.    4 auf das  zweite, und     Fig.    5 bezieht sich auf das dritte  Ausführungsbeispiel.  



  Bei abgesprengtem Halse     (Fig.    1) kann  zuerst an dem abgesprengten Glasstab b ein  neuer Glasstab     angeschmolzen    werden. Die  neue Linse kann dann angedrückt, und die  neuen Halter können nachträglich eingesetzt  werden.    Beim Ausführungsbeispiel des Verfah  rens, auf welche die     Fig.    1, 2 und 3 Bezug  haben, wird die Lampe an der Spitze geöffnet,  und durch das entstandene Loch     f    wird eine       Absprengvorrichtung    eingeführt und die alte  Glaslinse zwischen der Fussquetschung y und  ihrem Sitz von dem Glasstab b entfernt.

   Die  neue einzuschmelzende Glaslinse mit den  neuen Haltern i und dem in der Mitte ein  geschmolzenen Metallstift h, zweckmässig aus  Nickeleisen, wird mittelst einer Zange . durch  das Loch     f    in die Lampe so eingeführt, dass  die Glaslinse in der Zange seitlich zum Glas  stab zu stehen kommt. Nun wird durch eine       Spitzflamme    das Ende des Glasstabes b er  weicht und die neue Glaslinse mittelst der  Zange so in dem Glasstab eingesetzt,     däss     der Metallstift     1a    in den erweichten Glasstab  eindringt und nach Erstarren desselben fest  mit ihm verbunden ist. Es empfiehlt sich,  die     Spitzflamme    vor dem Einsetzen des Me  tallstiftes klein zu stellen, damit die Halter  ösen nicht oxydiert werden.  



  Auf eine andere beispielsweise Ausfüh  rungsform des Verfahrens der Erfindung be  zieht sieh die     Fig.    4. In     Fig.    4 ist die alte      Glaslinse mit den unbrauchbaren Haltern  bereits entfernt. Über den beim Abschneiden  der Glaslinse verbliebenen Teil des Glas  steges b ist gemäss     Fig.    4 eine Glasröhre c,  welche an der untern Seite     zugeschmolzen    und  zu einer Linse     g    gedrückt ist, so übergescho  ben, dass der geschlossene Innenteil der Glas  röhre c auf dem Ende des Glassteges b liegt.       1.m    offenen Ende der Glasröhre c sind Glas  perlen d     angeschmolzen,    in welche Drähte e  eingesetzt sind.

   Diese sind am andern Ende  flach gedrückt und zu einem Haken umge  bogen. Nachdem die Glasröhre c auf den Steg  b geschoben ist, werden die beiden Zulei  tungsdrähte f in die umgebogenen Haken  der Drähte e eingeführt und letztere dann fest  an die Zuleitungsdrähte f gequetscht. Das  Einsetzen der neuen Halter h in die Linse     g     kann vor oder nach dem Aufsetzen der Glas  röhre c auf den Steg b ausgeführt werden.  



       Fig.    5 bezieht sich auf eine andere Aus  führungsform der Befestigung. Hier ist in  der Glasperle<I>d</I> das eine Ende eines Drahtes<I>i</I>       schraubenförmig    um den     Glasstab    b gewun  den. Das andere Ende des Drahtes i ist ge  quetscht umgebogen und wird an einem der  Zuleitungsdrähte f festgeklemmt.  



  Die Glaslinse kann auch direkt an dem       !slasstab        angeschmolzen    oder     angekittet    wer  den. In beiden Fällen können die Halter so  wohl vor, als auch nach -dem Befestigen der  Glaslinse am Glasstab in jene eingesetzt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Regenerieren von elektri schen Metalldrahtlampen mit Glaslinsen als Halterträger, insbesondere von gasgefüllten 1letalldrahtlampen, dadurch gekennzeichnet, dass auf den von der Glaslinse befreiten Glas stec eine neue Linse und neue Halter aufge setzt werden. UNTERANSPRüCHE: 1.. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über den von der Glaslinse befreiten Glassteg eine neue Glasröhre mit neuen Haltern geschoben wird, von welcher Glasröhre Drähte mit zu Haken gebogenen Enden ausgehen, welche an die Stromzuleitungsdrähte gequetscht werden. <B>2</B>.
    Verfahren nach :Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über den von der Glaslinse befreiten Glassteg eine neue Glasröhre geschoben wird, von welcher Drähte mit zu Haken gebogenen Enden ausgehen, welche an die Stromzuleitungs drähte gequetscht werden und in welche Glasröhre die neuen Halter nachträglich eingelassen werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über den von der Glaslinse befreiten Glassteg eine neue Glasröhre mit neuen Haltern geschoben wird, an welcher Glasröhre ein Draht be- befestigt ist, welcher schraubenförmig um den Steg gewunden und dessen freies Ende an einen Stromzuleitungsdraht fest gequetscht wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss über den von der Glaslinse befreiten Glassteg eine neue Glasröhre geschoben wird, an welcher ein Draht befestigt ist, welcher schrauben förmig um den Steg gewunden und des sen freies Ende an einen Stromzuleitungs draht fest gequetscht wird, und in welche Glasröhre die neuen Halter nachträglich eingelassen werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Glassteg eine neue Glaslinse mit neuen Haltern angeschlossen wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Glassteg die neue Glaslinse angeschmolzen wird, in welche die neuen Halter nachträglich eingelassen werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Glassteg eine Glaslinse mit Haltern mit Hilfe eines Aletallstiftes eingelassen wird. ss. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Glassteg eine Glaslinse mit Hilfe eines Metall- Stiftes eingelassen wird, in welche Glas linse die neuen Halter nachträglich ein gelassen werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Glaslinse mit Haltern auf den befreiten Glassteg auf ,gekittet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Glassteg eine Glaslinse aufgekittet wird, in wel che die neuen Halter nachträglich einge lassen werden.
CH102413D 1922-11-29 1922-11-29 Verfahren zum Regenerieren von elektrischen Metalldrahtlampen. CH102413A (de)

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