CH101376A - Verfahren, um schon in eine bestimmte Gebrauchsform gebrachte Stoffe zu verzieren. - Google Patents

Verfahren, um schon in eine bestimmte Gebrauchsform gebrachte Stoffe zu verzieren.

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CH101376A
CH101376A CH101376DA CH101376A CH 101376 A CH101376 A CH 101376A CH 101376D A CH101376D A CH 101376DA CH 101376 A CH101376 A CH 101376A
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Co Tobler-Rohner
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Tobler Rohner & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C17/00Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)

Description


  Verfahren, um schon in eine bestimmte Gebrauchsform gebrachte Stoffe zu. verzieren.    Es ist bekannt, bei Stickereien bestickte  wie auch     unbestickte    Flächen mit Färben in  gleichmässiger oder auch abgestufter Stärke  zu versehen, wodurch eine gewisse     r.arbflä-          chenwirkung    der Stickerei erreicht wird. Auch  ist bekannt,     Umfassungslinien    dem Stick  grunde aufzudrucken und diesen entsprechend  die .Stickerei auszuführen.  



       Gegenstand    vorliegender     Erfindung    ist  nun. ein Verfahren, um schon in eine be  stimmte Gebrauchsform gebrachte, z. B. schon  zu Kleidungsstücken oder zu Taschentüchern  zugeschnittene Stoffe zu verzieren dadurch,  dass auf den in die Gebrauchsform gebrachten  Stoff ein     farbflächenfreies    Bild aufgetragen  wird, wobei     mindestens    einzelne Teile: dessel  ben     mittelst    eines     Drwcksto,ekes    auf den     Stoff     aufgedruckt und     jandere    Bildteile in Stickerei       ausgeführt    werden.  



  Eine derartige Verzierung, z. B. als     Eck-          verzierung    eines Taschentuches     gedacht,    ist  als     Beispiel    auf     der    Zeichnung dargestellt.  



  Das Bild     zeigt    eine an einen Baumstamm  <I>a</I> lehnende Frauengestalt<I>b</I> im     Vordergrund.     c sind vom Baum niederhängende Zweige. Die  Frauengestalt hält einen Schild d mit Rand e    und Buchstaben f. Links unten ist im Bilde  eine     Landschaft        als    Hintergrund angeordnet  mit einer Pappe     lgruppe        g,    einem Teich h usw.  



  Bei der     Ausübung    des Verfahrens zur  Herstellung der eben beschriebenen Verzie  rung     wird    zum Beispiel der Rand e des     Schil-          ,des   <I>b,</I> sowie der     Buchstabe   <I>f,</I> nach Aufdruck  der übrigen Bildteile mittelst     eines    Druck  stockes auf Aden in eine     bestimmte    Gebrauchs  form, ein Taschentuch, geschnittenen Stoff,  in Stickerei ausgeführt.

   Der Aufdruck er  folgt, um ein ins     Einzelne    gehendes     farbflä-          ichenfreies    Bild zu erhalten,     vorteilhafterweise     mittelst eines in Radiermanier hergestellten       Druckstockes,    welcher auch die in Stickerei  auszuführenden Bildteile druckfähig tragen  kann, oder     jauch    nur     .einzelne    Teile derselben,  z. B. Aden Schildrand e, so     idass    diese Bildteile  nach den Vordrucken gestickt werden können.  



  Bei den so hergestellten Verzierungen  heben sich die gestickten Bildteile den ge  druckten gegenüber hervor, indem sie diesen  gegenüber erhöht sind, und in vermehrtem  Masse, -renn sie in anderer Farbe als derjeni  gen des Aufdruckes gestickt sind, was auch  vorgesehen ist. Anderseits werden durch die      Anordnung eines Bildes, von     welchen    die ge  stickten Teile Bestandteile bilden, diese letz  teren dem übrigen Teil des     Stickgrundes        ge-          genüber    in vermehrtem Masse     hervorgehoben.     Durch die Anordnung eines     farbflächenfreieri          Bildes    wird ein wesentlich anderer Effekt er  zielt,

   wie bei einem aus Farbflächen zusam  mengesetzten Motiv.  



  Stoffverzierungen wie     vorbeschrieben    eig  nen sich besonders für     Eckverzierungen    bei       Kragen    und Taschentüchern. Es können be  liebige Motive Verwendung finden.  



  Als     Druckstöcke    können .auch in anderer  Manier als in Radiermanier     hergestellte        Ver-          wendung    finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um schon in eine bestimmte Gebrauchsform gebrachte Stoffe zu verzieren, dadurch gelzennzeichnet, dass auf,den Stoff ein farbflächenfreies Bild aufgetragen wird, wo bei mindestens einzelne Teile desselben mit telst eines Druch,stockes auf den Stoff aufge- druckt und andere Bildteile in Stickerei aus geführt werden.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Verführen na.eli Patentanspruch, dadurch bekennzeichnet, dass sämtliche Bildteile auf den Stoff aufgedruckt werden und dass das Stichen einzelner Bildteile in Anschluss an das Draeken geschieht. '. Verfa.liren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Radiermanier ausgeführter Druchstock verwendet wird.
CH101376D 1922-03-24 1922-03-24 Verfahren, um schon in eine bestimmte Gebrauchsform gebrachte Stoffe zu verzieren. CH101376A (de)

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