CH101045A - Sicherungseinrichtung für elektrische Installationen. - Google Patents

Sicherungseinrichtung für elektrische Installationen.

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CH101045A
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contact
magazine
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safety
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Schiesser Fridolin
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Schiesser Fridolin
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/26Magazine arrangements
    • H01H85/28Magazine arrangements effecting automatic replacement

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Description


  Sicherungseinrichtung für elektrische Installationen.    Das Fehlen von vorschriftsmässigen Schmelz  einsätzen bei Eintritt von     Störungen    (Kurz  schlüssen     etc.)    in elektrischen Anlagen mit  Sicherungen bekannter Ausführungsformen,  veranlasst die     Energie-Konsumenten    nur zu  oft, die Einsätze (Patronen     etc.)    durch Draht  stücke, Nägel, Stanniol und dergleichen zu er  setzen; diese verwerflichen Massnahmen werden  noch strafwürdiger, wenn solche Machen  schaften bestehen bleiben, bilden sie doch in  der Folge eine nicht zu unterschätzende,  ständige Gefahr für die Allgemeinheit und  die Urheber selbst.  



  Der Umstand, dass die Schmelzeinsätze  für die Sicherungen durch die     Energie-Kon-          sumenten    selbst ergänzt werden können, bildet  ein Moment, das zu diesen Handlungen er  heblich beiträgt; somit erscheint die Ver  meidung jeden Eingriffes in diesen sehr wich  tigen Teil einer elektrischen Anlage durch  die     Energie-Konsumenten    im Interesse einer       grösstmöglichsten    Betriebs- und Feuersicher  heit notwendig.  



  Ferner werden bekanntlich die Sicherungen  vor den der Verrechnung des Wattverbrauches  einer elektrischen Anlage dienenden Messgeräte    (Zähler     etc.)    vom Energie-Lieferanten durch  geeignet erscheinende Massnahmen     (Plombie-          rung        etc.)    gegen     Eingriffe        Unberechtigser    ge  schützt, einerseits, um die Messgeräte vor  einer Zerstörung bei Überlastungen durch das  Einsetzen zu starker Schmelzeinsätze zu  schützen, anderseits an diesen Stellen einen       unregistrierten    Energiebezug nach Möglichkeit  auszuschalten;

   jedoch hat das Durchschmelzen  dieser Einsätze zur Folge, dass der Energie  bezug je nach den Umständen und der Ört  lichkeit für längere oder kürzere Dauer unter  brochen bleibt, da sich der     Energie-Konsument     in solchen Fällen gezwungen sieht, den     Ener-          gie-Lieferanten        bezw.    sein e hierfür kompetenten  Organe zu benachrichtigen, damit die defekten  durch intakte Einsätze ergänzt werden, daher  ist auch die Beseitigung dieses     Missstandes     sehr wünschenswert.  



  Der     vorliegenden    Erfindung liegt das Pro  blem zugrunde, eine Sicherung zu     schaffen,     die vorerwähnte Nachteile der bereits be  kannten Ausführungsformen ausschalten soll,  die aber insbesondere jeden     Eingriff    in diese  Art Vorrichtungen durch die     Energie-Konsu-          menten    entbehrlich macht und trotzdem die      Bedienung nach Bedarf durch ihn zulässt; die  Kontrolle und Wartung jedoch restlos in die  Hände des     Energie-Lieferanten    legt, wodurch  die Betriebs- und Feuersicherheit einer elek  trischen Anlage wesentlich erhöht wird.  



  Eine Lösung dieses Problems ist durch  die' vorliegende Erfindung gefunden; sie ist  in der nachstehenden speziellen Beschreibung  erklärt und der Erfindungsgegenstand in den  beiliegenden Zeichnungen (Blatt 1 und 2,       Fig.    1-40) in mehreren beispielsweisen Aus  führungsformen dargestellt.  



  Blatt 1,     Fig.    1 zeigt eine Sicherung mit  Anschluss- und     blontagegrundplatte    irr einem  Blechgehäuse, im Schnitt nach Linie     A-13     durch die Vorderansicht der     Fig.    2 einer ein  poligen Ausführungsform mit seitlich angeord  neten     Gehäuse-Plombiervorrichtungen    (rück  seitige Einführung der     Leiter).     



  Der     Isolierkörper    1     (Pressstück)    in Isolier  material weist einen mit ersterem starr ver  bundenen, konzentrisch in diesem gelagerten,  metallischen Schaft 2 auf, dessen freies, aus  dem     Isolierkörper    herausragendes Ende als  Achse mit Gewindeschaft ausgebildet ist.  Der als Handrad ausgebildete Teil des Iso  lierkörpers 1 ist mit Löchern 3 durchsetzt,  die der     Plombierung    der Sicherungen dienen.  



  Eine zur Aufnahme mehrerer voneinander  unabhängiger Sicherungspatronen besonderer  Konstruktion dienende gemeinsame Kontakt  platte 4, die die zu ihrer Aufnahme erforder  lichen     Feingewindebohrungen    und Bohrungen  zu ihrer Befestigung am Isolierkörper 1 selbst  aufweist, ist mit dem     Schafte    2 durch eine  Schraube 5 mechanisch und somit elektrisch  leitend verbunden. Sie ist ferner durch die  im Isolierkörper 1 vertieft liegenden, nur von  seiner Rückseite     zugänglichen    Schrauben 6  festgehalten und so gegen eine Verdrehung  um ihre eigene Achse gesichert; vergleiche       Fig.    3, Schnitt nach Linie     C-D    durch     Fig.    2.  



  Der     Isolierkörper    1 ist ferner, um die       Sicherungspatronen    7 einsetzen zu können,  von der gewählten Zahl Patronen entsprechen  den Anzahl Bohrungen durchsetzt, die im  Durchmesser erheblich grösser gehalten sind  als der grösste Durchmesser der Fusskontakte    des gewählten     Patronentypes;    das eine Ende  dieser Bohrungen ist mit     Feingewinde    ausge  kleidet, und diese     (-ewindebohrungen    nehmen  die isoliert angeordneten,     auswechselbaren     Schraubenhülsen 8 auf;

   deren lichte     Durch-          rriesser        entsprechen    den Durchmessern der       Fuss-Endkontake    der einzusetzenden Patronen  und sind, -um ein Klemmen zu verhüten, noch  zulässig grösser gehalten.  



  Über die     Konstruktion    der gewählten  Sicherungspatronen und ihr Einbau im  Sicherungsgehäuse orientiert Patentschrift  Nr. 99610, Klasse 1l1 d,     veröffentlicht    am  16, Juni 1923.  



  Damit die bei     intakten    Sicherungspatronen  unter Spannung stehende Kontaktplatte 4  einerseits gegen allfällige Berührung geschützt  ist und anderseits die Patronen, sofern solche  nur durch den Energielieferanten     bezw.    seinen  hierzu berufenen Organen     ausgewechselt    wer  den sollen;     um        missbräuchlichen        Eingriffen     vorzubeugen und widerrechtlicher Energieent  nahme wirksam zu begegnen, ist sie durch  eine Kapsel 9 abgedeckt, welche, um die  Kontrolle der Patronen durch ihre äussere  Kennvorrichtung jederzeit zu ermöglichen, aus  einem     transparenten    Stoffe gefertigt; vorge  sehen ist.  



  Die     Kapsel    9 liegt in einer Rille des Iso  lierkörpers 1 auf, die, an die Peripherie der  Kontaktplatte 4 verlegt, tiefer ist als die  Auflage der letzteren selbst, um das Ein  führen von metallischen Leitern an dieser  Stelle unmöglich zu machen. Sie wird durch  den Knopf 10 aus     Isolierinater@ial;'    der eine  mit ihm starr verbundene Schraube 11 auf  weist und an diesem durch einen Springring  12 lösbar befestigt, durch Einschrauben des  Knopfes 10 in die Gewindebohrung der  Schraube 5 festgehalten.  



  Der vorerwähnte     Springring    12, der sich  in eine Rille des Knopfes 10 legt, lagert die  Kapsel 9 unabhängig vom letzteren drehbar  tun ihre eigene Achse und sorgt für bequeme  Auswechslung derselben; ferner wird hier  durch erreicht, dass die     Abdeckkapsel    9 bei  der Auswechselung von defekten Patronen       etc.    durch das Ausschrauben des Knopfes 10      mit ihm vereinigt bleibt, also von der Kon  taktplatte 4 abgehoben und über sie gesetzt  werden kann.  



  Die Kontrolle über die widerrechtliche  Entfernung der     Abdeckkapsel    9 kann eine  Schnur oder dergleichen, welche durch die  den Knopf 10 durchsetzenden Löcher 13 und  3 des     Isolierkörpers    hindurchgezogen wird und  solche diametral verbindet, ohne die Kontrolle  der Patronen zu erschweren und die Drehung  des Isolierkörpers zu hindern, dienen und  deren Knoten hernach mit einer Plombe be  legt wird.  



  Nennen wir nun in nachstehendem die       vorbeschriebene    Einrichtung; wo dies das Ver  ständnis nicht beeinflusst, kurz Magazin.  



  Das die Sicherungsorgane gegen mechani  sche Beschädigungen und die Kontakt- und  Metallteile, die blossliegend, eine allfällige  widerrechtliche Energieentnahme zuliessen,  schützende Gehäuse 14, dessen äussere kreis  runde     Öffnung        äusserst    wenig Spielraum zwi  schen dem Magazin lässt, ist, soweit es das       :

  Magazin    und die Kontaktvorrichtungen     etc.     schützen soll, zwischen sich und dem Magazin  jedoch reichlich Spielraum belassend, bereits  zylindrisch gehalten und hernach zur Auf  nahme einer Isolierplatte 15 bestimmt, m  einen quadratisch gehaltenen Napf erweitert,  der mit Ausschnitten für die seitlich ange  ordnet vorgesehenen     Plombiervorrichtungen     und Gewindebohrungen für die Befestigung  der Kontakt- und     Magazinlagerplatte    versehen  ist. Letztere wird vermittelst der Schrauben  16 isoliert gegen das     Gehäuse    befestigt.  



  Die Isolierplatte 15     (Pressstück)    weist,     irn     Isoliermaterial eingebettet, zwei Metallteile 17  und 18 auf. Metallteil 17,     halbkreisförmig     ausgebildet, dient als Träger der Kontaktvor  richtungen     Lind        Anschlussorgane    und ist an  den für diese bestimmten Stellen von ihn  umgebenden Isoliermaterial blossgelegt.

   Metall  teil 18 dient, als Lasche ausgebildet im Verein  mit einer Büchse 19; an der Für die An  schlussorgane bestimmten Stelle von ihn um  gebendem Isoliermaterial blossgelegt, als Lager  des     Magazines    zur Aufnahme der     Anschluss-          organe    und zur Fixierung eines später näher    umschriebenen Mechanismus (vergleiche     Fig.1,     3, 4 und 8;     Fig.    4 zeigt die Vorderansicht  der Sicherung analog     Fig.    2, jedoch mit aus  gehobenem Magazin).  



  Eine federnde Kontaktvorrichtung, be  stehend aus einer     U-förmig    gebogenen Kon  taktfeder 20, wird durch eine Gewindelasche  21 vermittelst der Schrauben 22 gegen Me  tallteil 17 gepresst und bildet den     Grundkon-          takt.    Des letzteren Form und Anordnung in  der Isolierplatte 15 gestattet In Ausnahme  fällen, die später umschrieben sind, zwei der       vorbeschriebenen    Kontaktvorrichtungen anzu  ordnen.  



  Der Einbau des     Magazines    soll bei der       vorbeschriebenen    und gewählten Ausführungs  form besonderen Bedingungen gerecht werden.  



  Die     Sicherungspatronen    7 im Magazin  sollen einzeln oder in Ausnahmefällen auch  parallel in den Leiter geschaltet werden  können,     bezw.    ihre     Fuss-Endkontakte    über  den Kontaktvorrichtungen     jeweilen    zuverlässig  fixiert bleiben.  



  Das Magazin soll durch dessen Schaft 2  als Leiter und Achse in der Isolierplatte 15       bezw.    Metallteil 18 im Verein mit der Büchse  19 nicht nur gelagert sein, sondern soll auch  die elektrische Verbindung mit ihm herstellen,  wobei der Übergangswiderstand zu beachten ist.  



  Das     Magazin    soll, um einen Sicherungs  typ für mehrere Stromstärken verwenden zu       können,        aushebbar    sein, damit die Auswechse  lung der Schraubenhülsen 8 möglich wird.  



  Zur Fixierung der Sicherungspatronen 7       bezw.    ihrer     Fuss-Endkontakte    über den     Kon-          taktvorrichtungen        bezw.    Kontaktfedern 20  dient ein     Arretiermechanismus,    der bei Rechts  und Linksdrehen des     Magazines    jeweilen  selbsttätig und kräftig sperrt; gewählt ist ein       Sprungwerkmechanismus,    im wesentlichen ana  log der für Drehschalter     etc.    vielfach ange  wendeten, bekannten Ausführung.  



  Der     Sprungwerkbügel    23 wird durch die  Schrauben 24 mit der Lasche 18 in Verbin  dung gebracht und durch sie gegen die Iso  lierplatte 15 gepresst und so in seiner vor  gesehenen Stellung fixiert (vergleiche     Fig.    4,  5 und 8).     Fig.    5 zeigt die rückseitige Ansicht      der von der Anschluss- und Montagegrund  platte abgehobenen Sicherungen im Gehäuse  14;     Fig.    8     zeigt    einen Schnitt nach Linie       E-F    durch     Fig.    4 mit lose eingeschobenem  Magazin, letzteres in Seitenansicht dargestellt.  



  Als Leiter zu und von den Sicherungsor  ganen     bezw.    Metallteilen 17 und 18 dienen  für die Sicherungen der hier gewählten Aus  führungsformen mit separaten Anschluss- und       Montagegrundplatten,        Steckerstiften    25, die  in die Gewindebohrungen der     vorbenanuten     Metallteile eingeschraubt werden und durch  die     Gegenmuttern    26 gegen ein     Selbstlösen          etc.    gesichert sind.  



  Ein     Miniaturschleifkontakt,    die gewölbte  Scheibe 27, der eine     Legscheibe    28 beige  geben ist, wird über die Achse des Schaftes  2 geschoben und vermittelt bei eingeschobe  nem Magazin im Verein mit den     SprUngwerk-          organen    und der Achse des Schaftes 2 den  Kontakt auf der Lagerbüchse 19 und An  schlusslasche 18 und dient gleichzeitig als  Druckorgan in     achsialer    Richtung.  



  Die Stellung der einander gegenüberliegen  den Nuten 29 der Achse des Schaftes 2 zur  Anordnung der Sicherungspatronen 7 im Maga  zin, ferner die Stellung des     Sprungwerkbügels     23 und somit auch die Lage der Blattfedern  30 und des     Sprungwerkkörpers    31, die Lage  seiner Nocken 32 zur Stellung seiner Flächen  fixieren auf zuverlässige Weise jeweilen die       Fuss-Endkontakte    der Sicherungspatronen 7  über den Kontaktvorrichtungen     bezw.    Kontakt  federn 20 (vergleiche     Fig.    1, 3, 5, 7, 8, 9  und 10).

       Fig.    10 zeigt die Ansieht des     Sprung-          werkkörpers    mit seinem konzentrischen Aus  schnitte in grösserem Massstab.  



  Durch die Zugkapsel 33 und die Mutter  34, die in der Aussparung des     Sprungwerk-          körpers        3l    untergebracht vorgesehen sind;  wird das Magazin gegen ein Ausheben ge  sichert; somit gestattet das Entfernen der  Mutter 34 ein Abheben des     Magazines    von  der Kontakt- und     Magazinlagerplatte    15, um  das Auswechseln der Schraubenhülsen 8 oder       Ersetzen    und Ergänzen von Kontaktfedern 20  zu ermöglichen.

      Die Durchbildung der vorerwähnten Mittel  und ihre Anordnung bezweckt, beim Durch  schmelzen des Ein     zatzes    der mit der Kon  taktvorrichtung in Verbindung stehenden  Sicherungspatrone durch Drehen an dein aus  dem Gehäuse herausragenden Teil des     Maga-          zines,    d. h. dem Handrad, die defekte Patrone  auszuschalten und -durch diese Ausschalte  funktion das Einschalten einer intakten Siche  rungspatrone zu bewirken;

   denn wird das  Magazin um seine eigene Achse etwas ver  dreht, so hebt der     Sprungwerkskörper    31,  der mit dem     Schafte    2 des     Magazines    durch  seine in die Nuten 29 eingreifenden Nocken  32 des ersteren gekuppelt ist, die Blattfedern  30 aus ihrer Ruhelage und ihre lebendige  Kraft fixiert unmittelbar hernach die hier  durch eingeschaltete Sicherungspatrone über  der Kontaktvorrichtung, indem sich die Blatt  federn 30 gegen die Flächen des Sprung  werkkörpers 31 legen und ihn in dieser Lage  festhalten;

   ferner wird hierdurch erreicht, dass  Unterbrechungen im Energiebezug bei Pa  tronendefekten auf ein Minimum reduziert  werden, indem weder ein     Eingriff    in die Vor  richtung notwendig wird, noch erst die vor  geschriebenen Sicherungspatronen herbeige  schafft zu werden     braueben;    der Vorrat an  intakten     Sicherungspatronen    kann dem     Ener-          gie-Konsumenten    durch die hierzu berufenen  -Organe der Energie-Lieferanten, aus Anlass  der periodischen Kontrolle der     Messgerätc     (Zähler     etc.)    oder anderweitig, erhalten bleiben.  



  Sicherungen in     vorbeschriebener    Ausfüh  rungsform     bezw.    mit     Steckerstiften    25 als An  schlussorgane sind auf separater Montage  grundplatte 35 montiert vorgesehen und diese  dient der Unterbringung einer Stecker- und       Anschlussplatte    36     (Pressstück)    in Isolierma  terial (vergleiche     Fig.    1, 3, 6 und 8).     Fig.    6  zeigt die     Montagegrundplatte    mit eingebauter  Stecker- und     Anschlussplatte    in der Vorder  ansicht, d. b. die eigentliche Sicherung ist  von ihr abgehoben, um die Einzelteile und  ihre Anordnung     erkennen    zu lassen.  



  Die     Montagegrundplatte    35 dient ferner  als Träger der     Plombiervorrichtungen    37; die  Stecker- und     Anschlussplatte    36 wird ver-      mittelst der; Schrauben     3$    an ihr durch ihre  Gewindebohrungen befestigt und die Löcher  39 dienen zur Befestigung der Montagegrund  platte 35 auf ihrer Unterlage.  



  Die     Anschlussplatte    36 weist, im Isolier  material eingebettet, zwei gleichförmige Me  tallteile 40 und 41 auf, und diese sind mit  je einer     Steckerbüchse    42 und Büchsenklemme  43 versehen. Die Büchsenklemmen 43 stehen  reichlich über das Isoliermaterial der An  schlussplatte 36 heraus, um die Druck  schrauben 44, die zum Festklemmen der  Leiter bestimmt sind, bedienen zu können.

    Die Lage der Metallteile 40 und 41 in Ver  bindung mit den vorerwähnten Organen ent  sprechen den Anordnungen und Raumver  hältnissen der über ihr liegenden     Kontakt-          und        Magazinlagerplatte    15 und ihres Arretier  mechanismus (vergleiche     Fig.    1, 3, 6 und 8.)  Die Montage der     vorbeschriebenen    Aus  führungsform kann wie folgt geschehen  Die Leiter werden mit den hierfür be  stimmten Organen der     Anschlussplatte    36 ver  bunden und     Montagegrundplatte    35 auf der  Unterlage befestigt, denn sie bildet eine von  der eigentlichen Sicherung mechanisch voll  ständig unabhängige Armatur.

   Sind die Schrau  benhülsen 8 im Magazin     entsprechend    der  Stromstärke der vorgesehenen Sicherungspa  tronen eingesetzt und das Magazin selbst  gegen ein Ausheben gesichert, so wird die im  Gehäuse 14 untergebrachte Vorrichtung, die  Sicherung, über die     Montagegrundplatte    35  gesetzt und erhält durch ihre     Steckerstiften     25 als     Anschlussorgane    die elektrische Ver  bindung mit den     Anschlussorganen    der     An-          sehlussplatte    36; auch werden hierdurch die  der Befestigung der     Montagegrundplatte    36  dienenden     lZittel    abgedeckt.  



  Um das Abheben der Sicherung von der       Montagegrundplatte    35 durch Unberechtigte  zu verhindern, werden die seitlich angeordnet  vorgesehenen Mittel     (Plombiervorrichtungen     37) festgezogen und mit     Plomben    des     Energie-          Lieferanten    belegt.  



       Mehrpolige    Sicherungen erhält man durch  Nebeneinander- oder     Übereinanderordnen    meh  rerer, einpoliger Sicherungen     vorbeschriebener       Ausführungsform oder aber raumsparender,  durch Verwendung von separaten zwei- oder  dreipoligen     Montagegrundplatten    mit einge  bauten     Anschlussplatten    36.  



  Die Verwendung separater ein-, zwei- oder  dreipoliger     Montagegrundplatten    bietet den  Vorteil, die Leiter beliebig und äusserst ge  schützt gegen     Eingriffe    Unberechtigter den  Sicherungsorganen zuzuführen, sei es nun rück  seitiger oder vorderseitiger Anschluss oder  aber durch mit     Metallmänteln    versehene Leiter  direkt oder in Verbindung mit Isolierrohren,       Stahlpanzerrohren        etc.     



  Die Ausbildung der Kontaktplatte und       Magazinlagerplatte    15 gestattet ferner die  Anordnung von zwei Kontaktvorrichtungen  beschriebener Art, um in Ausnahmefällen, wie  zum Beispiel, um dem Energie-Konsumenten  den Energiebezug zu steigern in Fällen, wo  anfänglich Leiter mit starkem Querschnitte  verlegt worden sind, ohne ein Umbauen der  Installationen vornehmen zu müssen.

   Immer  hin hat diese Anordnung den Nachteil, dass  die Querschnitte der stromführenden Teile  innerhalb eines Sicherungstyp stärker gehalten  werden müssen, einerseits und anderseits, dass  der wirkliche Vorrat an intakten Sicherungs  patronen um die Hälfte reduziert wird, denn  Überlastungen lassen die Schmelzeinsätze im  Doppel durchbrennen, also werden durch das  Ausschalten der defekten Patronen gleich zwei  in den Leiter parallel geschaltete Sicherungs  patronen eingeschaltet.  



  Die Richtlinien für die konstruktive Durch  bildung der auf Blatt 1,     Fig.    11-19 darge  stellten Ausführungsform waren kurz folgende:  Das Magazin soll ausgehoben werden kön  nen, ohne das Abheben der Sicherung von  ihrer Unterlage     bezw.        Montagegrundplatte     notwendig zu machen, um hierdurch die seit  lich angeordnet vorgesehenen     Plombiervor-          richtungen    der auf Blatt 1     (Fig.    1-l0) dar  gestellten Ausführungsform durch unter dem  Magazin liegende Mittel ersetzen zu können  und so das Anlegen nur einer Plombe zu  erreichen     bezw.    notwendig zu machen;

   um  die Vorrichtung gegen Eingriffe Unberech  tigter zu schützen, deren Entfernung aber      den hierzu berufenen Organen der Energie  lieferanten jeden Eingriff gestattet und auch  die Kontrolle wesentlich erleichtert.  



  Die stromführenden Sicherungsorgane der  Kontakt- und     Magazinlagerplatte,    sowie       Stecker-    und     Anschlussplatte    sollen statt in  Isoliermaterial eingebettet zu werden, auf iso  lierenden Unterlagen auswechselbar angeordnet  werden; ferner soll der übrige Aufbau derart  gestaltet werden, dass die Sicherungsorgane  gegen     Eingriffe    Unberechtigter äusserst ge  schützt sind.  



       Fig.    11 zeigt eine Sicherung mit     Ansuhluss-          und        Montagegrundplatte    im Blechgehäuse, im       Schnitt    nach Linie     .T-K    durch die Vorder  ansicht     Wig.    12) einer einpoligen Ausführungs  form mit rückseitiger Einführung der Leiter,  aufgebaut nach den vorstehend     erwähnten     Richtlinien;       Fig.    13 zeigt einen Schnitt nach Linie       L-111    durch die Vorderansicht von     Fig.    12;

         Fig.    14 zeigt eine Vorderansicht analog       Fig.    12, jedoch mit ausgehobenem Magazin;       Fig.    15 zeigt eine rückseitige Ansicht der  von der     Montagegrundplatte    abgehobenen  Sicherung;

         Fig.    16 zeigt eine Vorderansicht der     Mon-          tagegrundplatte    mit eingebauter Stecker- und       Anschlussplatte;          Fig.    17 zeigt die rückseitige Ansicht des  ausgehobenen     Magazines,          Fig.    18 einen Schnitt nach Linie<I>N-0</I>  durch     Fig.    14,       Fig.    19 einen Schnitt nach Linie P-0  durch     Fig.    14.  



  Das Magazin 45, im wesentlichen analog  dem Isolierkörper 1 ausgebildet, weist an  Stelle des Schaftes 2 eine den Isoliermaterial  körper durchsetzende Bohrung auf und diese  ist durch eine Büchse 46, die Schlitze 47  aufweist     (Fig.    17), armiert. Sie ist starr mit  dein Isolierkörper 45 verbunden und dient als       Mitnehmer,    d. h. durch sie wird das Magazin  im Verein mit den übrig gewählten Mitteln  mit dem     Arretiermechanismus    gekuppelt.  



  Die zur Aufnahme der Patronen 7 dienen  den Bohrungen     bezw.    ihre mit Gewinde aus  gekleideten Teilstücke sind durch die Metall-    Gewindehülsen 48, welche mit dem Isolier  materialkörper 45 starr verbunden -sind, er  setzt. Hierdurch kann dein Werkzeugver  schleisse bei der Herstellung gesteuert werden.  



  Das     Sicherungsgehänse    49     bezw.    seine       Öffnung    für das Magazin ist durch eine Wulst  50 erheblich verstärkt und kann in dieser  Form als Stossfänger dienen. Ausser den der  Befestigung der Kontakt- und Magazinlager  platte dienenden Bohrungen sind keinerlei  Ausschnitte vorhanden.  



  Die Kontakt- und     Magazinlagerplatte        bezw.     die Unterlage für die Sicherungsorgane bilden  die     Isoliermaterialplatten    51 und 52, die die  erforderlichen Bohrungen und Ausschnitte zur  Befestigung der Sicherungsorgane aufweisen.  Diese Isolierplatten werden besonders vorteil  haft     durch    Stanzen aus geeignetem Isolier  material-Halbfertigfabrikat (Platten) herge  stellt.  



  Die Zwischenlagen     53    dienen zur Fixie  rung des Abstandes der Kontakt- und     Maga-          zinlagerplatte    vom Sicherungsgehäuse 49, und  ihre Befestigung erfolgt, gegen das Gehäuse  isoliert, vermittelst der Mutterschrauben 54.  



  Mit Ausnahme von Metallteil     55    als  Träger der     Anschlussorgane    und Kontaktvor  richtung, finden die Metallteile der auf Blatt  1     (Fig.    1-10) dargestellten Ausführungsform  auch für diese Kontakt- und     Magazinlager-          platte    Verwendung;     dagegen    ist in der Büchse  19 der Lasche 18 eine Achse 56 eingesetzt,  die mit ihr starr verbunden, einen Ring 57  mit den Nocken 58 aufweist.  



  Der Einbau dieser Achse ist analog dem  Einbau des     Magazines    mit Schaft 2 als Achse  der auf Blatt 1     (Fig.    1-10) dargestellten  Ausführungsform vorgesehen; somit ist sie  mit dem     Arretiermechanismus    direkt gekup  pelt und dient ebenfalls als Leiter.  



  Die Durchbildung der vorerwähnten Mittel  und ihre vorgesehene Anordnung ergibt eine       mechanisch    vom Magazin vollkommen unab  hängige Kontakt- und     Magazinlagerplatte;     somit ist das eingangs erwähnte Abheben des       Magazines    von der Kontakt- und Magazin  lagerplatte ohne Abheben der Sicherung von  der Unterlage,     bezw.        Montagegrundplatte    ge-      geben, denn wird das Magazin über die Achse  56 gesetzt, so kommen die Nocken 58 des  Ringes 57 in Eingriff mit den Schlitzen 47  der Büchse 46, wodurch die     Kuppelung    mit  dem     Arretiermechanismus    erreicht ist.

   Der  elektrischen Verbindung der Kontaktplatte 4  auf die Achse 56 dient die Mutter 59, die  gleichzeitig auch das Abheben des     Magazines     von der Kontakt- und     Magazinlagerplatte     durch Unberechtigte verhindert, indem die       Abdeckkapsel    9 durch den Knopf 10, mit  welchem für diese Ausführungsform eine  Mutter 60 verbunden ist, über die Kontakt  platte 4 gesetzt und in geeigneter Weise  gegen ein Abheben gesichert ist.  



  Die     Montagegrundplatte    61 ist analog der  auf Blatt 1     (Fig.    1-10) beschriebenen aus  gebildet, weist aber, der Verstärkung dienend,  noch eine Erhöhung auf und wird hierdurch  der Zugang zu den stromführenden Sicherungs  organen und     Anschlussorganen    bei montierter  Sicherung erheblich erschwert.  



  Die     Anschlussplatte    ist analog der Kon  takt- und     Magazinlagerplatte    durch zwei     Iso-          lierinaterialplatten    62 und 63 gebildet, die  die zur Befestigung der     Anschlussorgane    und  ihrer selbst erforderlichen Bohrungen und Aus  sparungen zur Einführung der Leiter aufweist.  



  Die     Anschlussorgane,    gebildet durch die  gleichförmigen Metallteile 64 und 65, in Ver  bindung mit je einer     Steckerhülse    66, deren  Böden Gewindebohrungen     aufwei2en,    werden  durch je zwei Schrauben 67 auf der Anschluss  platte fixiert.  



  Der Anschluss der Leiter erfolgt an den  zur Ebene der     Anschlussplatte    aufgebogenen  Teilen der Metallteile 64 und 65 vermittelst  der Schrauben 68.  



  Der Fixierung des erforderlichen Abstan  des der     Anschlussplatte    von der Kontakt  und     Magazinlagerplatte    und Montagegrund  platte dienen die Stützwinkel 69, an welchen  die     Anschlussplatte    durch die Schrauben 70  befestigt ist. Die Stützwinkel selbst sind  ebenfalls durch diese Schrauben an der     Mon-          tagegrundplatte    61 lösbar befestigt.  



  Ferner trägt die     Anschlussplatte    zwei  Säulen 71, die vermittelst der     Muttern    72         äuswechselbar    an ihr befestigt sind. Sie  dienen zur Sicherung gegen ein Abheben der  Sicherung von der     Montagegrundplatte    durch  Unberechtigte.  



  Die Montage der     vorbeschriebenen    Aus  führungsform kann wie folgt geschehen:  Sind die Leiter mit den     Anschlussorganen     64 und 65 der     Anschlussplatte    verbunden, so  wird die     Montagegrundplatte    auf ihrer Unter  lage befestigt und die Sicherung     bezw.    das       Sicherungsgehäuse    49 mit der eingebauten  Kontakt- und     Magazinlagerplatte    über sie ge  setzt,

   wodurch die der Befestigung der     Mon-          tagegrundplatte    dienenden Mittel abgedeckt  werden und die     Steckerstifte    25 die elek  trische Verbindung mit der Ans     chlussplatte          bezw.    ihren     Anschlussorganen    herstellen; her  nach wird dieser 'feil gegen ein Abheben  von der     Montagegrundplatte    gesichert, zu  welchem Zwecke die Kontakt- und Magazin  lagerplatte zwei Schrauben 73, die durch die       Muttern    74 gegen ein Herausfallen gesichert  sind, trägt;

   diese werden in die Säulen 71  der     Anschlussplatte    geschraubt und verhindern  daher das Abheben dieses Teils durch Un  berufene, da die Schrauben 73 unter das über  ihnen     ängeordnete    Magazin zu stehen kommen.  



  Sind die auswechselbaren Schraubenhülsen  8 entsprechend den vorgesehenen Sicherungs  patronen in die hierfür bestimmten Gewinde  bohrungen (Gewindehülsen 48) eingeschraubt       bezw.    am Magazin 45 angebracht, so wird  letzteres " über die Achse 56 der Kontakt- und       Magazinlagerplatte    gesetzt, somit die     Siche-          rungsgehäuseöffnung    abgesperrt, gegen ein Ab  heben gesichert durch die Mutter 59, und  dadurch die elektrische Verbindung der Kon  taktplatte 4 auf die Achse 56 hergestellt,  hernach die vorgesehenen Sicherungspatronen  7 in die gemeinsame Kontaktplatte 4 einge  schraubt und durch die     Abdeckkapsel    9,

    welche vermittelst dem     Knopfe    10 über Kon  taktplatte 4 und die Sicherungspatronen ge  setzt wird, abgedeckt und in geeigneter Weise  gegen ein unerlaubtes Entfernen gesichert       (Plombierung).    Diese Sicherung ist ihrem  Wesen nach identisch der auf Blatt 1     (Fig.    1  bis 10) dargestellten Ausführungsform.      Es gestattet daher das Entfernen der Ab  deckkapsel 9 von der Kontaktplatte 4 des       Sicherungspatronenmagazines        45,nachstehende     Eingriffe in die Sicherung.  



  1. Das Ergänzen des Vorrates an intakten  Sicherungspatronen, also die defekten Pa  tronen durch intakte Patronen     zii    ersetzen.  



       ?.    Die Wegnahme der Mutter 59     bezw.    ihr  Abschrauben von der Achse 56, also das  Abheben des     iNIagazines    45 von der Kon  takt- und     klagazinlagerplatte    und somit  die Auswechselung von Schraubenhülsen  8, sowie die Kontrolle der Kontaktvor  richtungen.  



  3. Das Lösen der Schrauben 73, also das  Abheben der Sicherung von ihrer Unter  lage     bezw.        Montagegrundplatte,    daher die  Kontrolle der Anschlüsse oder das Ersetzen  von Kontaktfedern und die Wegnahme  der     Montagegrundplatte    selbst von ihrer  Unterlage.  



  Für mehrpolige Sicherungen dieser Aus  führungsform     trifft    das für die auf Blatt 1  (Fix. 1-10) bereits Gesagte zu, dagegen ist  die Möglichkeit der     Anordnung    von zwei  Kontaktvorrichtungen nicht berücksichtigt  .     bezw.    überhaupt weggelassen.  



  Da der vorliegenden Erfindung nicht das  Problem einer Vervollständigung bereits be  kannter Sicherungssysteme zugrunde liegt,  sondern die     Schaffung    eines selbständigen       Systemes,    sind die dargestellten beispielsweisen       Ausführungsformen    auch ohne jede Anlehnung  an bereits bekannte     Normalien    aufgebaut;  daher ist auch die bekannte Mehrfachsicherung  (Sicherungsstöpsel mit mehreren Schmelz  drähten, der mehrere Male gebraucht werden  kann und dann durch einen intakten Stöpsel  ersetzt und in Sicherungssockel bekannter  Sicherungssysteme eingeschraubt werden kann)  keineswegs identisch mit der     Magazinierung     mehrerer, voneinander unabhängiger Siche  rungspatronen dieser Sicherung.

   Es erscheint  daher für angezeigt, die gewerbliche Verwert  barkeit     all    der Hand weiterer, beispielsweisen       Ausführungsformen    nachzuweisen     bezw.    die  Durchbildung dieses     Sicherungssysteines    zu  erklären.    Blatt 2 (Fix. 20-22) zeigen eine separate  Kontakt- und     Magazinlagerplatte    für Siche  rungen niederer Spannung, wie sie in den auf  Blatt 2 dargestellten Ausführungsformen vor  gesehen ist.  



  Ein Hauptmerkmal dieser Kontakt- und       Magazinlagerplatte    ist die Kontaktvorrichtung.  An Stelle der bisher gewählten Kontaktfeder  20 tritt eine Kontaktbürste, um ein gleich  mässiges Anliegen gegen den     Fuss-Endkontakt     der über ihr stehenden Sicherungspatrone zu  erreichen.  



  Die Sicherungsorgane der Kontakt- und       Magazinlagerplatte    sind auf zwei Isolier  materialplatten 75 und 76 montiert vorge  sehen, die die Bohrungen zu ihrer Befestigung  und ihrer selbst an den Sicherungsgehäusen  und Aussparungen für die Kontaktvorrichtung       aufweisen.     



  Mit Ausnahme von Metallteil 77 als Träger  der     Anschlussorgane    und Kontaktvorrichtung,  finden die Metallteile der auf Blatt 1 (Fix. 11  bis 19) dargestellten Ausführungsform auch  für diese Kontaktplatte     Verwendung;    eben  falls ist auch hier die Achse 56 eingebaut.  Metallteil 77 wird vermittelst der Schrauben  78 in seiner vorgesehenen Stellung fixiert.  



  Die Kontaktvorrichtung besteht aus meh  reren Kontaktfedern 79, die durch Zwischen  lagen voneinander getrennt, zu einer Bürste  vereinigt und vermittelst dem Bügel 80 und  der Schraube 81 gegen Metallteil 77 gepresst  werden. Der Bügel 80 verhindert das seit  liche     Verschieben    der einzelnen Kontaktfedern  79 aus ihrer vorgesehenen Lage. Die ent  lastete Bürste zeigt die Kontaktflächen nicht  parallel zueinander, sondern nach aussen kon  vergierend, um in Arbeitsstellung einen mög  lichst gleichmässigen Auflagedruck zu erhalten.  



  Der Befestigung der Kontakt-und     Maga-          zinlagerplatte    im     Guss-Sicherungsgehäuse    die  nen die Bohrungen 82 im     Blech-Sicherungs-          gebäuse    83.  



  Auf Blatt 1 sind Ausführungsformen für  niedere Spannungen, z. B. bis 250 Volt, dar  gestellt.     Fig.    23 (Blatt 2) zeigt eine Siche  rung in Blechgehäusen mit Anschluss- und           Montagegrundplatte    im Längsschnitt für höhere  Spannungen, z. B. bis 500 Volt.  



  Da für diese Ausführungsform Sicherungs  patronen mit längeren Schmelzeinsätzen in  Frage kommen, ist das Sicherungspatronen  magazin 84 entsprechend den erforderlichen       Sicherungspatronen    85 höher gehalten, die  konstruktive Durchbildung jedoch analog dem  Magazine für niedere Spannungen. Das höhere  Magazin 84 bedingt in der Folge auch ein  entsprechend höheres Sicherungsgehäuse; da  gegen tritt hier nur eine Verlängerung des       zylinderischen    Teils von Sicherungsgehäuse  86 ein; es ist im übrigen analog dem auf  Blatt 1     (Fig.    11-19) beschriebenen ausge  bildet, weist aber mit Ausnahme der für das  Einführen des     Magazines    bestimmten Bohrung       resp.    Öffnung keine weiteren Ausschnitte auf.  



  Die Kontakt- und     Magazinlagerplatte    ist  analog     Fig.    20-22 durchgebildet; dagegen  ist an Stelle der Achse 56 eine entsprechend  längere Achse 87 eingesetzt. Als ihre Träger  dienen zwei     finit    dem Sicherungsgehäuse starr  verbundene Winkel 88, welche die erforder  lichen Gewindebohrungen aufweisen. Die  Platte wird vermittelst der Schrauben 89       (Fig.    24) an diesen befestigt.  



       Fig.    23 zeigt ferner eine     Montagegrund-          platte,    wie sie für Einführung der Leiter von  vorne vorgesehen ist. Die     Blechgrundplatte     ist analog der auf Blatt 1     (Fig.    11-19) be  schriebenen ausgebildet; dagegen weist diese       Montagegrundplatte    90 seitlich Ausschnitte  auf, um das Einführen der Leiter in Stahl  panzerrohren oder Isolierrohren zu ermöglichen.  Für den Anschluss von     Stahlpanzerrohren     dient ein auswechselbarer Gewindeflausch 91,  der vermittelst der Schrauben 92 befestigt  wird.

   Isolierrohre erhalten, um die Einfüh  rungsöffnung in das Gehäuse abzudecken, und  aus ästhetischen Rücksichten, eine gegen un  erlaubtes Entfernen gesicherte Rohrschelle 93.  



  Die Montage dieser Sicherung kann im  übrigen analog der auf Blatt 1     (Fig.    11-19)  dargestellten Ausführungsform erfolgen.  



  Dadurch, dass das Magazin, die     Kontakt-          und        Magazinlagerplatte    und die Anschluss  platte voneinander mechanisch unabhängige    Sicherungsorgane darstellen, wird der Einbau  in     verschiedenartigst    gestaltete und auch für  Spezialfälle     dienbare    Armaturen ermöglicht;

    es ergibt das Beschriebene ferner, dass die       Anschlussplatte    für jede Stromstärke und  Spannung innerhalb eines     Sicherungstypes     dieselbe bleibt; ebenfalls ist die Durchbildung  der Kontakt- und     Magazinlagerplatte    derart,  dass in sie für Magazin 45, Achse 56, Maga  zine 84, Achse 87 eingesetzt werden kann,  also Sicherungskombinationen für z. B. bis  500 Volt oder 250 Volt ohne wesentliche  Umstellungen erhalten werden.  



  Ferner sind innerhalb einer Ausführungs  form, zum Beispiel für Sicherungen in Blech  gehäusen, die     Montagegrundplatten    für niedere  oder höhere Spannungen dieselben; hieraus  ergibt sich, dass Sicherungen für niedere und  höhere Spannungen auf sie gesetzt werden  können, ohne die Anschlüsse irgendwie än  dern zu müssen; somit kann zum Beispiel  eine elektrische Installation,- die bisher für  Spannungen bis 250 Volt diente, ohne jede  Änderung durch Abheben der Sicherung für  250 Volt und durch das Aufsetzen einer  Sicherung für 500 Volt in eine -solche bis  500 Volt umgewandelt werden oder umgekehrt.  



  Den bisher beschriebenen Ausführungs  formen dienten als     Anschlussorgane    der Kon  takt- und     Magazinlagerplatte        Steckerstifte     25 in Verbindung mit der     Anschlussplatte.     



       Fig.    24 zeigt nun eine Sicherung für niedere  Spannungen, in Blechgehäuse mit Bolzen  Rückanschluss.  



  Das Sicherungsgehäuse 94 ist zur Auf  nahme von Magazin 45 und einer     Kontakt-          und        Magazinlagerplatte    analog     Fig.    20-22  bestimmt; jedoch fallen hier an letzterer die       Steckerstifte    25 fort. Als     Anschlussorgane     zu den Sicherungsorganen 18 und 77 dienen  zwei Gewindebolzen 95, welche durch     Gegen-          muttern    26 gesichert sind. Den Gewinde  bolzen 95 sind     Isoliermaterialröhrchen    96 bei  gegeben und die Leiter werden entweder  direkt oder besser in Verbindung mit Kabel  schuhen zwischen die     Muttern    97 geklemmt.  



  Da die Befestigung der Sicherung auf  ihrer Unterlage direkt und vermittelst der      Gewindebolzen 95 nicht ratsam erscheint, die  Sicherung anderseits gegen ein Abheben von  ihrer Unterlage durch Unberufene geschützt  werden soll, ist die Montage beispielsweise  wie folgt vorgesehen:  Auf der Unterlage wird eine     Isolierma-          terialplatte    98 vermittelst der Schrauben 99  befestigt; sie weist in ihr eingebettet zwei  Muttern 100 auf, deren Lage durch die An  ordnung der Schrauben 73 der über ihr liegen  den Kontakt-     undMagazinlagerplattebestimmt     ist.

   Die Sicherung wird nun über diese     Iso-          liermaterialplatte    gesetzt, wobei die Gewinde  bolzen 95 mit ihren Isolierröhrchen 96 die  Platte 98 und die Unterlage durchsetzen;  hernach werden die Schrauben 73 in die     Mut-          tern    100 eingeschraubt und die Sicherung in  nun bekannter Weise gegen Eingriffe Unbe  rufener geschützt. Diese     Isoliermaterialplatte     98 ist nur für einpolige Sicherungen in Blech  gehäusen 86     bezw.    94 vorgesehen.  



       Fig.    25 zeigt eine Sicherung für niedere  Spannungen, in einem     Gussgehäuse    für ver  senkten Einbau in Schalttafeln     etc.,    mit  offenem, rückseitigem Anschluss der Leiter,  eingebaut.  



  Eine Sicherung analog     Fig.    24 ist in einem       (xussgehäuse    101, dessen äusserer zylindrischer  Teil ein Gewinde aufweist, eingebaut. Der  rückseitigen     Abschliessung    seines quadratischen  Napfes dient ein Deckel 102, welcher ver  mittelst der Schrauben 103 am Sicherungs  gehäuse<B>101</B> befestigt ist. Als     Anschlussor-          gane    dienen hier Gewindebolzen, welchen  ebenfalls     Isoliermaterialröhr        chen    beigegeben  sind.

   Sie durchsetzen den Deckel 102 isoliert  gegen diesen; dadurch (die Gewindebolzen  tragen ausserhalb des Deckels 102 die Muttern  104, welche zylindrische Ansätze aufweisen)  kann der Anschluss der Leiter in Verbindung  mit besonders für diesen Zweck durchgebil  deten, leicht lösbaren Kabelschuhen 105 er=  folgen.  



  Die erforderlichen Aussparungen für ver  senkten Einbau der Sicherung-in Schalttafeln       etc.    werden durch eine Armatur abgedeckt  und diese gebildet aus der vorderseitigen Ab  deckplatte 106, die durch die Schrauben 107    auf der Unterlage fixiert wird. Auf ihr wird  ein     Grewindeflansch    108 vermittelst der     Schrau-          ben    109 befestigt. Durch diese Anordnung  wird erreicht, dass Sicherungen     in        Gussge-          häusen    analog 101 für niedere oder höhere  Spannungen in den Gewindeflansch 108 ein  geschraubt werden können.

   Für die durch       Fig.    25 dargestellte Ausführungsform ist ab  sichtlich ein     Guss-Sicherungsgehäuse    101 ge  wählt, da es in dieser Ausbildung noch für  weitere, nachstehend beschriebene Ausfüh  rungsformen vorgesehen ist.  



       Fig.    26 zeigt eine Sicherung für höhere  Spannungen in     Guss-Sicherungsgehäuse    für  staubige und rauhe Betriebe und rückseitige  Einführung von Kabeln als Leiter.  



  Das     Gussgebäuse    11.0 ist im wesentlichen  analog dem     Gussgehäuse    101     (Fig.25)    aus  gebildet,, jedoch entsprechend dem in Frage  kommenden, höher gehaltenen Magazin 84.  In dieses eingebaut ist eine Kontakt-     und          Magazinlagerplatte    analog     Fig.    23, jedoch ohne  die     Steckerstifte    25.

   Um die Sicherungs  organe gegen erhebliche, unzulässige Verstau  bung und das Magazin gegen mechanische  Beschädigungen zu schützen, ist eine Über  wurfmutter<B>111,</B> welche vermittelst ihres  Innengewindes am     Gussgehäuse    110     anschraub-          bar    ist, vorgesehen; bei Eintritt von Störungen  ist also erst diese     Überwurfmutter    111 vom       Gussgebäuse    110 zu entfernen, wodurch die  Kontrolle der Sicherungspatronen und im Be  darfsfalle die Bedienung des     Magazines    er  möglicht wird.  



  Die Montage dieser Ausführungsform ist  auf einer     Isoliermaterialplatte    112 vorgesehen,  in welcher ausser den Muttern 110 zur Siche  rung gegen das Abheben durch Unberufene  zwei Gewindelaschen 113 eingebettet sind;  diese Isolierplatte wird analog derjenigen 98  (Fix. 24) vermittelst der Schrauben 99 auf  ihrer Unterlage befestigt; das     Gussgehäuse    110  ist zur Entlastung der Schrauben 73 durch  die Schrauben 103 auf der Isolierplatte 112  fixiert.

   Als     Anschlussorgane    der vorgesehenen  Kabel als Leiter sind die Schrauben 114 ge  wählt; sie werden in die Metallteile 18 und  77 der Kontakt- und     Magazinlagerplatte    ein-      geschraubt und durch die Gegenmuttern 26  gesichert; sie weisen je eine konzentrische  Bohrung auf, um das     Einlöten    der Leiter zu  ermöglichen.  



       Fig.    27 zeigt eine Sicherung für niedere  Spannungen, in     Guss-Sicherungsgehäusen,    vor  gesehen für staubige und muhe Betriebe und  rückseitige Einführung der Leiter.  



  Als     Montagegrundplatte    ist für diese Aus  führungsform ein     Gussgehäuse    115 gewählt,  welches die auswechselbaren Gewindebolzen  116, die durch die Gegenmuttern 117 ge  sichert sind, trägt, wodurch die     Guss-Montage-          grundplatte   <B>115</B> auf ihrer Unterlage befestigt  werden kann. Die     Anschlussplatte,    analog  der auf Blatt 1     (Fig.    11-19) dargestellten  Ausführungsform, wird vermittelst der Schrau  ben 118 an ihr befestigt.

   Die Sicherung, be  stehend aus einer Kontakt- und Magazinlager  platte analog     Fig.    20-22 und dem Magazin  45, wird in das     Gussgehäuse    101 eingebaut  und über die     Guss-Montagegrundplatte    115  gesetzt; durch die Schrauben 103 im Verein  mit den Schrauben 73 wird sie auf dieser  befestigt.  



  Auch die     Guss-Montagegrundplatten    ge  statten das Aufsetzen von Sicherungen für  z. B. bis 250 Volt oder 500 Volt in     Guss-          Sicherungsgehäusen    101 oder 110, da ihre  Ausführung mit Ausnahme ihrer Gesamthöhe  identisch ist; ebenfalls findet die bereits er  wähnte, für     Fig.    26 gewählte     Überwurfsmutter     111 für Sicherungen niederer oder höherer  Spannungen Verwendung.  



       Fig.    28 zeigt die Vorderansicht der Isolier  materialplatte 98 für Sicherungen in Blech  gehäusen 86 oder 94 und für rückseitige Ein  führung von Kabeln als Leiter oder Bolzen  rückanschluss.  



  Die Bohrungen 119 dienen der Befestigung  der Isolierplatte, die Bohrungen 120 dem       Durchgange    der Leiter oder Gewindebolzen  95 mit     Isoliermaterialröhrchen    96.  



       Fig.    29 zeigt die Vorderansicht der Iso  lierplatte 112 für Sicherungen in     Gussgehäusen     101 oder 110.  



  Die Bohrungen 119 und 120 der Isolier  platte 112 dienen dem für     Fig.    27 besagten    Zwecke. Bei     Übereinanderordnen    mehrerer  einpoliger     Sicherungen    werden die     Kontakt-          und        Magazinlagerplatten    in die     Gussgehäuse     101 oder<B>110</B> derart eingebaut, dass der Raum  bedarf analog demjenigen bei Nebeneinander  ordnen wird, d. h. sie werden um 90 Grade  verdreht in den     Guss-Sicherungsgehäusen    be  festigt; die Isolierplatte 112 erfordert in vor  benanntem Falle die Muttern 100 in der  punktiert gezeichneten Stellung.  



       Fig.    30 zeigt eine Sicherung für niedere  Spannungen, vorgesehen für den versenkten  Einbau in Schalttafeln     etc.    und     offener,    rück  seitiger Anschluss der Leiter.  



  Für die Ausführungsform nach     Fig.    25 ist  ein     Gussgehäuse    101 gewählt, das weiteren  Ausführungsformen     dienbar    ist; dagegen - er  fordert der versenkte Einbau desselben in  Schalttafeln     etc.    eine besondere Armatur und  weiterhin erheblich Raum (für z. B.     mehr-          polige    Sicherungen).  



  Als Sicherungsgehäuse ist nun für     Fig.    30  ein     Gussgehäuse    121 gewählt, in welches die  Kontakt- und     Magazinlagerplatte    analog     Fig.    20  bis 22, jedoch ohne die     Steckerstifte    25 ein  gebaut ist, d. h. sie wird vermittelst der  Schrauben 89 auf den angegossenen Säulen  des     Gussgehäuses    121 befestigt, und als     An-          schlussörgane    sind diejenigen nach     Fig.    25  gewählt.

   Die erforderliche Aussparung für  das     Guss-Sicherungsgehäuse    121 in der Unter  lage wird durch eine Platte 122 abgedeckt  und -diese vermittelst der Schrauben 107 auf  der Unterlage befestigt; sie dient gleichzeitig  als     Abdeckplatte    des     Gussgehäuses    121, in  dem letzteres durch die Schrauben 103 an  ihr befestigt vorgesehen ist; ferner wird ihre       Öffnung    durch das eingesetzte Magazin 45  abgedeckt.  



       Fig.    31 zeigt eine Sicherung für niedere  Spannungen, eingebaut in einer wasserdichten  Armatur, vorderseitige Einführung der Leiter.  



  Die     Gussgehäuse    für wasserdichte Arma  turen sind analog denjenigen für staubige  und rauhe Betriebe durchgebildet, jedoch sind  zwischen den     Aussengewindeansätzen    der     Guss-          gehäuse    101 (bis 250 Volt) oder 110 (bis  500 Volt) und den     Überwurfmuttern    111      Dichtungsringe 123 vorgesehen.

   Als Montage  grundplatte dient ein     besonders    für diesen  Zweck durchgebildetes     Gussgehäuse    124, in  welchem die     Anschlnssplatte,    analog derjeni  gen nach     Fig.    27, vermittelst der Schrauben  118 auf den angegossenen Säulen des     (äuss-          gehäuses    124 befestigt wird. Der Einführung  der Leiter dienen mit Gewinde (Stahlpanzer  rohre) oder glatter Bohrung (Bleilabel     ete.)     versebene Flanschen 125, welche durch die  Schrauben 126 am     Gussgebäuse    124 aus  wechselbar befestigt werden können.

   Die Ab  dichteng der     Leiter-Einführungsöffnungen    des       Gulo',gehäuses    124 erfolgt vermittelst geeigneter  Dichtungsringe 127. Vor dem Aufsetzen der  in das     Gussgehäuse    eingebauten     Sicherung     wird auf die     Guss-Montagegrundplatte    124  eine Dichtung 128 gelegt und ersteres durch  die Schrauben 103 auf letzterer befestigt. Auf  die     Guss-Montagegrundplatten    124 für wasser  dichte Armaturen können ebenfalls Sicherun  gen niederer oder höherer Spannungen, in       Gussgehäusen    101 oder 110 eingebaut, gesetzt  werden.  



       Fig.    32 zeigt ein Sicherungsdetail für  Sicherungen niederer oder höherer     Spannen        Igen,     eingebaut in Blechgehäusen, montiert auf       Blech-Montagegrundplatten,    im Schnitt.  



       Fig.    33 zeigt ein Teilstück der     Blech-          Montagegrundplatte    im Grundriss (Stellung  analog Schnitt     Fig.    32).  



  Als Mittel zur Sicherung gegen ein Ab  heben der Sicherungen durch Unberufene von  den Unterlagen     bezw.        Montagegrundplatten     waren mit Ausnahme von     Fig.    23 bei den  bereits beschriebenen Ausführungsformen in  Blech- und     Gussgehäusen    auf den Anschluss  platten auswechselbare Säulen 71 angeordnet  vorgesehen.     Fig.    32 zeigt nun eine Sicherung,  die an Stelle der Säulen 71 für Sicherungen  in Blechgehäusen, auswechselbare Gewinde  laschen 129 mit     Arretierstiften    aufweist.

    Diese Gewindelaschen 129 werden vermittelst  der Schrauben 70, die auch der Befestigung  der Stützwinkel 69 dienen, an der Blech  Dlontagegrundplatte befestigt und ihre     Arre-          tierstifte    kommen einerseits hierdurch in Ein  griff mit den Bohrungen 130 der Blech-Mon-         tagegrundplatte    90, wodurch anderseits die  Gewindelaschen 129 in ihrer vorgesehenen  Lage     fixiert    bleiben (vergleiche     Fig.    33).  



       Fig.    34 (Blatt 2) zeigt die Vorderansicht  einer     Blech-Montagegrundplatte    mit einge  bauten     Anschlussplatten,    bestimmt zur Auf  nahme     bezw.        Nebeneinanderordnen    von drei  einpoligen Sicherungen für niedere oder höhere  Spannungen in Blechgehäusen und für rück  seitige Einführung der Leiter.  



  Die Durchbildung der     Blech-Montagegrund-          platte    131 ist im wesentlichen analog den  bereits beschriebenen einpoligen Ausführungs  formen, jedoch zur Aufnahme von drei ein  poligen     Anschlussplatten    bestimmt; sie wird  vermittelst der Schrauben 132 auf der Unter  lage befestigt. Auf der Zeichnung ist das  Feld links durch eine Sicherung für zum Bei  spiel in Blechgehäuse für niedere Spannun  gen belegt, das mittlere Feld ebenfalls, je  doch mit ausgehobenem Magazin; das Feld  rechts ist     offen        Lind    zeigt den Einbau der       Anschlussplatten    bei     Nebeneinanderordnen    der  Sicherungen.

   Bei     Übereinanderordnen    der  letzteren werden die ersteren, um 90 Grade  verdreht, eingebaut.  



       Fig.    35 zeigt die Seitenansicht einer Siche  rung für niedere Spannungen in Blechge  häusen, montiert auf einer     Blech-Montage-          grundplatte    mit eingebauten     Anschlussplatten,     ferner einen Längsschnitt durch das Feld  rechts der     Fig.    36, mit     rückseitiger    Einfüh  rung der Leiter.  



  Der Einbau der     Anschlussplatten    in die  zweipolige     Blech-Montagegrundplatte    133 ist  analog demjenigen ein- und dreipoligen Aus  führungsformen. Die Verwendung von     Mon-          tagegrundplatten,    vorgesehen für das Auf  setzen von mehreren einpoligen Sicherungen  ist besonders vorteilhaft für elektrische An  lagen, in denen die Sicherungen in ihrer Ge  samtheit auf einem Verteilungstableau     etc.     angeordnet werden, können doch hierdurch  zum Beispiel bestimmt zu erwartende, jedoch  erst später dem Betriebe zu übergebende An  schlüsse bei der Installation der     Verteilungs-          tableaux    berücksichtigt werden, d. h.

   die  erforderlichen     Montagegrundplatten    aufge-      schraubt und die Leiter an die     Anschlussor-          gane    der     Anschlussplatten    gelegt werden.  Bis zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der  reservierten Anschlüsse können über die Fel  der der     Montagegrundplatten    z. B.     Blech-          Schutzkappen    134 gesetzt werden und diese  gegen ein Abheben durch Unberufene, durch  Einschrauben von     Kordel-Plombierschrauben     135 in die Gewindebohrungen der Laschen  129 der     Blech-Montagegrundplatte    133, ge  sichert bleiben.  



       Fig.    36 zeigt die Vorderansicht einer zwei  poligen     Blech-Montagegrundplatte    mit einge  bauten     Anschlussplatten,    bestimmt zur Auf  nahme von zwei einpoligen Sicherungen für  niedere oder höhere Spannungen in Blechge  häuse, mit rückseitiger Einführung der Leiter.  



  Die     Blech-Montagegrundplatte    133 ist im  wesentlichen analog derjenigen nach     Fig.    34  durchgebildet. Auf der Zeichnung ist das  Feld links durch eine Sicherung für zum  Beispiel niedere Spannungen, in Blechgehäuse  94 belegt; über das Feld rechts ist die für       Fig.    35 bereits gewählte     Blechschutzkappe     134 gesetzt.  



       Fig.    37 zeigt die     Vorderänsicht    einer     Guss-.          Montagegrundplatte    mit eingebauten An  schlussplatten, bestimmt zur Aufnahme     bezw.          Nebeneinanderordnen    von drei einpoligen  Sicherungen für höhere oder niedere Spannun  gen in Gutgehäusen für staubige und rauhe  Betriebe,     finit    rückseitiger Einführung der  Leiter.  



  Die Durchbildung der     Guss-Montagegrund-          platten    136 ist im wesentlichen analog den  bereits beschriebenen einpoligen Ausführungs  formen; sie wird vermittelst der auswechsel  baren Gewindebolzen 116 auf der Unterlage  befestigt. Auf der Zeichnung ist das Feld  links durch eine Sicherung für zum Beispiel  höhere Spannungen in Gutgehäuse 110 und  aufgeschraubter     Überwurfmutter    111 belegt;  das mittlere Feld durch die aufgesetzte Siche  rung analog Feld links, jedoch mit entfernter       Überwurfsmutter;    das Feld rechts ist offen  und zeigt den     Einbau    der     Anschlussplatten     bei     Nebeneinanderordnen    der Sicherungen.

      Bei     Übereinanderordnen    der letzteren werden  die ersteren um 90 Grade verdreht, eingebaut.  



       Fig.    38 zeigt die Seitenansicht einer  Sicherung für niedere Spannungen; in Gut  gehäuse, montiert auf einer zweipoligen     Guss-          Montagegrundplatte    137 mit eingebauten An  schlussplatten; ferner ein Schnitt durch das  Feld rechts der     Fig.    39, mit rückseitiger Ein  führung der Leiter.  



  Der Einbau der     Anschlussplatten    in die  zweipolige     Guss-Montagegrundplatte    137 ist  analog demjenigen ein- und dreipoliger Aus  führungsformen. Die     Guss-Schutzkappe    138  dient dem bereits für     Fig.    35 erwähnten  Zwecke; sie wird vermittelst der     Plombier-          schrauben    139 gegen ein Abheben durch Un  berufene gesichert, indem sie in die Säulen  71 der     Anschlussplatte    eingeschraubt werden,  ferner durch die Schrauben 103 auf der     Guss-          Montagegrundplatte    137 befestigt.  



       Fig.    39 zeigt die Vorderansicht .einer zwei  poligen     Montagegrundplatte    mit eingebauten       Anschlussplatten,    bestimmt zur Aufnahme von  zwei einpoligen Sicherungen für niedere oder  höhere Spannungen, in Gutgehäuse, mit rück  seitiger Einführung der Leiter.  



  Die     Montagegrundplatte    ist im wesent  lichen analog derjenigen nach     Fig.    37 durch  gebildet. Auf der Zeichnung ist das Feld  links durch eine Sicherung für zum Beispiel  niedere Spannungen in Gutgehäuse 101 be  legt; über das Feld rechts ist die für     Fig.    38  bereits gewählte     Guss-Schutzkappe    138 gesetzt.  



       Fig.    40 zeigt die     Vorderansicht    einer     drei-          poligen    Armatur für versenkten Einbau von  Sicherungen für niedere oder höhere Spannun  gen, in Gutgehäusen, für Schalttafeln und  mit     offenem,    rückseitigem Anschluss der Leiter.  



  Die Durchbildung der Armatur -ist im  wesentlichen identisch der auf Blatt 2     (Fig.    25)  dargestellten Ausführungsform, dagegen wird  die Aussparung der Unterlage durch eine Ab  deckplatte 140, zur Aufnahme von drei Ge  windeflanschen 108 bestimmt, abgedeckt.  



  Mit den beispielsweise dargestellten Aus  führungsformen und Einbaumöglichkeiten ist  ihre Reihe keineswegs geschlossen, doch  werden diese genügen, um die Vorteile der      Unabhängigkeit der Sicherungsorgane     (ilfaga-          zin,    Kontakt- und     Magazinlagerplatte    und       Anschlussplatte        etc.)    von den Sicherungsge  häusen und Armaturen     etc.    nachzuweisen.  



  Selbstredend kann ein einziger Sicherungs  typ nicht allen in Frage stehenden Strom  stärken dienen, es werden in der Folge meh  rere Sicherungstypen erforderlich, wovon jeder  eine begrenzte Anzahl von Stromstärken um  fasst, z. B. die Intensitäten bis 10     Amp.,     15-30     Amp.,    35-60     Amp.        etc.     



       Mehrpolige    Sicherungen können. ferner  ebenfalls erhalten werden durch     Verwendung     von mehrpoligen Kontakt- und Magazinlager  platten und     Anschlussplatten,    eingebaut in  entsprechend durchgebildeten Sicherungsge  häusen und     Montagegrundplatten.     



  Ebenfalls könnten dem gleichen Zwecke  dienende Sicherungen erhalten werden durch  kinematische     Umkehrung    der Mittel, also zum  Beispiel feststehendes Sicherungspatronen  magazin und drehbare Kontaktvorrichtung;  ferner, statt der radialen Anordnung der Siche  rungspatronen, durch Neben- oder Überein  anderordnen derselben in einem geradlinig  verschiebbaren     Magazine    und feststehender  Kontaktvorrichtung, oder umgekehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherungseinrichtung für elektrische In stallationen, welche dem Energie-Konsumen- ten jeden direkten und unstatthaften Eingriff versagt, nicht aber deren Bedienung, zwecks Einschalten eines intakten Sicherungselemen tes einschränkt, dadurch gekennzeichnet, dass über einer elastischen Kontaktvorrichtung, als Grundkontakt, ein Organ vorgesehen ist, das mehrere voneinander unabhängige, auswech selbare Sicherungselemente aufnimmt,
    wobei der Fuss-Endkontakt nur eines dieser Siche rungselemente jeweilen über der Kontaktvor richtung fixiert bleibt und das Ganze derart durchgebildet ist, dass zwecks Auswechselung eines mit der Kontaktvorrichtung in Verbin dung stehenden, aber durchgeschmolzenen Sicherungselementes, letzteres ausgeschaltet werden kann und durch diese Ausschaltfunk- tion das Einschalten eines intakten Siche rungselementes bewirkt wird. UNTERANSPRüCTIE 1.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Sicherungselemente aufnehmende Or gan, Magazin genannt, ein von der Kon taktvorrichtung abhebbar Ganzes bildet.
    2. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Magazin ein Iso- liermaterialkörper ist, der von der ge wählten Zahl Sicherungselementen ent sprechenden Anzahl Bohrungen durchsetzt ist, deren lichte Durchmesser erheblich grösser gehalten sind als der grösste Durchmesser der Fuss-Endkontakte eines Sicherungselemententypes. 3. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1.
    und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Isolier materialkörper eine konzentrische, seiner Lagerung über der Kontaktvorrichtung dienende, ihn durchsetzende Bohrung auf weist, welche an der der Kontaktvor richtung zugekehrten Seite durch einen mit ersterem starr verbundenen Mitnehmer abschliesst. 4.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und GTnteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolier materialkörper eine konzentrische, äussere Vertiefung und deren Grund an seiner Peripherie eine Rille aufweist; wodurch eine erhabene Auflage ersteht; ferner da durch gekennzeichnet, dass die diese Ver tiefung erzeugende Umrahmung als Hand rad durchgebildet und von der Plombie- rung dienenden Bohrungen durchsetzt ist. 5.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und -Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Unverwechselbar keit der Sicherungselemente dienende Mittel als auswechselbare Schrauben hülsen ausgebildet und in die der Kon taktvorrichtung zugekehrte Seite der mit Gewindehülsen armierten Bohrungen ein setzbar sind. 6. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sicherungselemente durch ihre Kopf-Endkontakte direkt in eine äussere, gemeinsame Kontaktplatte einsetzbar sind, wobei letztere irr der äussern Vertiefung und auf der erhabenen .
    Auflage derselben des Isoliermaterialkör- pers auswechselbar und gegen eine Ver drehung um ihre eigene Achse gesichert, angeordnet ist. 7. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 6, da- . durch gekennzeichnet, dass zwischen der Kontaktplatte und den eingesetzten Schrau benhülsen, bei eingesetzten Sicherungs elementen, Hohlräume geschaffen sind, in welche der beim Durchschmelzen des Ein satzes der Sicherungselemente den letz teren entströmende Metalldampf ent weichen kann. B.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das die Kontaktvor richtung tragende, die der Lagerung des Magazines und die der Fixierung der Sicherungselemente über der ersteren dienenden Mittel, sowie die Anschlussor- gane aufnehmende Organ, Kontakt- und Magazinlagerplatte genannt, ein von den übrigen Teilen der Sicherung mechanisch unabhängiges Ganzes ist. 9.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 8, da durch gekennzeichnet, dass die der Kon- takt- und Magazinlagerplatte zugehörigen Mittel auf einer isolierenden Unterlage auswechselbar angeordnet sind; ferner dadurch gekennzeichnet, dass die iso lierende Unterlage zur Befestigung dieser Mittel dienende Bohrungen und Aus schnitte aufweist und derart durchgebil det ist, dass ihr Einbau in verschieden artigen Armaturen erfolgen kann. 10.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der Kontaktvorrichtung ein Metallteil dient, der gleichzeitig zur Aufnahme aus wechselbarer Anschlussorgane bestimmt ist und den Grundkontakt bildet.
    11. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Kontaktvorrichtung eine auswechselbare, aus Lamellen bestehende Tastbürste ist, welche durch lösbare Mittel gegen ihrer Träger gepresst wird, wobei ein U-förmig gehaltener, ihrer Befestigung dienender Bügel die einzelnen, frei federnden Bürsten lamellen gegen seitliches Austreten fixiert, dass ferner ihre zur Ebene des Trägers aufgebogenen Lamellen,
    bezw. ihre Kon- takt-Stirnflächen der Anordnung resp. Lage der Fuss-Endkontakte der über ihr angeordneten Sicherungselemente ent spricht.
    12. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lage rung des Magazines eine Metallasche, mit der eine Büchse verbunden ist, dient und die Mitte der Kontakt- und Magazin lagerplatte einnimmt, dass ferner diese Lasche der Aufnahme auswechselbarer Anschlussorgane dient und ihre Form der art gewählt ist, dass sie einen Rahmen resp. Bügel einer Arretiervorrichtung in seiner vorgesehenen Lage fixiert, wobei die der Befestigung des letzteren dienen den Mittel die elektrische Verbindung mit ersterer herstellen. 13.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 8, 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierung der Fuss-Endkontakte über der elastischen Kontaktvorrichtung eine unter der Intensität von Federn stehende Arre- tiervorrichtung dient, welche ein Rechts und Linksdrehen gestattet und jeweilen kräftig und selbsttätig sperrt und auf der Rückseite der isolierenden Unterlagen angeordnet ist: 14.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprueli 13, dadurch gekennzeichnet, dass das unter der Wir- kung von Federn stehende Organ der Arretiervorrichtung ein konzentrisch aus gesparter, einen Boden belassenden Kör per ist, welcher eine der gewählten Sicherungselemente entsprechende An zahl Flächen aufweist; ferner, dass der Boden desselben einen als Mitnehmer ge eigneten Ausschnitt besitzt. 15. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem unter der Wirkung von Federn stehenden Körper.
    der Arretiervorrichtung eine auswechsel bare Achse gekuppelt ist, die einen starr mit ihr verbundenen Mitnehmer besitzt und einen Schaft aufweist, der an beiden Enden einen abgesetzten Gewindeansatz besitzt, wobei zwischen das gegen die Arretiervorrichtung zugekehrte Teilstück der Achse, welches einen Mitnehmer ana log dem Ausschnitte des Bodens vom Arretierkörper aufweist, ein in achsialer Richtung wirkendes Druckorgan einge baut ist, in der Weise, dass es den Mit nehmer als Anschlag hat und gegen die Büchse der Metallasche bei gegen ein Ausheben gesicherter Achse presst. 16.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan- spruch. und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung gegen das Ausheben der Achse eine Zugkapsel in Verbindung mit einer Mutter dient, welche Mittel in der Aussparung des Arretierkörpers untergebracht sind. 17. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprueli 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsorgane in einem Metallgehäuse isoliert gegen dieses untergebracht sind, welch letzteres ausser der Magazin-Einführungsöffnung bei auf ihrer Unterlage befestigtem Gehäuse keine sein Inneres blosslegende Ausschnitte aufweist. 18.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass durch das'Aufsetzen des Magazines über das nach aussen ragende Teilstück der im Unteranspruch 15 genannten Achse ersteres drehbar ge lagert und mit der Arretiervorrichtung gekuppelt wird; ferner dadurch gekenn zeichnet, dass zur Sicherung gegen ein -Ausheben desselben lösbare Mittel vor gesehen sind, welche die elektrische Ver bindung der Kontaktplatte mit der Achse und daher über das Druckorgan und die Arretiervorrichtung auf die Metallasche der Kontakt- und Magazinlagerplatte her stellen. 19.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass über die Kontakt platte und Sicherungselemente eine plom- bierbare Abdeckvorrichtung gesetzt ist, welch letztere gebildet ist aus einer trans parenten, feuer- und bruchfesten Kapsel aus Isoliermaterial, welche durch einen Springring an einem Isolierknopf, der eine mit ihm starr verbundene Mutter aufweist, auswechselbar befestigt ist, wobei sie am äussern, abgesetzten Gewindeansatz der im Unteranspruch 15 genannten Achse befestigt ist und ihre Kapsel in der Rille des Magazines aufsteht. 20.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsgehäuse derart durchgebildet sind, dass über die eingesetzten Magazine auswechselbare Schutzhauben gesetzt -wer den können. 21. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 8 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass das, die der elektrischen Verbindung der Leiter mit den Sicherungsorganen dienenden Mittel aufnehmende Organ. Anschlussplatte ge nannt, ein von den übrigen Teilen der Sicherung mechanisch unabhängiges Gan zes bildet. 22.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die der Anschluss platte zugehörigen Mittel auf isolierenden Unterlagen auswechselbar angeordnet sind und zur Befestigung dieser Mittel dienende Bohrungen und der Einführung der Leiter dienende Ausschnitte aufweist und derart durchgebildet ist, dass ihr Einbau in ver schiedenartigen Armaturen erfolgen kann. 23. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlussorgane zwei gleichförmige Metallteile dienen, die je eine der elektrischen Kuppelung mit den Sicherungsorganen dienende Kuppe- lungshälfte aufweisen und Mittel zum Anlegen der an sie herangeführten Leiter besitzen. 24.
    Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 8, 17 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlussplatte in einem Metallgehäuse iso liert gegen dieses untergebracht ist. 25. Sicherungseinrichtung nach Patentau- .
    spruch und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt- und Magazinlagerplatte bezw. ihre der Auf nahme auswechselbarer Anschlussorgane vorgesehenen Metallteile der elektrischen Kuppelung mit der Anschlussplatte dien bare und auswechselbare Kuppelungs hälften aufweisen und Mittel trägt, welche der Sicherung gegen ein Abheben von ihrer Unterlage dienen und so angeordnet sind, dass sie nur bei ausgehobenem Ma gazine zugänglich sind und mit Gegen stücken der Unterlagen in Verbindung stehen.
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