CH100742A - Vorrichtung zum Antrieb von Sprechapparaten. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Sprechapparaten.

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CH100742A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Vorrichtung     zuin    Antrieb von Sprechapparaten.    Es ist bekannt, das Schallorgan,<B>d.</B> h. die  Platten oder Walzen von Sprechapparaten  unmittelbar     elektrisch-anzutreiben.    Dieser An  trieb hat gegenüber dem Antrieb mittelst Fe  dermotors den Nachteil,     dass    bei jeder Schwan     -          kung    der Spannung oder Periodenzahl. des den  Motor speisenden Netzes eine Änderung in  der Drehzahl der     Sprechapparat-Platte    ein  tritt, derart,     dass    sowohl in) Rhythmus wie  in der Tonhöhe des wiederzugebenden Musik  stückes unerwünschte Schwankungen auftre  ten.

   Beim Antrieb der     Sprechapparat-Platte     mittelst Federmotors sind diese Nachteile ver  mieden. Diese Antriebsart hat aber den Nach  teil,     dass    nach Ablauf des Federmotors dieser  wieder von Hand aufgezogen werden     muss.     Man hat aus diesem Grunde vorgeschlagen,  den Federmotor nach Ablauf mittelst Elektro  motors wieder aufzuziehen, dabei ergibt sich  aber eine verwickelte Bauart für den     Antriebs-          niechanismus.     



  Gemäss Erfindung wird der das Schall  organ antreibende Federmotor von einem  dauernd auf ihn ein     Drehinoment    ausübenden  Elektromotor wieder aufgezogen.    Bei Versuchen hat sich gezeigt,     dass    die  starre Kupplung zwischen Elektromotor und  Federmotor wenig wünschenswert ist. Der  Motor springt dabei erst an, wenn sein Dreh  moment erheblich höher ist als das Gegen  drehmoment der Feder. Er nimmt infolge  dessen nach dem Anlauf eine unerwünschte  hohe Drehzahl an und stört durch sein Ge  räusch den Betrieb des Sprechapparates. Die  ser Nachteil kann dadurch behoben werden.

         dass    der     Elektomotor    und der Federmotor  durch eine     Schlupfkupplung,    einen gleitenden  Riemen oder dergleichen miteinander gekup  pelt werden. Der Motor kann in diesem Falle  dauernd laufen und nimmt den Riemen     bezw.     die     Gleitkupplung    nur dann mit, wenn das       Cxegendrehmoment    des Federmotors auf einen  entsprechenden Wert gesunken ist.  



  In     der    Figur ist zur näheren Erläuterung  des Erfindungsgegenstandes ein Ausführungs  beispiel dargestellt. Es bedeutet in den Elek  tromotor, s eine auf seiner Welle sitzende  Riemenscheibe, r einen aus Leder oder Gummi  bestehenden Treibriemen,<B>k</B> eine zweite Rie  menscheibe, die mit der Schnecke<B>9</B> auf einer      gemeinsamen Welle befestigt ist,     tiiid    n ein  auf der     Federkapselachse    befestigtes     Schnek-          kenrad.     



  Der<B>E,</B>     lektromotor    ist auf der einen. nicht  dargestellten Seite an einem in einer orts  festen Klemmvorrichtung gehaltenen Leder  streifen gelenkig aufgehängt. Die Riemen  scheibe s ist an der der Aufhängung ent  gegengesetzten Seite des Elektromotors an  geordnet, so     dass    der Treibriemen 2- selbst  tätig durch das Gewicht des Motors straff  gehalten wird. Die Schraube t hat den Zweck,  die Bewegung des     Elektroniotors    in dein Le  dergelenk zu begrenzen und bei etwaigem  Reissen des Riemens ein     ]Elerunterklappen    des  Elektromotors zu verhindern.

   Das     Drehino-          inent    des     M,        otors    wird durch den Treibriemen,  -i- auf die Scheibe<B>k</B> und somit auf die Schnecke  <B>1</B> übertragen, die in das     Schneckenrad        it    ein  greift.  



  Die Achse der     Fedei-kapse.1,        init    der das  eine Ende der antreibenden Feder verbunden  ist, wird hierdurch in Drehung versetzt, wäh  rend die Kapsel<B>p,</B> mit der das andere Ende    der Feder verbunden ist, gleichzeitig ablaufen  kann. Übersteigt das M,     otordrehmoment    das       Drelitnoment    der Feder, so erfolgt Aufzug des  Federmotors.     Ini    entgegengesetzten Falle glei  tet die Scheibe s und nimmt den Treibriemen  r nicht mit. Die Kapsel über dem Schnecken  rad 21 und die neben ihr     befindliche    Welle  sind für den Aufzug von Hand bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Antrieb von Sprechappa raten, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Schallorgan antreibender Federmotor von einem dauernd auf den letzteren ein Dreh- inoment ausübenden Elektroniotor wieder auf gezogen wird. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Vorrichtung nach dein Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine gleitende Kupplung zwischen Elektromotor und Federmotor.
CH100742D 1921-04-12 1922-04-01 Vorrichtung zum Antrieb von Sprechapparaten. CH100742A (de)

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