BE1032015B1 - Gargerät, umfassend ein Gehäuse mit einem darin angeordneten Garraum - Google Patents

Gargerät, umfassend ein Gehäuse mit einem darin angeordneten Garraum Download PDF

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BE1032015B1
BE1032015B1 BE20235797A BE202305797A BE1032015B1 BE 1032015 B1 BE1032015 B1 BE 1032015B1 BE 20235797 A BE20235797 A BE 20235797A BE 202305797 A BE202305797 A BE 202305797A BE 1032015 B1 BE1032015 B1 BE 1032015B1
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cooking appliance
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muffle
housing
mounting wall
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BE20235797A
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Jörg Pfender
Lars Kemper
Eugen Nold
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Miele & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/08Foundations or supports plates; Legs or pillars; Casings; Wheels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gargerät (2), umfassend ein Gehäuse (4) mit einer in dem Gehäuse (4) angeordneten Gargerätemuffel (6) zur Ausbildung eines Garraums, wobei die Gargerätemuffel (6) zwei Befestigungslaschen (8) zur formschlüssigen Verbindung mit einer Montagewand (10) des Gehäuses (4) aufweist und die jeweilige formschlüssige Verbindung mittels mindestens eines in jeweils ein Befestigungsloch (12, 16) in der Montagewand (10) und in der jeweiligen Befestigungslasche (8) eingreifenden Muffelbefestigungselements (14) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das in jeder der Befestigungslaschen (8) angeordnete Befestigungsloch (16) jeweils als ein Langloch ausgebildet ist, wobei sich eine Längsachse des Langlochs in einer sich von einer Frontseite des Gehäuses (4) in Richtung der Montagewand (10) erstreckenden Tiefendimension des Gargeräts (2) erstreckt, und wobei die jeweils zueinander korrespondierenden Langlöcher, Befestigungslöcher (12) und Muffelbefestigungselemente (14) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement (14) in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts (2) und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts (2) entfernt von beiden das Langloch in der Tiefendimension begrenzenden Langlochenden positioniert ist.

Description

Beschreibung
Gargerät, umfassend ein Gehäuse mit einem darin angeordneten Garraum
Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Garraum der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Art. s Derartige Gargeräte mit Garräumen sind aus dem Stand der Technik in einer Vielzahl von
Ausführungsformen bereits vorbekannt und umfassen ein Gehäuse mit einer in dem Gehäuse angeordneten Gargerätemuffel zur Ausbildung eines Garraums, wobei die Gargerätemuffel zwei Befestigungslaschen zur formschlüssigen Verbindung mit einer Montagewand des
Gehäuses aufweist und die jeweilige formschlüssige Verbindung mittels mindestens eines in
Jeweils ein Befestigungsloch in der Montagewand und in der jeweiligen Befestigungslasche eingreifenden Muffelbefestigungselements ausgebildet ist. In einem Gebrauchszustand des
Gargeräts erwärmt sich die Gargerätemuffel, so dass sich die Gargerätemuffel ausdehnt und sich damit relativ zu dem Gehäuse bewegt. Hierbei können ungewünschte mechanische
Spannungen zwischen der Gargerätemuffel und dem Gehäuse des Gargeräts auftreten, so dass die ordnungsgemäße Funktion des Gargeräts beeinträchtigt werden kann oder das
Gargerät, also die Gargerätemuffel und/oder das Gehäuse, sogar beschädigt werden kann.
Beispielsweise kann es bei einer als Emaille-Muffel ausgebildeten Gargerätemuffel zu ungewünschten Abplatzungen der Emaille kommen. Hier schafft die Erfindung Abhilfe.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Gargerät mit einem Gehäuse und einer in dem Gehäuse angeordneten Gargerätemuffel zur Ausbildung eines Garraums zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Gargerät mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das in jeder der
Befestigungslaschen angeordnete Befestigungsloch jeweils als ein Langloch ausgebildet ist, wobei sich eine Längsachse des Langlochs in einer sich von einer Frontseite des Gehäuses in Richtung der Montagewand erstreckenden Tiefendimension des Gargeräts erstreckt, und wobei die jeweils zueinander korrespondierenden Langlöcher, Befestigungslöcher und
Muffelbefestigungselemente derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts entfernt von beiden das Langloch in der
Tiefendimension begrenzenden Langlochenden positioniert ist. Jede der Befestigungslaschen kann somit mittels lediglich einem einzigen Muffelbefestigungselement oder mit einer
Mehrzahl von Muffelbefestigungselementen mit der Montagewand kraftübertragend verbunden sein, wobei jedes Muffelbefestigungselement zu einem Befestigungsloch in der
Montagewand und zu einem als Langloch ausgebildeten Befestigungsloch in der diesem
Muffelbefestigungselement zugeordneten Befestigungslasche korrespondiert. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden
Unteransprüchen.
Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht insbesondere darin, dass ein Gargerät mit einem Gehäuse und einer in dem Gehäuse angeordneten Gargerätemuffel zur Ausbildung eines Garraums verbessert ist. Aufgrund des erfindungsgemäßen Gargeräts ist es möglich, dass sich die Gargerätemuffel in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts entlang der
Tiefendimension des erfindungsgemäßen Gargeräts ausdehnen kann, ohne, dass dies zu einer ungewünschten und nachteiligen mechanischen Verspannung zwischen der
Gargerätemuffel auf der einen Seite und dem Gehäuse, nämlich der Montagewand, auf der anderen Seite führt. Dies deshalb, weil die jeweils als Langloch ausgebildeten
Befestigungslöcher in den Befestigungslaschen eine schwimmende Lagerung der
Gargerätemuffel relativ zu dem Gehäuse entlang der Tiefendimension des erfindungsgemäBen Gargeräts ermöglichen. Entsprechend sind beispielsweise die oben beschriebenen Emaille-Abplatzer einer emaillierten Gargerätemuffel wirksam verhindert. Die
Gargerätemuffel des erfindungsgemäfBen Gargeräts ist also an dem Gehäuse entlang der
Tiefendimension ausreichend befestigbar, ohne, dass dadurch die ordnungsgemäße Funktion des erfindungsgemäBen Gargeräts aufgrund von mechanischen Spannungen weder im
Nichtgebrauchszustand noch in jedem der Gebrauchszustände beeinträchtigt ist.
Grundsätzlich ist das erfindungsgemäße Gargerät nach Art, Funktionsweise, Material und
Dimensionierung in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Gargerät als ein Backofen, ein Dampfgarer, ein Mikrowellengerät oder als ein Kombinationsgerät mit einer Mehrzahl von voneinander verschiedenen Beheizungsarten ausgebildet sein. Ferner kann das erfindungsgemäße Gargerät sowohl als ein Haushaltsgerät wie auch als ein gewerbliches Gargerät, also ein Gargerät für den professionellen Einsatz, ausgebildet sein. Entsprechend vielfältig kann auch die Beschaffenheit beispielsweise der
Gargerätemuffel des Gargeräts sein, so dass die Gargerätemuffel nicht zwingend als eine emaillierte Gargerätemuffel ausgebildet sein muss. Rein exemplarisch sei hier lediglich auf
Edelstahl-Muffeln verwiesen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäfBen Gargeräts sieht vor, dass die zwei
Befestigungslaschen jeweils an einer Seite der Gargerätemuffel angeordnet sind und die
Montagewand dazu korrespondierend ausgebildete Seitenlaschen aufweist, bevorzugt, dass die Seitenlaschen jeweils als eine das Befestigungsloch aufweisende Abkantung der
Montagewand ausgebildet sind, besonders bevorzugt, dass in der jeweiligen Abkantung der
Montagewand eine das Befestigungsloch aufweisende Sicke ausgebildet ist. Hierdurch ist die
Erfindung auf konstruktiv und fertigungstechnisch besonders einfache und damit kostengünstige Art und Weise umsetzbar. Dies gilt insbesondere für Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gargeräts, bei denen das Gehäuse beispielsweise mittels von einander separaten Montagewand, Gehäusedecke und Gehäusebodens zusammengesetzt ist, da hier das Fügen der einzelnen vorgenannten Gehäuseteile einerseits und die Befestigung der
Gargerätemuffel an der Montagewand des Gehäuses andererseits nicht miteinander, zum
Beispiel aus Bauraumgründen oder dergleichen, konkurrieren. Die bevorzugte
Ausführungsform dieser Weiterbildung hat ferner den weiteren Vorteil, dass beispielsweise als separate Seitenlaschen ausgebildete Seitenlaschen nicht mit einem Rest der
Montagewand verbunden werden müssen. Stattdessen sind die Seitenlaschen aus der
Montagewand ausgebildet. Die besonders bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung hat darüber hinaus den weiteren Vorteil, dass die Sicke zum einen die jeweilige Abkantung versteift und zum anderen die Abkantung im Bereich des Befestigungslochs der Abkantung näher an die korrespondierende Befestigungslasche mit dem als Langloch ausgebildeten
Befestigungsloch heranführt. Aufgrund des auf die vorgenannte Art erzielten geringeren
Abstands zwischen der Abkantung auf der einen Seite und der Befestigungslasche auf der anderen Seite ist somit die Verwendung von kürzeren und damit kostengünstigeren
Muffelbefestigungselementen ermöglicht. Auch können die Abkantung mit der Sicke und das korrespondierende Muffelbefestigungselement derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sein, dass sich eine der korrespondierenden Befestigungslasche abgewandte freie
Oberfläche der Abkantung über ein zu der Abkantung korrespondierendes freies Ende des
Muffelbefestigungselements erhebt. Das Muffelbefestigungselement ist somit mittels der
Sicke in der Abkantung versenkt.
Die Montagewand ist vorzugsweise eine wandartige Struktur des Gehäuses und in Bezug auf eine Beschickungsôffnung der Gargerätemuffel in der Tiefenrichtung der Gargerätemuffel hinter der Gargerätemuffel angeordnet, insbesondere ist die Montagewand zwischen einer
Gehäuserückwand des Gehäuses und der Gargerätemuffel angeordnet.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung bildet die Montagewand die Gehäuserückwand des
Gehäuses aus.
Ein Aspekt ist, dass die Montagewand ein flacher, scheibenartiger und Wandförmiger Körper ist, welcher vorzugsweise senkrecht zu einer Gehäusedecke oder einem Gehäuseboden angeordnet ist.
Ein Aspekt ist, dass die Montagewand senkrecht zu der Ebene der Beschickungsöffnung der
Gargerätemuffel beziehungsweise senkrecht zur Muffelrückwand der Gargerätemuffel angeordnet ist. Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäBen Gargeräts sieht vor, dass die jeweilige Befestigungslasche formschlüssig und/oder stoffschlüssig mit einem Rest der Gargerätemuffel verbunden ist. Auf diese Weise ist eine funktionssichere und damit robuste kraftübertragende Verbindung zwischen der Gargerätemuffel und den beiden
Befestigungslaschen angegeben. Die formschlüssige Verbindung könnte beispielsweise mittels mindestens eines Befestigungsbolzens und/oder mindestens einer
Befestigungsschraube ausgeführt sein. Bei der vorgenannten stoffschlüssigen Verbindung ist zum Beispiel eine Verschweißung oder eine Verklebung der Befestigungslaschen mit der
Gargerätemuffel denkbar. Der Fachmann wird je nach den Erfordernissen des Einzelfalls die geeignete Verbindungstechnik auswählen.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement als ein Befestigungsbolzen oder eine
Befestigungsschraube ausgebildet ist, bevorzugt, dass einerseits das jeweilige
Befestigungsloch in der Montagewand als ein zu einem Außendurchmesser eines Schafts des Muffelbefestigungselements korrespondierend ausgebildetes kreisrundes
Befestigungsloch ausgebildet ist und andererseits das jeweilige Befestigungsloch in der
Befestigungslasche eine zu dem vorgenannten Außendurchmesser korrespondierend ausgebildete Breite dieses Langlochs aufweist, besonders bevorzugt, dass das jeweilige
Muffelbefestigungselement blindmontagegeeignet ausgebildet ist. Hierdurch sind die jeweils zueinander korrespondierenden Komponenten, nämlich das Befestigungsloch in der
Montagewand, das als Langloch ausgebildete Befestigungsloch in der Befestigungslasche und das Muffelbefestigungselement, auf besonders sinnvolle und geeignete Art ausgebildet.
Dies gilt besonders für die bevorzugte und insbesondere für die besonders bevorzugte
Ausführungsform dieser Weiterbildung. Mittels der vorliegenden Weiterbildung ist die
Wärmeleitung von der Gargerätemuffel in Richtung der Montagewand in gewünschter Weise wesentlich reduziert, da das jeweilige Muffelbefestigungselement lediglich mittels einer sehr geringen Anlagefläche an der Montagewand und an der korrespondierenden
Befestigungslasche anliegt. Unabhängig von der Weiterbildung dieses Absatzes kann das
Befestigungsloch in der Montagewand beispielsweise als eine Bohrung oder eine Stanzung ausgebildet sein, während das als Langloch ausgebildete Befestigungsloch in der
Befestigungslasche zum Beispiel als eine Durchstellung ausgebildet sein kann. Jedoch sind auch andere dem Fachmann bekannte und für den jeweiligen Einzelfall geeignete
Ausgestaltungen der Befestigungslöcher denkbar.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die jeweilige Befestigungslasche zusätzlich zu dem darin ausgebildeten Befestigungsloch eine Mehrzahl von weiteren Löchern zur Reduzierung einer Wärmeleitung von der
Gargerätemuffel in Richtung der Montagewand aufweist, bevorzugt, dass die weiteren Löcher zumindest teilweise entlang einer senkrecht zu der Tiefendimension angeordneten Achse angeordnet sind, besonders bevorzugt, dass alle weiteren Löcher entlang der vorgenannten
Achse angeordnet sind. Auf diese Weise ist die Wärmeleitung von der Gargerätemuffel in
Richtung der Montagewand in gewünschter Weise weiter reduziert. Dies gilt besonders für die bevorzugte und insbesondere für die besonders bevorzugte Ausführungsform dieser
Weiterbildung. Diese weiteren Löcher können dabei analog zu den oben genannten
Befestigungslöchern ausgebildet und angefertigt sein. 5 Eine weitere besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die jeweilige Befestigungslasche einen erhabenen Rand aufweist, bevorzugt, dass der erhabene Rand zumindest teilweise derart in einem Überlappungsbereich der
Befestigungslasche mit der Montagewand angeordnet ist, dass die Montagewand lediglich mittels des erhabenen Randes oder gar nicht an der Befestigungslasche anliegt. Hierdurch ist die Steifigkeit der jeweiligen Befestigungslasche auf konstruktiv und fertigungstechnisch einfache Art und Weise wesentlich verbessert. Beispielsweise kann der erhabene Rand als eine Abkantung der jeweiligen Befestigungslasche ausgebildet sein. Die erste Variante der bevorzugten Ausführungsform dieser Weiterbildung hat darüber hinaus den weiteren Vorteil, dass zum einen mittels des vorgenannten Überlappungsbereichs eine Kraftübertragung zwischen der jeweiligen Befestigungslasche auf der einen Seite und der Montagewand auf der anderen Seite verbessert ist. Zum anderen ist die hierfür erforderliche Anlagefläche zwischen der jeweiligen Befestigungslasche und der Montagewand sehr gering ausgeführt, so dass eine zu der Anlagefläche korrespondierende Wärmeleitung von der Gargerätemuffel in Richtung der Montagewand sehr beschränkt ist. Im Unterschied dazu hat die zweite
Variante der bevorzugten Ausführungsform dieser Weiterbildung den Vorteil, dass aufgrund der vorgenannten Überlappung keine Wärmeleitung zwischen der Gargerätemuffel und der
Montagewand stattfindet.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäBen Gargeräts sieht vor, dass das
Gargerät ein an einer Muffelrückwand der Gargerätemuffel angeordnetes Gebläse aufweist, sowie einen Gebläsemotor aufweist, wobei Gebläsebefestigungselemente zur Befestigung des Gebläses an der Muffelrückwand und die Montagewand derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Gebläsebefestigungselemente in dem Nichtgebrauchszustand und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts anlagefrei zu der Montagewand positioniert sind.
Gebläse werden bei Gargeräten mit Garräumen aus verschiedensten betriebstechnischen
Gründen sehr häufig verwendet. Mittels der vorliegenden Weiterbildung ist die Befestigung des Gebläsemotors an der Gargerätemuffel mittels der Gebläsebefestigungselemente von der Montagewand sowohl mechanisch wie auch thermisch entkoppelt, so dass sich diese
Gebläsebefestigung weder hinsichtlich ungewünschter mechanischer Spannungen noch hinsichtlich ungewünschter Wärmebrücken zwischen der Gargerätemuffel und der
Montagewand nachteilig auswirken kann.
Bei der Verwendung eines Gebläses wie in der vorliegenden Weiterbildung der Erfindung ist es insbesondere vorteilhaft, dass die zwei Befestigungslaschen jeweils an einer Seite der
Gargerätemuffel angeordnet sind und die Montagewand dazu korrespondierend ausgebildete
Seitenlaschen aufweist. Dies deshalb, weil die Befestigungslaschen in diesem Fall nicht im s unmittelbaren Wirkbereich des Gebläses liegen, so dass in einem Luftstrom des Gebläses transportierte Wärme nicht in ungewünschter Weise mittels der Befestigungslaschen auf die
Montagewand übertragen wird. Entsprechend reduziert sich ein Energieverbrauch dieses erfindungsgemäßen Gargeräts im Vergleich zu einem vergleichbaren erfindungsgemäßen
Gargerät, bei dem die Befestigungslaschen in dem vorgenannten Luftstrom des Gebläses 190 angeordnet sind.
Das Gebläse ist in der Gargerätemuffel angeordnet. Der Gebläsemotor ist üblicherweise außerhalb der Gargerätemuffel positioniert. Insbesondere ist der Gebläsemotor auf einer der
Gargerätemuffel abgewandten Seite der Montagewand angeordnet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform des erfindungsgemäßen ı5 Gargeräts sieht vor, dass in der Montagewand zu den Gebläsebefestigungselementen korrespondierende Löcher angeordnet sind, bevorzugt, dass diese Löcher jeweils als ein
Montagewandausschnitt ausgebildet sind. Auf diese Weise ist die vorgenannte mechanische und thermische Entkopplung der Gargerätemuffel von der Montagewand auf konstruktiv und fertigungstechnisch sehr einfache Art ermöglicht. Dies gilt insbesondere für die bevorzugte
Ausführungsform dieser Weiterbildung. Die vorgenannten Löcher können jedoch auf jede geeignete und sinnvolle Art hergestellt sein. Siehe hierzu auch die diesbezüglichen obigen
Ausführungen zu den Befestigungslöchern und weiteren Löchern.
Ein Aspekt ist es, dass wenigstens eine der Gebläsebefestigungselemente die Ebene der
Montagewand, insbesondere das korrespondierende der Löcher durchdringt und somit eine leichtere Montage eines Lüftermotors bereitstellt.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die
Gargerätemuffel an der Frontseite des Gehäuses derart formschlüssig gehalten ist, dass eine
Befestigung der Gargerätemuffel an dem Gehäuse erst mittels eines Zusammenwirkens dieser Halterung mit der vorgenannten formschlüssigen Verbindung der Gargerätemuffel mit der Montagewand erfolgt. Hierdurch ist eine besonders einfache Konstruktion und Fertigung des erfindungsgemäßen Gargeräts ermöglicht.
Ferner sieht eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts vor, dass das Gehäuse als ein mehrteiliges Gehäuse ausgebildet ist, bevorzugt, dass das
Gehäuse in einer Demontagelage des Gargeräts einen separaten Gehäusefrontrahmen und/oder eine separate Montagewand und/oder einen separaten Gehäuseboden und/oder eine separate Gehäusedecke aufweist, besonders bevorzugt, dass das Gehäuse mindestens eine Gehäuseverkleidung zur Verkleidung des Gehäuses aufweist. Auf diese Weise ist die
Fertigung des erfindungsgemäßen Gargeräts wesentlich vereinfacht. Dies gilt insbesondere für die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung. Die besonders bevorzugte
Ausführungsform dieser Weiterbildung hat darüber hinaus den weiteren Vorteil, dass einerseits die vorgenannten Gehäuseteile unabhängig von einem gewünschten ästhetischen
Gesamteindruck des erfindungsgemäßen Gargeräts konstruiert, gefertigt und miteinander gefügt werden können. Ferner ermöglicht die Gehäuseverkleidung andererseits eine von den vorgenannten Gehäuseteilen unabhängige ästhetische Gesamtanmutung des erfindungsgemäßen Gargeräts.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gargeräts in einer teilweisen,
Seitenansicht;
Figur2 das Ausführungsbeispiel in einer teilweisen Rückansicht;
Figur 3 das Ausführungsbeispiel in einem teilweisen Detailquerschnitt im Bereich einer
Befestigungslasche;
Figur 4 das Ausführungsbeispiel in einer teilweisen, perspektivischen Detailansicht im
Bereich einer der Befestigungslaschen;
Figur5 eine der Befestigungslaschen des Ausführungsbeispiels in einer teilweisen
Einzeldarstellung, in einer Seitenansicht;
Figur 6 eine Schnittdarstellung einer Montagewand.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäfBen Gargeräts rein exemplarisch dargestellt.
Das als Haushaltsbackofen ausgebildete Gargerät 2 umfasst ein Gehäuse 4 mit einer in dem
Gehäuse 4 angeordneten Gargerätemuffel 6 zur Ausbildung eines nicht dargestellten
Garraums, wobei die Gargerätemuffel 6 zwei Befestigungslaschen 8 zur formschlüssigen
Verbindung mit einer Montagewand 10 des Gehäuses 4 aufweist und die jeweilige formschlüssige Verbindung mittels eines in ein Befestigungsloch 12 in der Montagewand 10 und in der jeweiligen Befestigungslasche 8 eingreifenden Muffelbefestigungselements 14 ausgebildet ist. In den Fig. 1 bis 5 ist jeweils lediglich eine der beiden Befestigungslaschen 8 dargestellt, wobei diese in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Befestigungslasche 8 auch exemplarisch für die nicht dargestellte Befestigungslasche steht. Gleiches gilt für deren
Zusammenwirken mit einem von den Befestigungslaschen 8 verschiedenen Rest der
Gargerätemuffel 6 und der Montagewand 10. Entsprechend gelten die nachfolgenden
Erläuterungen für beide Befestigungslaschen 8 gleichermaßen. Die beiden
Befestigungslaschen 8 sind zueinander identisch ausgebildet.
Erfindungsgemäß ist ein in jeder der Befestigungslaschen 8 angeordnetes
Befestigungsloch 16 jeweils als ein Langloch ausgebildet, wobei sich eine Längsachse des
Langlochs in einer sich von einer in der Bildebene der Fig. 1 links dargestellten Frontseite des
Gehäuses 4 in Richtung der in der Bildebene der Fig. 1 rechts dargestellten Montagewand 10 erstreckenden Tiefendimension des Gargeräts 2 erstreckt, und wobei die jeweils zueinander korrespondierenden Befestigungslöcher 16, Befestigungslöcher 12 und 11 Muffelbefestigungselemente 14 derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement 14 in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts 2 und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 entfernt von beiden das Langloch, also das
Befestigungsloch 16, in der Tiefendimension begrenzenden Langlochenden positioniert ist.
Die zwei Befestigungslaschen 8 sind jeweils an einer Seite der Gargerätemuffel 6 angeordnet ı5 und die Montagewand 10 weist dazu korrespondierend ausgebildete Seitenlaschen 18 auf, wobei die Seitenlaschen 18 jeweils als eine das Befestigungsloch 12 aufweisende Abkantung der Montagewand 10 ausgebildet sind, nämlich derart, dass in der jeweiligen Abkantung der
Montagewand 10 eine das Befestigungsloch 12 aufweisende Sicke 20 ausgebildet ist. Die vorgenannten Seiten der Gargerätemuffel 6 erstrecken sich in der Fig. 1 jeweils parallel zur
Bildebene, wobei in der Fig. 1 lediglich eine der beiden Seiten der Gargerätemuffel 6, nämlich die in der Bildebene der Fig. 1 liegende Seite, sichtbar ist. Die andere Seite der
Gargerätemuffel 6 befindet sich hinter der Bildebene der Fig. 1. In der Fig. 2 sind die beiden
Seiten der Gargerätemuffel 6 links und rechts in der Bildebene angeordnet.
Die jeweilige Befestigungslasche 8 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
Stoffschlüssig, nämlich durch Punktschweißen, mit einem Rest der Gargerätemuffel 6 verbunden. Siehe hierzu auch die beispielsweise in der Fig. 4 dargestellten Punkte 22.
Das jeweilige Muffelbefestigungselement 14 ist hier als eine Befestigungsschraube ausgebildet, wobei einerseits das jeweilige Befestigungsloch 12 in der Montagewand 10 als ein zu einem Außendurchmesser eines Schafts des jeweiligen Muffelbefestigungselements 14 korrespondierend ausgebildetes kreisrundes Befestigungsloch ausgebildet ist und andererseits das jeweilige Befestigungsloch 16 in der Befestigungslasche 8 eine zu dem vorgenannten AuBendurchmesser korrespondierend ausgebildete Breite des Langlochs aufweist. Ferner ist das jeweilige Muffelbefestigungselement 14 blindmontagegeeignet, beispielsweise als eine selbstschneidende Blechschraube, ausgebildet. Alternativ dazu sind natürlich auch andere für den jeweiligen Einzelfall geeignete Arten von
Muffelbefestigungselementen, wie Befestigungsbolzen, grundsätzlich denkbar. Rein exemplarisch sei hier beispielsweise auf Niete oder dergleichen hingewiesen.
Die jeweilige Befestigungslasche 8 weist zusätzlich zu dem darin ausgebildeten
Befestigungsloch 16 eine Mehrzahl von weiteren Löchern 24 zur Reduzierung einer s Wärmeleitung von der Gargerätemuffel 6 in Richtung der Montagewand 10 auf, wobei die weiteren Löcher 24 zumindest teilweise entlang einer senkrecht zu der Tiefendimension angeordneten Achse angeordnet sind. In anderen Ausführungsformen der Erfindung kann es darüber hinaus vorgesehen sein, dass alle weiteren Löcher entlang der vorgenannten Achse angeordnet sind. 190 Zwecks Versteifung der Befestigungslasche 8 weist die jeweilige Befestigungslasche 8 einen erhabenen Rand 26 auf, wobei der Rand 26 in einem Überlappungsbereich der
Befestigungslasche 8 mit der Montagewand 10 nicht an der Montagewand 10 anliegt. In anderen Ausführungsformen der Erfindung kann es jedoch vorgesehen sein, dass der erhabene Rand zumindest teilweise derart in einem Überlappungsbereich der ı5 Befestigungslasche mit der Montagewand angeordnet ist, dass die Montagewand lediglich mittels des erhabenen Randes an der Befestigungslasche anliegt.
Das als Haushaltsbackofen ausgebildete Gargerät 2 weist in üblicher Art ein an einer
Muffelrückwand 28 der Gargerätemuffel 6 angeordnetes Gebläse 30 auf, wobei insgesamt drei als Befestigungsböckchen ausgebildete Gebläsebefestigungselemente 32 zur
Befestigung des Gebläsemotors 31 an der Muffelrückwand 28 und die Montagewand 10 derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Gebläsebefestigungselemente 32 in dem Nichtgebrauchszustand und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 anlagefrei zu der Montagewand 10 positioniert sind. Hierfür sind in der Montagewand 10 zu den
Gebläsebefestigungselementen 32 korrespondierende Löcher 34 angeordnet, nämlich derart, dass diese Löcher 34 jeweils als ein Montagewandausschnitt ausgebildet sind. Siehe hierzu insbesondere die Fig. 2.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Gargerätemuffel 6 an der Frontseite des
Gehäuses 4 derart formschlüssig gehalten, dass eine Befestigung der Gargerätemuffel 6 an dem Gehäuse 4 erst mittels eines Zusammenwirkens dieser Halterung mit der vorgenannten formschlüssigen Verbindung der Gargerätemuffel 6 mit der Montagewand 10 erfolgt.
Ferner ist das Gehäuse 4 hier als ein mehrteiliges Gehäuse ausgebildet, wobei das
Gehäuse 4 in einer Demontagelage des Gargeräts 2 einen nicht dargestellten
Gehäusefrontrahmen und die Montagewand 10 als eine separate Montagewand 10 und einen separaten Gehäuseboden 36 und eine separate Gehäusedecke 38 aufweist. Am Schluss der
Fertigung des Gargeräts 2 wird das Gehäuse 4 mittels mindestens einer nicht dargestellten
Gehäuseverkleidung des Gehäuses 4 verkleidet.
Nachfolgend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Gargeräts gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel anhand der Fig. 1 bis 5 näher erläutert. s Zunächst befindet sich das Gargerät 2 in einem nicht dargestellten Demontagezustand.
Zwecks Herstellung des Gargeräts 2 werden unter anderem die oben genannten
Komponenten des Gargeräts 2 auf dem Fachmann an sich bekannte Art und Weise hergestellt und miteinander verbunden. Siehe hierzu auch die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschreibungseinleitung. 10 Nach der Montage dieser Komponenten befindet sich das Gargerät 2 in dem aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlichen Montagezustand. Wie oben bereits erläutert, ist die Gargerätemuffel 6 an der Frontseite des Gehäuses 4 derart formschlüssig gehalten, dass die Befestigung der
Gargerätemuffel 6 an dem Gehäuse 4 erst mittels eines Zusammenwirkens dieser Halterung mit der vorgenannten formschlüssigen Verbindung der Gargerätemuffel 6 mit der
Montagewand 10 erfolgt. Das jeweilige Muffelbefestigungselement 14 ist sowohl in dem
Nichtgebrauchszustand des Gargeräts 2 wie auch in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 entfernt von beiden das als Langloch ausgebildete Befestigungsloch 16 in der
Tiefendimension begrenzenden Langlochenden positioniert.
In den vorgenannten Gebrauchszuständen des Gargeräts 4 erwärmt sich die
Gargerätemuffel 6, so dass sich die Gargerätemuffel 6 ausdehnt und sich damit relativ zu dem Gehäuse 4 bewegt. Hierbei können im Stand der Technik ungewünschte mechanische
Spannungen zwischen der Gargerätemuffel und dem Gehäuse des Gargeräts auftreten, so dass die ordnungsgemäße Funktion des Gargeräts beeinträchtigt werden kann oder das
Gargerät, also die Gargerätemuffel und/oder das Gehäuse, sogar beschädigt werden kann.
Beispielsweise kann es bei einer als Emaille-Muffel ausgebildeten Gargerätemuffel zu ungewünschten Abplatzungen des Emaille kommen. Hier schafft die Erfindung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel Abhilfe.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Gargeräts 2 ist es möglich, dass sich die
Gargerätemuffel 6 in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 entlang der Tiefendimension des Gargeräts 2 ausdehnen kann, ohne, dass dies zu einer ungewünschten und nachteiligen mechanischen Verspannung zwischen der Gargerätemuffel 6 auf der einen Seite und dem
Gehäuse 4, nämlich der Montagewand 10, auf der anderen Seite führt. Dies deshalb, weil die jeweils als Langloch ausgebildeten Befestigungslöcher 16 in den Befestigungslaschen 8 eine schwimmende Lagerung der Gargerätemuffel 6 relativ zu dem Gehäuse 4 entlang der
Tiefendimension des Gargeräts 2 ermöglichen. Entsprechend sind beispielsweise die oben beschriebenen Emaille-Abplatzer einer emaillierten Gargerätemuffel wirksam verhindert. Die
Gargerätemuffel 6 des Gargeräts 2 ist also an dem Gehäuse 4 entlang der Tiefendimension ausreichend befestigbar, ohne, dass dadurch die ordnungsgemäße Funktion des s erfindungsgemäßen Gargeräts 2 aufgrund von mechanischen Spannungen weder im
Nichtgebrauchszustand noch in jedem der Gebrauchszustände beeinträchtigt ist. Ferner ist die an sich ungewünschte Wärmeleitung von der Gargerätemuffel 6 in Richtung der
Montagewand 10 mittels der oben erläuterten Ausbildung des Gargeräts 2 sehr stark reduziert, So dass ein damit einhergehender ungewünschter Wärmeabfluss von der
Gargerätemuffel 6 wirksam verhindert ist. Entsprechend ergibt sich auch eine im Vergleich zum Stand der Technik höhere Energieeffizienz des Gargeräts 2. Dies insbesondere auch deshalb, weil die Befestigungslaschen 8 und die dazu korrespondierenden Seitenlaschen 18 seitlich der Gargerätemuffel 6 und damit außerhalb eines durch das Gebläse 30 erzeugten, nicht dargestellten Luftstroms angeordnet sind. ı5 Die Erfindung ist jedoch nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel beschränkt.
Siehe hierzu die diesbezüglichen Ausführungen zu den alternativen oder optionalen
Merkmalen der Erfindung in der Beschreibungseinleitung wie auch in der Beschreibung des konkreten Ausführungsbeispiels.
Entsprechend lässt sich die Erfindung auch bei anderen Arten von Gargeräten vorteilhaft anwenden. Ferner sind die Befestigungslöcher, weiteren Löcher und die zu den
Gebläsebefestigungselementen korrespondierenden Löcher der Montagewand 10 nach Art,
Herstellung, Dimensionierung und Anzahl in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar.
Analoges gilt für die Muffelbefestigungselemente sowie die sonstigen oben genannten
Verbindungen. Somit kann der Fachmann, je nach den Erfordernissen des konkreten
Einzelfalls, die geeignete technische Lösung auswählen.
Figur 5 zeigt die Anordnung der Montagewand 10 als ein Teil des Gehäuses 4. Von dem
Gehäuse 4 ist hier der Gehäuseboden 36 und die Gehäuserückwand 37 dargestellt. Die
Montagewand 10 ist in der gezeigten Ausführungsform hinter der Gargerätemuffel 6, insbesondere zwischen der Muffelrückwand 28 und der Gehäuserückwand 37 angeordnet.
Gemäß einer hier nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist die
Gehäuserückwand 37 als Montagewand 10 ausgeführt.
Analog zu der Figur 2 ist in der Schnittdarstellung der Figur 6 gut zu erkennen, dass bei dem als Haushaltsbackofen ausgebildeten Gargerät 2 an der Muffelrückwand 28 ein Gebläse 30 angeordnet ist. An dem Gebläse 30 sind insgesamt drei als Befestigungsböckchen ausgebildete Gebläsebefestigungselemente 32 zur Befestigung des Gebläsemotors 31 an dem Gebläse 30 und somit an der Muffelrückwand 28 vorgesehen.
In der gezeigten Ausführungsform ist der Gebläsemotor 31 auf einer anderen Seite der
Montagewand 10 angeordnet als die Gargerätemuffel 6.
Die Montagewand 10 und die Gebläsebefestigungselemente 32 sind derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass die Gebläsebefestigungselemente 32 in dem
Nichtgebrauchszustand und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts 2 anlagefrei zu der
Montagewand 10 positioniert sind. Hierfür sind in der Montagewand 10 zu den
Gebläsebefestigungselementen 32 korrespondierende Löcher 34 angeordnet, nämlich derart, dass diese Löcher 34 jeweils als ein Montagewandausschnitt ausgebildet sind. Siehe hierzu auch die Fig. 2.
Ein Aspekt ist es, dass beispielsweise eines oder mehrere der
Gebläsebefestigungselemente 32 das korrespondierende Loch 32 in der Montagewand 10 durchdringt. Hierdurch wird eine Montage des Gebläsemotors 31 an den
Gebläsebefestigungselemente 32 besonders einfach möglich.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Gargerät (2), umfassend ein Gehäuse (4) mit einer in dem Gehäuse (4) angeordneten Gargerätemuffel (6) zur Ausbildung eines Garraums, wobei die Gargerätemuffel (6) zwei Befestigungslaschen (8) zur formschlüssigen Verbindung mit einer Montagewand (10) des Gehäuses (4) aufweist und die jeweilige formschlüssige Verbindung mittels mindestens eines in jeweils ein Befestigungsloch (12, 16) in der Montagewand (10) und in der jeweiligen Befestigungslasche (8) eingreifenden Muffelbefestigungselements (14) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das in jeder der Befestigungslaschen (8) angeordnete Befestigungsloch (16) jeweils als ein Langloch ausgebildet ist, wobei sich eine Längsachse des Langlochs in einer sich von einer Frontseite des Gehäuses (4) in Richtung der Montagewand (10) erstreckenden Tiefendimension des Gargeräts (2) erstreckt, und wobei die jeweils zueinander korrespondierenden Langlöcher, Befestigungslöcher (12) und Muffelbefestigungselemente (14) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement (14) in einem Nichtgebrauchszustand des Gargeräts (2) und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts (2) entfernt von beiden das Langloch in der Tiefendimension begrenzenden Langlochenden positioniert ist.
2. Gargerät (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Befestigungslaschen (8) jeweils an einer Seite der Gargerätemuffel (6) angeordnet sind und die Montagewand (10) dazu korrespondierend ausgebildete Seitenlaschen (18) aufweist, bevorzugt, dass die Seitenlaschen (18) jeweils als eine das Befestigungsloch (12) aufweisende Abkantung der Montagewand (10) ausgebildet sind, besonders bevorzugt, dass in der jeweiligen Abkantung der Montagewand (10) eine das Befestigungsloch (12) aufweisende Sicke (20) ausgebildet ist.
3. Gargerät (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Befestigungslasche (8) formschlüssig und/oder stoffschlüssig mit einem Rest der Gargerätemuffel (6) verbunden ist.
4. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement (14) als ein Befestigungsbolzen oder eine Befestigungsschraube ausgebildet ist, bevorzugt, dass einerseits das jeweilige Befestigungsloch (12) in der Montagewand (10) als ein zu einem Außendurchmesser eines Schafts des Muffelbefestigungselements (14) korrespondierend ausgebildetes kreisrundes Befestigungsloch (12) ausgebildet ist und andererseits das jeweilige Befestigungsloch (16) in der Befestigungslasche (8) eine zu dem vorgenannten Außendurchmesser korrespondierend ausgebildete Breite des Langlochs aufweist, besonders bevorzugt, dass das jeweilige Muffelbefestigungselement (14) blindmontagegeeignet ausgebildet ist.
5. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Befestigungslasche (8) zusätzlich zu dem darin ausgebildeten Befestigungsloch (16) eine Mehrzahl von weiteren Löchern (24) zur Reduzierung einer Wärmeleitung von der Gargerätemuffel (6) in Richtung der Montagewand (10) aufweist, bevorzugt, dass die weiteren Löcher (24) zumindest teilweise entlang einer senkrecht zu der Tiefendimension angeordneten Achse angeordnet sind, besonders bevorzugt, dass alle weiteren Löcher (24) entlang der vorgenannten Achse angeordnet sind.
6. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Befestigungslasche (8) einen erhabenen Rand (26) aufweist, bevorzugt, dass der erhabene Rand zumindest teilweise derart in einem Überlappungsbereich der Befestigungslasche mit der Montagewand angeordnet ist, dass die Montagewand lediglich mittels des erhabenen Randes oder gar nicht an der Befestigungslasche anliegt.
7. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (2) ein an einer Muffelrückwand (28) der Gargerätemuffel (6) angeordnetes Gebläse (30) sowie einen Gebläsemotor (31) aufweist, wobei Gebläsebefestigungselemente (32) zur Befestigung des Gebläsemotors (30) an der Muffelrückwand (28) und die Montagewand (10) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Gebläsebefestigungselemente (32) in dem Nichtgebrauchszustand und in jedem Gebrauchszustand des Gargeräts (2) anlagefrei zu der Montagewand (10) positioniert sind.
8. Gargerät (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montagewand (10) zu den Gebläsebefestigungselementen (32) korrespondierende Löcher (34) angeordnet sind, bevorzugt, dass diese Löcher (34) jeweils als ein Montagewandausschnitt ausgebildet sind.
9. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gargerätemuffel (6) an der Frontseite des Gehäuses (4) derart formschlüssig gehalten ist, dass eine Befestigung der Gargerätemuffel (6) an dem Gehäuse (4) erst mittels eines Zusammenwirkens dieser Halterung mit der vorgenannten formschlüssigen Verbindung der Gargerätemuffel (6) mit der Montagewand (10) erfolgt.
10. Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) als ein mehrteiliges Gehäuse (4) ausgebildet ist, bevorzugt, dass das Gehäuse (4) in einer Demontagelage des Gargeräts (2) einen separaten Gehäusefrontrahmen und/oder eine separate Montagewand (10) und/oder einen separaten Gehäuseboden (36) und/oder eine separate Gehäusedecke (38) aufweist, besonders bevorzugt, dass das Gehäuse (4) mindestens eine Gehäuseverkleidung zur Verkleidung des Gehäuses (4) aufweist.
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Date Code Title Description
FG Patent granted

Effective date: 20250428