BE1026558B1 - Gegenstände aus polymerschaum - Google Patents

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BE1026558B1
BE1026558B1 BE20185583A BE201805583A BE1026558B1 BE 1026558 B1 BE1026558 B1 BE 1026558B1 BE 20185583 A BE20185583 A BE 20185583A BE 201805583 A BE201805583 A BE 201805583A BE 1026558 B1 BE1026558 B1 BE 1026558B1
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Jean-Pierre Mayeres
Silvain Meessen
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Abstract

Die Erfindung betrifft Gegenstände aus Polymerschaum, eine Anlage und ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung derartiger Gegenstände aus Polymerschaum, welche mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: (a) Fördern eines Gegenstands aus Polymerschaum in mindestens eine Behandlungsstation, vorzugsweise eine bis zehn Behandlungsstationen, die jeweils ein Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen umfassen, zwischen welche der Gegenstand aus Polymerschaum gepresst wird, wobei die Umfangsfläche mindestens einer der Walzen des Walzenpaares zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, sodass zumindest in bestimmten Bereichen des Gegenstands aus Polymerschaum Perforationen erzeugt werden, wobei jedes Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen in einer Ebene, die rechtwinklig zur Förderrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum ist, frei ausrichtbar ist, sodass eine beliebige Seite des Gegenstands aus Polymerschaum behandelt werden kann, (b) möglicherweise Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum, (c) möglicherweise Aufbringen von Klebstoffbahnen auf den Gegenstand aus Polymerschaum, und (d) Auftrennen, welches darin besteht, den Gegenstand aus Polymerschaum in vorbestimmte Längen zuzuschneiden, und/oder Aufwickeln des Gegenstands aus Polymerschaum auf eine Spule.

Description

GEGENSTÄNDE AUS POLYMERSCHAUM
Technisches Gebiet [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung von Gegenständen aus Polymerschaum, die mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, sowie diese Gegenstände aus Polymerschaum.
Stand der Technik [0002] Polymerschäume werden auf zahlreichen verschiedenartigen Gebieten verwendet, denn sie besitzen viele interessante Eigenschaften: sie können von hoher oder von geringer Dichte sein, sie sind nachgiebig, sie besitzen thermisch und akustisch isolierende Eigenschaften, sie ermöglichen es, Stöße abzufangen, oder dienen zum Auspolstern und zum Abdichten.
[0003] Polymerschäume finden daher zahlreiche Anwendungen, und zwar in vielen Industriebranchen, wie etwa dem Bauwesen, dem Automobilsektor, der gewerblichen Tontechnik, der Möbelfertigung usw.
[0004] Obgleich es bereits viele Lösungen gibt, fordern der Markt und der Gesetzgeber ständig neue Lösungen, bei denen die eine oder andere Eigenschaft gegenüber den bekannten Lösungen verbessert wurde.
Aufgabe der Erfindung [0005] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht folglich darin, neuartige Gegenstände aus Polymerschaum bereitzustellen, die im Allgemeinen, oder erforderlichenfalls in bestimmten Bereichen oder Regionen
BE2018/5583 der Gegenstände aus Polymerschaum, bessere Eigenschaften der Nachgiebigkeit und/oder Geräuschabsorption aufweisen. Es wäre weiterhin von Nutzen, ein Verfahren oder sogar eine Anlage bereitzustellen, das/die es ermöglicht, derartige Artikel aus Polymerschaum vorzugsweise auf kontinuierliche Weise herzustellen.
Allgemeine Beschreibung der Erfindung [0006] Um die oben genannte Aufgabe zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung in einem ersten Aspekt ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Gegenständen aus Polymerschaum bereit, die mindestens Bereiche oder Regionen mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
(a) Fördern eines Gegenstands aus Polymerschaum in mindestens eine Behandlungsstation, vorzugsweise eine bis zehn Behandlungsstationen, die jeweils ein Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen umfassen, zwischen welche der Gegenstand aus Polymerschaum gepresst wird, wobei die Umfangsfläche mindestens einer der Walzen des Walzenpaares zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, sodass zumindest in bestimmten Bereichen des Gegenstands aus Polymerschaum Perforationen erzeugt werden, wobei jedes Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen in einer Ebene, die rechtwinklig zur Förderrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum ist, frei ausrichtbar ist, sodass eine beliebige Seite des Gegenstands aus Polymerschaum behandelt werden kann, (b) möglicherweise Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum, (c) möglicherweise Aufbringen von Klebstoffbahnen auf den Gegenstand aus Polymerschaum, und
BE2018/5583 (d) Auftrennen, welches darin besteht, den Gegenstand aus Polymerschaum in vorbestimmte Längen zuzuschneiden, und/oder Aufwickeln des Gegenstands aus Polymerschaum auf eine Spule.
[0007] In einer bevorzugten Variante umfasst das Verfahren darüber hinaus, vor dem Schritt (a), den oder die folgenden Schritt(e):
(i) Extrudieren und Aufschäumen einer Polymerzusammensetzung, die ein oder mehrere physikalische Treibmittel umfasst, um einen Gegenstand aus Polymerschaum zu bilden, woraufhin der Gegenstand aus Polymerschaum mindestens teilweise durch einen Luftstrom und/oder durch Vernebeln von Wasser abgekühlt wird, (ii) möglicherweise Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum.
[0008] Die Erfindung stellt weiterhin, in einem zweiten Aspekt, eine Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Gegenständen aus Polymerschaum bereit, die mindestens Bereiche oder Regionen mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen.
[0009] Insbesondere betrifft die Erfindung eine Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Gegenständen aus Polymerschaum, die mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, wobei die Anlage in der Förder-ZHerstellungsrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum die folgenden Elemente umfasst:
(a) mindestens eine Behandlungsstation, vorzugsweise eine bis zehn Behandlungsstationen, die jeweils ein Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen umfassen, zwischen welche der Gegenstand aus Polymerschaum gefördert werden kann, wobei die Umfangsfläche mindestens einer der Walzen des oder der Walzenpaare(s) zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, sodass zumindest in bestimmten Bereichen des Gegenstands aus Polymerschaum Perforationen erzeugt werden können, wobei jedes Paar
BE2018/5583 paralleler sich gegenläufig drehender Walzen in einer Ebene, die rechtwinklig zur Förderrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum ist, frei ausrichtbar ist, sodass eine beliebige Seite des Gegenstands aus Polymerschaum behandelt werden kann, (b) möglicherweise eine Station zum Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum, (c) Möglicherweise eine oder mehrere Vorrichtungen zum Aufbringen von Klebstoffbahnen auf den Gegenstand aus Polymerschaum, wobei die Klebstoffbahn(en) auf eine oder mehrere Seiten des Gegenstands aus Polymerschaum aufgebracht werden können und möglicherweise mit einem lösbaren Antihaftschutz bedeckt sind, und (d) eine Auftrennvorrichtung, die es ermöglicht, den Gegenstand aus Polymerschaum in vorbestimmte Längen zuzuschneiden, beispielsweise Längen von 2 bis 3 m, und/oder eine Aufwickelvorrichtung, die es ermöglicht, den Gegenstand aus Polymerschaum auf eine Spule aufzuwickeln, das heißt, im Allgemeinen Längen von 20 bis 90 Metern oder noch mehr.
[0010] In einer bevorzugten Variante umfasst die Anlage darüber hinaus, im Vorfeld des Punktes (a):
(i) einen Extruder, der für ein kontinuierliches Aufschäumen einer Polymerzusammensetzung ausgelegt, die ein oder mehrere physikalische Treibmittel umfasst, um einen Gegenstand aus Polymerschaum zu bilden, wobei sie nachgeschaltet eine Vorrichtung zum mindestens teilweisen Abkühlen des Gegenstands aus Polymerschaum umfasst, wobei die Kühlvorrichtung dazu befähigt ist, einen Luftstrom und/oder eine Wasservernebelung zu erzeugen, welche auf den Gegenstand aus Polymerschaum gerichtet werden können, wenn dieser aus dem Extruder austritt, (ii) möglicherweise eine Station zum Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum.
BE2018/5583 [0011] Weiterhin stellt die Erfindung, in einem dritten Aspekt, Gegenstände aus Polymerschaum bereit, die mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, verglichen mit einem gleichartigen Gegenstand aus Polymerschaum, der nicht mindestens eine Behandlungsstation gemäß Schritt a) des Verfahrens des ersten Aspekts der Erfindung oder gemäß dem Punkt (a) einer Anlage gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung durchlaufen hat.
[0012] Insbesondere stellt die Erfindung Gegenstände aus Polymerschaum besteht, die mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, wobei die Gegenstände kontinuierlich mittels eines Verfahrens gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung oder mittels einer Anlage gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung hergestellt werden können. Diese Gegenstände umfassen Perforationsmuster auf mindestens einer ihrer Seiten, vorzugsweise verschiedenartige Perforationsmuster auf mehreren ihrer Seiten, möglicherweise eine oder mehrere Klebstoffbahnen auf einer oder mehreren ihrer Seiten, wobei diese Gegenstände aus Polymerschaum zu vorbestimmten Längen zugeschnitten und/oder auf einer Spule aufgewickelt sind.
[0013] Ein vierter Aspekt der Erfindung betrifft verschiedenartige vorteilhafte Verwendungen der Gegenstände aus Polymerschaum gemäß der Erfindung, nämlich ihre Verwendung in Anwendungen, die Schäume mit erhöhter Nachgiebigkeit erfordern, und ihre Verwendung in Anwendungen zur Absorption von Geräuschen oder zur Isolierung gegen diese.
[0014] Im Verfahren oder in der Anlage gemäß der Erfindung ist die Umfangsfläche einer der Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen vorteilhafterweise zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen, und die andere Walze des Walzenpaares ist
BE2018/5583 mit einer weichen oder steifen Beschichtung ohne Perforationswerkzeuge versehen.
[0015] Als Variante sind die Umfangsflächen der beiden Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen.
[0016] Obgleich in dem Verfahren oder der Anlage eine oder mehrere Stationen zum Ziehen des Gegenstands aus Polymerschaum vorgesehen sein kann/können, um diesen durch die Behandlungsstation(en) zu fördern, wird als Variante oder zusätzlich mindestens eine Walze eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen mit Motorkraft betrieben, wobei vorzugsweise die beiden Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen mit Motorkraft betrieben werden, um den Gegenstand aus Polymerschaum (auf einfachere Weise) in Förder-ZHerstellungshchtung voran zu bewegen.
[0017] Da der Gegenstand aus Polymerschaum im Prinzip einen beliebigen Querschnitt haben kann, beispielsweise rund, oval, dreieckig, rechteckig, trapezförmig, oder anderweitig mehreckig, symmetrisch oder ungleichmäßig, und es je nach Verwendung der Gegenstände aus Polymerschaum wünschenswert sein kann, mehr als eine Seite des Gegenstands aus Polymerschaum zu perforieren, sehen das Verfahren und die Anlage vorzugsweise vor, dass mindestens zwei Behandlungsstationen durchlaufen werden. Wenn dies notwendig oder wünschenswert ist, kann das Muster oder die Form der Perforation von einer Behandlungsstation zur nächsten verschiedenartig sein. Auf diese Weise wird beispielsweise ein Gegenstand aus Polymerschaum erhalten, der Perforationen auf mehreren seiner Seiten umfasst, wobei gegebenenfalls die Perforationsmuster, -arten oder -formen auf jeder Seite unterschiedlich sind. Es ist weiterhin denkbar, ein- und dieselbe
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Seite des Gegenstands aus Polymerschaum mehrmals zu perforieren, um die Perforationsdichte auf dieser Seite zu erhöhen, indem mehr als eine Behandlungsstation mit jeweils gleichartiger Ausrichtung der Walzen durchlaufen wird. Im Zusammenhand mit der Erfindung ist unter einem Muster zu verstehen, dass die Perforationswerkzeuge nicht auf gleichförmige Art und Weise auf der gesamten Umfangsfläche angeordnet sind, sondern Bereiche ohne Perforationswerkzeuge vorliegen können beziehungsweise auf der Umfangsfläche der Walze stellenweise Perforationswerkzeuge von unterschiedlicher Länge vorliegen können. Die Form betrifft den Querschnitt der Perforationswerkzeuge, wie nachstehend erörtert wird.
[0018] In Abhängigkeit von den Anforderungen kann die Querschnittsfläche der Perforationswerkzeuge rund, mehreckig oder von beliebiger Form sein, insbesondere U-, T-, Y-, Z- oder L-förmig.
[0019] Bei der (aufzuschäumenden) Polymerzusammensetzung kann es sich um eine beliebige Zusammensetzung handeln, die ein oder mehrere vernetzbare Polyolefine umfasst oder aus solchen besteht, wobei diese in Gegenwart von Treibmitteln einen Schaum bilden können.
[0020] Bei den Treibmitteln, welche für Herstellung des Schaums in Schritt oder Punkt (i) verwendet werden, handelt es sich um solche, die im Allgemeinen bekannt sind, nämlich um chemische und physikalische Treibmittel. Die chemischen Mittel können aus den endothermen Verbindungen (beispielsweise Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, für sich genommen oder in Mischungen), den exothermen Verbindungen (beispielsweise Azodicarbonamid) ausgewählt werden. Physikalische Treibmittel können aus den Alkanen, vorzugsweise Propan, den Butanen, den Pentanen oder Hexan, wobei Isobutan stärker bevorzugt ist; den Inertgasen (beispielsweise Stickstoff, Argon, Kohlendioxid CO2), vorzugsweise CO2, den HFKW (beispielsweise den HFKW 134a 152a, R407A, R407F), den fluorierten Olefinen, beispielsweise R1234yf R1234ze) usw. ausgewählt werden.
BE2018/5583 [0021] Je nach Anwendung kann der Polymerschaum des Gegenstands aus Polymerschaum darüber hinaus ein(en) oder mehrere Additive oder Hilfsstoffe umfassen, die beispielsweise aus den Durchlässigkeitsregulatoren, insbesondere den Fettsäureamiden, den Estern aus Glycerin und Fettsäuren; den zellwirksamen Nukleierungsmitteln, den zellwirksamen Denukleierungsmitteln, den Flammschutzmitteln, den UV-Filtern, den Antioxidantien, den Vernetzungsmitteln, möglicherweise in Kombination mit einem oder mehreren Vernetzungshilfsmitteln, den Vernetzungskatalysatoren und den Pigmenten ausgewählt sind.
[0022] Bei den Mitteln und Hilfsmitteln zur Vernetzung, die verwendet werden können, handelt es sich um diejenigen, welche im Allgemeinen dem Fachmann bekannt sind, beispielsweise als Vernetzungsmittel: Dicumylperoxid, Di-(2-tert.butylperoxyisopropyl)benzol usw., oder beispielsweise als (multifunktionales) Vernetzungshilfsmittel, welches in Kombination mit dem (hauptsächlichen) Vernetzungsmittel zu verwenden ist und es ermöglicht, die Vernetzungsdichte zu erhöhen: Thallylcyanurat, Thmethylolpropanthmethacrylat usw. Die Vernetzungskatalysatoren sind ebenfalls dem Fachmann bekannt, wobei es sich beispielsweise um die folgenden handeln kann: Dodecylbenzylsulfonsäure, Dioctylzinndilaurat usw.
[0023] Der Polymerschaumgegenstand wird vernetzt sein oder nicht.
Beschreibung einer bevorzugten Ausführung [0024] Eine Ausführungsform des Verfahrens [0025] Extrusion eines Schaums mit gegebener Form, Dichte, Zellgröße, auf Grundlage von polyolefinartigen Polymeren, die vernetzbar sind oder nicht.
BE2018/5583 [0026] Abkühlen des Schaums an der Luft, mit oder ohne Übergießen mit / Vernebeln von Wasser, beispielsweise.
[0027] Möglicherweise - vor, während oder nach der Extrusion - Vernetzen des erhaltenen Schaums, wobei die Formulierung in diesem Fall die erforderlichen Additive enthält, insbesondere ein Mittel, welches möglicherweise in Kombination mit einem Hilfsmittel vorliegt, zur Vernetzung und/oder einen oder mehrere Vernetzungskatalysatoren.
[0028] Eine erste optionale Ziehstation.
[0029] Perforieren einer oder mehrerer Seiten • Fördern des Schaums in die Perforationsmaschine, die 1 bis 10 Perforationsstationen aufweist, welche jeweils aus zwei sich drehenden Walzen bestehen.
• Der Schaum wird derart jeder der Stationen zugeführt, dass er zwischen den beiden Walzen hindurchgelangt, welche zylindrisch und übereinander angeordnet sind, wobei sie sich um parallele Drehachsen drehen, deren Richtung in einer Ebene, welche rechtwinklig zur Extrusionsrichtung ist, über 360° ausgerichtet werden kann (um beispielsweise nicht-horizontale Seiten des Schaumprofilstücks oder ausgewählte Abschnitte einer Runddichtung perforieren zu können). In jeder Perforationsstation ist mindestens eine der beiden Walzen mit Perforationswerkzeugen versehen, wobei die andere Walze entweder mit Perforationswerkzeugen oder mit einer weichen oder steifen Beschichtung versehen sein kann. Somit werden an jeder Station eine oder zwei Flächen des Schaums perforiert. Die Walzen können motorgetrieben sein oder nicht.
• Die Walzen können Bereiche ohne Perforationswerkzeuge aufweisen.
• Die Perforationswerkzeuge können von verschiedenartiger Länge, Dicke, Querschnittsform sein (Ausgestaltung der Schnittfläche sowie gerader
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Querschnitt: Kreis, Dreieck, Rechteck, konkaves oder konvexes Mehreck,...).
• Je nach Zellgröße des Schaums und flächenbezogener Dichte der Perforationswerkzeuge auf den Walzen, und je nach Anzahl an Stationen mit Walzen, die mit Perforationswerkzeugen versehen sind, können sämtliche Zellen des Schaums perforiert werden oder ein Teil derselben.
[0030] Gegebenenfalls eine zweite Ziehstation, sofern bereits eine erste vorliegt, die der Perforationsmaschine vorgeschaltet ist.
[0031] Möglicherweise Aufbringen einer/von Klebstoffbahn(en), Verschweißen von Bögen, zusätzlich teilweise Herausschneiden (Schlitze) oder jedweder anderer Vorgang, der dem Fachmann bekannt ist.
[0032] Zuschneiden in Längsrichtung oder Aufwickeln des Schaums.
[0033] Eigenschaften des behandelten Schaums:
[0034] Die Auswirkung der Perforationen auf die mechanischen Eigenschaften des Schaums machen sich hauptsächlich in der erhöhten Nachgiebigkeit des Schaums bemerkbar, ganz gleich, ob zu Beginn geschlossene oder teilweise/vollständig offene Zellen vorlagen.
[0035] Die Perforation kann sich über die gesamte Dicke des Schaums oder über einen Teil erstrecken, um die obigen Auswirkungen zu modulieren.
[0036] Die folgenden Polymere sind möglich: jedwedes Polyolefin, modifiziert oder nicht, vernetzbar oder nicht, aufschäumbar, für sich genommen oder in Mischung, je nachdem, welche Eigenschaften angestrebt werden.
[0037] Nicht-erschöpfende Liste:
BE2018/5583 [0038] Polyethylene, Homopolymere von niedriger, mittlerer, hoher Dichte, geradkettig oder verzweigt, modifiziert oder nicht, Metallocen-katalysiert oder nicht; Copolymere von Ethylen mit weiteren Comonomeren (VA, BA, MA, AA, MAH, Vinylsilane,...), Terpolymere, Interpolymere, lonomere,....) [0039] Polypropylene, Homopolymere oder Copolymere mit Ethylen: in Blöcken, sequenzweise, statistischer Art, heterophasig, Copolymere von Propylen mit reaktionsfähigem Comonomer (ΜΑΗ, Vinylsilane,...), modifiziert oder nicht, geradkettig oder verzweigt.
[0040] Bevor er perforiert wird, kann der Schaum geschlossenzellig oder (teilweise oder vollständig) offenzellig sein.
[0041] Physikalische Treibmittel: Alkane (bevorzugt Isobutan), Inertgase, CO2, HFKW, fluorierte Olefine, ...., chemische Treibmittel: Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat (oder deren Mischungen), Azodicarbonamid.
[0042] Optionale Additive: Durchlässigkeitsregulatoren (Fettsäureamide, Ester von Glycerin und Fettsäuren,...), zellwirksame Nukleierungsmittel, zellwirksame Denukleierungsmittel, Flammschutzmittel, UV-Filter, Antioxidantien, Vernetzungsmittel und -hilfsmittel, Vernetzungskatalysatoren, Pigmente,... und sonstige Verbindungen, die dem Fachmann bekannt sind.

Claims (22)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Gegenständen aus Polymerschaum, die mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    (a) Fördern eines Gegenstands aus Polymerschaum in mindestens eine Behandlungsstation, vorzugsweise eine bis zehn Behandlungsstationen, die jeweils ein Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen umfassen, zwischen welche der Gegenstand aus Polymerschaum gepresst wird, wobei die Umfangsfläche mindestens einer der Walzen des Walzenpaares zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, sodass zumindest in bestimmten Bereichen des Gegenstands aus Polymerschaum Perforationen erzeugt werden, wobei jedes Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen in einer Ebene, die rechtwinklig zur Förderrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum ist, frei ausrichtbar ist, sodass eine beliebige
    Seite des Gegenstands aus Polymerschaum behandelt werden kann, (b) möglicherweise Ziehen mit Polymerschaum, Motorkraft des Gegenstands aus (c) möglicherweise Aufbringen von Klebstoffbahnen auf Gegenstand aus Polymerschaum, und den (d) Auftrennen, welches darin besteht, den Gegenstand aus
    Polymerschaum in vorbestimmte Längen zuzuschneiden, und/oder Aufwickeln des Gegenstands aus Polymerschaum auf eine Spule.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem die Umfangsfläche einer der Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen zumindest in bestimmten
    BE2018/5583
    Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, und die andere Walze des Walzenpaares mit einer weichen oder steifen Beschichtung ohne Perforationswerkzeuge versehen ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem die Umfangsflächen der beiden Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen sind.
  4. 4. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, in welchem mindestens eine der Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen motorgetrieben ist, wobei vorzugsweise die beiden Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen motorgetrieben sind.
  5. 5. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, in welchem die Querschnittsfläche der Perforationswerkzeuge rund, mehreckig oder von beliebiger Form ist, insbesondere U-, T-, Y-, Z- oder L-förmig.
  6. 6. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 5, in welchem die Polymerzusammensetzung ein oder mehrere Polyolefine, die modifiziert sind oder nicht, wobei sie vernetzbar sind oder nicht, umfasst oder daraus besteht.
  7. 7. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 6, das im Vorfeld des Schrittes (a) den oder die folgenden Schritt(e) umfasst:
    (i) Extrudieren und Aufschäumen einer Polymerzusammensetzung, die ein oder mehrere physikalische Treibmittel umfasst, um einen Gegenstand aus Polymerschaum zu bilden, woraufhin der Gegenstand aus Polymerschaum mindestens teilweise durch
    BE2018/5583 einen Luftstrom und/oder durch Vernebeln von Wasser abgekühlt wird, (ii) möglicherweise Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, in welchem die Treibmittel aus den chemischen und physikalischen Treibmitteln ausgewählt sind, wobei insbesondere die chemischen Treibmittel aus den endothermen Verbindungen, beispielsweise Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, für sich genommen oder in Mischungen, und aus den exothermen Verbindungen, beispielsweise Azodicarbonamid, ausgewählt werden können; und die physikalischen Treibmittel aus den Alkanen, vorzugsweise Propan, den Butanen, den Pentanen oder Hexan, wobei Isobutan stärker bevorzugt ist; den Inertgasen, beispielsweise Stickstoff, Argon, Kohlendioxid CO2, vorzugsweise CO2, den HFKW, beispielsweise den HFKW 134a 152a, R407A, R407F, den fluorierten Olefinen, beispielsweise R1234yf R1234ze ausgewählt werden können.
  9. 9. Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 8, in welchem der Polymerschaum des Gegenstands aus Polymerschaum darüber hinaus ein(en) oder mehrere Additive oder Hilfsstoffe umfasst, die aus den Durchlässigkeitsregulatoren, insbesondere den Fettsäureamiden, den Estern aus Glycerin und Fettsäuren; den zellwirksamen Nukleierungsmitteln, den zellwirksamen Denukleierungsmitteln, den Flammschutzmitteln, den UV-Filtern, den Antioxidantien, den Vernetzungsmitteln, möglicherweise in Kombination mit einem oder mehreren Vernetzungshilfsmitteln, den Vernetzungskatalysatoren und den Pigmenten ausgewählt sind.
  10. 10. Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Gegenständen aus Polymerschaum, die mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfassen, wobei die Anlage
    BE2018/5583 in der Förderrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum die folgenden Elemente umfasst:
    (a) mindestens eine Behandlungsstation, vorzugsweise eine bis zehn Behandlungsstationen, die jeweils ein Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen umfassen, zwischen welche der Gegenstand aus Polymerschaum gefördert werden kann, wobei die Umfangsfläche mindestens einer der Walzen des oder der Walzenpaare(s) zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, sodass zumindest in bestimmten Bereichen des Gegenstands aus Polymerschaum Perforationen erzeugt werden können, wobei jedes Paar paralleler sich gegenläufig drehender Walzen in einer Ebene, die rechtwinklig zur Förderrichtung des Gegenstands aus Polymerschaum ist, frei ausrichtbar ist, sodass eine beliebige Seite des Gegenstands aus Polymerschaum behandelt werden kann, (b) möglicherweise eine Station zum Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum, (c) möglicherweise eine Vorrichtung zum Aufbringen von
    Klebstoffbahnen auf den Gegenstand aus Polymerschaum, und (d) eine Vorrichtung zum Auftrennen, die es ermöglicht, den Gegenstand aus Polymerschaum in vorbestimmte Längen zuzuschneiden, und/oder eine Vorrichtung, die es ermöglicht, den Gegenstand aus Polymerschaum auf eine Spule aufzuwickeln.
  11. 11. Anlage nach Anspruch 10, in welcher die Umfangsfläche einer der Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen ist, und die andere Walze des Walzenpaares mit einer weichen oder steifen Beschichtung ohne Perforationswerkzeuge versehen ist.
    BE2018/5583
  12. 12. Anlage nach Anspruch 10, in welcher die Umfangsflächen der beiden Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen zumindest in bestimmten Bereichen mit Perforationswerkzeugen versehen sind.
  13. 13. Anlage nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 12, in welcher mindestens eine der Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen motorgetrieben ist, wobei vorzugsweise die beiden Walzen eines Paares paralleler sich gegenläufig drehender Walzen einer oder mehrerer Behandlungsstationen motorgetrieben sind.
  14. 14. Anlage nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 13, in welcher die Querschnittsfläche der Perforationswerkzeuge rund, mehreckig oder von beliebiger Form ist, insbesondere U-, T-, Y-, Z- oder L-förmig.
  15. 15. Anlage nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 13, die darüber hinaus, im Vorfeld der Behandlungsstation(en) (a), Folgendes umfasst (i) einen Extruder, der für ein kontinuierliches Aufschäumen einer Polymerzusammensetzung ausgelegt, die einen oder mehrere physikalische Treibmittel umfasst, um einen Gegenstand aus Polymerschaum zu bilden, wobei sie nachgeschaltet eine Vorrichtung zum mindestens teilweisen Abkühlen des Gegenstands aus Polymerschaum umfasst, welche dazu befähigt ist, einen Luftstrom und/oder eine Wasservernebelung zu erzeugen, und (ii) möglicherweise eine Station zum Ziehen mit Motorkraft des Gegenstands aus Polymerschaum.
  16. 16. Gegenstand aus Polymerschaum, der mindestens Bereiche mit erhöhter Nachgiebigkeit und/oder verbesserter Geräuschabsorption umfasst, wobei der Gegenstand kontinuierlich mittels eines Verfahrens nach
    BE2018/5583 einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 9 oder mittels einer Anlage nach einem beliebigen der Ansprüche 10 bis 15 hergestellt werden kann, und wobei er zumindest auf einer seiner Seiten Perforationsmuster, vorzugsweise verschiedenartige Perforationsmuster auf mehreren seiner Seiten, möglicherweise eine oder mehrere Klebstoffbahnen auf einer oder mehreren seiner Seiten umfasst, wobei der Gegenstand aus Polymerschaum in eine vorbestimmte Länge zugeschnitten und/oder auf eine Spule aufgewickelt ist.
  17. 17. Gegenstand nach Anspruch 16, wobei er Perforationen mit rundem, mehreckigem oder beliebig geformtem Querschnitt, insbesondere U-, Toder L-förmiger Art, umfasst.
  18. 18. Gegenstand nach Anspruch 16 oder 17, in welchem die Polymerzusammensetzung ein oder mehrere Polyolefine, die modifiziert sind oder nicht, wobei sie vernetzbar sind oder nicht, umfasst oder daraus besteht.
  19. 19. Gegenstand nach einem beliebigen der Ansprüche 16 bis 18, in welchem die Treibmittel aus den chemischen und physikalischen Treibmitteln ausgewählt sind, wobei insbesondere die chemischen Treibmittel aus den endothermen Verbindungen, beispielsweise Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, für sich genommen oder in Mischungen, und aus den exothermen Verbindungen, beispielsweise Azodicarbonamid, ausgewählt werden können; und die physikalischen Treibmittel aus den Alkanen, vorzugsweise Propan, den Butanen, den Pentanen oder Hexan, wobei Isobutan stärker bevorzugt ist; den Inertgasen, beispielsweise Stickstoff, Argon, Kohlendioxid CO2, vorzugsweise CO2, den HFKW, beispielsweise den HFKW 134a 152a, R407A, R407F, den fluorierten Olefinen, beispielsweise R1234yf, R1234ze ausgewählt werden können.
    BE2018/5583
  20. 20. Gegenstand nach einem beliebigen der Ansprüche 16 bis 19, in welchem der Polymerschaum des Gegenstands aus Polymerschaum darüber hinaus ein(en) oder mehrere Additive oder Hilfsstoffe umfasst, die aus den Durchlässigkeitsregulatoren, insbesondere den Fettsäureamiden,
    5 den Estern aus Glycerin und Fettsäuren; den zellwirksamen
    Nukleierungsmitteln, den zellwirksamen Denukleierungsmitteln, den Flammschutzmitteln, den UV-Filtern, den Antioxidantien, den Vernetzungsmitteln, möglicherweise in Kombination mit einem oder mehreren Vernetzungshilfsmitteln, den Vernetzungskatalysatoren und
    10 den Pigmenten ausgewählt sind.
  21. 21. Verwendung eines Gegenstands nach einem beliebigen der Ansprüche
    16 bis 20 in Anwendungen, die Schäume mit erhöhter Nachgiebigkeit erfordern.
  22. 22. Verwendung eines Gegenstands nach einem beliebigen der Ansprüche
    16 bis 20 in Anwendungen zur Absorption von Geräuschen oder zur Isolierung gegen diese.
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