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Glasschleifmaschine.
In der Glasschleiferei benötigt man in der Regel drei verschiedene Schleifscheiben. nämlich je eine zum Grobschleifen, Feinschleifen und Polieren, sowie endlich eine Filzscheibe, die meist am Polierklotz befestigt wird. Es ist also für jede der drei benötigten Schleifscheiben ein besonderes Maschinengestell erforderlich, wozu dann noch, wenn es sich nicht um Einzelantrieb handelt, die erforderlichen Transmissionsanlagen treten. Eine derartige Anlage erfordert also viel Raum und ist sehr kostspielig.
Gegenstand der Erfindung ist eine Glasschleifmaschine, welche die drei erforderlichen Schleifscheiben in einem einzigen Gestell bei möglichster Raumersparnis vereinigt, ohne dass bei gleichzeitiger Benutzung aller drei Scheiben eine Behinderung. der Handhabung eintreten kann. Gemäss der Erfindung
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leicht dadurch erreichen lässt, dass die Schleifscheibenwellen an den Ecken eines dreieckigen Gestelles gelagert werden. Unter jeder Schleifscheibe befindet sich-der übliche Wasserkasten. Diese sind nach der Erfindung so angeordnet, dass sich ihre inneren Ecken berühren, so dass der in der Mitte verbleibende Raum durch eine wasserundurchlässige Decke abgesperrt werden kann.
Die im Innern des-Gestelles unterhalb der Wasserkasten liegenden Transmissionsriemen, welche Antrieb durch einen ebenfalls im Innern des Gestelles befindlichen Elektromotor erhaiten, sind auf diese Art vor Feuchtigkeit gesehiitzt, zumal das Gestell auch aussen vollständig verkleidet ist.. 0,
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der'Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch das Maschinengestell nach Linie A-B der Fig. 2, Fig. 2 eine Aufsicht der Glasschleifmaschine.
Nahe den Ecken eines dreieckigen, aus Winkeleisen gebildeten Gestelles a sind drei Wellen b, e, d in Stehlagern e gelagert. Diese'Wellen. tragen oberhalb des Gestelles die bekannten Schleifscheiben /, < /, 7t, von welchen je eine zum Grobschleifen, Feinschleifen und Polieren dient. In die Polierscheibe kann in bekannterweise die zum Schlusse benötigte Filzscheibe eingelegt werden. Der Antrieb erfolgt beispielsweise von einem-Elektromotor t aus durch halbgekreuzten Riemen Tc auf die Welle b der Grobscheibe und von hier aus durch Riemseheiben m, n und Riemen o, p auf Riemscheibe q, r der Wellen c, d. Unter-
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sind die Abflussrohre der Wasserkasten bezeichet, die weiter unten in ein gemeinsames Rohr münden können.
Die Aussenseiten des Gestelles a sind ebenfalls durch Wände y wasser-und staubdicht abgeschlossen.
Das Abziehen der Glasscheiben erfolgt in Richtung der in Fig. 2 gezeichneten punktierten Linien.
Da die Grösse des Gestelles in einem bestimmten Verhältnis zu der üblichen Maximallänge der Glasscheiben steht, kann auch bei gleichzeitiger Benutzung aller Schleifscheiben keine Behinderung der einzelnen Arbeitsstellen erfolgen. Wesentlich ist also die Anordnung der Schleifscheiben in Dreieckform, da nur auf diese Weise bei möglichster Raumersparnis eine gegenseitige Behinderung der einzelnen Arbeitsstellen vermieden wird. Diese Glasschleifmaschine eignet sich infolgedessen insbesondere für Kleinbetriebe.