AT99081B - Verschluß für Verpackungshüllen. - Google Patents

Verschluß für Verpackungshüllen.

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AT99081B
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Austria
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disc
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Julius Tritsch
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Julius Tritsch
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  Verschluss für   Verpackungshüllen.   



   Gegenstand der Erfindung bildet ein Verschluss für Verpackungshüllen, welcher ohne sichtbare Zerstörung von Teilen des Verschlusses oder der Hülle keine Öffnung der Verpackungshülle gestattet. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf solche Verschlüsse, welche aus einer mit Zinken versehenen 
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 Zinken der äusseren   Verschlussscheibe   zusmmenwirkenden Gegenorgan bestehen. Bei den bekannten Verschlüssen dieser Art wird das Gegenorgan von einem rinnen-oder wulstförmigen, auf der   Verschluss-   seite offenen Ring gebildet, gegen dessen Innenseite die Zinken bei Herstellung des Verschlusses stossen und längs derselben umgebogen werden. Bei andern bekannten Verschlüssen dieser Art ist auch das
Gegenorgan aus so weichem Material gefertigt, dass die Zinkenspitzen in dasselbe bei Herstellung des Verschlusses eindringen können.

   Alle diese Verschlüsse genügen aber den Anforderungen an Sicherheit und Widerstandsfähigkeit nicht, weil einerseits bei einiger Geschicklichkeit und Anwendung geeigneter Werkzeuge ein Lösen und Wiederherstellen des Verschlusses möglich ist, anderseits die Zinken häufig bei Herstellung des Verschlusses nicht in die richtige Lage gelangen, vielmehr verquetscht und in nicht gewünschter Weise verbogen werden. 



   Der Verschluss nach der Erfindung hat nun diese Nachteile nicht, was dadurch erreicht wird, dass als Gegenorgan konzentrische Ringe oder Ringe und Scheiben von solcher Anordnung und Abmessung verwendet werden, dass die Zinken der äusseren   Versehlussscheibe   um einen der Ringe oder ein Ringsegment herumgebogen oder gerollt werden können und hiebei mit ihren Spitzen durch den Zwischenraum zwischen zwei konzentrischen Ringen oder Scheiben treten. 



   Weitere   E'nzelheiten   sollen an Hand der eine Ausführungsform der Erfindung darstellenden Zeichnung beschrieben werden, in welcher Fig. 1 ein Schaubild der äusseren   Verschlussscheibe,   Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gegenorgan und Fig. 3 einen Axialschnitt durch den hergestellten Verschluss veranschaulicht. 



   Die äussere   Verschlussscheibe   besitzt die übliche Ausgestaltung und besteht aus der zweckmässig gewölbten Scheibe   1,   die am Rande die Zinken 2 trägt. Gewünschtenfalls können auch zwischen den Zinken 2 kurze Zinken oder Zähne in bekannter Weise angeordnet sein. Das Gegenorgan besteht aus der Scheibe   3,   welche durch Stege   4   mit dem   sie umschliessenden   Ring 5 verbunden ist. Der   Aussendureh-   messer des Ringes zist gleich oder etwas kleiner als der Innendurchmesser der Scheibe   1,   so dass bei Herstellung des Verschlusses die Zinken 2 am äusseren Rand des Ringes 5 anliegen und um diesen in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise eingerollt werden können.

   Der Verschluss wird vermittels einer Zange von im allgemeinen bekannter Konstruktion hergestellt, in deren unteren fixen Backen das Gegenorgan in der hiefür vorgesehenen Pfanne eingelegt wird. In den oberen beweglichen Backen der Zange wird die äussere   Verschlussscheibe   eingelegt. Die Zange wird hierauf bei geöffneten Backen an die richtige Stelle der   Verpackungshülle   gebracht, wobei der untere Backen unter die beiden zu verbindenden Hüllenteile geschoben wird. Beim Schliessen der Zange dringen die Zinken 2 durch die Hüllenteile und greifen um den Aussenrand des Ringes   5,   sodann werden sie zufolge der Form der Pfanne im fixen Zangenbacken umgebogen und eingerollt, wobei die Zinkenspitzen in den Schlitz zwischen dem Ring 5 und der Scheibe 3 treten. 



   Damit die Zange gegenüber den Verschlussteilen richtig eingestellt werden kann, wird zweckmässig in der Mitte der Scheibe 3 ein unrundes, zweckmässig eckiges oder ovales Loch 6 vorgesehen, in welches ein Zapfen von gleichem Querschnitt. am fixen'Zangenbacken tritt. Behufs Einstellung der äusseren 

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   Um eine sichere Führung der Zinken zu erzielen und ein Verquetschen oder Verbiegen derselben in   ungewollter   Weise hintanzuhalten, können anì Aussenrand des Ringes 5 Lappen 8 vorgesehen sein, die zwischen sich längs des äusseren Umfanges des Ringes 5 und der Pfannenwand den für den Durchtritt der Zinken erforderlichen Raum schaffen. Es können auch in der Pfanne besondere Ausnehmungen für die Aufnahme dieser Lappen vorgesehen sein, wodurch die richtige Einstellung des Gegenorganes auch ohne Anordnung des unrunden Loches 6 gesichert wird. 



   Der beschriebene   Verschluss   hat den Vorteil einer besonders innigen Verbindung des Gegen- 
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 der Hülle unmöglich, den   hergestellten Verschluss wieder   zu lösen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE......   



   1. Verschluss für   Verpackungshü ! Ien,   bestehend aus einer an der Unterseite biegsame Zinken tragenden-Scheibe und einem auf der Innenseite    der-Verpackung liegenden-Gegenorgän, dadurch gekeiin-   zeichnet, dass das Gegenorgan aus konzentrischen Ringen oder Ringen und Scheiben von solcher Anordnung und Abmessung gebildet ist, dass die Zinken um einen der Ringe oder ein Ringsegment herumgebogen oder gerollt werden können und hiebei mit ihren Spitzen durch den Zwischenraum zwischen den konzentrischen Ringen oder Scheiben treten.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenorgan aus einem, eine Scheibe (3) umschliessenden und mit dieser durch mindestens zwei radiale Stege (4) verbundenen Ring (5) besteht.
    3. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer das Gegenorgan bildenden Scheibe durch kreissegmentförmige Schlitze Ringsegmente gebildet sind, um welche das Einrollen der Zinken (2) stattfindet.
    4. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines oder mehrerer am Umfang des Gegenorgans angeordneter Lappen oder Ansätze (8), die zwischen sich längs des äusseren Umfanges des Gegenorganes und der Pfannenwand im Verschlusswerkzeug den für den Durchtritt der Zinken erforderlichen freien Raum schaffen. 5. Verschluss nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenorgan in der Mitte eine das richtige Ansetzen des Verschlusswerkzeuges sichernde Öffnung (6) von anderm als kreis- EMI2.3 durch einen seitlichen Lappen (7) an dieser Verschlussscheibe angegeben wird.
    6. Zangenartiges Werkzeug für die Anbringung von Verschlüssen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfanne in dem zur Aufnahme des Gegenorgans dienenden Werkzeug mit Ausnehmungen für die Aufnahme der am Umfang des Gegenorganes angeordneten Lappen oder Ansätze (8) der bewegliche obere Zangenbacken mit ein oder mehreren Ausnehmungen zurAufnahme des Lappens (7) an der äusseren Verschlussscheibe (2) versehen ist, um eine genaue Einstellung des Werkzeuges gegenüber den Verschlussteilen zu erzielen. EMI2.4
AT99081D 1923-11-24 1923-11-24 Verschluß für Verpackungshüllen. AT99081B (de)

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AT99081B true AT99081B (de) 1925-01-26

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