AT9897U1 - Vorrichtung zur wärmebehandlung - Google Patents

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Wmt Thermosysteme Gmbh
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Description

2 AT 009 897 U1
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung mit einem eine Rückwand und zwei Seitenwände umfassenden Behandlungsraum, sowie wenigstens einem dem Behandlungsraum zugewandten Infrarotstrahler.
Kabinen mit Infrarotstrahlern dienen zur Erwärmung des Körpers bzw. als Schwitzkabinen und sind in verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Die bekannten Kabinen werden entweder in Bauwerken oder im Freien aufgestellt und bestehen beispielsweise aus zu einer Kabine zusammengesetzten Holzwänden bzw. aus übereinandergeschichteten Holzblockbohlen um den Behandlungsraum auszubilden. Als Infrarotstrahler finden üblicherweise Flächenstrahler od. dgl. Verwendung, die eine angenehme Wärmeabstrahlung aufweisen und dabei sehr langlebig sind. Derartige Infrarotstrahler sind hinsichtlich ihrer abgebbaren Leistung gut dimmbar und werden in verschiedensten -Größen und Formen angeboten, wobei sich diese durch eine minimale Konvektionswärme auszeichnen und Wärme hauptsächlich durch Strahlung abgeben. Zudem werden derartige Strahler trotz guter Wärmeabstrahlung nur so warm, daß sie keine Verbrennungen der Haut verursachen können. Als nachteilig hat es sich -bei den bekannten Vorrichtungen erwiesen, daß die Kabinen einen erheblichen Platzbedarf haben und in Räumen mit beengten Platzverhältnissen üblicherweise nicht aufgestellt werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die sowohl raumsparend untergebracht werden kann als auch in kürzester Zeit einsatzbereit ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Rückwand und die Seitenwände eine zusammenlegbare Baueinheit bilden, wobei die Seitenwände aus ihrer den Behandlungsraum aufspannenden Nutzlage in eine raumsparende Lagerstellung zur Rückwand hin verlagerbar sind.
Dadurch, daß die Vorrichtung von einer einen Behandlungsraum aufspannenden Nutzstellung in eine raumsparende Lagerstellung verlagerbar ist, ist gewährleistet, daß die Vorrichtung bei Nichtgebrauch nur einen minimalen Platzbedarf hat und die übliche Nutzung des Raumes nicht bzw. nur wenig beeinträchtigt wird. Bei Bedarf müssen die Seitenwände lediglich aus der gegen die Rückwand hin verlagerten Lagerstellung in die den Behandlungsraum aufspannende Nutzlage gebracht werden, wonach sich ein von den beiden Seitenwänden und Rückwand auf-spannter Behandlungsraum ergibt. Gegebenenfalls können natürlich auch eine Vorderwand bzw. ein Deckelement vorgesehen sein, das aus einer Lagerstellung zur Nutzlage hin verlagert werden kann. Oa die erfindungsgemäße Vorrichtung im wesentlichen eine Faltkabine -betrifft, die nicht voll umfänglich gegenüber der Umgebung abgeschlossen ist, empfiehlt es sich, diese Vorrichtung in einem entsprechend beheizten Raum, beispielsweise dem Badezimmer, aufzustellen, um eine entsprechende Behandlungswärme zu erzielen.
Um die Vorrichtung in ihrer Lagerstellung vor Beschädigungen zu schützen sowie um ein optisch einwandfreies Erscheinungsbild zu gewährleisten, empfiehlt es sich, wenn die Seitenwände gelenkig an der Rückwand gelagert sind und Rückwand und Seitenwände Teil eines raumsparenden Schrankes bilden, zudem sich der Behandlungsraum in der Lagerstellung zusammenstellen läßt. Damit ergibt sich für die Vorrichtung in der Lagerstellung im wesentlichen ein Erscheinungsbild eines Schrankes mit verringerter Tiefe, der sich mit wenigen Handgriffen in einen Wärmebehandlungsraum umbauen läßt. Ist mit wenigen Bauelementen das Auslangen zu finden, empfiehlt es sich, wenigstens eine Seitenwand zugleich als Schranktür auszubilden.
Soll die Vorrichtung zumindest annähernd wie eine Kabine abschließbar ausgeführt werden, können Seitenwände, eine Deckenwand und/oder Frontwände beispielsweise aus rollo- bzw. faltenbalgartigen Elementen vorgesehen sein, die sich in eine den Behandlungsraum aufspannende Nutzlage verlagern lassen. Als Sitzgelegenheit kann ein üblicher Schemel Verwendung finden. Besonders vorteilhaft ist es allerdings, wenn eine gegen die Rückwand ankJappbare Sitzgelegenheit vorgesehen ist, die sich ebenfalls aus einer zur Rückwand hin angestellten

Claims (5)

  1. 3 AT 009 897 U1 Lagerstellung in eine NutzsteHung verbringen läßt. In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 die Vorrichtung aus Fig. 1 im Schnitt nach der Linie ll-ll und Fig. 3 die Vorrichtung aus Fig. 2 im Schnitt nach der Linie lll-lll. Eine Vorrichtung 1 zur Wärmebehandlung umfaßt einen eine Rückwand 2 und zwei Seitenwände 3 aufweisenden Behandlungsraum 4 sowie mehrere den Behandlungsraum 4 zugewandte und auf Seitenwänden 3 sowie auf der Rückwand 2 angeordnete Infrarotstrahler 5. Um eine Infrarotkabine zu schaffen, die sowohl raumsparend lagerbar als auch in kürzester Zeit aufstellbar ist, bilden die Rückwand 2 und die Seitenwände 3 eine zusammenlegbare Baueinheit, wobei die Seitenwände 3 aus ihrer den Behandlungsraum 4 aufspannenden Nutzlage in eine raumsparende Lagerstellung zur Rückwand hin verlagerbar sind, wie dies strichpunktiert in Fig. 2 angedeutet ist. Die Rückwand 2 ist an einer Wand 6, beispielsweise eines Badezimmers, mittels eines Mauerhakens 7 befestigt und nimmt die Steuereinrichtung 8 bzw. den Netzanschluß für die Infrarotstrahler 5 auf. Die Seitenwände 3 sind an der Rückwand 2 mittels Scharnieren 9 gelenkig gelagert und bilden Teile eines raumsparenden Schrankes 10, zudem sich der Behandlungsraum 4 in der Lagerstellung zusammenstellen läßt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind für den Schrank 10 Schranktüren 11 vorgesehen, die in Seitenwänden 3 nebengestellt sind. Die ebenfalls schwenkbar an der Rückwand gelagerte Sitzgelegenheit 12 ist in der Lagerstellung der Vorrichtung 1 gegen die Rückwand 2 anklappbar und somit gemeinsam mit den Seitenwänden im Schrank 10 verstaubar. Zwei gegen die Seitenwände 3 anklappbare Frontwände sind in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt. Ansprüche: 1. Vorrichtung zur Wärmebehandlung mit einem eine Rückwand und zwei Seitenwände umfassenden Behandlungsraum, sowie wenigstens einem dem Behandlungsraum zugewandten Infrarotstrahler, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (2) und die Seitenwände (3) eine zusammenlegbare Baueinheit bilden, wobei die Seitenwände (3) aus ihrer den Behandlungsraum (4) aufspannenden Nutzlage in eine raumsparende Lagerstellung zur Rückwand (2) hin verlagerbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (3) an der Rückwand (2) gelenkig gelagert sind und Rückwand (2) und Seitenwände {3) Teile eines raumsparenden Schrankes (10) bilden, zu dem sich der -Behandlungsraum (4) in der Lagerstellung zusammenstellen läßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens .eine Seitenwand zugleich als Schranktür ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Seitenwände, ein Deckenelement und/oder Frontwände aus Rollo- bzw. Faltenbalg-artigen Elementen vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegen die Rückwand (2) anklappbare Sitzgelegenheit (12) vorgesehen ist.
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