AT98542B - Magnetzündvorrichtung. - Google Patents

Magnetzündvorrichtung.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Magnetzündvorrichtung. 



    Bei Magnetzündvorrichtungen, die zum Betrieb von Mehrzylindermaschinen dienen, werden die Zündfunken den einzelnen Zündkerzen mit Hilfe eines umlaufenden Verteilers zugeteilt, der von der   
 EMI1.1 
 nungsgrenze zu verhindern. Diese Funkenstrecken waren gewöhnlich ziemlich unzulänglich im Innern der Magnetzündvorrichtung angebracht. Ferner wurde bei den bisherigen   Zündvorrichtungen   deren Einstellung in bezug auf die Kurbelwelle in der Weise vorgenommen, dass mit Hilfe einer Markierung, die auf dem Zahnkopf des Verteilerrades angebracht war und durch ein   Schauglas   von aussen beobachtet werden konnte, die richtige Lage hergestellt werden konnte.

   Vielfach wurde auch ausserhalb des Verteilers 
 EMI1.2 
 
Bei den jetzigen verschiedenen Polschuhanordnungen   gehören aber grosse fachmännische Kennt-   nisse dazu, um den Anker der   Zündvorrichtung   auf diese Weise in die richtige Lage bringen zu   können.   



   Anderseits ist die   Zündvorrichtung   vielfach im Kurbelgehäuse derartig ungünstig angebracht, dass der
Unterbrecher nur mittels eines Spiegels beobachtet werden kann. 



   Die   Erfindung betrifft nun eine zweckmässige Anordnung   der Sicherheitsfunkenstreeke und der   Einstellscheibe   an einer   Magnetzfindvorriehtung   mit abnehmbarem Verteilergehäuse. Erfindungsgemäss ist die vom Verteilergehäuse überdeckte Sicherheitsfunkenstrecke ausserhalb des Gehäuses der Zündvorrichtung zwischen diesem Gehäuse und dem durch seine   Wand hindurehgeführten Stromabnehmer   eingeschaltet, der auch bei abgenommenem Verteilergehäuse stromführend ist. Nach Abnahme des Verteilergehäuses lässt sich daher die Sicherheitsfunkenstrecke besonders leicht und genau beobachten. 



   Ausserdem ist weiter gemäss der Erfindung auf der   Verteilerachse   eine besondere Einstellseheibe angeordnet, durch die die richtige Stellung der Zündvorrichtung zur Maschine nach Abnahme des Verteilergehäuses besonders genau vorgenommen werden kann. Da die   Zahnräder nicht   unmittelbar mit der Verteilerwalze in Berührung stehen, sondern an anderen Maschinenteilen angeordnet sind. wird eine Verschmutzung der Markierungsscheibe durch Öl oder Staub vollständig verhindert. 



   In den Fig. 1-4 ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen teilweisen Schnitt durch   die Magnetzündvorrichtung   und das Verteilergehäuse, Fig. 2 einen Schnitt quer zur Achse der   Magnetzündvorrichtung.   Die Fig. 3 und 4 stellen   Aussenansichten   der Vorrichtung dar. 1 ist der Anker der Magnetzündvorrichtung, 2 dessen Lager in dem   Gehäuse. 3,   der   Unterbrecher.   5 ist das aufgesetzte   Verteilergehäuse,   6 und 7 sind die zu den Zündkerzen führenden Hochspannungsleitungen, 8 ist ein Stromabnehmer, der den Strom vom Schleifring 9 des Ankers abnimmt.

   10 ist der Antrieb für die umlaufende Verteilerwalze   11,   12 ist der Arm des Verteilers, 13 sind die in   das Verteilergehäuse ein-   gesetzten Stromabnehmerstücke. 

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   Der Antrieb des   Verteilerarm     !   10 erfolgt im gewählten Beispiel durch   das Schneckenrad(-/.   das von dem schneckenartig ausgebildeten Ankerdeckel 15 aus angetrieben wird. (Fig. 3). 



   Die Weiterleitung des von dem Stromabnehmer 8 dem Anker entnommenen Stromes wird durch das mit dem Verteilergehäuse verbundene Kontaktstück 16 bewirkt, von dem aus über Leitung 17 der Strom bei 18 der Verteilerwalze zugeführt wird. 19 ist die Sicherheitsfunkenstrecke. 



   Wie ersichtlich, ist diese ausserhalb des Gehäuses J zwischen diesem Gehäuse und dem durch seine Wand hindurchgeführten Stromabnehmer eingeschaltet. Nach   Abnahme des Verteilergehauses wird   daher zwar der Stromzugang zum Verteiler unterbrochen, die Sicherheitsfunkenstrecke steht aber nach wie vor unter Spannung. Sie kann dann auf das richtige Arbeiten leicht beobachtet werden. 



   Fig. 4 zeigt eine perspektivische Aussenansicht der Vorrichtung. Durch das Fenster 20 hindurch kann die Wirkungsweise der Sicherheitsfunkenstreeke beobachtet werden. 21 (Fig. 3) ist die Einstellselheibe. die mit der Geschwindigkeit des Verteilers umläuft. An einer geeigneten Stelle der Vorrichtung oder des Verteilergehäuses kann ausserdem ein Fenster angebracht werden, durch das hindurch man die Einstegscheibe ohne Abnahme des Verteilergehäuses beobachten kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 ausserhalb des Gehäuses   (3)   der Zündvorrichtung zwischen diesem Gehäuse   (3)   und dem durch eine Wand   hindurchgeführten   Stromabnehmer   (8)   eingeschaltet ist, der auch bei abgenommenem Verteilergehäuse   (. 5) stromfÜhrend   ist. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. EMI2.3
AT98542D 1922-02-11 1922-12-29 Magnetzündvorrichtung. AT98542B (de)

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AT98542B true AT98542B (de) 1924-11-25

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