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Kontaktdetektor.
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peratur) sehr empfindlich, weshalb sie häufig in eine sogenannte Patrone eingeschlossen werden. Dies hat jedoch den Nachteil, dass die allseitige Einstellung in diesem Fall aufgegeben werden muss und dass überdies das Auge bei der noch verbleibenden mangelhaften Einstellung nicht zu Hilfe genommen werden kann. Das Maximum an Empfindlichkeit und an konstanter guter Leistung konnte daher bisher aus Kristalldetektoren nicht herausgeholt werden.
Die Erfindung sucht diese Aufgabe zu lösen, indem sie sowohl die allseitige Einstellbarkeit, als auch den dichten Abschluss bei gleichzeitiger Sichtbarkeit der Kontaktstellen zu erzielen gestattet. Zu diesem Zwecke wird die nach allen Seiten einstellbare Elektrode aus einer die andere Elektrode um-
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glocke und Elektrode sitzen hiebei vorteilhaft auf einen gemeinsamen Träger und bewegen sich gemeinsam, so dass weder die Dichtung, noch die Einstellung leidet und die Dimensionen der Abdiehtglocke sehr kleine sein können.
Dadurch gestattet die Erfindung eine überaus leichte und einfache überwachbare und überprüfbare Einstellung, auch während des Betriebes, da sowohl der Andruck der Elektroden als auch die Kontaktstelle von einem einzigen Handgriff aus beherrscht werden kann. und nur eine eventuelle Nachstellung der zweiten Elektrode, die unter diesen Umständen geringe Wichtigkeit besitzt, von anderer Stelle aus vorgenommen werden muss.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform als Kristalldetektor in lotrechtem Mittelschnitt dargestellt. Auf der isolierenden Grundplatte J ist ein Lager- stüek 2 angeordnet, das einen auf der Grundplatte 7 aufruhenden Flansch. 3 besitzt. In den Flansch 3 sind zwei Schrauben 4 eingesetzt, die durch kreisförmige Bohrungen a in der Grundplatte 1 hindurchreichen, welche Bohrungen wesentlich grösser bemessen sind als die Schrauben 4. so dass das mit den Schrauben 4 verbundene Lagerstück 2 auf der Grundplatte 7 in beliebiger Richtung und innerhalb weiter Grenzen verschoben und auch gedreht werden kann. Von der Grundplatte 1 wird ferner ein Ständer 6 getragen,
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Träger für den Kristallkontakt 10 dient. Der Kontakt.
M ist als Draht ausgebildet und an einem Träger 12 befestigt, der mit einer auf dem LagerstÜek 2 in der Achsrichtung verschiebbar und drehbar angeordneten Scheibe 13 fest verbunden ist. Ein Handgriff 14 aus Isoliermaterial, mittels dessen die Einstellung des verstellbaren Kontaktes 11 erfolgt. ist mit der Scheibe 13 durch einen Korkring 15 verbunden, über den eine Abschlussglocke 6 geschoben ist.
Die die Kontakte-M und 11 vor Staub schützende Abschlussglocke 16 ist zweckmässig aus Glas hergestellt, so dass sie die Beobachtung der Kontakte gestattet. Die Verwendung einer solchen Glasglocke ist dadurch ermöglicht, dass diese die Bewegungen des verstellbaren Kontaktträgers mitmacht, so dass
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geschobenen Federn 17, die zwischen an der Grundplatte 1 anliegenden Unterlagscheiben 18 und durch die Schrauben 4 einzustellenden Tellern 19 angeordnet sind.
Infolge dieser Anordnung erfolgt eine Verschiebung des Lagers 2 auf seiner Unterlage erst nach Überwindung eines bestimmten, jedoch für die Betätigung von Hand nicht störenden Widerstandes, wie auch eine Verschiebung des Kontaktträgers auf dem Lager 2 in lotrechter Richtung erst nach Überwindung des verhältnismässig grossen Reibungswiderstandes möglich ist.
Die Kontakte 10 und 11 sind in bekannter Weise durch nicht dargestellte Leitungen mit den An- schlussklemmen 20 verbunden.
Wird der Detektor angeschaltet, so wird der Leiter 11 durch entsprechende Verschiebung der Handhabe zunächst so gestellt, dass der Leiter unter genügendem Druck auf dem Kristall aufruht. Dann wird durch Rundbewegung des Lagerstückes 2 die empfindlichste Stelle gesucht. Bei jeder Änderung der Lautstärke des Empfanges wird dann abermals durch Rundbewegung des Lagerteiles 2 die empfindlichste Stelle aufgesucht. Gegenüber den bisher üblichen E'nstellvorriehtungen hat die vorliegende den Vorzug grosser Einfachheit der Bauart und Handhabung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontaktdetektor mit allseitiger Einstelluug der Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass die nach allen Richtungen einstellbare Elektrode (11) auf einer die andere Elektrode (10) umfassenden Säule (2), die selbst nach allen Richtungen frei beweglich ist, verschieblich gelagert ist und von einer Glasglocke (16), oder einem anderen durchsichtigen Material dicht abgeschlossen wird, so dass die Einstellung der Elektroden bei Aufrechterhaltung des dichten Abschlusses und der Sichtbarkeit er folgen kann.