AT97915B - Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen. - Google Patents
Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen. Für das Färben faseriger Stoffe wie Filz, Tuch, Wildleder u. dgL wurden bisher Farben in vorzugsweise fester Form, z. B. in Form von Steinen, benutzt. Neben grossen Vorteilen haben diese Steine jedoch den Nachteil, dass die Farbe nicht in feinster Verteilung auf den Stoff kommt und deshalb nicht genügend haftet. Dieser Übelstand wird nach vorliegender Erfindung nun dadurch beseitigt, dass das Färben durch an sich bekannte organische und anorganische kolloide Farben erfolgt, die in Stoffbeutel angebracht und in trockenem Zustande durch Reiben mit dem die Farbe umschliessenden Beutel auf den zu färbenden ebenfalls trockenen Stoff aufgetragen werden. Hierbei ist die kolloide Form der Farben deshalb gewählt, weil sie die der flüssigen Formart nächststehende Feinheitsgrade der materiellen Verteilung gewährleistet. Als Beispiel für die Ausführung des Verfahrens wird angeführt : Auf ein Stück durchlässigen Stoff, z. B. sogenannten Nessel, wird etwas Farbstoff in kolloider Form gebracht. Der Stoff wird dann nach oben zusammengefaltet und gebunden, so dass ein Beutel (sogenannter Sehlozerform) entsteht. Mit diesem Beutel behandelt man z. B. trockene, von Staub und Schmutz gereinigte Wildlederschuhe (je nach Farbe des Wildleders die entsprechende kolloide Farbe im Beutel), indem man mit dem Beutel durch sanften Druck die Wildlederoberfläche bestreicht. Die Farbe des Schuhes wird auf diese Weise wieder aufgefrischt mit feinstem, gut haftendem Farbstoff. In derselben Weise verfährt man, wenn es sich z. B. um das Auffrischen von Segeltuch handelt, aus dem Strandschuhe oder Wildledernachahmung hergestellt werden. Die Farbechtheit ist für Zwecke der Schuhpflege und ähnliche Zwecke ausreichend. Die Stoffbeutel, die also gleichzeitig als Verpackung dienen, bieten noch den Vorteil, dass, etwa infolge Feuchtigkeit od. dgl., gebildete Körner beim Reiben auf dem zu behandelnden Stoff sich wieder von selbst zerkleinern und tatsächlich nur feinste Farbteilchen austreten. Neben dem Vorteil der grossen Haftfähigkeit ergibt sich demnach hier noch der Vorteil der einfachen Verpackung und Anwendung und das Überflüssigwerden von Sieben und Zerkleinern vor der Verwendung. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen, wie Wildleder, Tuch u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der kolloide Farbstoff in Beuteln von durchlässigem Stoff verpackt und der trockene Stoff mit der trockenen Verpackung eingerieben wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT97915T | 1923-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT97915B true AT97915B (de) | 1924-09-25 |
Family
ID=3617304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT97915D AT97915B (de) | 1923-04-17 | 1923-04-17 | Verfahren zum Färben von faserigen Stoffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT97915B (de) |
-
1923
- 1923-04-17 AT AT97915D patent/AT97915B/de active
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