AT97776B - Verfahren zur naßmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern. - Google Patents

Verfahren zur naßmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern.

Info

Publication number
AT97776B
AT97776B AT97776DA AT97776B AT 97776 B AT97776 B AT 97776B AT 97776D A AT97776D A AT 97776DA AT 97776 B AT97776 B AT 97776B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roller
magnetic separation
film
wet magnetic
roll cutters
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Krupp Fried Grusonwerk Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Fried Grusonwerk Ag filed Critical Krupp Fried Grusonwerk Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT97776B publication Critical patent/AT97776B/de

Links

Landscapes

  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur nassmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur nassmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern unter
Bildung eines sogenannten Films, d. h. einer Flüssigkeitswand, innerhalb deren das magnetische Gut aus der Trübe an die Scheidefläche gezogen wird, wie es   bisher, namentlich bei Ringscheidem, velwendet   wurde, indem man von oben auf die Ringlamellen Wasser aufgab, das von den Ringschneiden abfloss. 



  Bei Walzenscheidern hat man auch bereits versucht, eine Art Film dadurch zu erzielen, dass man die
Trübe mit viel Wasser aufgab und dieses Gemisch so dicht an die   Scheidefläche   heranbrachte, dass sich der Film von unten nach oben bildete. Durch die dadurch bedingte Verengung des Feldspaltes war es aber nicht möglich, gröberes Gut zu scheiden ; ausserdem wurden durch die übermässige Zugabe von
Wasser magnetische Teilchen mitweggeschwemmt und die Scheidung stark beeinträchtigt. Durch das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren wird nun auch bei Walzenscheidern eine einwandfreie
Filmbildung ermöglicht. 



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass bei   Walzenscheidel11,   bei denen das magnetische
Gut aus der Trübe an eine walzenförmige   Scheidefläche   gehoben wird, dieses auf seinem Austragwege nur einen Teil der Walzenfläche bzw. ihrer Kreislaufbahn, u. zw. deren aufwärts gerichteten Teil, durch- wandert ; denn das angezogene magnetische Gut wird von der sich drehenden Walzenfläche mitgenommen, oder es wandert, wenn diese von einer feststehenden Trommel umgeben ist, unter dem Einfluss der sich im Innern drehenden Magnetwalze in deren Drehrichtung auf der Trommel. Im übrigen ist die Walzen- oberfläche besonders auf dem abwärts gerichteten Teil der Walzenlaufbahn vom Gut frei.

   Dieser bisher   unausgenützte   Teil wird nun gemäss der Erfindung insofern für die Filmbildung benutzt, als dort die   Filmflüssigkeit   an die Walze gebracht, z. B. gespritzt wird und dann an ihr oder der sie umgebenden
Trommel abwärts bis zur Scheidestelle   fliesst,   wo sie zwischen Trübestrom und   Scheidefläche   den Film bildet. 



   Verwendet man das neue Verfahren für Walzenscheider, bei denen die Scheideanlage neigbar ist, so würde bei Änderung der Neigung die Filmflüssigkeit eine andere, ausserhalb der stärksten Scheidezone liegende Stelle des Trübestromes treffen. Deshalb macht man die Walze bei solchen neigbaren Anlagen seitlich, also quer zur Walzenachse, verstellbar ; man kann dann die Walze so einstellen, dass der Trübe- strom sie stets an der gewünschten Stelle trifft. 



   Aber auch bei Scheideanlagen, die in ihrer Neigung nicht veränderlich sind, ist die seitliche Ver- stellbarkeit der Walze von Vorteil, um die Zone der Filmbildung örtlich verlegen zu können. 



   In der Zeichnung ist das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren in zwei   Ausfühlungs-   beispielen veranschaulicht, u. zw. in Abb. 1 an einem Einfaeh-Walzenscheider ohne Gegenpole, Abb. 2 an einem Mehrfach-Walzenscheider mit Gegenpolen. 



   Gemäss Abb. 1 dreht sich über der   Zuführungsrinl1e     1,   auf die die Trübe aus dem Trichter   : 2   fliesst, 
 EMI1.1 
 Teil ihrer Laufbahn ab und bildet dort einen Film zwischen   Scheidefläche   und Trübestrom. 



   Gemäss Abb. 2 sind drei Walzen 6, 7 und 8 vorgesehen, die sich in den feststehenden Trommeln 9,   10, 11   drehen. Unter jeder Walze befindet sich ein Pol 12. Auf den allen Walzen gemeinsamen Zuführungstisch 13 wird die Trübe aus dem Trichter 14 aufgegeben. Das an der ersten Scheidestelle an die Trommel 9 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Scheidestelle wird bei 18 abgeleitet, der Rückstand der zweiten Scheidestelle an der dritten erneut geschieden und bei 19 abgeleitet. Dies sind nur Beispiele. Magnetisches Gut und Rückstand können beliebig zwischen einzelnen Scheidestellen abgeleitet oder durch zwei oder durch eine Seheidestelle hin- 
 EMI2.2 
 zu vermeiden, macht man die Walze seitlich, also quer zu ihrer Achse, verstellbar.

   Man hat es dann in der Hand, jede Walze so einzustellen,   dass   der Filmstrom die gewünschte Stelle des   Trübestroms.   z. B. in der stärksten Scheidezone, trifft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur   nassmagnetisehen   Scheidung, bei dem   durch Beriesselung   der das abgeschiedene magnetische Gut austragenden   Fördervorrichtung   eine flüssige Verbindung zwischen dieser und der Oberfläche der Trübe geschaffen wird, in der Anwendung auf Walzenseheider, bei denen das   magnetische   Gut aus einer Trübe an eine walzenförmige Scheidefälche gehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die   Filmflüssigkeit   auf der Seite der abwärts gerichteten Laufbahn der Walze auf dem vom Gut freien Teil der   Walzenoberfläche   aufgegeben wird und an dieser herablaufend an der Scheidestelle den Film bildet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch seitliche Verschiebung der Walze quer zu ihrer Achse der Ort der Filmbildung geändert wird, um das Auftreffen des Filmstrome, auf den Trübestrom an einer bestimmten Stelle gewährleisten zu können. EMI2.3
AT97776D 1923-10-02 1923-10-02 Verfahren zur naßmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern. AT97776B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT97776T 1923-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT97776B true AT97776B (de) 1924-09-10

Family

ID=3617191

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT97776D AT97776B (de) 1923-10-02 1923-10-02 Verfahren zur naßmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT97776B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE878781C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Gemischen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse nach der Wichte
DE2548449A1 (de) Vorrichtung zum ablagern einer gleichmaessigen schicht aus trockenen fasern auf eine von loechern durchbrochene flaeche
DE1038390C2 (de) Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Entgasen und Reinigen von in Fluessigkeit aufgeschwemmter Papiermasse
DE2029721A1 (de) Patrone zum Vereinigen von feinen Oltropfchen
DE3617871C2 (de)
DE1609014B1 (de) Klaervorrichtung fuer abwasser
AT97776B (de) Verfahren zur naßmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern.
DE1294177B (de) Stoffauflaufkasten fuer Papiermaschinen
DE112016005750T5 (de) Magnetische matrix, starkfeldmagnetabscheider und verfahren zum einstellen des innerhalb solch einen abscheiders erzeugten magnetfeldes
DE827181C (de) Magnetscheider
DE403777C (de) Verfahren zur nassmagnetischen Scheidung auf Walzenscheidern
AT78392B (de) Vorrichtung zur magnetischen Ausscheidung von Metallen und metallhaltigen Stoffen aus Flüssigkeiten und Gemengen oder zur Trennung von Metallgemischen durch ein magnetisches Drehfeld.
DE1922982C3 (de) Vorrichtung zur Wasseraufbereitung mittels einer Mehrspalt-Klärvorrichtung
DE2749661A1 (de) Magnetscheider
DE102010009846B4 (de) Verfahren zur elektrostatischen Trennung eine Mineralsalzgemisches
DE697245C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von faserhaltigen Abwaessern der Papier-, Holzschliff-, Cellulose- und Textilfabriken
DE2122479A1 (de) Papiermaschine mit zwei zu einer Doppelsiebpartie zusammenlaufenden, der Blattbildung dienenden Ein-Siebpartien
DE660204C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Filtern von faserhaltigen Abwaessern aus Papierfabriken u. dgl.
DE949798C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung endloser Faserstoffbahnen
DE688772C (de) Vorrichtung zum Verteilen von Schwere- und sonstiger Fluessigkeit
DE2740075A1 (de) Vorrichtung zur aufbereitung von fasermaterial
DE385355C (de) Magnetischer Walzenscheider mit Wasserkammern
DE3333344C2 (de)
DE719804C (de) Mulden-Schwingmuehle
EP1262594A1 (de) Verfahren zur Abscheidung von Anteilen aus einer Faserstoffsuspension