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räumen den glatten Durchgang des Mediums.
Der Schwingungsvorgang in einem Gebilde, wie es der Gegenstand der Erfindung bildet. i'. t folgender :
In jedem der beiden Räume 1'1 und C2 kommt ein bestimmter Teilbetrag der in dem Gesamtgebilde des Doppelraumes vorhandenen Sehwingungsenergie zur Wirkung, dessen Grösse durch das Grössenverhältnis der Raumteile bestimmt ist. Während in den beiden Raumteilen die Energie als Druckenergie auftritt, tritt sie in der oder den Kommunikationsöffnungen als Bewegung auf.
Das Verhältnis der Grösse der Druckamplituden in Räumen von der Grösse fi und e2 ist ebenfalls durch das
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Schall etwa von einer Membran auf eine Leitung oder umgekehrt oder zwischen zwei verschiedenen Membranen oder überhaupt zwischen verschiedenen Schwingungsgebilden oder verschiedenen Medien übertragen werden sollen und in ähnlichen Fällen.
Ein Spezialfall eines solchen Doppelraumes ist der, bei dem nur ein räumlich begrenzter Raumteil vorhanden, während der andere durch den Gehörgang od. dgl. gebildet wird.
In diesem Fall ist es vorteilhaft, den Raumteil selbst auf die Betriebsfrequenz abzustimmen.
Damit ein solcher Apparat mit gutem Wirkungsgrad arbeitet, sind noch besondere Anforderungen bezüglich seiner Dämpfung zu beachten.
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wird naturgemäss der Wirkungsgrad des Schallapparates bei direkter zwa. ngläufiger Verbindung solcher verschiedenartigen Gebilde miteinander verschlechtert.
Erfindungsgemäss wird diesem Überstand dadurch abgeholfen, dass zwischen den einzelnen akusti- sehen Elementen der Schallapparate Übertragungsvorrichtungne derart eingeschaltet werden, dass die
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gleich werden.
Beim normalen Fernsprechmikrophon ist beispielsweise der Luftmasse vor der Kapselmembrane ein Wert eigen, der sich von dem Wert pm der Kapselmembrane unterscheidet ; ebenso unterscheiden all,
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Gemäss der Erfindung werden zwischen diesen Elementen Lufträume der beschriebenen Art als tbertragungsorgane eingeschaltet, welche die Abgleiehung dieser Werte untereinander ermöglichen.
Die physikalische Betrachtung des Doppelraumes führt zu folgendem : Aus der eingangs angestellten
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beim Tonpilz in Form kinetischer Energie in den beiden Massen, das andere Mal im gedehnten oder gedrückten elastischen Stiel enthalten ist, so ist sie im Doppelraum das eine Mal in den beiden Räumen in Form elastischer Energie (in einem Raum durch Überdruck, im andern Raum durch I'nterdruck)
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enthalten.
Weiter folgt aus dem Vergleich mit dem Tonpilz, dass man sieh aus solchen Doppelräumen, indem man mehrere derselben hintereinander schaltet, beliebig zwei oder mehrwellige Gebilde herstellen kann, die den Gesetzen gekoppelter Gebilde hinsichtlieh der Abstimmung und Dämpfung unterliegen, Hiebei kann. ebenso wie bei zwei gekoppelten Tonpilzen einer der Massenteile bei den Pilzen zugleich angehören kann, auch hier ein Raumteil beiden Doppel- oder Zwillingsräumen gemeinsam sein.
Aus der ebenfalls bereits angedeuteten Funktion der Raumteile, nach der der eine erfindungsgemäss dazu dienen soll, dem andern einen möglichst grossen Betrag - jedenfalls einen grösseren Betrag
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dafür ergibt sieh immer aus den Anforderungen, die an die jeweils vorliegende Konstruktion gestellt werden. So kann z. B., wie schon ausgeführt, bei einem Empfänger, d. h. bei einem Apparat, der aus einem Medium oder aus einer Schalleitung Energie in irgendeiner Form erhält und sie weiter geben soll, nach einer Stelle, wo sie wahrnehmbar gemacht werden soll, ganz allgemein der bekannte Satz zugrunde gelegt werden, dass die Strahlungsdämpfung gleich der Nutzdämpfung sein so)).
Auch
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wie die praktische Erfahrung lehrt, bei mit Wechselstrommaschinen erregten Schallsendern mit Rücksicht auf die Konstanz der Maschine die Dämpfung möglichst grösser als 0-2 sein, wobei hievon ein möglichst grosser Teil Strahlungsdämpfung sein muss, um einen guten akustischen Wirkungsgrad zu erzielen.
Hiezu lassen sich durch Rechnung Beziehungen herleiten, nach denen man alsdann erfindungsgemäss in jedem Fall das Grössenverhältnis der Raumteile eines Doppel-
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von einem Schwingungsgebilde pro Periode abgegebenen Energiemenge En zur gesamten in ihm schwingenden Energiemenge E
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Von dem Raum er soll durch ein Rohr die Schallenergie abgeleitet werden. Zunächst besteht hier die Aufgabe, die vom Magneten in der Membran erregte Schwingungsform in einem durch die gewünschte Dämpfung des Senders gegebenen Betrag in den Luftraum el wandern zu lassen. Dies geschieht durch die entsprechende Dimensionierung dieses Raumes im Verhältnis zur Membran (kleiner Kopplungsraum).
Sodann besteht weiter die Notwendigkeit, vondieser Energie einen durch die gewünschte Dämpfung
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Energie im Rohre zu verstehen. Die übrigen schädlichen Dämpfungen in Membran und Raum e1, e2 sind demgegenüber möglichst klein zu halten. Soll diese Dämpfung des Sekundärsystem , fj x. B.'/ sein, so gilt wieder
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wodurch für das Verhältnis e1 zu e2 die Bestimmung gegeben ist.
Eine besondere Bedeutung gewinnt die Verwendung eines solchen Doppelraumes auch beim Bau von Unterwasserschallempfängern, bei denen von einer an das Wasser grenzenden Membran die Energie in einen an diese Membran grenzenden kleinen Raum abgegeben wird. Bisher liess man diesen kleinen Raum entweder direkt oder unter Vermittlung eines Resonators auf die Leitung wirken. wobei für den Resonator besondere Gesichtspunkte nicht zugrunde gelegt wurden. Nach der Erfindung ver- wendet man besser einen aus quasistationär anzusprechenden Raumteilen zusammengesetzten Doppelraum als Zwischenglied zwischen Membran und Leitung, wobei man wiederum e1 in Rücksicht auf die
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der durch das Rohr auszuübenden Dämpfung des Doppelraumes wählt.
Auch in diesem Fall ist natürlich das bereits erwähnte Empfängergesetz. Strahlungsdämpfung gleich Nutzdämpfung, zu berÜcksichtigen.
In den Fig. 1-3 sind Beispiele der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein quasistationäres Schwingungssystem, bestehend aus zwei konisehen Kammern und einer Verbindungsöffnung zur Überführung der Schallenergie von einem Rohr grossen Durchmessers in ein solches kleineren Durchmessers.
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öffnungen.
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Doppelraum aus einem ziemlich begrenzten Gebilde
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In der Fig. 2 sind an Stelle einer Kommumzierungsoffnung deren mehrere bei o1, o2 usw. vor- handen. In diesem Fall ist die konische Form der einzelnen Teilräume nicht unbedingt erforderlich und daher auch nicht gezeichnet. Ausserdem findet die Überleitung der Sehallenergie von dem grösseren Rohr l2 in das kleinere Rohr l1 statt.
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Beispiele beschränkt, sondern kann in einfacher oder mehrfacher Anwendung bei Schauapparaten beliebiger Art und für beliebige Zwecke zur Übertragung von Schallenergie mit bestmöglichstem Wirkungsgrad verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE: l. Apparat zur Übertragung von Schallenergie mit einem oder mehreren aus zwei Teilräumen bestehenden Tonräumen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilräume über eine schwingungsdurchlässige Stelle in ihrer gemeinsamen Trennungswand von soleher Grösse verbunden sind und selbst
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einwellig ist. und dass seine Grundabstimmung im Bereich der hörbaren Frequenzen liegt.