AT96612B - Apparat zur Übertragung von Schallenergie. - Google Patents

Apparat zur Übertragung von Schallenergie.

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AT96612B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 räumen den glatten Durchgang des Mediums. 



   Der Schwingungsvorgang in einem Gebilde, wie es der Gegenstand der   Erfindung bildet. i'. t   folgender :
In jedem der beiden Räume   1'1   und   C2   kommt ein bestimmter   Teilbetrag der   in dem Gesamtgebilde des Doppelraumes vorhandenen Sehwingungsenergie zur Wirkung, dessen Grösse durch das Grössenverhältnis der Raumteile bestimmt ist. Während in den beiden   Raumteilen   die Energie als Druckenergie auftritt, tritt sie in der oder den   Kommunikationsöffnungen   als Bewegung auf.

   Das Verhältnis der Grösse der   Druckamplituden   in Räumen von der Grösse   fi   und e2 ist ebenfalls durch das 
 EMI2.2 
 Schall etwa von einer Membran auf eine Leitung oder umgekehrt oder zwischen zwei   verschiedenen   Membranen oder überhaupt zwischen verschiedenen Schwingungsgebilden oder verschiedenen Medien übertragen werden sollen und in   ähnlichen   Fällen. 



   Ein Spezialfall eines solchen Doppelraumes ist der, bei dem nur ein räumlich begrenzter Raumteil vorhanden, während der andere durch den Gehörgang od. dgl. gebildet wird. 



   In diesem Fall ist es vorteilhaft, den Raumteil selbst auf die Betriebsfrequenz abzustimmen. 



   Damit ein solcher Apparat mit   gutem Wirkungsgrad   arbeitet, sind noch besondere Anforderungen bezüglich seiner Dämpfung zu beachten. 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 wird naturgemäss der Wirkungsgrad des Schallapparates bei   direkter zwa. ngläufiger Verbindung solcher   verschiedenartigen Gebilde miteinander verschlechtert. 



   Erfindungsgemäss wird diesem Überstand dadurch abgeholfen, dass   zwischen den einzelnen akusti-   sehen Elementen der Schallapparate Übertragungsvorrichtungne derart eingeschaltet werden, dass die 
 EMI3.2 
 gleich werden. 



   Beim normalen   Fernsprechmikrophon   ist beispielsweise der   Luftmasse   vor der Kapselmembrane ein Wert eigen, der sich von dem Wert pm der Kapselmembrane unterscheidet ; ebenso unterscheiden   all,   
 EMI3.3 
 
Gemäss der Erfindung werden zwischen   diesen Elementen Lufträume   der beschriebenen Art als tbertragungsorgane eingeschaltet, welche die Abgleiehung dieser Werte untereinander ermöglichen. 



   Die physikalische Betrachtung des Doppelraumes führt zu folgendem : Aus der eingangs angestellten 
 EMI3.4 
 beim Tonpilz in Form kinetischer Energie in den beiden Massen, das andere Mal im gedehnten oder   gedrückten elastischen   Stiel enthalten ist, so ist sie im Doppelraum das eine Mal in den beiden Räumen in Form elastischer Energie (in einem Raum durch   Überdruck,   im andern Raum durch   I'nterdruck)   
 EMI3.5 
 enthalten. 



   Weiter folgt aus dem Vergleich mit dem Tonpilz, dass man sieh aus solchen Doppelräumen, indem man mehrere derselben hintereinander schaltet, beliebig zwei oder mehrwellige Gebilde herstellen kann, die den Gesetzen gekoppelter Gebilde   hinsichtlieh   der Abstimmung und Dämpfung unterliegen, Hiebei kann. ebenso wie bei zwei gekoppelten Tonpilzen einer der Massenteile bei den Pilzen zugleich   angehören   kann, auch hier ein Raumteil beiden   Doppel- oder Zwillingsräumen   gemeinsam sein. 



   Aus der ebenfalls bereits angedeuteten Funktion der Raumteile, nach der der eine erfindungsgemäss dazu dienen soll, dem andern einen möglichst grossen Betrag - jedenfalls einen grösseren Betrag 
 EMI3.6 
 dafür ergibt sieh immer aus den Anforderungen, die an die jeweils vorliegende   Konstruktion   gestellt werden. So kann z. B., wie schon ausgeführt, bei einem Empfänger, d. h. bei einem Apparat, der aus einem Medium oder aus einer Schalleitung Energie in irgendeiner Form erhält und sie weiter geben soll, nach einer Stelle, wo sie wahrnehmbar gemacht werden soll, ganz allgemein der bekannte Satz zugrunde gelegt werden, dass die   Strahlungsdämpfung   gleich der   Nutzdämpfung   sein   so)).

   Auch   
 EMI3.7 
 wie die praktische Erfahrung lehrt, bei mit Wechselstrommaschinen erregten Schallsendern mit Rücksicht auf die Konstanz der Maschine die Dämpfung möglichst grösser als 0-2 sein, wobei hievon ein möglichst   grosser   Teil   Strahlungsdämpfung   sein muss, um einen guten akustischen Wirkungsgrad zu erzielen.

   Hiezu lassen sich durch Rechnung Beziehungen herleiten, nach denen man alsdann erfindungsgemäss in jedem Fall das   Grössenverhältnis   der Raumteile eines Doppel- 
 EMI3.8 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 von einem Schwingungsgebilde pro Periode abgegebenen Energiemenge En zur gesamten in ihm schwingenden Energiemenge E 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 
 EMI4.5 
 Von dem Raum   er soll durch ein Rohr   die Schallenergie abgeleitet werden.   Zunächst   besteht hier die Aufgabe, die vom Magneten in der Membran erregte Schwingungsform in einem durch die   gewünschte   Dämpfung des Senders gegebenen Betrag in den Luftraum   el   wandern zu lassen. Dies geschieht durch die entsprechende Dimensionierung dieses Raumes im Verhältnis zur Membran (kleiner Kopplungsraum).

   Sodann besteht weiter die Notwendigkeit, vondieser Energie einen durch die gewünschte Dämpfung 
 EMI4.6 
 Energie im Rohre zu verstehen. Die übrigen schädlichen Dämpfungen in Membran und Raum e1, e2 sind demgegenüber möglichst klein zu halten. Soll diese Dämpfung des   Sekundärsystem     , fj x. B.'/   sein, so gilt wieder 
 EMI4.7 
 wodurch für das Verhältnis e1 zu e2 die   Bestimmung   gegeben ist. 



   Eine besondere Bedeutung gewinnt die Verwendung eines   solchen Doppelraumes auch beim   Bau von   Unterwasserschallempfängern,   bei denen von einer an das Wasser grenzenden Membran die Energie in einen an diese Membran grenzenden kleinen Raum abgegeben wird. Bisher liess man diesen kleinen Raum entweder direkt oder unter Vermittlung eines Resonators auf die Leitung wirken. wobei für den Resonator besondere Gesichtspunkte nicht zugrunde gelegt wurden. Nach der   Erfindung ver-   wendet man besser einen aus quasistationär anzusprechenden Raumteilen zusammengesetzten Doppelraum als Zwischenglied zwischen Membran und Leitung, wobei man wiederum e1 in Rücksicht auf die 
 EMI4.8 
 der durch das Rohr   auszuübenden   Dämpfung des Doppelraumes wählt.

   Auch in diesem Fall ist natürlich das bereits erwähnte Empfängergesetz. Strahlungsdämpfung gleich Nutzdämpfung, zu   berÜcksichtigen.   



   In den Fig. 1-3 sind Beispiele der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt   Fig. 1 ein quasistationäres Schwingungssystem, bestehend aus zwei konisehen Kammern und einer Verbindungsöffnung zur Überführung der Schallenergie von einem Rohr grossen Durchmessers   in ein solches kleineren Durchmessers. 
 EMI4.9 
 öffnungen. 



   Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Doppelraum aus einem ziemlich   begrenzten Gebilde   
 EMI4.10 
 



   In der Fig. 2 sind an Stelle einer   Kommumzierungsoffnung   deren mehrere bei o1, o2 usw. vor-   handen.   In diesem Fall ist die konische Form der einzelnen Teilräume nicht unbedingt erforderlich und daher auch nicht gezeichnet. Ausserdem findet die Überleitung der Sehallenergie von dem   grösseren   Rohr l2 in das kleinere Rohr l1 statt. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 Beispiele beschränkt, sondern kann in einfacher oder mehrfacher Anwendung bei   Schauapparaten   beliebiger Art und für beliebige Zwecke zur Übertragung von Schallenergie mit bestmöglichstem Wirkungsgrad verwendet werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:     l.   Apparat zur Übertragung von Schallenergie mit einem oder mehreren aus zwei Teilräumen bestehenden Tonräumen, dadurch   gekennzeichnet,   dass die beiden Teilräume über eine schwingungsdurchlässige Stelle in ihrer gemeinsamen Trennungswand von soleher Grösse verbunden sind und selbst 
 EMI5.2 
 einwellig ist. und dass seine Grundabstimmung im Bereich der hörbaren Frequenzen liegt.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dassder Tonraum auf die zu übertragende Frequenzengruppe abgestimmt ist. EMI5.3 zu vermeiden.
    4. Apparat nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der einzelnen Räume EMI5.4 system gekoppelte Membran oder anderer Schwingungskörper auf dieselbe Frequenz abgestimmt ist wie das Raumschwingungssystem.
    6. Apparat nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass das Raumschwingungssystem und das mit ihm gekoppelte Schwingungsorgan derart abgestimmt sind, dass die Kopplingsfrequenzen den EMI5.5
    7. Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass den höheren Frequenzen des Gebietes von 500-2000 Schwingungen in der Sekunde Kopplungsfrequenzen der Obertöne der Schwingungssysteme des Apparates entsprechen.
    8. Apparat nach Anspruch bis 7. dadurch gekennzeichnet, dass der Apparat selbst nur einen EMI5.6
    11. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Kraft-und Bewegungsamplitude (p: a) für die Schwingungssysteme, das Medium und den Detektor, an den Stellen, wo sie sich berühren, dasselbe ist.
    ] 2. Apparat mit einem Raumschwingungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI5.7
AT96612D 1921-03-07 1921-10-25 Apparat zur Übertragung von Schallenergie. AT96612B (de)

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