AT95720B - Verfahren zur Herstellung eines Glases bestehend aus Kieselsäure, Soda, Magnesia und Kalk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Glases bestehend aus Kieselsäure, Soda, Magnesia und Kalk.

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 der fur diese Zwecke gewöhnlich gebraucht wird, hat die Neigung, die Härte des Glases zu ver-   grösser,   so dass das Kalkglas härter ist, als es für gewisse Zwecke, z. B. für die Herstellung von Birnen für elektrisches Licht, sein darf. Zur Zeit wird für solche Birnen Bleiglas benutzt, weil mir mit solchen Gläsern ein Ausdehnungskoeffizient annähernd dem des Platins (z.

   B. 0,   0000 (91)   erreicht wird, das für die   Einführungsdrähte benutzt wird.   Die wichtigsten Eigenschaften eines solchen Glases sind die, dass es nicht zu hart ist, um die Arbeit am Ofen zu   verhindern,   dass es eine   geeignete Viskosität innerhalb   der Temperaturen besitzt, bei welchem es verarbeitet wird, und dass es fähig ist, der Zersetzung zu widerstehen, sowohl unter   Korrosionseinflüssen   als auch während einer langen und wiederholten Erhitzung.

   Bei manchen Gläsern ergibt sich bei solcher Erbitzung eine Ent- 
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 der Erdalkalien eine ausreichende Widerstandsfähigkeit erreicht werden muss und dass gleichzeitig ein genügend weiches Glas erzeugt wird, ohne so viel   Alkali hinzuzufügen,   dass die spezifische Wärmeausdehnung des Glases zu sehr erhöht wird. Es wurde festgestellt, dass Magnesia ein Glaszusatz ist, der 
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 Nach der Erfindung kam es nur darauf an festzustellen, unter welchen Bedingungen Magnesia allein oder in Verbindung mit Kalk verwendet werden darf. Es wurde festgestellt, dass ein solches Verhältnis vorhanden ist, wenn das Glas   10, 8"o zweiwertige   Oxyde der   Erdalkaligruppe   enthält, wovon das   ) 1agnesiumoxyd   mindestens 48 % ausmacht. Hieraus ergibt sich weiter, dass Kalk auch fehlen kann. 



  Gläser dieser Art haben z. B. folgende Zusammensetzungen :   1. Kieselsäure   68,   9"u,   Natriumoxyd 20, 3'o, 
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 Beispiel 1 besitzt eine Widerstandsfähigkeit von 0,0002 mg/cm2, einen linearen Ausdehungskoeffizienten 0,0000008, eine Härte von 670  und eine relative Viskosität 9. Die Härte des Glases ist dabei so bestimmt, dass ein Stab aus dem Glase von 1   mm Dicke   und 23 cm Länge, der senkrecht   aufgellängt   ist und auf die als Härtegrad angegebene Temperatur an den oberen 9   cm   seiner   Länge erhitzt wird, sich unter seinem   eigenen Gewicht um 1   nun   in der Minute ausdehnt.

   Die Widerstandsfähigkeit wird dadurch bestimmt. dass ein Glasstab in ein mit destilliertem Wasser gefülltes, verschlossenes Rohr gestellt und einer Dampf- 
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 einen Fluss von 1   mm   in der Minute bei einem Stabe von   l mm Durchmesser zu bewirken.   Ein Glas nach Beispiel 2 besitzt einen linearen Ausdehnungskoffizienten von 0,0000110 und eine Härte von   6G4   und eine genügende Widerstandsfähigkeit und Viskosität. 



   Die oben genannten Eigenschaften des Glases machen es im besonderen zur Herstellung von Lampenbirnen geeignet, weil es wenig Neigung zeigt, beim Arbeiten und beim   Kühlen   in der Gebläse- 
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 oxyd   oderAluminiumoxyd.   Auch kann das zweiwertige Oxyd, Kalk, durch ein anderes zweiwertiges Oxyd, z. B. Zink, ersetzt werden. Als Alkali wird vorzugsweise Soda benutzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Glases, bestehend aus Kieselsäure, Sod , , Magnesia und Kaik. dadurch gekennzeichnet, dass von den Oxyden der Erdalkaligtuppe mindestens 10. 8" verwendet werden, von denen Magnesia wenigstens 48% ausmacht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT95720D 1917-02-26 1920-07-08 Verfahren zur Herstellung eines Glases bestehend aus Kieselsäure, Soda, Magnesia und Kalk. AT95720B (de)

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