AT95456B - Vorverbrennungskammer für Einspritzverbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Vorverbrennungskammer für Einspritzverbrennungskraftmaschinen.

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AT95456B
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AT
Austria
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chamber
shower
combustion chamber
cooling
insert
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Karl Steinbecker
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Karl Steinbecker
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorverbrennungskammer für   Einsplitzverbrennungsk. raftmaschillen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Einspritzverbrennungskraftmaschinen mit   V orverbrennungs-   kammer. Bei dieser Art von Maschinen steht der Arbeitszylinder mit einer Vorkammer durch einen Kanal in ständiger Verbindung, durch den beim Aufwärtsgang des Kolbens ein Teil der in dem Zylinder verdichteten Arbeitsluft mit grosser Geschwindigkeit in die Kammer hineingedrückt wird. Dadurch, dass kurz vor der oberen Totpunktstellung des Kolbens der Arbeitsbrennstoff als Faden seitlich in den Verbindungskanal eingeschoben wird,   bläst   die verdichtete Luft die zuerst in den Kanal eintretenden Brennstoffteilchen des Fadens in die Kammer, wo sie beim Aufprallen auf die heissen Wandungen, die ständig über einer bestimmten hohen Temperatur gehalten werden müssen, zur Entzündung gelangen.

   Infolge der durch die Zündung hervorgerufenen plötzlichen Drucksteigerung in der Kammer bläst der Inhalt der Kammer gegen den Arbeitszylinder ab und treibt den ununterbrochen in den Verbindungskanal weiter eingeschobenen Arbeitsbrennstoff in den Zylinder, wo er unter Selbstzündung zur Arbeitleistung verbrennt. 



   Es ist nun erfahrungsgemäss wichtig,   dass zur   restlosen Verbrennung des in der Kammer zur Entflammung kommenden Brennstoffluftgemisches eine   möglichst   vollkommene Zerstäubung in der Kammer stattfindet. Zu diesem Zwecke wird der die Kammer mit dem Arbeitszylinder verbindende, der Zerstäubung dienende Kanal nach der Kammer zu in mehrere Einzelkanäle unterteilt, aus deren Mündungen entsprechend ihrer Winkelstellung der ganze Kammerraum gleichmässig bestrichen wird.

   Diese Ver- ästelung des   Zerstäuber-oder Schusskanals   hat aber den Nachteil, dass die hocherhitzte Feuergase an derjenigen   Stelle, - wo sich   der Hauptkanal verzweigt, zusammenprallen und dass infolge der dadurch entstehenden Wirbelung eine derartige Hitze entwickelt wird, dass die begrenzenden Kanalwandungen zerstört werden.   Ausserdem besteht   infolge der Hitzeentwicklung die Gefahr von Frühzündungen und Verkokungen, durch die die Leistungsfähigkeit der Kammer stark beeinträchtigt wird. 



   Es ist der Zweck der Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen. Dies wird dadurch erreicht, dass der   Sehusskanal   und insbesondere seine Verästelungsstelle eine besonders wirksame Kühlung erfahren, die so beschaffen ist, dass sich die   Kühlwirkung   bis unmittelbar unter den der Kammer zugekehrten Boden des die   Verästelungen   des Schusskanal tragenden Einsatzteils (Brause) erstreckt. Gleichzeitig ist jedoch gemäss der Erfindung Sorge getragen, dass durch diese Kühlung des Schusskanaleinsatzes bzw. der Brause die erforderliche Innenwandungstemperatur der Kammer nicht zu stark herabgemindert wird, was für das richtige Arbeiten der Maschine   unerlässlich   ist. 



   Als Kühlmittel für die   Zerstäubungsvorrichtung kann   der eingeführte Arbeitsbrennstoff Verwendung finden, der dann unmittelbar gegen den Boden der Brause gespritzt wird, oder es kann daneben   ein besonderes Kühlmittel (Wasser od. dgl. ) Verwendung finden, das durch ein geeignetes System von  
Kühlkanälen bis unmittelbar unter den Boden der Brause, u. zw. bis in die Verästelungen des Schusskanals hinein geführt wird. Unter Umständen mag eines der beiden Kühlmittel ausreichen.

   Die erforderliche   Wandungstemperatur   in der Kammer wird durch einen besonderen Einsatz gesichert, dessen Wan- dungen mit seitlichem Spiel in die Kammer hineinragen, so dass sie sich infolge ihrer isolierten Lage im
Innern der Kammer stärker erwärmen als die Kammer selbst und leicht auf der für den Betrieb der
Maschine notwendigen Temperatur gehalten werden können. 



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in drei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht. 



   Die Abb. 1 zeigt eine   AusfÜhrungsform,   bei der die unmittelbare Kühlung der Brause durch den
Brennstoff allein bewirkt wird.   A   ist der Deckel der Maschine, in dem der gekühlte Einsatzkörper B sitzt, der seinerseits den Schusskanalkegel 0 aufnimmt. Die Zu-und Abführung des Kühlmittels in den
Hohlraum bl des Zylinderdeckeleinsatzes B erfolgt durch die Kanäle b2,   b3,   die in der Zeichnung, weil ausserhalb der Schnittebene liegend, punktiert angedeutet sind. Die auf dem Schusskanalkegel C sitzende
Brause   D,   welche die kleinen Bohrungen    < ss   der Verästelung enthält, wird durch die Überwurfmutter E auf den Kegel C aufgepresst.

   Die kräftige Kühlung der Brause D wird dadurch erreicht, dass der durch den Kanal b4 in den Ringkanal b5 eingeführte Brennstoff mittels der kleineren Bohrungen c3 im   Schuss-   kanalkegel 0 unmittelbar gegen den Boden der Brause gespritzt wird, u. zw. gilt dies für den gesamten
Arbeitsbrennstoff und nicht nur für den in die Kammer F gelangenden Teil. 



   Trotz dieser starken Kühlung der Brause wird jedoch die im Innern der Kammer F notwendige
Wandungstemperatur infolge der Anordnung und besonderen Ausbildung des Einsatzes E, der als Über- wurfmutter zum Festhalten der Brause ausgebildet ist, auf der erforderlichen Höhe gehalten. Diese   Überwurfmutter E   ist so ausgebildet, dass sie nur durch dasanihrem unteren, eingeschnürten, mit Gewinde versehenen Ende in metallischer Verbindung mit dem Einsatzkörper B steht, während ihr oberer Teil mit Spiel in die Kammer F hineingezogen ist.

   Diese Ausbildung der unten eingeschnürten   Überwurf-   mutter, die gewissermassen den Hals der Kammer bildet, gestattet   zunächst   die Verwendung einer oben 

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 geschlossenen Kammer mit grossem unteren Durchmesser, da deren Innenwände durch die grosse untere Öffnung hindurch leicht bearbeitet werden können. Durch das Spiel zwischen Überwurfmutter und Kammer bzw. dem   Zylinderdeokeleinsatz   B ist der freien Ausdehnung der Überwurfmutter Rechnung   getragen. Dadurch, dass   die heissen Gase in den Spalt zwischen der Überwurfmutter und der Kammer eintreten, erfahren die   Wandungen   der Überwurfmutter einen vollkommenen   Druckausgleich,   so dass sie beliebig dünn ausgebildet werden können.

   Die Wandungen der Überwurfmutter nehmen also sehr rasch die für den Betrieb der Maschine erforderliche Temperatur an, so dass der durch die Überwurfmutter abgedeckte untere Teil der eigentlichen Kammerwandung stärker auskühlen kann, ohne den Betrieb der Maschine zu beeinflussen. Die Kammer selbst ist an ihrem unteren Ende mit dem Kühleinsatz B versehraubt oder aber unmittelbar mit dem Zylinderdeckel A, falls kein besonderer Kühleinsatz vorhanden ist ; durch den nach innen vorspringenden Bund   Fol der   Kammer F wird verhindert, dass sich die Überwurfmutter des Einsatzes E während des Betriebes löst. 



   Um die Kühlung der Brause noch wirksamer zu gestalten, kann man die in Fig. 2 der Zeichnung dargestellte Ausführungsform wählen, bei der ausser der Brennstoffkühlung für die Verästelungsstellen des   Schusskanal   noch eine besondere Wasserkühlung vorgesehen ist, die sich bis in die Verästelungen hinein erstreckt. Das Kühlwasser tritt hiebei durch den Kanal b6 in eine Aussparung   b7 des Deckel-   einsatzes B ein und verteilt sich von hier aus nach beiden Seiten auf die   KÜhlkanäle   d2 der Brause D. 



  Die Fig. 3 zeigt einen abgewickelten   Zylinderschnitt   durch dieses Kühlkanalsystem. Von gemeinsamen Punkten x aus sind jeweils zwei   schräg gerichtete   Kanäle   d2   gebohrt, die sich unmittelbar bis unter den Boden der Brause erstrecken und hier mit den benachbarten Bohrlöchern schneiden. Auf diese Weise entsteht eine zickzackartig Wasserführung, die, da sie in die Verästelungen der   Brennstoffkanäle heinein-   ragt,   ausserordentlich   wirksam ist. Der Abfluss des Kühlwassers aus der Brause erfolgt durch den punktiert angedeuteten Kanal b8 in den Ringraum bl des Deckeleinsatzes B, aus dem es durch den ebenfalls punktiert angedeuteten Kanal b9 austritt. 



   Die in der Fig. 4   : dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich   von der eben beschriebenen nur dadurch, dass auf die Kühlung durch den Brennstoff verzichtet ist, was unter Umständen in Anbetracht der besonders wirksamen Wasserkühlung zulässig ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Brennstoff, da er zur Kühlung der Brause nicht erforderlich ist, in an sich bekannter Weise unmittelbar in den eigentlichen Schusskanal el eingeführt, der unmittelbar im Deckeleinsatz des Zylinders 
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 gleichzeitig (Fig. 2) Verwendung finden.

   Wesentlich ist in erster Reihe, dass die Kühlmittel unmittelbar bis unter den der Verbrennungskammer   zugekehrten   Boden der Brause herangeführt werden, wobei vorzugsweise dafür gesorgt wird, dass trotz der kräftigen Kühlung der Brause die Temperatur der Innenwandung der Kammer auf der erforderlichen Rohe gehalten wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Vorverbrennungskammer für Einspritzverbrennungskraftmaschinen, deren Schusskanal   (ei)   nach der Vorverbrennungskammer (F) zu in eine Anzahl von Einzelkanälen (dl) übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsbrennstoff zwecks Kühlung der von den Einzelkanälen gebildeten Brause (D) unmittelbar gegen den Boden der Brause gespritzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorverbrennungskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegebenen Falles neben der Kühlung der Brause (D) durch unmittelbar gegen den Boden der Brause gespritzten Brennstoff ein in die Verästelungsstellen des Schusskanals ragendes System von Kühlkanälen (d2) bis unmittelbar unter den Boden der Brause reicht.
    3. Vorverbrennungskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorverbrennungskammer (F) nicht bis an die scharf gekühlte Zerstäubungsvorrichtung herangezogen und die untere Verengung der Kammer durch ein besonderes Einsatzstück (E) gebildet ist, das mit seitlichem Spiel von unten her in die Kammer hineinragt und sich infolge seiner Lagerung im Innern der Kammer stärker erwärmt als die untere Kammerwandung.
    4. Vorverbrennungskammer nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (E) nur an seiner untern Befestigungsstelle in metallischer Verbindung mit seiner Umgebung steht und als Überwurfmutter ausgebildet ist, von der die Zerstäubungsvorrichtung in dem Zylinderdeckel bzw. Zylinderdeckeleinsatz festgehalten wird.
AT95456D 1922-07-20 1922-07-20 Vorverbrennungskammer für Einspritzverbrennungskraftmaschinen. AT95456B (de)

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