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LuftschraubemitumlaufendwinkelsteuerbarenFlügeln.
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eines geeigneten Übertragungsgestänges herbeigeführt. Die Verbindung zwischen dem Behälter und den Propellerflügeln wird durch diese Anordnung sehr vereinfacht und betriebssicher gemacht.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein schematischer Axialschnitt der einfachsten Ausführungsform
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veranschaulicht eine Einzelheit ZUr dritten Ausführung.
In Fig. 1 dient zur Einstellung der Propellerflügel lediglich der Druck der Luft, in der sich die Propellerflügel bewegen, indem eine unveränderliche Luftmenge, z. B. von der an der Erdoberfläche herrschenden Luftdichte, in einem allseitig geschlossenen Behälter eingeschlossen ist, dessen Form bei Änderung der äusseren Luftdrücke sich ändert, indem einer seiner Deckel sich verschiebt. Gemäss der Erfindlmg rotiert dieser Behälter, konzentrisch in der Propellerachse liegend, mit dem Propeller zusammen, und
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mit den Propellerflügeln verbundene Stellzeug. In Fig. 1 bezeichnet a, a die Rotationsachse der Propellerwelle 1. Die senkrecht stehenden Flügel 2, 2 sind der Deutlichkeit halber in der Nähe der Nabe quer durchschnitten gedacht und der äussere Teil des Blattes ist in der Zeichnung fortgelassen.
Die Dreh-
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In dem Raum 7 wird Luft von l Atm. abs. beispielsweise dadurch eingefüllt, dass man diesen Raum, solange das Fahrzeug sich an der Erdoberfläche befindet, mit der Aussenluft durch eine Bohrung verbindet.
Diese Bohrung kann darauf zweckmässig durch Zulöten ein für allemal verschlossen werden. Sinkt nun der Aussendruck etwa dadurch, dass das Luftfahrzeug in grössere Höhe gelangt, so drückt die im Raume 7
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Durch geeignete Wahl der-Abmessungen sowie durch eventuelle Verwendung. zusätzlicher Federwirkung kann erreicht werden, dass die Veränderung der Steigung bei jedem Luftdrücke um annähernd
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Der besondere Vorteil der Anordnung besteht noch darin, dass der apparat mit dem Propeller zusammen rotiert, wodurch der konstruktiv schwierige Übergang der Stellbewegung von feststehenden Organen auf rotierende in Fortfall kommt ; ferner in der konzentrischen Anordnung des Apparates zur Propellerachse und der Verschiebung sämtlicher beweglicher Teile in Richtung der Achse derart; dass radiale Gewichtsverschiebullgen, die Gleichgewichtsstörungen hervorrufen würden, vermieden werden.
In Fig. 2 und 3 ist eine zweckmässige ausführung der zwischen dem Deckel 6 und der festen zylindrischen Wand des Raumes 7 befindlichen Membran 9 dargestellt. Diese Membran muss so elastisch sein, dass sich der Inhalt des Raumes 7 durch Bewegung der Membranwandung verändern kann.
Bezweckt wird ; bei sehr grosser Elastizität eine erhebliche Federung und Veränderung des Rauminhaltes zu gestatten, wobei die Festigkeit im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen so gross ist, dass von der Wandung erhebliche innere und äussere Druckkräfte aufgenommen werden können,
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einem andern festen Material bestehen.
Der Kautschuk wird am besten im flussigen Zustande mittels einer geeigneten Form um die Ringe 12
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innerem Überdruck oder eine Eindruekung bei äusserem Überdruck nicht erfolgen kann. Die Elastizität des verbindenden Gummimaterials in axialer Richtung behindert die festen Ringe deshalb nicht, weil letztere untereinander keine feste Verbindung. haben, sich also gegenseitig beliebig annähern oder entfernen können.
Eine. etwas steifere Form erhält man, wenn anstatt der Einzelringe zwei Spiralen von grossem und kleinem Duchmesser verwendet werden. Der Kautschuk bildet dann Schraubenflächen und zeigt im Querschnitt wiederum die schlangeniornügen Windungen.
Bei der beschriebenen Ausführung nach Fig. l erfolgt die Verstellung der Propellerflügel ausschliesslich selbsttätig. Es ist jedoch wünschenswert, die Wirksamkeit der Einstellvorrichtung während des Betriebes mechanisch beeinflussen zu können, so dass neben der selbsttätigen Wirkung eine davon unabhängige mechanische Betätigung möglich sei, z. B. :
Wenn oine Verstellung auch für verschiedene Fahrgeschwindigkeiten,. 2. B. beim Anfahren oder
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verbessert werdensoll, oder wenn sich während der Fahrt ein Fehler, z. B. durch Undichte des federnden' Luftbehälters auftritt, der eine Korrektion notwendig macht.
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druck in dem federnden Behälter 7 während der Fahrt zu verändern.
Zu diesem Zwecke führt aus dem genannten Luftbehälter eine Bohrung 13 durch die Propellerwelle 1 nach einem Ringraum-M, der zweckmässig zwischen Propeller und Motor angeordnet sein kann. Dieser Ringraum, welcher nach aussen am
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Diese Luftbewegung erfolgt entweder durch eine Handpumpe, welche sich am Fahrsitz befindet, oder dadurch, dass die Kohrleitung in einem zweiten ledernden Benagter J7 endigt, dessen Junimhalt von Hand aus verändert werden kann.
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einer elastischen Membrane an das feste Gehäuse angeschlossen.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 dagegen befindet sich diese Luftmenge in einem Zylinder 18 über einem Kolben 19 und treibt denselben bei der
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den es gegen das vorspringende Leder ausübt, einen sicheron-luftdichtcn Abschluss gewährleistet. Bei einer Veränderung des Volumens wird der Kolben ein-oder auswärts bewegt und so durch Zugstangen die gewünschte Verstellung hervorgerufen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luftschraube mit winkelsteuerbaren Flügeln, bei der die Ausdehnung einer allseitig eingeschlossenen Luftmenge bei Verminderung des barometrischen Luftdruckes selbsttätig eine Vergrösserung
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