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Turbine fÜr elastische Treibmittel.
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des Treibmittels in einem Zwischenpunkte der Turbine hat den Zweck, die leistung in bekannter Weise zu erhöhen. Zwischen dem Läufer und der benachbarten Gehäusewand ist eine Dichtung und eine axule Ausgleichvorrichtung angebracht, deren innerer Teil in einer Ausnehmung des Rades 17 und deren äusserer Teil längsseitig vom Rad 17 liegt. Der innere Teil umfasst die Scheiben 3. 5 und 36, die mit dem inneren Läuferelement 5 bzw. den Wänden 26 und 27 durch entsprechende Expansionsringe 37 und 38 verbunden sind. Zwischen den Seheiben 35 und. 36 sind ineinandergreifende Dichtungsringe. 39 angeordnet. Der äussere Teil umfasst die Scheiben 40 und 41 mit den ineinandergreifenden Dichtungsringen 42.
Die Scheibe 40 wird von der Scheibe. 35 mittels eines langen Expansionsringes 4-3 getragen, der auch als Schutzring dient, um das durch die Dichtung. 39 durchtretende plastische Mittel an einer unmittelbaren Berührung mit dem Rad 17 zu verhindern. Die Scheibe 41 wird von einem Expansionsling 44 getragen, der an einem ringförmigen Ansatze 45 der Wand 27 befestigt ist. Vom Rad 17 wird ein Ring 46 getragen, der den Aussenrand der Scheibe 40 rnd 41 knapp umfasst, so dass ein einförmiger Zwischenraum 47 zwischen ihnen bleibt.
Das elastische Treibmittel, das zwischen den Scheiben 35 und 36 und den Scheiben 40 und 41 durchtritt, hat verhältnismässig hohe Temperatur ; um das Rad 17 besser davor zu schützen, sind die Scheibe 40 und der Expansionsring 4. 3 an dem Rade 17 benachbarten Seiten mit Schildern 48 und 49 ausgestattet. Im Expansionsring 16, der das Rad 17 mit dem Läuferelemente 10 verbindet, ist eine entsprechende Anzahl geräumiger Öffnungen 50, die, wie ersichtlich, den Raum an der Innenseite des Rades 17 mit dem Auspuffraum des Turbinengehäuses durch den ringförmigen Raum zwischen der Bohrung des Rades 17 und dem Expansionsring 43, den Ra, um zwischen der Aussanseite des Rades 17 und der Scheibe 40 und den Raum 47 zwischen Rand 46 und den Aussenrändern der Scheiben 40 und 41 verbindet.
Die Wirkungsweise der Turbine ist leicht verständlich. Das elastische Mittel strömt erst durch den Radialteil der Maschine, teilt sich und fliesst dann durch die beiden Axialteile, deren jeder aus einem Düsenringe 21 und einem Rade 17 besteht.
Wenn die Turbine arbeitet. tritt durch die Packung zwischen den Scheiben 3. 5 und. 36. 40 und 41 elastisches Mittel aus und strömt in einem ringförmigen Strahl am Aussenrand der Scheibe 41 und des Ringes 46 aus.. Der Raum ist entsprechend geformt, so dass im Ringraume 47 Slugwirkung entsteht.
Als Folge hievon wird aus dem Raume zwischen Düsen 27 und Schaufeln 18 elastisches Mittel längs der Innenfläche des Rades 17 durch die Öffnungen 50 im Expansionsring 76. dann durch den Raum zwischen der Bohrung des Rades 17 und dem Expansionsring 43, dann längs der Aussenfläche des Rades 17 bis Ring 46 und durch den Raum 47 in den Auspuffraum der Turbine gesaugt. Es wird also das durch die Packung zwischen den Ausgleichsscheiben durchtretende elastische Mittel zur Erzeugung einer Sa. ug- wirkung benutzt, die einen Teil des Treibmittels kühlend über das Rad 17 zieht.
Es ist zu bemerken. dass als Kühlmittel das Kraftmittel verwendet wird, nachdem es durch die Düsen 21 geströmt ist und daher bis zum niedersten Druck und zur niedersten Temperatur expandiert ist, den es vor dem Austritt aus der Turbine erreicht. Dadurch wird eine sehr wirksame und wi@tschaftliche Kühlung für das Laufrad geschaffen, die das ganze Rad auf gleicher Temperatur erhält, da das Kühlmittel di"gleiche Temperatur hat wie das durch die Radschaufeln strömende Treibmittel. Die Radbohrung ist somit einer Strömung von fast gleicher Temperatur ausgesetzt wie der Radumfang.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Turbine für elastische Treibmittel mit einem Rotor, der ein mit axialen Schaufeln versehenes Glied (ii, 10. l' besitzt, an dessen einer Seite ein mit radialen Schaufeln und einer erweiterten Bohrung ausgerüstetes Rad (17) angeordnet ist. gekennzeichnet durch eine Scheidewand f. dite einen Teil des elastischen Mittels von der Eintiittsseite der radialen Schaufeln (18) einwärts längs der Innen- oberfläche des Rades (17) und dann durch seine Bohrung zwecks Kühlung des Rades leitet.